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Neuling aus Niederbayern bittet um Hilfe ;)

Erfahrungsaustausch für eine erfolgreiche Schatzsuche und viel Spaß am Hobby.

Beitragvon Schlabowatz » Do 11. Jan 2018, 19:47

Hallo Gemeinde,

Ich heiße Andreas, 40 Jahre alt und komme aus Deggendorf.
Würde gerne in das Thema "Sondengänger" einsteigen, da meine Frau der Meinung ist, das ich ein Hobby brauche das mich öfter nach draußen bringt :lol:
Spaß beiseite, natürlich ist es ein freier Wunsch Meinereiner, bräuchte nur Hilfe bei den ganzen fragen die die sich mir so stellen.
Am besten wäre freilich jemand aus der Gegend, der mich in das Hobby einführen könnte und dem ich mit meinen Fragen nerven könnte ;)
Aber auch so wäre mir geholfen, wenn man mir ein paar fragen beantworten könnte:
- Brauche ja als erstes eine Grundausstattung. Kenne jemanden der mir ein kaum gebrauchtes Garrett Ace 250 + Garrett Pro-Pointer 2 für 250 Euronen überlassen würde. Was haltet ihr von den Geräten. Sind die was, vorallem für den Anfang. Passt der Preis ?
- Komme ja aus Bayern und hier ist ja vieles erlaubt was das sondern angeht. Aber wie sind eure Erfahrungen mit den Landwirten ? Lassen die sich gut überzeugen das man denen nichts böses will, sich sozusagen nur aus den Feldern bisschen umschauen möchte ? Will ja nicht mit dem Bagger anrücken und die Löcher auch schön wieder verschließen.
- Wie sieht es mit Öffentlichen Anlagen aus, Parkanlagen und so. Wäre da das Landratsamt mein Ansprechpartner, oder jemand anderes ?
- In Bayern soll es ja weitestgehend unproblematisch ablaufen, wenn man z.B. die Erlaubnis vom Landwirt hat, für seine Felder und die Gegend nicht grade ein Bodendenkmal darstellt. Ist es trotzdem sinnvoll bei Landesamt für Denkmalpflege vorzusprechen ? Habe gehört das es nicht schadet und die auch hilfreiche Tipps haben. Wie ist da eure Erfahrung ?

Das waren erstmal meine Einstiegsfragen. Interessiere mich sehr für Gesichte, bin gern im freien und eine neugierige Natur. Denke das mir das Hobby liegen würde. Jedenfalls hätte ich mächtig Lust es auszuprobieren. Deswegen hoffe ich das ich hier richtig bin mich vorab zu informieren. Und sollte sich herausstellen das hier Sondengänger/Sondengängerinen sind, die aus meiner Gegend sind und bereit mich unter ihre fittiche zu nehmen, umso besser ;)

VLG Andreas :winken:
Schlabowatz Offline


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Beitragvon Latricia » Fr 12. Jan 2018, 21:21

:willkommen:

Hallo Andreas,

zu 1. kann ich dir nichts sagen, da ich einen anderen Detektor habe.

Mit den Landwirten haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Die meisten sind einverstanden, wenn man erklärt, dass man seine Löcher immer gut verschließt und jeglichen Müll mitnimmt. Selbstverständlich gehört es sich nicht, auf einem bepflanztem Feld zu sondeln oder eine extrem hohe Wiese im Sommer kurz vor dem Mähen nieder zu trampeln. Meistens sagt der Landwirt sowieso was er vorhat. Also z.B. morgen mähe ich die Wiese, danach kannst du gerne drüber gehen. Das Entfernen der (vor allem oberflächlichen) Eisen- oder Blechteile ist ja für die Nutztiere auch gut, da so Verletzungen vermieden werden wenn sie mit dem Gras/Heu (Silo) gelangen. Sage natürlich auch, dass du ihm die Funde zeigst und bei wertvollen Funden natürlich auch geteilt wird.
Schau bitte auch vorher im Bayernatlas welche Gebiete "Rot Markiert" sind und als Denkmalschutzgebiete zählen.

In öffentlichen Anlagen wirst du meist nur Müll und Euronen finden, vielleicht noch ein paar Fingerringe oder Ketten. Finde ich persönlich nicht so interessant. Aber denke da wäre das Landratsamt zu fragen.

Kontakt zum Landesamt für Denkmalpflege ist wohl erst sinnvoll wenn du etwas "historisch" wertvolles findest. Wo hier die Grenze liegt, da scheiden sich die Geister. Uns wurde schon gesagt, dass eine "halbe Fibel" nicht interessant ist. In anderen Gebieten wurde alles gemeldet was älter als 300 Jahre ist. Denk das musst du für dich entscheiden. Wenn du natürlich einen Hortfund von sagen wir mal keltischem Schmuck findest, würde ich diesen auf alle Fälle melden. Kommt auch immer auf den Fundzusammenhang an. Einzelne Knöpfe oder Münzen sind wohl nicht so interessant.
Latricia Offline


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Beitragvon Rainer.JGS » Mi 21. Mär 2018, 23:47

Hallo, lieber Andreas,
als ich ein Neuling war habe ich mir ganz ähnliche sorgenvolle Überlegungen gemacht, die ich aber alle durch

meinen ehrenwerter Gang zum Herrn Kreisarchäologen und einem mutigen Bekenntnis zu meinem Steckenpferd gut überwinden konnte und hier ist die kurzweilige Geschichte, aus meinem wirklichen Leben:

Als gut erzogener, gesetzestreuer und von den deutschen Werten überzeugter Staatsbürger, habe ich mich am Beginn meiner Schatzsucher-Karriere, in ängstlich gebückter Haltung, um eine Suchgenehmigung beim Kreisarchäologen in Straubing/Niederbayern bemüht.

Der arme Mann war völlig verwirrt, weil ich offensichtlich, in seinem langen Arbeitsleben, der erste Sondler war, der dies von ihm verlangt und er schüttelte Brieflich nur irritiert den Kopf und meinte, daß es so etwas gar nicht gäbe und er mir nichts erlauben könne, was gar nicht verboten sei!

Da ich aber durch das mein eifriges Lesen in den einschlägigen Foren aufgrund der einschüchternden Berichte anderer Sondengänger verunsichert war, machte ich mich auf zu einem Bittgang in die Amtsräume des so überaus ehren- und liebenswerten Herrn Kreisarchäologen Wolfgang Böhm.

Er schien, ob meines wiederholten Ansinnens um eine Suchgenehmigung verwirrt und hilflos und betonte erneut, daß dem nichts im Wege stünde und er mir nichts schriftliches geben könne, da es nicht üblich und ihm auch nicht möglich sei, etwas zu erlauben, was nicht verboten sei!

Da erzählte ich ihm von meinen schlaflosen Nächten und albtraumhaften Ängsten, versehentlich auf einem Bodendenkmal zu stoßen und dann sofort erwischt und eingesperrt, oder auch von Bauern als Kulturdieb mit den Hunden gehetzt zu werden.

Das rührte sein mitfühlendes, menschliches Herz und erzählte mir, daß er ja auch nur deshalb Archäologe geworden sei, weil es in seiner Jugend an manchen historischen Stellen, mit großer Begeisterung gesucht und geforscht habe!

Er beruhigte mich väterlich und meinte, ich solle nur machen und wenn ich angesprochen werden sollte, dann könne ich mich auf ihn berufen, daß ich mit seiner Genehmigung und in seinem Auftrage unterwegs sei und er wünsche mir ganz viel Erfolg, daß ich bald etwas ganz tolles finden möge!

Mir fiel ein großer Stein, laut plumpsend vom Herzen! Na, was will man mehr dachte ich frohgelaunten und machte mich mit frischer, unbeschwerter Begeisterung und gutem Gewissens auf den Weg zu neuen Schatzgründe und dem Erforschern der geheimnisvollen Welt unserer Vorväter und Urahnen!

Und die Moral von der Geschichte: Bekenne Dich offen zu Deiner Sucherleidenschaft und freunde Dich - wenn Du willst - mit den zuständigen Leuten an, dann wirst Du unbeschwert und heiter den Schatz des Ackers mit dessen Besitzer teilen können, wie es ja im Schatzparagraphen des Bürgerlichen Gesetzbuches vorgesehen ist, was aus dem römischen Recht tradiert wurde und wie es auch schon in der Bibel zu lesen ist!

Mein Motto ist also: Schatzsuchen ist erlaubt, wenn man halbe-halbe macht, denn so steht es im deutschen Bürgerlichen-Gesetzbuch §§ xy und dies ist zumindest noch in Bayern gültig!

Ich hoffe damit, Dir lieber Andreas und einigen anderen Anfängern frischen Mut gemacht zu haben und Grüße mit freudig erhobener Sonde, als Dein mitfühlender Sucherkollege Rainer.JGS - genannt Rainoldus der Ältere!

P.S.: Anstatt gegen die restriktiven Behördenfuchser zu Wettern, sollten wir lieber, den hohen, lebensdienlichen Wert unseres schönen Steckenpferdes für die Volksgesundheit herausstellen:

Wer auf Schatzsuche, durch Feld, Wald und Wiese streift, der sitzt nicht träge vor dem Fernseher, sondern bewegt sich gut gelaunt an der frischen Luft und ist gefeit gegen Sucht, Drogen und andere Versuchungen! Der Mensch, vor allem die Jugend, braucht das echte Erlebniss und  Abenteuer, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen! Ganz abgesehen von dem wunderbaren Natur- und Kulturerlebnis, welches uns die Sonde eröffnet!

Mein Motto: sondeln ist wie Weihnachten, es piepst und ich darf das Bodengeschenk auspacken und kann mich überraschen lassen!

Und so ganz nebenbei reinigen wir unsere Umwelt von alten Kronenkorken und anderem Wohlstandsmüll, ja wenn das nicht ehrenwert und förderungswürdig ist, dann weiß ich nicht!
Rainer.JGS Offline

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Beitragvon Latricia » Do 22. Mär 2018, 08:11

Rainer.JGS hat geschrieben:Hallo, lieber Andreas,
als ich ein Neuling war habe ich mir ganz ähnliche sorgenvolle Überlegungen gemacht, die ich aber alle durch

meinen ehrenwerter Gang zum Herrn Kreisarchäologen und einem mutigen Bekenntnis zu meinem Steckenpferd gut überwinden konnte und hier ist die kurzweilige Geschichte, aus meinem wirklichen Leben:

Als gut erzogener, gesetzestreuer und von den deutschen Werten überzeugter Staatsbürger, habe ich mich am Beginn meiner Schatzsucher-Karriere, in ängstlich gebückter Haltung, um eine Suchgenehmigung beim Kreisarchäologen in Straubing/Niederbayern bemüht.

Der arme Mann war völlig verwirrt, weil ich offensichtlich, in seinem langen Arbeitsleben, der erste Sondler war, der dies von ihm verlangt und er schüttelte Brieflich nur irritiert den Kopf und meinte, daß es so etwas gar nicht gäbe und er mir nichts erlauben könne, was gar nicht verboten sei!

Da ich aber durch das mein eifriges Lesen in den einschlägigen Foren aufgrund der einschüchternden Berichte anderer Sondengänger verunsichert war, machte ich mich auf zu einem Bittgang in die Amtsräume des so überaus ehren- und liebenswerten Herrn Kreisarchäologen Wolfgang Böhm.

Er schien, ob meines wiederholten Ansinnens um eine Suchgenehmigung verwirrt und hilflos und betonte erneut, daß dem nichts im Wege stünde und er mir nichts schriftliches geben könne, da es nicht üblich und ihm auch nicht möglich sei, etwas zu erlauben, was nicht verboten sei!

Da erzählte ich ihm von meinen schlaflosen Nächten und albtraumhaften Ängsten, versehentlich auf einem Bodendenkmal zu stoßen und dann sofort erwischt und eingesperrt, oder auch von Bauern als Kulturdieb mit den Hunden gehetzt zu werden.

Das rührte sein mitfühlendes, menschliches Herz und erzählte mir, daß er ja auch nur deshalb Archäologe geworden sei, weil es in seiner Jugend an manchen historischen Stellen, mit großer Begeisterung gesucht und geforscht habe!

Er beruhigte mich väterlich und meinte, ich solle nur machen und wenn ich angesprochen werden sollte, dann könne ich mich auf ihn berufen, daß ich mit seiner Genehmigung und in seinem Auftrage unterwegs sei und er wünsche mir ganz viel Erfolg, daß ich bald etwas ganz tolles finden möge!

Mir fiel ein großer Stein, laut plumpsend vom Herzen! Na, was will man mehr dachte ich frohgelaunten und machte mich mit frischer, unbeschwerter Begeisterung und gutem Gewissens auf den Weg zu neuen Schatzgründe und dem Erforschern der geheimnisvollen Welt unserer Vorväter und Urahnen!

Und die Moral von der Geschichte: Bekenne Dich offen zu Deiner Sucherleidenschaft und freunde Dich - wenn Du willst - mit den zuständigen Leuten an, dann wirst Du unbeschwert und heiter den Schatz des Ackers mit dessen Besitzer teilen können, wie es ja im Schatzparagraphen des Bürgerlichen Gesetzbuches vorgesehen ist, was aus dem römischen Recht tradiert wurde und wie es auch schon in der Bibel zu lesen ist!

Mein Motto ist also: Schatzsuchen ist erlaubt, wenn man halbe-halbe macht, denn so steht es im deutschen Bürgerlichen-Gesetzbuch §§ xy und dies ist zumindest noch in Bayern gültig!

Ich hoffe damit, Dir lieber Andreas und einigen anderen Anfängern frischen Mut gemacht zu haben und Grüße mit freudig erhobener Sonde, als Dein mitfühlender Sucherkollege Rainer.JGS - genannt Rainoldus der Ältere!

P.S.: Anstatt gegen die restriktiven Behördenfuchser zu Wettern, sollten wir lieber, den hohen, lebensdienlichen Wert unseres schönen Steckenpferdes für die Volksgesundheit herausstellen:

Wer auf Schatzsuche, durch Feld, Wald und Wiese streift, der sitzt nicht träge vor dem Fernseher, sondern bewegt sich gut gelaunt an der frischen Luft und ist gefeit gegen Sucht, Drogen und andere Versuchungen! Der Mensch, vor allem die Jugend, braucht das echte Erlebniss und  Abenteuer, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen! Ganz abgesehen von dem wunderbaren Natur- und Kulturerlebnis, welches uns die Sonde eröffnet!

Mein Motto: sondeln ist wie Weihnachten, es piepst und ich darf das Bodengeschenk auspacken und kann mich überraschen lassen!

Und so ganz nebenbei reinigen wir unsere Umwelt von alten Kronenkorken und anderem Wohlstandsmüll, ja wenn das nicht ehrenwert und förderungswürdig ist, dann weiß ich nicht!


:thumbup Klasse geschrieben..eins ist vielleicht wichtig: rote Gebiete meiden! Auch wenn man sicher nicht gleich eingesperrt wird. Finden wird man dort wahrscheinlich sowieso nicht mehr viel.
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Beitragvon Sondler-Kreuzau » Do 22. Mär 2018, 20:43

:thanks Toller Beitrag. Danke Rainer
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