ACHTUNG! Mit einer CORS-Spule kann man die Fundrate verdoppeln!
Logo Zur Startseite Neueste Beiträge

  • Information
Mit eines der zugriffsstärksten Schatzsucherforen im deutschsprachigen Internet. Mehr als 5000 Leser täglich.
Jetzt kostenlos anmelden!

Merkwürdiger Eisenring

Münzen und Metallfunde zeigen und bestimmen.

Moderator: DHS

Beitragvon Dusty » Mo 11. Feb 2019, 15:28

Ich würde mich über ein paar Tipps freuen.
Bei der Fundsache handelt es sich um einen stark verkrusteten Eisenring mit einer ungewöhnlichen Metallstruktur.
Durchmesser ca 11cm Dicke zwischen 1cm bis 1,8cm .
Fundort ist die Ostsee .
Bilder des Rings entstanden nach ca. 11 Monaten in Destelliertem Wasser
Bild
Bild
Bild
Bild
Dusty Offline

Benutzeravatar
Mitglied (Rang 2 von 7)
 
Beiträge: 33
Registriert: Do 29. Jan 2015, 17:14
Wohnort: NRW
Metallsonde: Teknetics Delta 4000 Nokta Force Tesoro

Information

Werbebanner

Beitragvon G.Buchner » Mo 11. Feb 2019, 23:17

Da frage ich mich als Chemiker, was hat das Teil im destilliertem Wasser zu suchen?
Ein Folienbeutel hätte das Artefakt doch auch feucht gehalten. :o :winken:
G.Buchner Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 2065
Registriert: Di 5. Aug 2014, 14:40
Wohnort: Deutschland

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon BlackFog » Di 12. Feb 2019, 11:17

G.Buchner hat geschrieben:Da frage ich mich als Chemiker, was hat das Teil im destilliertem Wasser zu suchen?
Ein Folienbeutel hätte das Artefakt doch auch feucht gehalten. :o :winken:


Destiliertes Wasser funktioniert doch zur schonenden langsamen Entrostung...?!
Bin der Meinung das ist deutlich schonender als Elektrolyse.
BlackFog Offline


Aktives Mitglied (Rang 3 von 7)
 
Beiträge: 58
Registriert: Fr 11. Mai 2018, 20:15

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Dusty » Di 12. Feb 2019, 15:10

BlackFog hat geschrieben:
G.Buchner hat geschrieben:Da frage ich mich als Chemiker, was hat das Teil im destilliertem Wasser zu suchen?
Ein Folienbeutel hätte das Artefakt doch auch feucht gehalten. :o :winken:


Destiliertes Wasser funktioniert doch zur schonenden langsamen Entrostung...?!
Bin der Meinung das ist deutlich schonender als Elektrolyse.

Da gebe ich BlackFog recht das Entrosten beziehungsweise die schonende Entfernung der Eisenoxyd Schicht ist ein Nebeneffekt der Entsalzung.
Wenn man das destillierte Wasser als ungesättigte Lösung sieht ,kann man sich denken was passiert wenn man ein Eisenteil ,das viele Jahre dem Salzwasser oder der Düngung auf Feldern ausgesetzt war darin einlegt.
Mir ist das vor Jahren aufgefallen als ich eine 1 Pfünder zur Restauration vorbereitet habe und sie in der Garage im Destillierten Wasser vergessen habe , nach ca 1,5 Jahren war sie so sauber das sie nur leicht geschmirgelt werden musste bevor ich sie in einem mikrokristallinen Wachs einkochen konnte.
Der Vorteil gegenüber dem Elektrolyse Verfahren ist, das die Oberfläche wesentlich feiner , nicht so dunkel und viel glatter wird. Der größte Nachteil ist natürlich die Zeit und das monatliche austauschen des destilierten Wassers.
Dusty Offline

Benutzeravatar
Mitglied (Rang 2 von 7)
 
Beiträge: 33
Registriert: Do 29. Jan 2015, 17:14
Wohnort: NRW
Metallsonde: Teknetics Delta 4000 Nokta Force Tesoro

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon groby » Mi 13. Feb 2019, 18:49

Moin Dusty
Ich kann an deinem Ring nichts Merkwürdiges entdecken.
Er ist nach meiner Meinung alt, wurde geschmiedet und Feuergeschweißt.

http://www.metallgestaltung-petersen.de ... issen.html

Bild 2+3 halte ich für die Schweißstelle.

Mfg groby
groby Offline

Benutzeravatar
Erfahrener Sucher (Rang 4 von 7)
 
Beiträge: 168
Registriert: Sa 26. Dez 2015, 15:11
Wohnort: Gardelegen
Metallsonde: Ich lasse suchen.

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Dusty » Do 14. Feb 2019, 15:29

groby hat geschrieben:Moin Dusty
Ich kann an deinem Ring nichts Merkwürdiges entdecken.
Er ist nach meiner Meinung alt, wurde geschmiedet und Feuergeschweißt.

http://www.metallgestaltung-petersen.de ... issen.html

Bild 2+3 halte ich für die Schweißstelle.

Mfg groby


Hallo Groby erst einmal vielen Dank für deine Antwort.
Mir ging es um die Metallstruktur (Feuerschweißen oder Feuerschmieden) und ob man die Verarbeitung vielleicht zeitlich eingrenzen kann.
Dieser Eisenring diente wohl dazu eine Schiffsluke oder die Tür an Bord eine Schiffes zu öffnen (Fundort Ostsee).
Dusty Offline

Benutzeravatar
Mitglied (Rang 2 von 7)
 
Beiträge: 33
Registriert: Do 29. Jan 2015, 17:14
Wohnort: NRW
Metallsonde: Teknetics Delta 4000 Nokta Force Tesoro

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon groby » Do 14. Feb 2019, 19:19

Moin Dusty
Für eine Tür oder Luke hätte sich keiner so viel Arbeit gemacht, dieser Ring war für weit höhere Lasten ausgelegt,
als der neu war, hätte man da einen ganzen Fischerkahn dranhängen können.

PS:... Aus einer Zeit, als weder E, noch Autogen-Schweißen bekannt war.

MfG groby
groby Offline

Benutzeravatar
Erfahrener Sucher (Rang 4 von 7)
 
Beiträge: 168
Registriert: Sa 26. Dez 2015, 15:11
Wohnort: Gardelegen
Metallsonde: Ich lasse suchen.

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!



  • Information

Ausrüstung - Metalldetektor EuroTek PRO (LTE)


Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch. Besonders störfest gegenüber den Mobilfunknetzen, insbesondere gegenüber LTE!

Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




Zurück zu Bodenfunde und Schätze

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast