8hunter hat geschrieben:glaub, die 2 Knöpfe mit den Verzierungen sind aus Arsenbronze, die kommen meißt so blank aus dem Boden

@ harzer
die Schnalle gefällt mir auch

Es würde mich brennend interessieren wie du auf Arsenbronze kommst?
Seit wann sieht man einen Knopf an aus welchen chemischen Bestandteilen er besteht.
Das ist für mich ein Zeichen das du dich nicht so richtig mit der Sache (Knöpfe) befasst aber wissen willst, das der Knopf Arsen (giftig) enthält.
Du solltest vielleicht etwas mehr Googel`n um dich über die Beimischung von Arsen bei der Herstellung von Knöpfen zu informieren.
So könnte man vermeiden das andere User diese Falschinformation glauben.
Bitte
nicht unter "Sucherforen" lesen, denn da wird der meiste Unsinn über Arsenbronze , aus der Unkenntnis heraus, geschrieben. Einem Bronzeknopf kann man nicht ansehen ob er Arsen enthält oder beim Guss enthalten hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Arch%C3%A4ometallurgiehttp://www.praehistorische-archaeologie ... ronzezeit/https://de.wikipedia.org/wiki/Metallurgiehttps://books.google.de/books?id=CvGfBg ... ze&f=falseWährend vorgeschichtlicher Zeit wurde Kupfer zunächst mit Arsen legiert, wobei noch nicht endgültig geklärt werden konnte, ob diese Legierung bewusst herbeigeführt wurde oder aber auf natürliche Arsen-Beimengungen in den Kupfererzen zurückzuführen ist. Arsen verbessert in jedem Fall das Gussverhalten der Schmelze und das Endprodukt - die Arsen-Bronze - ist härter als Kupfer. Der Schatzfund von Nahal Mishmar/Israel datiert in die Zeit um 3000 v. Chr. und enthält 429 Metallgegenstände, von denen 416 aus einer Kupfer-Arsen-Bronze bestanden. Eine Legierung des Kupfers mit Zinn (meist zwischen 3 und 10 %) ist ungefährlicher und leichter zu verarbeiten, ergibt ein Endprodukt, das an die Härte von Stahl heranreichen kann. Die Herstellung und Verwendung von Zinnbronze hatte damit erhebliche Vorteile, bedeutete einen erheblichen technischen Fortschritt, war aber an ganz wesentliche Voraussetzungen gebunden; hierzu gehörten Kenntnisse der Erzgewinnung (Bergbau), der Erzaufbereitung, der Verhüttung ebenso wie die Beherrschung der Legierungs- und komplizierten Gusstechniken. Da größere Zinnvorkommen - meist Zinnstein (Cassiterit) - in der Alten Welt sehr selten vorkommen (z.B. Bretagne, Nordportugal, Südwestengland, Mitteldeutsches Erzgebirge) mußte zudem die kontinuierliche Versorgung mit dem Legierungserz über große Entfernungen hinweg gesichert sein.