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zweimal waldfunde

BeitragVerfasst: Fr 5. Mai 2017, 17:45
von odin
hallo :winken:
entlich wieder zeit gehabt und diesmal im wald rumgeströbt,hier die funde

Re: zweimal waldfunde

BeitragVerfasst: Fr 5. Mai 2017, 20:09
von freddy
Hi Odin. :winken:

Du bist ein Glückspilz. Der Spielwürfel ist sehr schön . So was findet man nicht alle Tage. Wie ist denn die Augenverteilung?

Gruß freddy

Re: zweimal waldfunde

BeitragVerfasst: Mo 8. Mai 2017, 15:14
von odin
hallo freddy :winken:
hab mich auch über den würfel gefreut und gewundert,wie der in den tiefsten wald gekommen ist
die augen haben schon etwas gelitten,d.h. es sind nicht mehr alle da
gut find ich auch die musketenkugel (wenn es denn eine ist) findet man auch nicht überall b ei uns
eine frage:bis wann wurde mit sowas geschossen?in der nähe ist ein altes forsthaus vom fürsten
gruss odin

Re: zweimal waldfunde

BeitragVerfasst: Mo 8. Mai 2017, 19:54
von Fear_me_Punk_11
Odin,
Das Einordnen ist fast unmöglich. Schwer ist es schon bei der modernen Schlachtfeldarchäologie. Eine Kugel einzeln ist nicht aussagekräftig. Sie könnte auch von der Jagd kommen, doch gab es bei der Infanterie auch reine Jägerabteilungen mit eigenen Büchsen. Freibat. wurden mit Musketen aus Lagern und von zu Hause ausgerüstet. Der Adel , meist zu Pferd, besorgte sich selber Pisolen etc. Verformte Kugeln / Bleireste und Feuersteine (als Lesefund) sind besser, da man so genauer Positionen von Soldaten bestimmen kann. So muß es auch im 30 jährigen Krieg gewesen sein, Beutewaffen waren sehr begehrt. Darum ist es wichtig Kugeln einzumessen und auf Karten einzutragen. Sie können bei gehäuften auftreten mit Bleiresten auch auf Lagerspuren hindeuten.

Hier noch ein Link:
Kalibertabellen und -abmessungen für Feuerwaffen von 1600 bis 1650
http://www.engerisser.de/Bewaffnung/Kaliber.html