ACHTUNG! Mit einer CORS-Spule kann man die Fundrate verdoppeln!
Logo Zur Startseite Neueste Beiträge

  • Information
Sie möchten einen Metalldetektor kaufen?
Hier Test- und Erfahrungsberichte lesen:
>>> Detektorcheck.de - Vergleichsportal für Metalldetektoren <<<

Ein Solitär des 4. Jahrhunderts

Münzen und Metallfunde zeigen und bestimmen.

Moderator: DHS

Beitragvon Wallenstein » So 29. Jan 2012, 22:10

Fundbericht einer Hobbyarchäologin

Es ist schon fast dunkel, als ich mich mit dem Detektor der Landstraße nähere. Etwa 1 Stunde habe ich das Feld weit entfernt von der Straße abgesucht. Es ist beunruhigend die ganzen Autos so dicht vorbeisausen zu sehen. Was machen, wenn ein Auto stoppt? Wie immer, dieses blöde Gefühl - die Konzentration geht verloren und die Angst kommt hoch.

Ich bewege mich parallel zur Straße in ca. 15 m Abstand und schwinge den Teller meiner Sonde dicht über den extrem trockenen Boden. Kaum bin ich fünf Meter den leicht abschüssigen Hang hinuntergegangen, kommt ein nicht gerade beeindruckendes Signal. Im Pin-Point Modus kann ich das Objekt sofort lokalisieren und kaum 3 cm unter der Ackerkrume kommt glänzend eine Münze zutage. Die Erde fällt sofort ab, als ich mit dem Finger über die Oberfläche streiche.

GOLD! Römisch?

Ja, aber zu dünn für ein Aureus. Ich halte offensichtlich einen Solidus in meiner Hand. Leider ist es zu dunkel, um das Münzbildnis klar erkennen zu können.

Auf der Fahrt nach Hause geht mir immer wieder die Frage durch den Kopf, wie diese Münze in unsere Gegend kommen kann? Solidi sind spätrömische Prägungen des 4. und 5. Jahrhunderts, die in dieser Region Deutschlands höchst selten bisher gefunden wurden. Hier waren in dieser Zeit keine Römer ansässig und daher handelt es sich wohl um ein von Alamannen in den Umlauf gebrachtes Stück.

Zuhause ist schnell festgestellt, daß es sich um eine Ausgabe des Gratian (um 380 n Chr.) handelt. Es ist zwar nicht meine erste Goldmünze, aber meine Schönste. War dies ein Einzelfund, oder war da noch mehr auf diesem scheinbar unbedeutenden Acker?

Bild

Ich werde die Münze dem Museum im Ort zur Verfügung stellen, in der ich sie gefunden habe. Dort kann sie zusammen mit meinen anderen alamannischen Funden von einem nahegelegenen Fundort ausgestellt werden und neue Einblicke in die Besiedelung dieser Region in frühgeschichtlicher Zeit liefern. Ich möchte mich an den mit der Metallsonde gefundenen Objekten nicht persönlich bereichern.

Info: Diese Fundstory wurde mir vor Jahren (zu Zeiten der Wallenstein-Seite) von einer Hobbyarchäologin zugesandt. Ist immer wieder schön zu lesen.
Jens Diefenbach
Wallenstein Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 4092
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 00:23
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Metallsonde: Teknetics T2 V9 und EuroTek PRO

Information


  • Information

Ausrüstung - Metalldetektor EuroTek PRO (LTE)


Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch. Besonders störfest gegenüber den Mobilfunknetzen, insbesondere gegenüber LTE!

Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




Zurück zu Bodenfunde und Schätze

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste