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mal wagemutig datierbares Exemp

Münzen und Metallfunde zeigen und bestimmen.

Moderator: DHS

Beitragvon Oberon » So 12. Okt 2014, 02:24

Grapenfüße, oft gefunden, vielgehasst :roll:
bei mir eigtl Heckenware wenn auf Acker mit Chaoskontext gefunden, aber dieser hier mal nicht :
compi.jpg


bein .jpg

Fundort vor Beginn anständiger Schriftvermerke in gewisser Hinsicht eingegangen = wäre so spätestens allerfrühestes 15 Jhdt... imo am wahrscheinlichsten allerdings 1350/51 dort Zensus u anschließend bis ins späte 19 Jhdt buchstäblich wüste Heide

Funde demensprechend, soll heißen; moderner Aluschrott, Sachen von eben vor frühem Spätmittelalter u dann /wann mal Knopf sowie bisher eine 2/3 Schnalle 16 Jhdt........typische Sachen die von Klamotten platzen wenn man blödig durch die Heide straucht :roll:

das Aufkommen von Grapenfüßen als "Verlust"- o, wie auf altgedüngten Land, Müllentsorgungsfunde eher höchst unwahrscheinlich
lag auch weit drin im MA-Streifen in kleiner Konkretion mit ua dem Schlüsselgrifffrag von ca 1100 (Dat noch nich sauber) wo hier auf Bild u nem Inselpenny, geschlagen in 1250ern unter HenryIII
desweiteren zeigt er diese, mMn recht zeittypischen (findet man auch auf anderen Sachen), wohl bewusst ungeglättet gelassenen, Feilspuren u ist auch recht scharf im Profil ........also kein jahrhundertelang bekochtes Erbstück

würd ihm so gegen 1300 geben u erinnert mit seinem Füßchenprofil auch leicht an gröbere hoch/spätmittelalterliche Aquamanillen
also falls ihr Füße von solch Gestalt findet, datiert sie doch mit ca 87,436% oberonischer "Genauigkeit" um 1300 ...........iwoher Einspruch .........@Matt @Niklot @Petroz :mrgreen:
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Beitragvon 8hunter » So 12. Okt 2014, 02:39

oh man eh, du hast aber auch echt den "krassesten sch...ß".... :? wenns alles so in eine richtung geht, ists schon cool..
sieht so eher bleiern aus, oder?
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Beitragvon Ebinger1 » So 12. Okt 2014, 10:21

:gruebel: Sieht eher nach Bronze aus... da hängt nur noch ein klein wenig Acker dran.
*

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Beitragvon Oberon » So 12. Okt 2014, 12:30

also ich find ja er sieht nach dieser seltsamen MA-Legierung aus die auch bei Teilen die nicht ins Feuer gestellt wurden (bei mir zb Schnallen,Ringe,Tönnchenschloß), dafür sorgt, dass das Kupfer schön gebunden bleibt u sich so schwarze Messingpatina bildet .........weswegen ich das auch ganz wagemutig als MA-Messing bezeichne :mrgreen:

was mich materialtechnisch mal wieder echt genarrt hat, ist dieses elende Viertel Silberkeks da oben links neben den Bleigewichten .......hab erst beim abräumen des Bildensembles gemerkt dass das ja so seltsam schwarz bleibt u nicht wie die mittlerweile durchgetrogneten Bleiteile Richtung bleiweiß geht .......schon das 2 mal in 4 Läufen dort dass ich getarnten Stücken brudsølv auf Leim geh :roll:

8hunter hat geschrieben: wenns alles so in eine richtung geht, ists schon cool..


u zwar mal so richtig !
vor Jahren schon Auftrag seitens örtlichen Oberheimatfuzzi das wir diese Stelle finden sollen.......was dann auch mal "eben" gemacht werden sollte .........verflickte irreführende Dorfsagen :roll:
das (natürlich MIR :mrgreen: ) jetzt doch noch gelungen ist Stelle zu finden u das auch noch an Ort wo fast keine Störmetalleinträge aus späterer Zeit (1787er Sechsling vergessen) im Boden, so das man einigermaßen alles zuordnen kann = absolut genial 8-)
der VWZ-Ring stört etwas, da der mehr Fragen aufwirft, als beantwortet u mir meinen sauberen Zeitfaden versaut .........glaub den muss ich Heimatologen vorenthalten .......will man bestimmt eh nicht haben, da gewiss lediglich überfordernd :lol:
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