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Eisen UFO Bauernwerkzeug?

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Beitragvon peko » Mo 16. Mär 2015, 20:42

Dieses Stück offensichtlich handgeschmiedetes Eisen habe ich ebenfalls in der Nähe eines ehemaligen Bauernhauses (Ruine) in einem "Geisterdorf" in Sardinien ausgegraben. Aufgrund der Fundort-Umstände halte ich es für das Fragment eines bäuerlichen Werkzeugs, allerdings irritiert mich die Art der Löcher entlang der Krümmung (Schneide?). Die sind nämlich nicht einfach durchgebohrt oder gestanzt, sondern mit schrägen Wänden ausgestemmt worden.Wofür macht man so umständlich Löcher? Evtl. für Lederriemen? Doch die würden sich an der scharfen Unterkante der Löcher bald durchscheuern.
Hat jemand von Euch sowas schon mal gesehen? Was kann das gewesen sein? Und, naja, klar, wie alt? Das "Geisterdorf" war ca von Mitte 19. Jht bis Mitte 20. Jht bewohnt.

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Danke für Eure Hilfe/Vermutungen, dieses UFO zu bestimmen
peko
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Beitragvon gaius » Mo 16. Mär 2015, 21:12

Servus Peko,

sieht für mich aus wie das Fragment eines Hufeisens, Maßangaben wären gut.

VG
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Beitragvon Ebinger1 » Mo 16. Mär 2015, 21:27

Hufeisen
Kuhschuh
Ochseneisen
...

dachte ich auch auf den ersten Blick, aber all das würde sich nicht vernünftig an einem Huf befestigen lassen. :gruebel:
*

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Beitragvon peko » Mo 16. Mär 2015, 22:02

@ Gaius: Sorry, meine Nachlässigkeit. Das Ding ist von Ecke zu Ecke 16 cm lang, die Breite auf Höhe der Löcher ist ca 3,2 - 4,3 cm. Die Löcher messen ca 3,5 x 5 mm.
Der lange "Zipfel" hat ca 6,5 cm und ist 1 - 1,5 cm breit; ich halte das für eine Art Befestigungsfortsatz, zB für einen Holzgriff oder Stiel.

@ Ebinger: Kuhschuh und Ochseneisen sind hier anscheinend nicht üblich, die Viecherln laufen hier derzeit alle barfuß. Glaub nicht, dass das früher anders war.
An Hufeisen hab ich auch schon gedacht, aber Hufeisen hier in der Region (aus demselben Geisterdorf) sehen so aus:

Bild

Aber die Art der noch drinsteckenden Hufnägel bringt mich auf den Gedanken, sowas könnte zu den konischen Löchern meines UFOs passen. Bloß, wo war das angenagelt und wozu? Und welche Funktion hätte dann der Griff-Fortsatz?

LG
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Beitragvon Euronenjäger » Mo 16. Mär 2015, 22:08

Wie ist in Italien eigentlich die rechtliche Situation bezüglich sondeln?
Ich überlege mir nämlich dem Detektor mit in den nächsten Italienurlaub zu nehmen und den Strand von Riccione von Schmuck und Euronen zu befreien.
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Beitragvon G.Buchner » Mo 16. Mär 2015, 22:40

Ebinger1 hat geschrieben:Hufeisen
Kuhschuh
Ochseneisen
...

dachte ich auch auf den ersten Blick, aber all das würde sich nicht vernünftig an einem Huf befestigen lassen. :gruebel:
t

Es gibt Leute die verbiegen Hufeisen, das kannst du wahrscheinlich kaum, aber ein Oseneisen aufbiegen bringst auch du.
cu
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Beitragvon peko » Mo 16. Mär 2015, 22:56

Also Ochseneisen dürfte passen! Ich hab jetzt einige Abbildungen im Netz gefunden, die meinem Fund recht ähnlich sehen, und auch eine Erklärung für den "Befestigungsfortsatz" meines Eisens: Mit diesem dünneren Teil wurde das Ochseneisen hinten um die Klauen befestigt, um ein seitliches Verrutschen des Eisens zu verhindern.

Danke für Euer brainstorming, es hat mich auf die richtige Spur gebracht.
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Beitragvon peko » Mo 16. Mär 2015, 23:20

Euronenjäger hat geschrieben:Wie ist in Italien eigentlich die rechtliche Situation bezüglich sondeln?
Ich überlege mir nämlich dem Detektor mit in den nächsten Italienurlaub zu nehmen und den Strand von Riccione von Schmuck und Euronen zu befreien.


Es gibt meines Wissens keine einheitliche Regelung in Italien. Definitiv sind Sonden in Lazio (Rom), Venezien, Toskana verboten, wegen der hohen Funddichte dieser historischen Regionen. Auf Sardinien, wo ich mein 2. Zuhause habe, ist es erlaubt mit Ausnahme archäologischer Zonen.
Am besten, Du fragst beim ital. Fremdenverkehrsamt nach.

Allerdings, Italien ist nicht Deutschland/Österreich, da liegt zwischen Kochen und Essen oft ein beträchtlicher Temperaturunterschied (wird nicht so heiß gegessen wie gekocht ;) ) Und an den Stränden, wo selten historisches Zeugs zu erwarten ist, sollte es auch in "sensiblen" Provinzen (keine Ahnung, ob Rimini dazugehört) von Seiten der Behörden kaum Probleme geben. Eher noch von professionellen Sondengängern, angeblich sind die ergiebigsten Strandabschnitte in bester Mafiamanier in fixen Händen, Gerüchte halt.

Versuch's einfach. Bei Behörden - "nix verstehen", bei anderen Reklamationen eher nachgeben.

peko
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Beitragvon G.Buchner » Di 17. Mär 2015, 10:18

peko hat geschrieben:Also Ochseneisen dürfte passen! Ich hab jetzt einige Abbildungen im Netz gefunden, die meinem Fund recht ähnlich sehen, und auch eine Erklärung für den "Befestigungsfortsatz" meines Eisens: Mit diesem dünneren Teil wurde das Ochseneisen hinten um die Klauen befestigt, um ein seitliches Verrutschen des Eisens zu verhindern.

Danke für Euer brainstorming, es hat mich auf die richtige Spur gebracht.
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Das dünnere Teil wird vorne, nicht hinten, um die Klaue gelegt. Damit es beim vorwärts gehen nicht abgerissen wird. Bei dir wäre es die große Zehe. Es ist übrigens ein linkes Ochseneisen.
cu
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Beitragvon peko » Di 17. Mär 2015, 14:40

Danke! Wieder was dazugelernt!

LG
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