nun was man essen darf und was nicht ist in der biebel geregelt. ABER die mönche im mittelalter wolten es sich auch in der fastenzeit gut gehen lassen. flüssiges war erlaubt laut bibel. daraus folgerte man, das alles was im wasser lebt (fische, krebse, muscheln, schnecken) auch gegessen werden darf. hinzu kamen wasservögel und tiere die am /im wasser leben wie otter oder bieber ( was zur ausrottung des biebers in europa führte).
bier war selbstverständlich auch flüssig, davon gabs dann auch reichlich. die kröung des ganzen war dann die maultasche ( nach dem kloster maulbrunn), imschwäbischen heute noch hergottsbescheißerle gennannt. -> mönche bekommen in der fastenzeit ein gutes stück fleisch und wollen es "nicht verkommen lassen"-> fleisch wird klein gemahlen/gehackt, mit grünen kräutern getarnt, in nudelteig eingewickelt und in suppe gekocht. so wurde schweinefleisch zur fastenspeise...
merke: mit genug fantasie ist jedes gebot zu umgehen
