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35 Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon Hr.Kaleu » Mi 9. Mär 2016, 16:22

Nachtrag: Warum unterbindet eigentlich die Türkei das Schlepperwesen etc. Richtung Griechenland nicht?
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Beitragvon Historiker » Mi 9. Mär 2016, 16:35

Hr.Kaleu hat geschrieben: ... keine Ahnung was man damit getan hat wenn man "illegale" gegen "legale" Refugees austauscht, denn grundsätzliche sind es ja alles Illegale die aus einem sicheren Land (Türkei) illegal in den EU-Raum (Griechenland) einreisen und dann quer durch souveräne Balkan-Staaten nach DE, AT, usw. wollen.


Der Unterschied ist, dass die Migranten jetzt nicht mehr laufen müssen oder mit Bussen gefahren werden, sondern komfortabel mit Flugzeugen von der Türkei in die EU-Zielländer (insbesonder nach Deutschland) geflogen werden ... über die inzwischen geschlossenen Grenzen hinweg.

Hr.Kaleu hat geschrieben:Nachtrag: Warum unterbindet eigentlich die Türkei das Schlepperwesen etc. Richtung Griechenland nicht?


Weil sie nicht das geringste Interesse daran hat. Sie will möglichst viele Flüchtlinge loswerden ... und die Migrantenflut als Druckmittel bei ihren Verhandlungen mit der EU nutzen. Außerdem verdienen die Türken sehr gut am "Schlepperwesen".
Zuletzt geändert von Historiker am Mi 9. Mär 2016, 16:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Historiker » Mi 9. Mär 2016, 16:37

Die Balkanroute ist praktisch geschlossen ... deshalb soll - wenn der Deal durchgeht - eine Art "Luftbrücke" Türkei-Deutschland eingerichtet werden.

Auf dem EU-Gipfel wurde noch über die genaue Formulierung bezüglich der Schließung der Balkanroute gestritten ... Jetzt haben Slowenien und Serbien Fakten geschaffen und ebenfalls ihre Grenze geschlossen ... Kroatien wird folgen ... damit ist die Balkanroute praktisch geschlossen ... und den Migranten der Landweg versperrt.

Slowenien werde in Zukunft pro Monat 40 bis 50 Menschen Asyl gewähren und darüber hinaus 863 Flüchtlinge innerhalb des EU-Quotensystems aufnehmen.

Aufgrund der Schließung der Balkanroute hat Ungarn nun landesweit den Krisenzustand ausgerufen. Damit erteilt Ungarn der Polizei mehr Rechte und erlaubt dichtere Personenkontrollen.

Ungarns Grenzen zu Serbien und Kroatien sind inzwischen mit Zäunen abgesperrt. Über einen Zaunbau an der Grenze Ungarns zum Nachbarland Rumänien gibt es noch keine Entscheidung.

Jetzt sieht man, worum es bei dem Deal mit der Türkei tatsächlich geht. Man will verhindern, dass der Flüchtlingsstrom aufgehalten wird und fliegt statt dessen die Flüchtlinge mit Flugzeugen über die geschlossenen Grenzen hinweg in unverminderter Zahl nach Deutschland und in geringer Zahl auch andere EU-Länder, falls diese sich zur Aufnahme bereit erklären sollten.

Die Balkanroute wurde durch die betroffenen Staaten geschlossen ... aber das Tor nach Deutschland bleibt unvermindert weit offen ... wenn es auf dem Landweg nicht mehr geht ... dann eben durch eine "Luftbrücke" von der Türkei nach Deutschland.
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Beitragvon Mr.Kite » Mi 9. Mär 2016, 19:46

Also kann mir nicht vorstellen, dass der Großteil der deutschen Bevölkerung hinter der Flüchtlingspolitik von Merkel steht. Somit wäre doch das dürftige Ergebnis nach dem Treffen den sie als Erfolg verkaufen will, kontraproduktiv für die kommenden Landtagswahlen. Noch dazu, wie vehement sie gegen eine Schließung der Balkanroute gekämpft hatte. Ich denke, viele wünschten sich eine österreichische Politik, wie uns das kleine Land vorführt.
Blick bei dem Merkelkurs nicht mehr durch. Heute die Schlagzeile :" Merkel so beliebt wie lange nicht mehr" :lol: :gruebel:
Gruß Kite
Du mußt dich nur bücken, die meisten sind zu faul
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Beitragvon Historiker » Mi 9. Mär 2016, 20:35

Mr.Kite hat geschrieben:Blick bei dem Merkelkurs nicht mehr durch. Heute die Schlagzeile :" Merkel so beliebt wie lange nicht mehr" :lol: :gruebel: Gruß Kite


Hierbei handelt es sich um eine ganz offensichtliche Wahlkampfunterstützung der Medien. Wie verzweifelt müssen die AfD-Gegner sein, um so etwas wenige Tage vor den Landtagswahlen zu veröffentlichen ?

Eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov - mit anderer Fragestellung ... nämlich direkt nach der Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit mit Merkel, die vor zwei Tagen veröffentlicht wurde, ergibt sich ein anderes Bild. Dort gaben nur 37 % statt zuvor 32 % an, mit Merkel sehr zufrieden oder zufrieden zu sein ... und die Mehrheit (56 %) war dort nach wie vor sehr oder eher unzufrieden.

Wenn nur 37 % mit der Kanzlerin zufrieden sind, und stolze 56 % unzufrieden, erwarte ich von seriösen Medien die Schlagzeile "56 % sind mit der Kanzlerin unzufrieden" ... und nicht "Merkel so beliebt wie lange nicht mehr" ... egal ob Landtagswahlen sind oder nicht.

Die Forsa-Frage - auf die sich die von dir zitierte Schlagzeile bezieht - lautete wer nach Ansicht des Befragten Kanzler sein soll ... mangels Alternative (oder kennt jemand eine) sagten 50 % Merkel ... nur 13 % stimmten für Sigmar Gabriel ... dass heißt aber immer noch, dass auch bei Forsa die Hälfte der Befragten gegen Merkel ist. Ob die Befragten mit der Merkelpolitik zufrieden sind, wurde bei Forsa gar nicht gefragt. Und die von Stern/RTL in das Ergebnis hineininterpretierte angeblich große Beliebtheit von Merkel ist auch Schall und Rauch, wenn man bedenkt, dass auch in der Forsa-Umfrage eine Mehrheit von 56 %von keiner Partei erwartet, dass sie die anstehenden Herausforderungen bewältigen kann ... also auch nicht von der von Merkel geführten CDU.

Dass es einen Starken Zuwachs gibt, liegt übrigens daran, dass Merkel im Februar auf den tiefsten Stand seit 2011 abgesackt war .... aus einem so extrem tiefen Tal ist ein kleiner Zuwachs nichts Unerwartetes, sondern lediglich eine kleine Erholung.

Die Umfrage stammt von FORSA der Bild-Zeitung unter den Meinungsforschugsinstituten. Die für das Magazin Stern und den Fernsehsender RTL von seinem Institut erhobenen Umfragen liefern regelmäßig besonders hohe oder niedrige Werte für die Parteien. Die steilen Höhenflüge bzw. rasanten Abstürze sind dann aufregender Schlagzeilenlieferant.

Dem Forsa-Chef Güller wird vorgeworfen, dass er "Meinungsforschung" nur ganz schwer von "Meinungsmache" unterscheiden kann. Das brachte ihm wiederholt den Vorwurf ein, er vermische die ermittelten Daten mit persönlichen Ansichten, woraus sich ein Cocktail ergebe, der seriös und unabhängig aussehe, doch voller Meinung stecke ... woraus der Vorwurf abgeleitet wurde, dass er sich durch besonders extreme Ergebnisse in die Medien bringe und so Marketing für sein Institut betreibe. Auch könnten die drastischen Ergebnisse zu selbsterfüllenden Prophezeiung werden, indem Parteien besonders attraktiv oder unattraktiv wirken könnten.

Das Problem ist doch derzeit, dass es vor allem die 'Nicht-CDU-Wähler' sind, die Merkels Flüchtlingspolitik toll finden. Die werden aber deswegen nicht CDU wählen. Merkel ist derzeit die einzige, die in der Öffentlichkeit Rückgrat zeigt, während alle anderen vor der AfD die Hose voll haben. Und genau das führt zu der Zerrissenheit der klassischen CDU-Wähler. Zum einen bekommen Sie eine Politik, die sie oft nicht wirklich möchten, zum anderen sind sie es - weniger als die Anhänger anderer Parteien - nicht gewohnt, ihre Partei auch mal abzustrafen. Und der CDU selbst wohnt die Kraft zur personellen Reform nicht inne. Da muss es immer erst richtig knallen, bevor ein Helmut Kohl (oder bald eine Merkel) ausgetauscht wird.
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Beitragvon Hr.Kaleu » Do 10. Mär 2016, 07:39

Mr.Kite hat geschrieben:Blick bei dem Merkelkurs nicht mehr durch. Heute die Schlagzeile :" Merkel so beliebt wie lange nicht mehr" :lol: :gruebel:
Gruß Kite


Gewisse Medien versuchen mit solchen Schlagzeilen noch das Spiel umzudrehen, auch in Anbetracht der bevorstehenden Landtagswahlen - m.M. ist Merkel wegen ihrer Flüchtlingspolitik weder im eigenen Land noch im Europäischen Ausland sonderlich beliebt.

:popcorn:
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Beitragvon Historiker » Do 10. Mär 2016, 11:50

Grenzschließung ist deutlich billiger als Aufnahme von Flüchtlingen

Bei der Suche nach einer Lösung in der Flüchtlingskrise wird immer wieder über Grenzschließungen in Europa gesprochen. Die Folgen für die Wirtschaft, so das Ifo-Institut, wären weniger schlimm als vermutet.

Laut IFo-Institut entstünden bei einer Schließung der Grenzen im schlimmsten Fall 15 Mrd./Euro pro Jahr.

Alleine die direkten Kosten für die Aufnahme der Flüchtlinge würden mit mindestens 20 Mrd./Euro pro Jahr deutlich höher liegen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article15 ... ingen.html
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Beitragvon Historiker » Do 10. Mär 2016, 12:20

Der deutsche Presserat wehrt Änderung bei der Regel, die Herkunft von Straftätern nicht zu nennen, ab.

- die politisch korrekte Zensur in den Medien bleibt erhalten ... und wird durch eine staatliche Zensur ergänzt -

Der Presserat lehnte gestern ab, den Pressekodex zu ändern, wonach Medien nur dann Religion oder Nationalität von Straftätern nennen sollen, wenn es einen "begründeten Sachbezug" zur Tat gibt. Da kein Redakteur was mit der schwammigen Aussage "begründbarer Sachbezug" gemeint ist, wird derzeit die Nationalität der Täter grundsätzlich nicht erwähnt und so die Wirklichkeit nicht abgebildet ... eine durchaus relevante Information wird einfach weggelassen.

Der Presserat will einen Leitfaden mit Kriterien für Entscheidungen im Redaktionsalltag erstellen. Die Herkunft (bzw. der Migrationshintergrund) der Täter soll weiterhin in der Berichterstattung anonym bleiben. In meinen Augen stellt dieser Verdunklungsjournalismus eindeutig eine Einschränkung der Pressefreiheit dar.

Insbesondere nach den massenhaften Übergriffen von Männern nicht deutscher Herkunft auf Frauen in der Silvesternacht in Köln war eine Debatte über diese Regelung aufgeflammt.

Ein Problem ist auch, dass die Polizeibehörden (z.B. in Rheinland-Pfalz) angewiesen wurden, über die Nationalität der Täter nur noch bei einer "polizeilichem Erfordernis" zu informieren. Sofern die Polizei also nicht nach einem Verdächtigen fahndet – und auf die Mithilfe der Medien angewiesen ist – bleiben Nationalität oder Herkunft ungenannt.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes setzt sich für eine Vereinheitlichung der polizeilichen Richtlinien ein, und will - um den Schutz ethnischer Gruppen vor Diskriminierung zu gewährleisten - und will nach dem Vorbild NRW, wo die Herkunft in Polizeimeldungen nur dann Thema ist, wenn es für "das Verständnis eines Sachverhalts oder das Herstellen eines sachlichen Bezugs zwingend erforderlich ist". In Medien sollte die Herkunft nur genannt werden, wenn "im Einzelfall ein überwiegendes Informationsinteresse" besteht oder gefahndet wird. Damit ist man nahe an der scharfen Richtlinie von Rheinland-Pfalz. Demnächst sollten sich die Innenminister damit befassen.

Bloß weil im Moment von dem Polizisten/Journalisten kein "begründbarer Sachbezug" erkannt wird, heißt das noch lange nicht, dass ein solcher nicht existiert bzw. in Zukunft als relevant erachtet werden könnte.

Das ist eine seltsame Begründung der Legitimierung der Macht, Informationen willkürlich zu manipulieren. Das Weglassen von Information ist eine Manipulation. Diese im Sinne einer Gefahrenabwehr zu begründen ist in unserer der Aufklärung verschriebenen Gesellschaft hanebüchen. Probleme werden nicht durch "ausblenden" gelöst. In einer Demokratie sollte man es jedem selbst überlassen, welche Schlüsse er aus den Details einer Meldung zieht. Warum hat man so große Angst vor der Wahrheit ? würde die Wahrheit die Bürger in Deutschland "verunsichern"? ... oder hat man gar Angst davor, dass die Wahrheit den inneren Frieden in Deutschland (schneller) gefährdet ?

Viel schlimmer als der Pressekodex ist, dass jetzt auch noch die Polizeibehörden und staatlichen Stellen genötigt werden, Informationen zurück zu halten. Denn dadurch stehen den Medien und der Öffentlichkeit nicht mehr ausreichend Informationen zur Verfügung ... und aus der Selbstzensur des Presserates wird eine umfassende staatliche Zensur.

Wohin das führt, hat man ja in der Silvesternacht gesehen ... in einer ersten Meldung der Kölner Polizei hieß es - weil man die ethnische Tätergruppe vor Diskriminierung schützen wollte - dass die Silvesternacht in Köln völlig ruhig verlief. ... später gingen dann 1.100 Anzeigen bei der Kölner Polizei ein, wobei die Täter überwiegend einem bestimmten ethnischen Millieu angehörten. Dieses haarsträubende Verhalten der Polizei soll also jetzt durch verbindliche Verordnungen zementiert werden.

Ich frage mich, wie man es unter diesem Hintergrund rechtfertigt u.a. zwischen rechter und linker Gewalt zu unterschieden ... oder auch zwischen männlichen und weiblichen Tätern ... auch das Alter wird i.d.R. angegeben ... diskriminiert man damit nicht die Gruppe der jungen oder alten Menschen?

Bei vielen Medien ist die Richtlinie umstritten.

Die „Rhein-Zeitung“ aus Koblenz kündigte an, sich künftig nicht mehr an die Vorgaben des Presserats gebunden zu fühlen.

Die „Sächsische Zeitung“ erwägt in einem "Gegenmodell", die Herkunft von Straftätern in der Berichterstattung künftig generell anzugeben ... man will dort künftig konsequent die Nationalität nennen, egal ob es sich dabei um Deutsche handelt oder um Ausländer.

Es wird auch gesagt, dass sich die Medien viel mehr ihrer politischen und erzieherische Rolle bewusst sein sollten ... das ist also das deutsche Verständnis der viel gerühmten Pressefreiheit.

Der polyglotte Journalist fühlt sich dem plumpen aber zahlenden Kunden intellektuell, kulturell und in der Bildung so überlegen, dass er noch vor den Informations- den Bildungsauftrag stellt. Der Leser muss vor Informationen geschützt werden, die in seinem kruden Hirn möglicherweise nicht auf die Art verarbeitet werden, die dem selbsternannten Meinungsmacher genehm sind.

Aus Feigheit und vermeindlicher politischer Opportunität hat der Presserat eine wichtige Chance vertan. Die Damen und Herren vom Presserat denken immer noch, dass sie für die Erziehung der Bürger zuständig seien (Nanny-Journalismus ... betreutes Denken für alle) ... aber die Zeit ist längst über sie hinweggerollt, ohne dass sie es gemerkt haben. Wenn die Presse ihre pädagogische Haltung nicht aufgibt,wird sie ihre Glaubwürdigkeit nicht wiedererlangen. Die Leser haben begonnen zu merken, dass ihnen in den Mainstream-Medien wesentliche Informationen vorenthalten werden und ihnen keine eigene Urteilsfähigkeit zugetraut wird.

Der Presserat will - im Auftrag der regierenden Parteien - verhindern, dass die erheblich höhere Kriminalität von Menschen aus anderen Kulturkreisen - bei gleichzeitig weitgehender Unwilligkeit zur Integration - in Deutschland thematisiert und frei diskutiert wird. Der deutsche Bürger fragt sich aber schon, was das für Leute sind, welche Werte und Vorstellungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens sie haben und worauf diese beruhen.

Die "Medien" haben die Aufgabe, frei, objektiv, gewissenhaft und sorgfältig recherchiert zu informieren, sonst gar nichts ... nur das sollte der "Pressekodex" aller Journalisten sein. Die politische Ausrichtung des jeweiligen Arbeitgebers macht diese Aufgabe nicht unbedingt leicht.

Internet-Blogs werden in Zukunft der offiziellen Presse bei der Informationsvermittlung den Rang ablaufen ... so wie in den USA schon längst der Fall ist.
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Beitragvon Lobo » Do 10. Mär 2016, 16:19

Fakt ist, dass Europa mit der Situation ziemlich überfordert ist. Einerseits passiert die Aufteilung nicht gerecht, andererseits lassen sich solche Mengen auch kaum "managen". Besonders traurig, dass die schwarzen Schafen echte Flüchtlinge abdrängen. Klar, will ohnehin kaum jemand in arme Länder ala Polen & Rumänien. Entweder wir teilen zumindest besser auf und managen die Lage endlich seriös, oder wir haben teilweise Kriminelle Zuwanderer hier und die echten Flüchtlinge werden eventuell nicht mal aufgenommen. Deutschland wirds alleine nicht schaffen, man hat die Tür völlig aufgemacht, während andere komplett zugemacht haben, diese Kombi kostet uns den Kopf. Aber deshalb ist nicht jeder Flüchtling kriminell.


Aufteilung Osteuropa-EU Staaten - Gründe etc. , aber noch aus 2015
http://www.borsh.eu/2015/09/22/altes-un ... ingsfrage/
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Beitragvon Historiker » Do 10. Mär 2016, 21:04

Lobo hat geschrieben:Fakt ist, dass Europa mit der Situation ziemlich überfordert ist. Einerseits passiert die Aufteilung nicht gerecht, andererseits lassen sich solche Mengen auch kaum "managen". ... Klar, will ohnehin kaum jemand in arme Länder ala Polen & Rumänien. Entweder wir teilen zumindest besser auf und managen die Lage endlich seriös .... Deutschland wirds alleine nicht schaffen, man hat die Tür völlig aufgemacht, während andere komplett zugemacht haben, diese Kombi kostet uns den Kopf.


Eine "gerechte" Aufteilung wird es aus mehreren Gründen nicht geben ...

zum einen wollen die meisten EU-Mitgliedsstaaten keine oder nur sehr wenige Migranten aufnehmen ...

zum anderen haben die Migranten nur die Wohlstandsländer der EU im Visier. Wie will man die Migranten in einer EU der offenen Grenzen dran hindern, dorthin zu gehen, wohin sie wollen? Will man sie in Lagern internieren und jedesmal wenn sie von dort weggehen sie wieder dorthin deportieren?

Gerechte Verteilung auf die EU-Mitgliedsstaaten ist einfach nur ein illusionäres Wunschdenken, was gar nicht funktionieren kann.
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