von Historiker » Mo 28. Mär 2016, 11:14
Migration löst das Problem der Ungleichheit genauso wenig wie sozialistische Umverteilung.
Wohlstand ist niemals gleich verteilt. Menschen sind nicht gleich, nicht in einem Volk, erst recht nicht auf der Erde.
Die einen sind schlauer, talentierter als andere, manche haben Pech im Leben, sind zur falschen Zeit am falschen Ort, andere wieder einfach nur dumm oder faul oder alles zusammen.
Die ideologische Idee der Linken ist, den Erfolgreichen wegzunehmen, und es den Erfolglosen zu geben, damit die genauso wie Erfolgreiche leben können, ohne den beschwerlicheren Weg der Erfolgreichen gehen zu müssen.
Damit wird in ideologischer Verblendung negiert, dass einen Grund gibt, warum es einigen besser geht als anderen, aber gerne hören will das kein Linker. So wird dann umverteilt – Geld, Menschen durch Migration usw. ... und trotzdem wird nichts besser, also wird noch mehr umverteilt.
Es ändert sich aber nie was, weil Menschen sie selbst bleiben, egal wo sie leben.
Lasst sie also alle herkommen, dann beginnt der Sahel halt schon in Deutschland. Das wird den Linken sehr gefallen.
Wieso sind ausschließlich kapitalistische Systeme so erfolgreich und warum hat nur der Kapitalismus den großen Vorsprung des großen Fortschritts und warum erwirtschaftet nur der Kapitalismus den Wohlstand, den die Sozialisten umverteilen wollen ?
Der Kapitalismus ist kein künstliches von Menschen erdachtes Gesellschaftssystem wie der Sozialismus. Die Grundzüge des Kapitalismus, das Streben nach Besitz, Anerkennung und damit verbundener Macht sind im Menschen selbst begründet. Lebenserhaltung und Existenzsicherung als Urinstinkte begründen dieses Verhalten und bilden die Basis des Kapitalismus. Das, auch im Kapitalismus vorhandene, soziale Verhalten des Menschen resultiert ebenfalls aus dem Menschen selbst. In seinem Wesen und seinen Bedürfnissen ist der Mensch ein Anerkennung und soziale Nähe suchendes, die Gesellschaft anderer Menschen bedürfendes soziales Wesen.
Es gilt darum im Kapitalismus diese Urinstinkte in geordnete, geregelte Bahnen zu lenken und zum Wohle der Menschen einzusetzen.
Sozialismus ist nicht die Abschaffung des Kapitalismus, sondern die Ausschaltung der Kapitalisten. Die Kapitalisten werden lediglich durch die sozialistische Partei und ihre jeweiligen politischen Führer ersetzt.
Im Gegensatz zum Kapitalismus lässt der Sozialismus die vorgenannten Grundzüge des Menschen außer Acht. Die Merkmale des Kapitalismus werden in konzentrierter Form nur einer kleinen machthabenden Gruppe zugestanden, die diese in verbrecherischer Weise ausnutzt (Staatskapitalismus).
Wie die Geschichte zeigt, ist auch keines der je real existenten, sozialistischen Systeme aus demokratischen Wahlen hervor gegangen. Minderheiten, zugegeben sozial schwach, ausgebeutet und in ihren Freiheiten eingeschränkt, haben in der Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Lage in blutigen Revolutionen den sozialistischen Führern zur Macht verholfen. Diese wiederum konnten ihre Macht, die so genannte "Diktatur des Proletariats" nur durch die Ausschaltung der demokratischen Grund- und Freiheitsrechte bewahren. Sie bewiesen damit, dass die Außerachtlassung der menschlichen Grundeigenschaften zu einem System führt, dessen Methoden und Auswirkungen auf die Menschen nur mit denen des Nationalsozialismus vergleichbar sind. Auch der Nationalsozialismus war - wie der Name schon sagt - nichts anderes als eine Ausprägung des Sozialismus. Extreme Linke und extreme Rechte unterscheiden sich daher in vielen Punkten recht wenig.
Die Realisierung des vom Sozialismus angestrebten Ziele, der Klassenlosen Gesellschaft und der Gleichheit aller Menschen ist eine Utopie.
Konkrete Modelle für eine funktionierende nach-kapitalistische Ordnung kann bis heute niemand vorstellen.
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