Raidtomber hat geschrieben:Die Ausbeutung der Armen durch mächtige Konzerne und deren raffgierige Bosse bescheren uns die Wirtschaftsflüchtlinge. Und auch die rücksichtslose Ausbeutung der Natur durch eben solche Firmen und kapitalistische Länder bewirkt das auch noch das Klima in den Ländern der Armen immer schlimmer wird so dass dort Hungersnöte und andere Kathastrophen herrschen. Und auch die Kriegsflüchtlinge haben wir zu einem großen Teil rücksichtslosen kapitalistischen Vorgehen zu verdanken. Von deutschen und anderen riesigen Waffenlieferungen in Krisengebieten bis hin zu den Angriffskriegen der Amis und ihrer Verbündeter um ihre Ölquellen zu sichern sowie Unrechtsregieme wie das der Saudis oder der Israelis zu stützen. Das hat doch eine ganze Region in mörderisches Kaos gestürzt und die meisten der Flüchtlingswellen losgetreten!!! ... Aber die Schere zwischen Arm und Reich muss einfach wieder mehr geschlossen werden anstatt immer weiter auseinander zu gehen. Wenn nicht werden die nächsten Kriege von Arm gegen Reich geführt werden. Und Reich wird verlieren da reich hoffnungslos in der Unterzahl ist!!!
Kapitalismus schafft WohlstandDer
Kapitalismus muss heute für allerlei als
Sündenbock herhalten: Ungleichheit, Arbeitslosigkeit, selbst die Klimaerwärmung ... dem Kapitalismus wird sogar
zum Vorwurf gemacht, dass er erfolgreich ist und die Armut beseitigt.
Tatsächlich wäre es die
größte Bedrohung für die Menschheit, wenn der Kapitalismus verschwände. Wenn wir uns die Fakten ansehen, war die
Welt nie gleicher als heute.
Nichts hat in der Menschheitsgeschichte so viel Armut beseitigt wie der Kapitalismus.Wer soziale Gerechtigkeit fördern will, der sollte den Kapitalismus nicht zügeln ... sondern ganz im Gegenteil die
Hindernisse ausräumen, die der Verbreitung des Kapitalismus im Wege stehen ... das trifft insbesondere auf Lateinamerika, Afrika, den Nahen und den Mittleren Osten sowie Asien zu.
Nachdem Karl Marx gerade das "Kommunistische Manifest" verfasst hatte, konnte der
Kapitalismus in Europa und den USA durch Reorganisation der Produktion (Arbeitsteilung) und einer beispiellosen Produktivitätssteigerung erreichen, dass die
Löhne zu einem 160 Jahre langen Anstieg ansetzten. Die
Arbeiter (ehemaligen Proletarier) wurden im Kapitalismus zu einem Teil der Mittelklasse, mit Autos, Hypotheken, Renten und kleinbürgerlichen Sorgen. In der entwickelten Welt hat der Kapitalismus so gut wie alle zu "Lohnarbeitern" (abhängig beschäftigten) gemacht – aber sie auch
aus der Armut gehoben und ihnen größeren Wohlstand beschert, als Marx sich je hätte vorstellen können.
Das
fundamentale Problem der Entwicklungsländer ist,
dass die Reorganisation der Produktion im Zeichen des Kapitalismus in den ärmsten Ländern und Regionen nicht stattgefunden hat und große Teile der Arbeitskraft außerhalb seines Wirkungsbereichs verbleiben.
Besonders die
ärmsten Länder der Welt sind nicht nur von Korruption, sondern vor allem auch von
Misstrauen gegenüber dem Kapitalismus geprägt, was in massiven staatlichen Interventionen und überbordender Regulierung des Geschäftslebens resultiert.
Unter solchen Bedingungen kann Kapitalismus nicht gedeihen – und diese Volkswirtschaften verharren in Armut. Die Herrschenden in der ärmsten Ländern der Welt haben wahnsinnige Angst vor dem Wohlstand und dem Zugang zu Bildung, die der Kapitalismus der armen Bevölkerung bringen ... und die dann ihre Macht eklatant gefährden würden.
Die UN definiert schlimmste Armut als die, die nur 1,25 Dollar pro Tag zum Leben lässt.
Alleine seit dem Ende des Kommunismus sind über eine Milliarde Menschen in der Welt aus dieser Armutsfalle entkommen. Das ist vor allem in China so, in Indien und nur ein bisschen in Afrika ... denn der afrikanische Kontinent erlebt Kriege, hat kaum Marktwirtschaft, kaum Demokratie, also lebt ohne Kapitalismus. Bald werden in Afrika 50 % der Ärmsten der Welt leben ... d.h. Afrika wurde zum Armutskontinent.
Wenn die UN verkündet, die
Reduktion von weltweiter Armut von 1,8 Milliarden in 1990
um 50 % im Jahre 2015 werde erfüllt (trotz des rasanten Bevölkerungswachstums), dann liegt das nicht an westlicher Entwicklungshilfe, sondern
vor allem an marktwirtschaftlichen Systemen, die inzwischen vom überwiegenden Teil der Menschheit angenommen worden sind.
Die Armut in der Welt hat sich in den letzten 200 Jahren dramatisch reduziert. Damals lebten 85 % der Weltbevölkerung in extremer Armut. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung war 1780 genau so hoch wie 10.000 vor Christus.
Heute liegt die Armut bei nur noch etwa 15 %. Kapitalismus hat Wohlstand geschaffen, nicht für einige wenige, sondern für Milliarden von Menschen. Alleine in den letzten 30 Jahren sind mehr als eine Milliarde Menschen aus der Armutsfalle entkommen – fast ausschließlich in den Ländern, die sich für kapitalistische oder marktwirtschaftliche Wirtschaftssysteme geöffnet haben.
Der Kapitalismus ist weit davon entfernt, ein perfektes Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell darzustellen. Was ihm aber von allen anderen Gesellschafts- und Wirtschaftssystemen unterscheidet, ist seine
unglaublich große Innovationskraft, die Missstände auch immer wieder beseitigt.
Niemals kann der Staat die Tatkraft einzelner Menschen ersetzen.