Olaf hat geschrieben:@Historiker ... Danke für deine Beiträge. Wenigstens fundierte Wiedergabe der Fakten mit geschichtlichem Bezug.
Danke für das Kompliment ... es ist einfach nur eine vollkommen
klare, sachliche und realistische Betrachtungsweise ... losgelöst von jeglicher ideologischer Verblendung, Denkblockaden und Denkverboten.Olaf hat geschrieben:@Historiker, wie sieht für dich die Ideallösung der momentanen (Flüchtlingskrise) Krise aus.
-Mauer hochziehen und keine mehr rein lassen
-begrenzte Zuwanderung mit strengen Regeln und gerechter Verteilung auf alle EU Partner
-oder so weiter wie bisher und abwarten wie unsere Gesellschaft in 10 Jahren aussieht
andere Lösung?
Einfache Erklärungsansätze greifen bei einer dermaßen vertrackten Situation immer zu kurz, von Ideallösungen ganz zu schweigen.
Eine umfassende Ideallösung kann und wird es nicht geben, dazu sind die Verhältnisse einfach zu komplex. Die Welt benötigt einen sehr langen Atem ... und viel "guten" (an der Realität orientierten) Willen.
Ich möchte aber jetzt nicht erneut auf die Grundursachen der Migration eingehen ... einfach mal in meinen Beiträgen weiter oben nachlesen.
Die Situation ist so verzwackt, weil kaum jemand einsieht, dass die
westliche Welt möglichst bald das vollziehen muss, was man in der Systemtheorie einen "
Paradigmenwechsel" nennt, um überhaupt noch was zu retten. Sie muss den christlich geprägten,
übertriebenen Humanismus aufgeben. Ein solcher Paradigmenwechsel fällt extrem schwer, bedeutet er doch den
Wechsel der kompletten Lebenseinstellung ... die bislang gültigen
grundlegenden Werte aufzugeben.
Solange es in Deutschland die GroKo gibt, werden wir der Lösung des Problems auch nicht ansatzweise näher kommen. Sowohl der "christliche Humanismus" der CDU/CSU (der bisher unsere Kultur geprägt hat) und die "sozialistische Ideologie und Illusionen" (die Hoffnung, wie Marx und Engels es wollten glauben machen, dass "bessere Menschen" sich zum Wohle aller solidarisch verhalten werden) der SPD, Grünen und Linken ... die tief in den Köpfen verwurzelt sind, werden dies verhindern. Sie haben - wie bereits weiter oben von mir dargelegt - erst die Migration in Gang gesetzt und sorgen dafür, dass der Zustrom nicht absinken wird.
Die von Merkel & Co ständig heruntergebeteten Lösungsansätze sind reine Utopie .. ob sie jetzt Plan A, Plan A2 oder Plan B heißen ... und eh nur ein "Tropfen auf den heißen Stein".
Die
Ursachen zu beseitigen wird es Jahrzehnte ... vielleicht sogar Generationen brauchen. Die Kulturen in der Dritten Welt müssen sich behutsam ändern ... denn das es absolut kontraproduktiv ist, den Menschen dort - im Geiste der Humanität - gewaltsam die westliche Lebensweise und Demokratie aufzuoktroyieren, hat sich gezeigt. Sie leben in
archaischen, Jahrhunderte rückständigen Kulturen und sind von der fundamentalistisch muslimischen Ideologie überzeugt.
Der fundamentalistische Islam ist ein wesentliches Hindernis, überhaupt eine Lösung zu finden ... und dann das bereits mehrfach von mir angesprochene rasante Bevölkerungswachstum ... auch der Klimawandel und die ausgelaugten Böden in der Dritten Welt sind weitere Ursachen ... genauso wie Stammesfehden und Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ... und dafür will man eine kurzfristige Lösung aus der Schublade ziehen?
Es kann und wird aus zwei Gründen
keine europäische Lösung - wie ihn sich die Asylromantiker der GroKo vorstellen - geben. Erstens, weil
die Bevölkerung in den anderen EU-Mitgliedsstaaten die Migranten nicht will ... und zweitens, weil
kein Einwanderer in den meisten anderen EU-Staaten leben will. Will man die Einwanderer zwanghaft in die anderen EU-Länder deportieren und dort in Gettos (wie seinerzeit dem Warschauer Getto) internieren, um zu verhindern, dass sie sich permanent wieder auf den Weg ins gelobte Paradies Deutschland machen?
Kommt es zu der von Merkel und Gabriel favorisierte "europäische Lösung" wird das - nach meiner Meinung - so aussehen: Wir bezahlen die anderen EU-Länder großzügig für die Aufnahme der Migranten (war und ist ja in der EU immer so) ... unsere EU-Partner nehmen dann ein gewisses, kleines "Kontigent" Migranten auf, geben den Migranten dann die jeweilige Staatsbürgerschaft, damit sie sie schnell wieder los sind, weil die eingebürgerten Migranten dann vollkommen legal ihren Aufenthaltsort innerhalb der EU frei wählen können ... und der wird natürlich Deutschland oder Schweden sein. (Griechenland hat mit einer solchen Vorgehensweise ja bereits mehrfach gedroht, wenn Deutschland sich nicht "kooperativ" verhält und Griechenland den Geldhahn zudreht und nicht bereit ist, Griechenland bis zum "Sankt-Nimmerleins-Tag" großzügig zu alimentieren.
Europäische Lösung im Sinne der Asylromanitker der GroKo? Wer daran glaubt, der glaubt auch an die "Zahnfee" und das "Spaghetti-Monster". Wer soll sich an dieser Lösung beteiligen? Süd, Ost und Nordeuropa jedenfalls nicht. Selbst die ansonsten extrem humanen Skandinavier haben doch bereits unter dem Druck der Realität ihren Asyloptimismus aufgegeben und sich für Abschottung und Änderungen im Asylrecht entschieden.
Der Zustrom der Migranten wird nicht abebben, solange der Standard in Europa auch nur einigermaßen über dem Standard in den Herkunftsländern liegt.Daraus folgt (für mich):
Wenn wir nicht selbst im Elend versinken wollen, müssen wir uns der Realität stellen, unseren
übertriebenen Humanismus aufgeben und
lernen, das unvermeidliche Elend und Leid auf der Welt zu akzeptieren und zu ertragen. Wir müssen die
Selbsterhaltung zum Primat unseres Denken und Handels erheben. Wir müssen erkennen, dass es um den
Erhalt der westlichen Wertegemeinschaft geht, die um ihr Fortbestehen kämpfen muss, mit allen damit verbundenen Konsequenzen.
Dann ... müssten in einem ersten Schritt
(EU-weit) die einheitlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die unser hartes, inhumanes Vorgehen auf eine gesetzliche Grundlage stellen.
Dann ...
klare und unmissverständliche Signale in die Herkunftsländer senden, dass die
Migranten in Europa absolut nicht willkommen sondern
höchst unwillkommen sind. Wir können die Migranten hier in keiner Weise brauchen und können sie auch nicht aufnehmen, weil Europa bereits genug eigene Probleme (Armut, Massenarbeitslosigkeit ...) hat und die vorhandenen Ressourcen einfach endlich sind. Wir wollen auch unser freiheitliche, aufgeklärtes westliches System behalten und wollen kein Staat mit fundamentalistisch islamischer Kultur werden.
Dann ... die
Versorgung der Migranten außerhalb der EU vornehmen und
auf absolut niedrigstem Niveau halten ... nur die aller notwendigste Grundversorgung mit Medikamenten, Lebensmitteln und Kleidung, die die Menschen lediglich vor dem Tod bewahrt.
Europäische Lösung kann nur heißen, dass Deutschland seine Willkommenskultur aufgibt und gemeinsam mit allen anderen EU-Ländern eine einheitlich harte, abweisende Haltung mit gleichen Standards gegenüber den Flüchtlingen fährt.
Die von mir favorisierte Lösung:
Abschottung ... Festung Europa und die
Bereitschaft, diese - wenn es sein muss - auch mit Waffengewalt zu verteidigen ... so hart und inhuman das auch erscheint.