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35 Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon Hr.Kaleu » Mi 27. Jan 2016, 08:37

Wie sollen Analphabeten in den Arbeitsmarkt integriert werden,

bevor man diese Leute gebrauchen kann muss man ihnen erstmal lesen/schreiben/rechnen beibringen, aber auch dann hat dieser Mensch noch immer keine Berufsausbildung.

Alles Experimente die schlußendlich nichts bringen werden, ausser das sie viel Geld kosten!!!
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Beitragvon Historiker » Mi 27. Jan 2016, 09:20

Raidtomber hat geschrieben:Mei, vielleicht kommen aber auch einfach nur viele junge Leute die dann später mal für meine Rente zahlen, nachdem die Deutschen selbst ja vergreisen ohne für genügend Nachwuchs zu sorgen!!!
Und die Zukunft ist eh schon lang nimmer das was sie früher einmal war! *LOL*
Ciao!
RT


Hallo Raidtomber,

diese Hoffnung kann ich dir gleich nehmen ... und mich meinen beiden "Vorrednern" nur anschließen.

Erstens gibt es in Deutschland kein demographisches Problem ... es stimmt einfach NICHT, dass die Deutschen vergreisen ... dass auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, dass die Bevölkerung überaltert, liegt einzig daran, dass jetzt die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen ... sind die durch, verschwindet das Problem von selbst. Die Geburtenrate ist in den letzten 30 Jahren nahezu gleich. (Hatte ich weiter oben bereits ausführlich dargelegt ... einfach mal nachlesen) ... Politiker nutzen das "Märchen von der Überalterung" genauso wie das "Märchen vom Fachkräftemangel" geschickt, um die Meinung der breiten Masse damit in ihrem Sinne zu beeinflussen und den falschen Eindruck zu erwecken, die Einwanderer würden hier dringend gebraucht.

Durch Automatisierung und Digitalisierung werden Millionen Arbeitsplätze wegfallen, daher ist es sogar extrem wünschenswert, dass die Bevölkerung sinkt, da es sonst nicht einmal für die deutsche Urbevölkerung ausreichend Arbeitsplätze geben wird. Wir haben doch jetzt bereits (ohne statistische Manipulationen) 3 Millionen Arbeitslose ... und die Millionen die zuwandern, kommen da noch drauf. Auch wenn einige Zuwanderer Arbeit finden, sind dafür dann eben deutsche Ureinwohner zusätzlich arbeitslos. An der grundlegenden Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen wird sich nämlich positiv nichts ändern. Natürlich entstehen auch einige neue Arbeitsplätze ... aber ganz sicher nicht in Bereichen, wo rudimentäre Bildung gefragt ist ... und Netto werden sogar Millionen Arbeitsplätze wegfallen - darin sind sich alle Experten einig, d.h. wir bekommen durch die Zuwanderung ein wahnsinniges Arbeitslosenproblem mit allen höchst unangenehmen Folgen.

Das Rentensystem muss allerdings dringend reformiert werden ... das wissen die Experten seit langem ... aber die Politik versucht das Problem in altbekannter Manier einfach auszusitzen ... bis es knallt. Die Rentenlast kann nicht ausschließlich von den Arbeitnehmern getragen werden, wenn Computer und Roboter die Arbeit verrichten. Alle Einkommensarten, g.h. alle die irgendwie Gewinne erzielen (sei es durch Kapitalspekulationen, Vermietung von Wohnungen usw.) müssen einen Beitrag ins Rentensystem zahlen. Auch müssen die Beitragsbemessungsgrenzen für Leute, die ein sehr hohes Einkommen haben, wegfallen. Alle müssen in EIN Rentensystem einzahlen, auch Beamte und Berufsgruppen (wie Ärzte) die bisher davon ausgenommen sind. Außerdem ist es höchst "unehrenhaft", wenn sich unsere Politiker ständig an der Rentenkasse vergreifen und sie plündern (u.a. bei der Wiedervereinigung). So lässt sich das Rentensystem sanieren und nicht durch den Zuzug von Analphabeten und Menschen mit höchstens rudimentärer Bildung aus fremden Kulturkreisen. Letzteres ist sogar extrem kontraproduktiv.

Die Zuwanderer und deren Kinder werden NICHT den Deutschen die Renten zahlen ... sondern sie werden zu mehr als 80 % sogar ausschließlich dem deutschen Sozialsystem zusätzlich zur Last fallen ... d.h. die Sozialleistungen werden für alle Bürger auf ein absolutes Minimum sinken, dass sie gerade noch so am Leben erhält ... und die die Arbeit haben werden extrem stark mit Abgaben belastet. Anders geht es einfach nicht, denn nach wie vor wächst das Geld in Deutschland noch nicht auf den Bäumen. Sondern es kann nur das, was erwirtschaftet wird, auch wieder verteilt werden. Ist die Zahl der Leistungsempfänger größer, wird automatisch das Stück des Kuchens für jeden kleiner ... und bei vielen Millionen zusätzlichen Leistungsempfängern verdammt klein. (Ist übrigens keine höhere Mathematik, sondern lernt man, glaube ich, bereits im dritten Schuljahr der Grundschule.) Beide Seiten (Zuwanderer und Ureinwohner) werden das übrigens ganz sicher so auf Dauer nicht einfach hinnehmen und es kommt unweigerlich zu Verteilungskämpfen, die sogar in einem blutigen Bürgerkrieg enden können.

Das alles wird nur von unseren Politiker und den Mainstream-Massenmedien bewusst verschwiegen, weil man dir Bevölkerung nicht beunruhigen will. Würde man der Bevölkerung unverblümt die ganze Wahrheit sagen, würden viele Bürger an der Grenze stehen und erbost mit Steinen auf die ankommenden Einwanderer werfen. Mit Fähnchen winkt eh schon lange keiner mehr ... dafür ist auch bei den Asylromantikern bereits zu viel Ernüchterung eingetreten.

Etwas wird nicht dadurch wahr, dass man es permanent im gelenkten Staatsfernsehen und den übrigen politisch indoktrinierten deutschen Mainstreammedien vorgelabert bekommt.

*LOL* und Ciao!
CS
Zuletzt geändert von Historiker am Mi 27. Jan 2016, 10:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon heinrich » Mi 27. Jan 2016, 10:07

Hab grad gelesen SPD Gabriel sagt ,, müssen weg von chaotischer Zuwanderung "

Ist das nicht der Vollposten der noch vor paar Monaten , alle besorgten Bürger die eine chaotische Zuwanderung

verhindern wollten , als Pack beschimpft hat ?
heinrich Offline


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Beitragvon Historiker » Mi 27. Jan 2016, 10:16

Raidtomber hat geschrieben:Mei, vielleicht kommen aber auch einfach nur viele junge Leute die dann später mal für meine Rente zahlen, nachdem die Deutschen selbst ja vergreisen ohne für genügend Nachwuchs zu sorgen!!!
Ciao!
RT


Hallo Raidtomber,

vielleicht bist du so nett und erklärst uns mal, wie das ganz praktisch funktioniert:

Wie man hunderttausende Analphabeten und Menschen mit rudimentärer Bildung und ohne Sprachkenntnisse für Arbeitsplätze in einer hochtechnisierten westlichen Arbeitswelt qualifiziert.

Wie man die vielen zusätzlich benötigten Schulen baut und hunderttausende Ausbildungsplätze und später Arbeitsplätze schafft.

Wie man die vielen tausend Lehrer und Ausbilder aus dem Ärmel schüttelt, die das bewerkstelligen.

Wie man die übrige notwendige Infrastruktur schafft (Krankenhäuser, Polizei ...) ... für jede Million Menschen die kommt, muss - um sie tatsächlich zu integrieren - praktisch die komplette Infrastruktur einen Millionenstadt innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden !!!

Wie man das alles finanziert.

Wir sind schon sehr gespannt.
Zuletzt geändert von Historiker am Mi 27. Jan 2016, 10:32, insgesamt 6-mal geändert.
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Beitragvon Hr.Kaleu » Mi 27. Jan 2016, 10:22

Jetzt rudern viele " Refugees Welcome" Schreihälse zurück...war alles doch keine so gute Idee!

heinrich hat geschrieben:Hab grad gelesen SPD Gabriel sagt ,, müssen weg von chaotischer Zuwanderung "

Ist das nicht der Vollposten der noch vor paar Monaten , alle besorgten Bürger die eine chaotische Zuwanderung

verhindern wollten , als Pack beschimpft hat ?


ER hat schon vergessen was er vor einigen Wochen gesagt hat, ausserdem muss man seine Meinung den Gegenbenheiten anpassen - das nennt sich politischer Überlebensinstinkt. :lol:
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Beitragvon heinrich » Mi 27. Jan 2016, 11:29

Kann ja sein das Gabriel vergessen hat was mal gesagt hat , die Wähler werden

nicht so vergesslich sein .

Hier mal die letzten beiden großen Krisen und die Gegenmaßnahmen im Vergleich .

Die letzten Kriegstage 1944 -1945 ; durchhalte Parolen und hoffen auf Wunderwaffen ; Ergebniss bekannt

Flüchtlingskrise 2015 --dato ; durchhalte Parolen und hoffen auf Wunder........ ; Ergebniss ??????
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Beitragvon Hr.Kaleu » Mi 27. Jan 2016, 12:27

Das größte Problem dieser Menschen in "Machtpositionen" war/ist, dass sie meinen sie wären absolut unfehlbar und stünden intellektuell über alles und jeden.
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Beitragvon Historiker » Do 28. Jan 2016, 10:12

heinrich hat geschrieben:Kann ja sein das Gabriel vergessen hat was mal gesagt hat , die Wähler werden nicht so vergesslich sein.


Doch, die meisten Wähler werden es - wie immer - vergessen ... und die Politiker wissen das genau.

Es ist leider so ... das Volk vergisst schnell und liebt seine Peiniger über alle Maßen.

Vor Wahlen überbieten sich die Parteien darin, den Wählern eine möglichst rosige Zukunft zu versprechen ... und das Volk jubelt stets den neuen vollmundigen, unrealistischen und unfinanzierbaren Wahlversprechen zu.

Das Volk orientiert sich bei der Wahlentscheidung nicht an der Vergangenheit, sondern an seinen Erwartungen an die Zukunft ... es zählen nicht die Leistungen der Regierung in den vergangenen vier Jahren, es zählen nur die Aussichten für die kommende Legislaturperiode. Die Parteien wissen, wie vergesslich der Wähler ist, deshalb bedienen sie im Wahlkampf die Hoffnungen und Illusionen der Wähler. Genau so, wie es auch die Werbung macht.

Wäre die Alternative? Die Wahrheit? ... Nein sie ist es nicht! Warum?

Weil die Mehrheit der Wähler die Wahrheit einfach nicht hören will ... die breite Masse will Emotionen und Illusionen ... das Versprechen auf eine rosige Zukunft ... ist dieses Versprechen auch noch so irreal ... (diese Sehnsucht machen sich auch die Religionen zu nutze, die den gutgläubigen Menschen trotz ihrer "Sünden" nach ihrem Tod einen Platz im Himmel versprechen.)

Das Wahlvolk hat deshalb am Tag nach der Wahl stets das Ergebnis ihrer Wahl, Illusion, Gaukelei, Lüge, Betrug und Falschspiel und immer wieder die selben Gesichter, die ihre Rolle mit großer "Dankbarkeit" immer wieder gerne annehmen.

Eigentlich lautet ein wesentlicher Grundsatz der Demokratie: "Vox populi vox dei" (Volkes Stimme ist Gottes Stimme), aber die Politiker wissen, dass es eigentlich heißen müsste: "Vox populi vox Rindviech".

Schon Hitler verachtete sein eigenes Volk und erkannte: "Die Masse, das Volk, ist wie ein Weib ... wenn die Menschen selber denken könnten, würde die Gesellschaft zusammenbrechen". Seine Propaganda-Theorie war daher bereits - wie die heutige Politik - von schrecklichen Vereinfachungen und der systematischen Missachtung der genauen Fakten und Wahrheiten geprägt. Daher auch sein großer Zuspruch und Erfolg bei der breiten Masse. Das Volk war - dank der in Aussicht gestellten goldenen Zukunft - wie im Rausch, und jubelte dem neuen "Messias" zu. Selbst als alles in Schutt und Asche lag, glaubte die breite Masse noch an die versprochenen Wunder(waffen), die alles zum Guten wenden und Deutschland zum "Endsieg" und einer rosigen Zukunft verhelfen würden.

Gabriel ist aufgrund seiner (scheinbar) raschen Meinungswechsel schon lange als "Fahne im Wind", "Mister Zickzack" und "Wendehals" bekannt. Dabei muss man aber beachten, dass es sich bei seinen unglaublichen Statements nicht um einen tatsächlichen Meinungswechsel handelt, sondern er passt seine Statements nur ständig den momentanen Stimmung an, ohne irgendetwas an seiner grundlegenden Überzeugung zu ändern. Gabriel ist eigentlich noch schrecklicher als Merkel.

Was soll er momentan auch anderes tun. Die SPD stürzt mit der von ihr vertretenen Ideologie der unbegrenzten Humanität gegenüber Einwanderern ins bodenlose ab. In BaWü werden in aktuellen Umfragen gerade mal 15 % für die SPD vorausgesagt ... kaum mehr als für die von der SPD verhasste AfD. Es könnte sogar sein, dass die AfD mehr Stimmen erhält als die SPD (wenn man berücksichtigt, dass fast die Hälfte der Teilnehmer an Umfragen angibt, dass sie sich nicht trauen, ihre wahre Meinung in der Flüchtlingsfrage zu äußern) ... eine Horrorvorstellung für jeden überzeugten Sozialdemokraten. Gabriels Statements dokumentieren seine Hilflosigkeit, Planlosigkeit und Perspektivlosigkeit ... bricht doch momentan angesichts der Realität die Illusion des alten sozialdemokratischen Weltbildes total zusammen. (SPD = FDP 2.0)

Gabriel und sein Linksaußen Stegner waren doch diejenigen, die aus tiefster innerer Überzeugung am lautesten "welcome" gerufen haben. Die SPD ist es doch, die in der Flüchtlingspolitik alles blockiert und verzögert.

Der "Respekt" oder vielleicht auch "Angst" vor der AfD muss bei der SPD und insbesondere bei Gabriel riesig sein, dass sich Gabriel jetzt zu solch gegenteiligen Äußerungen hinreisen lässt, nach außen eine radikalere Asylpolitik vertritt als die CDU und in seinen Statements sogar Argumentationsfelder der AfD besetzt.

Aber lasst euch nicht täuschen, nach der gewonnenen Wahlen wird die SPD ebenso schnell wieder zum EU-seligen Diskutieren und Nichtstun zurückfinden und - mit Hinweis auf die Humanität - den Migrantenstrom nach Deutschland ungebremst laufen lassen. Ein echtes Umdenken findet nicht statt.

Dafür sorgt schon der SPD-Genosse Stegner, dem Merkels Politik der offenen Grenzen noch nicht weit genug geht. Der linke Flügel der SPD würde lieber heute als morgen mit den Grünen und der Partei "Die Linke" die Asylverfahren ganz abschaffen und jedem der kommt ein unbegrenztes Bleiberecht gewähren ... völlig unabhängig davon aus welchen Staaten oder Motiven die Menschen kommen ... und ihnen eine lebenslange staatliche All-inclusive-Alimentierung zukommen lassen.

Aber einem Teil der normalen, traditionellen SPD-Wählern missfällt dieser Kurs ... das ist auch der Grund für Gabriels momentanes Täuschungsmanöver.
Zuletzt geändert von Historiker am Do 28. Jan 2016, 14:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Olaf » Do 28. Jan 2016, 11:47

@Historiker

Danke für deine Beiträge. Wenigstens fundierte Wiedergabe der Fakten mit geschichtlichem Bezug.
Wie sieht für dich die Ideallösung der momentanen (Flüchtlingskrise) Krise aus.
-Mauer hochziehen und keine mehr rein lassen
-begrenzte Zuwanderung mit strengen Regeln und gerechter Verteilung auf alle EU Partner
-oder so weiter wie bisher und abwarten wie unsere Gesellschaft in 10 Jahren aussieht
andere Lösung?
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Beitragvon Historiker » Do 28. Jan 2016, 13:58

Olaf hat geschrieben:@Historiker ... Danke für deine Beiträge. Wenigstens fundierte Wiedergabe der Fakten mit geschichtlichem Bezug.


Danke für das Kompliment ... es ist einfach nur eine vollkommen klare, sachliche und realistische Betrachtungsweise ... losgelöst von jeglicher ideologischer Verblendung, Denkblockaden und Denkverboten.

Olaf hat geschrieben:@Historiker, wie sieht für dich die Ideallösung der momentanen (Flüchtlingskrise) Krise aus.
-Mauer hochziehen und keine mehr rein lassen
-begrenzte Zuwanderung mit strengen Regeln und gerechter Verteilung auf alle EU Partner
-oder so weiter wie bisher und abwarten wie unsere Gesellschaft in 10 Jahren aussieht
andere Lösung?


Einfache Erklärungsansätze greifen bei einer dermaßen vertrackten Situation immer zu kurz, von Ideallösungen ganz zu schweigen. Eine umfassende Ideallösung kann und wird es nicht geben, dazu sind die Verhältnisse einfach zu komplex. Die Welt benötigt einen sehr langen Atem ... und viel "guten" (an der Realität orientierten) Willen.

Ich möchte aber jetzt nicht erneut auf die Grundursachen der Migration eingehen ... einfach mal in meinen Beiträgen weiter oben nachlesen.

Die Situation ist so verzwackt, weil kaum jemand einsieht, dass die westliche Welt möglichst bald das vollziehen muss, was man in der Systemtheorie einen "Paradigmenwechsel" nennt, um überhaupt noch was zu retten. Sie muss den christlich geprägten, übertriebenen Humanismus aufgeben. Ein solcher Paradigmenwechsel fällt extrem schwer, bedeutet er doch den Wechsel der kompletten Lebenseinstellung ... die bislang gültigen grundlegenden Werte aufzugeben.

Solange es in Deutschland die GroKo gibt, werden wir der Lösung des Problems auch nicht ansatzweise näher kommen. Sowohl der "christliche Humanismus" der CDU/CSU (der bisher unsere Kultur geprägt hat) und die "sozialistische Ideologie und Illusionen" (die Hoffnung, wie Marx und Engels es wollten glauben machen, dass "bessere Menschen" sich zum Wohle aller solidarisch verhalten werden) der SPD, Grünen und Linken ... die tief in den Köpfen verwurzelt sind, werden dies verhindern. Sie haben - wie bereits weiter oben von mir dargelegt - erst die Migration in Gang gesetzt und sorgen dafür, dass der Zustrom nicht absinken wird.

Die von Merkel & Co ständig heruntergebeteten Lösungsansätze sind reine Utopie .. ob sie jetzt Plan A, Plan A2 oder Plan B heißen ... und eh nur ein "Tropfen auf den heißen Stein".

Die Ursachen zu beseitigen wird es Jahrzehnte ... vielleicht sogar Generationen brauchen. Die Kulturen in der Dritten Welt müssen sich behutsam ändern ... denn das es absolut kontraproduktiv ist, den Menschen dort - im Geiste der Humanität - gewaltsam die westliche Lebensweise und Demokratie aufzuoktroyieren, hat sich gezeigt. Sie leben in archaischen, Jahrhunderte rückständigen Kulturen und sind von der fundamentalistisch muslimischen Ideologie überzeugt. Der fundamentalistische Islam ist ein wesentliches Hindernis, überhaupt eine Lösung zu finden ... und dann das bereits mehrfach von mir angesprochene rasante Bevölkerungswachstum ... auch der Klimawandel und die ausgelaugten Böden in der Dritten Welt sind weitere Ursachen ... genauso wie Stammesfehden und Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ... und dafür will man eine kurzfristige Lösung aus der Schublade ziehen?

Es kann und wird aus zwei Gründen keine europäische Lösung - wie ihn sich die Asylromantiker der GroKo vorstellen - geben. Erstens, weil die Bevölkerung in den anderen EU-Mitgliedsstaaten die Migranten nicht will ... und zweitens, weil kein Einwanderer in den meisten anderen EU-Staaten leben will. Will man die Einwanderer zwanghaft in die anderen EU-Länder deportieren und dort in Gettos (wie seinerzeit dem Warschauer Getto) internieren, um zu verhindern, dass sie sich permanent wieder auf den Weg ins gelobte Paradies Deutschland machen?

Kommt es zu der von Merkel und Gabriel favorisierte "europäische Lösung" wird das - nach meiner Meinung - so aussehen: Wir bezahlen die anderen EU-Länder großzügig für die Aufnahme der Migranten (war und ist ja in der EU immer so) ... unsere EU-Partner nehmen dann ein gewisses, kleines "Kontigent" Migranten auf, geben den Migranten dann die jeweilige Staatsbürgerschaft, damit sie sie schnell wieder los sind, weil die eingebürgerten Migranten dann vollkommen legal ihren Aufenthaltsort innerhalb der EU frei wählen können ... und der wird natürlich Deutschland oder Schweden sein. (Griechenland hat mit einer solchen Vorgehensweise ja bereits mehrfach gedroht, wenn Deutschland sich nicht "kooperativ" verhält und Griechenland den Geldhahn zudreht und nicht bereit ist, Griechenland bis zum "Sankt-Nimmerleins-Tag" großzügig zu alimentieren.

Europäische Lösung im Sinne der Asylromanitker der GroKo? Wer daran glaubt, der glaubt auch an die "Zahnfee" und das "Spaghetti-Monster". Wer soll sich an dieser Lösung beteiligen? Süd, Ost und Nordeuropa jedenfalls nicht. Selbst die ansonsten extrem humanen Skandinavier haben doch bereits unter dem Druck der Realität ihren Asyloptimismus aufgegeben und sich für Abschottung und Änderungen im Asylrecht entschieden.

Der Zustrom der Migranten wird nicht abebben, solange der Standard in Europa auch nur einigermaßen über dem Standard in den Herkunftsländern liegt.

Daraus folgt (für mich):

Wenn wir nicht selbst im Elend versinken wollen, müssen wir uns der Realität stellen, unseren übertriebenen Humanismus aufgeben und lernen, das unvermeidliche Elend und Leid auf der Welt zu akzeptieren und zu ertragen. Wir müssen die Selbsterhaltung zum Primat unseres Denken und Handels erheben. Wir müssen erkennen, dass es um den Erhalt der westlichen Wertegemeinschaft geht, die um ihr Fortbestehen kämpfen muss, mit allen damit verbundenen Konsequenzen.

Dann ... müssten in einem ersten Schritt (EU-weit) die einheitlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die unser hartes, inhumanes Vorgehen auf eine gesetzliche Grundlage stellen.

Dann ... klare und unmissverständliche Signale in die Herkunftsländer senden, dass die Migranten in Europa absolut nicht willkommen sondern höchst unwillkommen sind. Wir können die Migranten hier in keiner Weise brauchen und können sie auch nicht aufnehmen, weil Europa bereits genug eigene Probleme (Armut, Massenarbeitslosigkeit ...) hat und die vorhandenen Ressourcen einfach endlich sind. Wir wollen auch unser freiheitliche, aufgeklärtes westliches System behalten und wollen kein Staat mit fundamentalistisch islamischer Kultur werden.

Dann ... die Versorgung der Migranten außerhalb der EU vornehmen und auf absolut niedrigstem Niveau halten ... nur die aller notwendigste Grundversorgung mit Medikamenten, Lebensmitteln und Kleidung, die die Menschen lediglich vor dem Tod bewahrt.

Europäische Lösung kann nur heißen, dass Deutschland seine Willkommenskultur aufgibt und gemeinsam mit allen anderen EU-Ländern eine einheitlich harte, abweisende Haltung mit gleichen Standards gegenüber den Flüchtlingen fährt.

Die von mir favorisierte Lösung: Abschottung ... Festung Europa und die Bereitschaft, diese - wenn es sein muss - auch mit Waffengewalt zu verteidigen ... so hart und inhuman das auch erscheint.
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