Schon heute gibt es Marschflugkörper, Drohnen, automatische Verteidigungssysteme auf Schiffen oder bestimmte Land- und Seeminen, die vollkommen selbstständig angreifen können.
Die Grenze zwischen automatischen und autonomen Systemen ist fließend.
Im April 2014 berichteten russische Medien, dass Moskau seine Atomwaffenlager künftig mit bewaffneten Robotern schützen wird, die selbstständig stationäre und bewegliche Ziele erfassen und zerstören können.
Südkorea hat an der Grenze zu Nordkorea stationäre Roboter postiert. Der "Security Guard Robot 1" ("SGR-1") ist mit einem Maschinengewehr bewaffnet und ferngesteuert, soll aber auch in der Lage sein, Feinde automatisch zu erkennen und vollkommen selbstständig zu bekämpfen, wie ein Werbevideo zeigt.
Israel lässt an der Grenze zum Gaza-Streifen seit einiger Zeit ein Roboter-Auto selbständig Patrouille fahren. "Guardium" ist derzeit noch unbewaffnet, kann aber mit Waffen ausgestattet und nach Angaben der israelischen Armee auch "autonom reagieren" und "gewaltsame Methoden anwenden, um die Bedrohung zu eliminieren".
Die israelische "Harpy"-Drohne kann feindliche Radarstellungen erfassen und selbständig angreifen, ohne dass ein Mensch den entsprechenden Befehl geben muss. Das Fluggerät wird nicht nur von Israel selbst, sondern auch von der Türkei, China, Südkorea, Chile und Indien genutzt.



