Kriminalität: Raubgräber raubt Grabung in Wanne-Eickel
Wanne-Eickel (apb)- Ein besonders dreister Fall von Raubgrabung fand am vergangenen Wochenende in der Kleingartensiedlung "Pflanzen mit Freude" in Wanne-Eickel statt.
Da staunte Fritz Paschunke nicht schlecht. Als er seinen Kleingarten betrat war nichts mehr so wie noch 30 Minuten vorher. Er ist immer noch geschockt, konnte das Krankenhaus aber mittlerweile wieder vorzeitig verlassen. Was war geschehen?
Helga Paschunke geborene Krawitzki, nutzte die Morgenstunde des 22.02.2014 um ihren Mann Fritz nüchtern anzutreffen und ihn in den Pflanzplan des Frühjahres einzuweisen. Ziel war es mehrere Löcher zu graben um darin Tulpenzwiebeln einzupflanzen. Fritz Paschunke machte sich sofort daran mehrere Löcher mit seinem Lieblingsspaten auszuheben. Von der harten Arbeit gezeichnet verließ er jedoch die Kleingartensiedlung um wie er später zu Protokoll gab "einige Biere zu zischen". Als er zurückkam wurde er bleich im Gesicht und musste sich ersteinmal setzen. Ein Raubgräber hatte seine komplette Grabung geraubt. Ob der Raubgräber die Löcher einfach nur zugeschüttet hat und damit Fritz Paschunke seiner Arbeit beraubt hat, oder aber sogar Erde mitgenommen hat ist im Moment noch Gegenstand kriminaltechnischer Ermittlungen. Aus gut unterrichteten Kreisen sickerte im Laufe des heutigen Montags durch, dass es wohl bei unterschiedlichen Personen, denen nach Recherchen in enschlägigen Foren der Besitz eines oder sogar mehrer Spaten nachgewiesen werden konnte, Hausdurchsuchungen gab. Besonders im Fokus der Ermittler sind Verkäufer von Tierfutter. Warum wird am morgigen Dienstag bei einer
eiligst einberufenen Pressekonferenz erklärt werden. Besonders Spaziergänger wurden angewiesen verdächtige Personen mit Grabungsgeräten sofort bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden.


