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Wölfe in Deutschland

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon Schuko » Do 29. Mär 2012, 18:52

Wölfe in Deutschland


Es gibt sie wieder: frei lebende Wölfe in Deutschland. 1998 wurden auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in Sachsen zwei, im Jahr 2000 sogar sechs Wölfe - Eltern und Jungtiere - von Revierförstern beobachtet. Seit dem zogen die beiden Elterntiere jedes Jahr Welpen auf. Die Reaktionen auf die Rückkehr der Wölfe ins östliche Deutschland sind überwiegend positiv. Gelegentlich begegnet man den Wölfen aber auch mit Vorbehalten und Sorgen; denn wir Menschen in Deutschland - auch als Naturschützer - müssen erst wieder lernen, mit dem Wolf in unserer Nachbarschaft zu leben.

Die graubraunen europäischen Wölfe (Canis lupus) leben im Familienverband, dem Rudel. Auf ihren Streifzügen legen Wölfe oft 20 Kilometer oder mehr in einer Nacht zurück. Sie beanspruchen große Reviere, wo sie vor allem Hirsche, Rehe und Wildschweine jagen.


Wölfe.jpg



Frage an die Förster........
wie geht so ein Wolf oder noch schlimmer Rudel denn ab wenn man ihnen mal einfach so im Wald begegnet???
Und wie sollte man sich in so einer Situation verhalten?

gruss schuko :bash :bash
Schuko Offline


 

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Beitragvon Poker » Do 29. Mär 2012, 20:44

Hm, ich sehe das Thema mit gemischten Gefühlen...
Meine Allgemeinbildung sagt mir, das Wölfe Menschen meiden, daher erwarte ich keinen Angriff auf Erwachsene in mittlerer Nähe zur Zivilisation.
Bei Nachstuchen im Wald hätte ich schon Bedenken, aber die hätte ich auch ohne Wölfe - meine Befürchtungen zielen da eher Richtung 2-Beiner :twisted:

Wölfe würden das unbekümmerte Weiden von Tieren auf unbewachten Wiesen (Schafe, Kühe, Pferde) stark einschränken, da sie natürlich die leichte Beute reißen würden - ich weiß nicht wie das die Viehbauern sehen aber ich sehe das mit Sorge. Von der Weide ist es nicht weit zum Spielplatz, ich denke da an eher ländliche Gebiete

Es gab damals einen Grund, warum Wölfe und Bären in unseren Wäldern ausgerottet wurden, und der Grund war der Mensch, der Angst um sein Vieh und seine Familie hatte.
Einerseits ist in Deutschland jeder Pudel ein Kampfhund, andereseits werden Wölfe ausgewildert - wo ist da die Logik?
MfG
Andy
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Beitragvon Wallenstein » Do 29. Mär 2012, 21:35

Ich sehe das wie Poker auch eher kritisch. Sicher man es Romantiker geben, die sich über die Rückbesiedlung freuen, aber die Probleme werden kommen wenn es wieder mehr werden.
Jens Diefenbach
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Beitragvon Ebinger1 » Do 29. Mär 2012, 21:40

Noch dazu sollte man auch einmal schauen welchen natürlichen Feind der Wolf in unseren Breitengraden hat...

Ich denke da wird es schon ein wenig schwierig.

Im Hinblick auf das große Nahrungsangebot und das nicht nir in der Natur, ist mit einem schnellen Anwachsen der Bestände und einer Ausdehnung in Richtung Westen zu rechnen.

...und ein Wolf ist anerkannter Maßen kein Schoßhund.
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Beitragvon Wallenstein » Do 29. Mär 2012, 21:54

Habe einen Bericht darüber gesehen. Der Wolf benötigt 15 Qudratkilometer große Reviere/Waldgebiete. Die gibts in Deutschland gar nicht oft.
Jens Diefenbach
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Beitragvon Böckchen » Fr 30. Mär 2012, 07:59

Mal meine Meinung, als Jäger und "Waldschrat" (ja ich arbeite in selbigen :mrgreen: ) :

Als erstes muß ich dazu sagen, daß der Wolf von Natur aus eher feige ist. Er wird sich in GROSSEN Waldkomplexen eher weniger dem Menschen zeigen. (was nicht heißt, daß die Wölfin während der Aufzucht der Jungen nicht alles tun wird, diese zu schützen. Machen aber alle Tiere) Und da sind wir beim Thema. Wo haben wir hier in Deutschland noch große zusammenhängende Wälder?

Wir können uns nicht anmaßen, Rückschlüsse von riesigen Karpatenwäldern auf den Harz oder Thüringer Wald zu ziehen.

Aber genau daß tun wir (eher unsere Naturschutz, aber egal) :

Wir wildern in einem Gebiet Luchse aus, im nächsten Wildkatzen ...... fördern hier die Wölfe und jammern dort, wenn der Bär aus Rumänien kommt und durch unsere Wälder streift und NICHT da bleibt.

Wenn wir die Tiere wollen, die hier vor hunderten von Jahren gelebt haben, dann bitte müssen auch wir leben wie in diesen früheren Tagen .........

Grüße Böckchen
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Beitragvon Ebinger1 » Fr 30. Mär 2012, 12:12

Ich denke wir haben nicht die ungestörten Flächen zur Verfügung um uns den Luxus erlauben zu können hier in der BRD Wöfe auszuwildern...

Wer muss denn dann demnächst den Maulkorb tragen: mein Hund, der Wolf oder besser ich, damit ich keinen dummen Kommentar zum Thema Artenschutz mache?


:bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash :bash
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Beitragvon exuser3 » Fr 30. Mär 2012, 16:56

in der gegend bei koblenz ist in der letzten woche ( vermutlich) ein wolf gesichtet worden...mal sehen wie lange es dauert bis er nicht mehr gesehen wird und ein jäger nen frei laufenden hund im wald geschossen hat...aber spaß bei seite, ich finde in unsrer kulturlandschaft in der es selten größere zusammenhängende waldgebiete gibt und selbst die größten kaum für einem wolf als revier ausreichen gehört einfach kein wolf hin. und wenn er da ist lassen die probleme nicht lange auf sich warten. die einzgsten die sich über die rückkehr des wolfes freuen sind die naturschützer, aber die haben wie immer die rosagrüne brille auf und schalten ihren gesunden menschenverstand ab (kormoran vogel des jahres z.b...hirnloser geht net). die einzigsten normalen leute die sich darüber freuen sind großstädter(die davon nicht direkt betroffen sind) und die schafzüchter in ost- bzw mitteldeutschland, da sie für ein vom wolf gerissenes schaaf mehr geld als entschädigung bekommen als beim schlachter, dazu kommt das ja auch immer die fittesten, vitalsten, gesündesten und besten shcaafe gerissen werden :ironie
Gruß Mcbane

alea iacta est
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Beitragvon Ebinger1 » Fr 30. Mär 2012, 20:40

mcbane hat geschrieben:in der gegend bei koblenz ist in der letzten woche ( vermutlich) ein wolf gesichtet worden...mal sehen wie lange es dauert bis er nicht mehr gesehen wird und ein jäger nen frei laufenden hund im wald geschossen hat...aber spaß bei seite, ich finde in unsrer kulturlandschaft in der es selten größere zusammenhängende waldgebiete gibt und selbst die größten kaum für einem wolf als revier ausreichen gehört einfach kein wolf hin. und wenn er da ist lassen die probleme nicht lange auf sich warten. die einzgsten die sich über die rückkehr des wolfes freuen sind die naturschützer, aber die haben wie immer die rosagrüne brille auf und schalten ihren gesunden menschenverstand ab (kormoran vogel des jahres z.b...hirnloser geht net). die einzigsten normalen leute die sich darüber freuen sind großstädter(die davon nicht direkt betroffen sind) und die schafzüchter in ost- bzw mitteldeutschland, da sie für ein vom wolf gerissenes schaaf mehr geld als entschädigung bekommen als beim schlachter, dazu kommt das ja auch immer die fittesten, vitalsten, gesündesten und besten shcaafe gerissen werden :ironie


Vor ein paar Monaten war ein toller Bericht in der Zeitung...
Ein Wolf irrte in einem Ort in der Nähe von Traben-Trarbach durch die Strßen.
Nachdem er nach 2 Stunden Suche durch 2 Streifenwagen gestellt wurde... war es ein Irischer Wolfshund, der sich auf Wanderschaft gemacht hatte und sein Herrschen in eine der Kneipen des Ortes suchte...

Mit dem Bericht können wir uns ja dann schon mal auf die kommenden Jahre einstellen... :bash :ironie :bash
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Beitragvon schätzelein » Mo 16. Apr 2012, 21:16

Also ich sehe es eher am Wahrscheinlichsten von einem Eichhörnchen mit Eicheln attakiert zu werden :ironie , als einem Wolf zu begegnen. Ich lebe ja im Land Brandenburg und wir sind sooooooooo oft in den Wäldern unterwegs und uns ist noch nie ein Wolf über den Weg gelaufen.

Viele beschweren sich über die vielen Rehe, die die jungen Bäume anfressen. Die werden jetzt mehr denn je von den Jägern erschossen. Warum gibt es so viele Rehe? Weil es keine Wölfe mehr gab und auch noch immer nicht gibt.

Der Mensch sucht sich immer den bequemsten Weg um Konflikten aus dem Weg zu gehen.

WIR breiten uns immer weiter aus und nehmen den Tieren den Lebensraum. Wer gibt uns das Recht, alles auszulöschen was uns nicht passt oder wenn mal wieder irgenjemand ein Haus bauen möchte?
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Robuste handliche Spitzhacke für Schatzsucher & Sondengänger. Der Stiel der Hacke kann herausgeschoben werden. Hierdurch verringert sich das Packmaß und er passt selbst in kleine Rucksäcke.

Mit der Grabehacke können Fundstücke schnell und trotzdem schonend geborgen werden. Der Detektor muß während des Ausgrabevorgangs nicht abgelegt werden, denn die Gewichtsverteilung der kleinen Spitzhacke ermöglicht ein zügiges einhändiges Ausgraben des Fundstücks.

Gewicht: ca. 1000 Gramm
Länge des Stiels: 40cm

Praxistipp: Im Baumarkt gibt es Werkzeughalter mit denen Dachdecker ihren Dachdeckerhammer am Gürtel befestigen. Diese kann man man hervorragend benutzen um die Grabehacke am Gürtel zu befestigen.




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