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Rechtslage NRW

Wissenswertes für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Archäologie, sowie Heimat- und Geschichtsvereinen. Beantragen einer Suchgenehmigung.

Beitragvon waldläufer » So 29. Jun 2014, 21:34

Und lies auch mal in der Naturschutzverordnung nach! In Naturschutzgebieten (auch Landschaftsschutzgebieten?) darf man ohne Genehmigung nicht in die Landschaft u. Natur eingreifen. Wenn du buddelst, ist das ein solcher Eingriff.
Gruß vom waldläufer!

Der Vorteil der Klugen besteht darin, sich dumm stellen zu können, was gegenteilig nur sehr schwer möglich ist!
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Beitragvon MayorMike » Mi 2. Jul 2014, 21:57

Ich danke euch für die Antworten
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Beitragvon Berg » Mi 2. Jul 2014, 22:22

Zitat Archäologe mit dem ich geredet habe
"Auch mit NFG ist es strikt untersagt in Wäldern zu sondeln. Da gibt es keine Ausnahme."

Das nur zur Info ;)
Berg Offline


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Beitragvon Oberon » Mi 2. Jul 2014, 22:35

Berg hat geschrieben:Zitat Archäologe mit dem ich geredet habe
"Auch mit NFG ist es strikt untersagt in Wäldern zu sondeln. Da gibt es keine Ausnahme."

Das nur zur Info ;)


sollte heißen NUR mit NFG ist es meist (kommt auf NFG an) strikt untersagt in Wäldern zu suchen ........u wenn nun mal so vereinbart, dann soll man sich auch dran halten, weil ansonsten Verstoß u wahrscheinlich keine Verlängerung
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Beitragvon Ebinger1 » Mi 2. Jul 2014, 22:45

Berg hat geschrieben:Zitat Archäologe mit dem ich geredet habe
"Auch mit NFG ist es strikt untersagt in Wäldern zu sondeln. Da gibt es keine Ausnahme."

Das nur zur Info ;)


Bei der NFG is es eine vertragliche Vereinbarung zw. Amt und dem Sondengänger.
Dies gilt auch für Veröffentlichungsverbote, Beschränkung des Suchbereiches, Weisungsbefugnis,...

Du verzichtest also auf Basis einer Vereinbarung auf diese Rechte.
Die NFG brauchst du nur wenn du gezielt nach Artefakten suchen willst.

Wie das Denkmalschutzgesetz schon sagt... das Denkmalschutzamt ist nur für die Denkmäler und deren Schutz zuständig.
Wenn du nach Schätzen suchst... dann wird das Denkmalschutzamt erst in dem Moment zuständig wo du etwas von kulturhistorischer Bedeutung findest.
Wobei du dir aber nochmal den Begriff des Fundes in NRW ganz genau anschauen solltest. Damit das Amt weniger Entschädigungen nach der Einführung des Schatzregales zahlen muss, wurde da arg an der Difinition gedeutelt...
*

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Beitragvon Berg » Do 3. Jul 2014, 22:44

Wollte nur das sagen ob mit oder ohne NFG. Wald ist Tabu für Hobby Sondelgänger.

Mir wurde das so erklärt.
Ein Fund im Wald liegt im Gegensatz zum Acker seit Urzeiten an der selben Stelle.
Also werden beim ausgraben evtl. wichtige Fundzusammenhänge zerstört.

P.S. Die Rechte und Pflichten mit einer NFG sind mir einigermaßen klar ;)
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Beitragvon Oberon » Do 3. Jul 2014, 22:58

Berg hat geschrieben:Wollte nur das sagen ob mit oder ohne NFG. Wald ist Tabu für Hobby Sondelgänger.

Mir wurde das so erklärt.
Ein Fund im Wald liegt im Gegensatz zum Acker seit Urzeiten an der selben Stelle.
Also werden beim ausgraben evtl. wichtige Fundzusammenhänge zerstört.


aber du glaubst doch wohl nicht alles was man dir so erzählt oder ?
also das mit dem von gewissen Leuten erträumten Waldtabu u Fundstellen die seit Uhrzeiten von Wühlmäusen, Maulwürfen, Kaninchen, Füchsen, Dachsen, teils auch Wölfen, Wildschweinen, Erdsackungen o gar regelrechten Erdrutschen, sich verdickenden u Erdreich bewegenden Wurzeln von Bäumen bzw deren grober Ausriss bei zB Windsturz, rodenden u pflügenden Bauern, erdlochbuddelnden Soldaten etc pp verschont geblieben sind u wo alles noch so liegt wie es liegen sollte ?
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Beitragvon Berg » Do 3. Jul 2014, 23:13

Oberon hat geschrieben:
Berg hat geschrieben:Wollte nur das sagen ob mit oder ohne NFG. Wald ist Tabu für Hobby Sondelgänger.

Mir wurde das so erklärt.
Ein Fund im Wald liegt im Gegensatz zum Acker seit Urzeiten an der selben Stelle.
Also werden beim ausgraben evtl. wichtige Fundzusammenhänge zerstört.


aber du glaubst doch wohl nicht alles was man dir so erzählt oder ?


Hallo!
Hab mit Archis geredet die grad bei einer Ausgrabung waren.
Das waren sicher keine dummen Leute die Stuss erzählen.

Du erzählst was von sich bewegenden Wurzeln und irgendwelchen Viechern die deiner Ansicht also Fundstücke quer durch den Wald verschienben.

Toll, was meinste wer sich für mich glaubwürdiger anhört :lol:
Berg Offline


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Beitragvon Oberon » Fr 4. Jul 2014, 06:26

nein Archis würden Sondengängern niemals dummen Stuss erzählen .....NIE :lol:

hast schon Ahnung von dem was in der Natur so vor sich geht ja ? ne junge Eichenwurzel die sich als haarfeiner Faden zwischen nen Satz Beigabengeschirr schiebt, bleibt natürlich vor lauter Respekt gegenüber den hochwürdigsten Artefakten haarfein, stirbt ab, oder schwillt lediglich abseits der Pötte auf Oberschenkeldicke an !
auch Maulwürfe graben schon seit Jahrtausenden auf ihrer täglichen Wurmjagd gezielt an allem vorbei was im Boden nicht bewegt werden darf !
der Dachs welcher wie viele anderen höhlengrabenen Viecher gut drainierte Böden bevorzugt, wählt niemals nicht den trocken sandigen Grabhügel für seinen Bau, nönö macht er nicht, weil total rücksichtsvoll !

wenn du mal in gewissen Zeiträumen rechnest, wirst sehen das so ziemlich jeder cm³ der oberen Bodenschichten in den letzten paar tausend Jahren in gewisse Bewegung geraten ist !
Bäume die Kippen reißen je nach Größe mit Wurzeln wie viel Erde aus ? zu wenig um was in ihrer Nachbarschaft durcheinander zu bringen ? mal nach Sturm im Wald gewesen ?
Fuchs muss noch nicht mal in der Lage sein den bronzenen Topf voller Münzen aus seinem Gang zu graben, da vollkommen ausreichend wenn Topf schräg unterminiert wird u irgendwann zusammenstürzender Gang für Erdbewegung auch um Topf herum sorgt

auch in heutigen Wäldern sind Dinge aus vergangener Zeit eher mal recht selten noch GENAU an der Position zu finden, die sie bei Ablage/Verlust innehatten
natürlich bei weitem nicht so dramatisch wie auf Äckern (es sei denn Wald war oft Acker), aber was ich u Andere schon an zB Keramik vor den Eingängen von Fuchs u Dachsbauten gefunden haben, spricht mal richtig eindeutige Sprache
total lächerlich Archis diesen Stuss a la "bloß nicht in Wald weil dort jeder Spatenstich den Befund total durcheinander bringt" abzukaufen
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Beitragvon Ebinger1 » Fr 4. Jul 2014, 08:47

...und sicher sind im Wald auch noch nie Wege oder gar Bahntrassen gebaut worden.

Rückepferde, Traktoren, Holzvollernter, Holzsammelplätze, Berieselungsanlagen, Oberleitungstrassen, Schneisen, Kabelverlegungen, Wasserleitungen, Aufforstungen, Granat- und Bombeneinschläge, Panzersperren, Sammelplätze, Bereitstellungsräume, Stellungen, Depots, Kiesabbau, Müllhalden, ...
hat man dort aus Rücksicht auf die Aussagen so mancher Archies auch nicht angelegt :angle :mrgreen:

Bitte nicht verarschen lassen...

Für den angeblich sooo ungestörten Waldboden vergibt man in bspw. Hessen übrigens auch NFGs.

Das erinnert mich an das nächste Ammenmärchen:

Den Tresor Boden.
Dort sollen bei sauerem Regen, Erbewegungen und den o.a. Faktoren die Funde alle Mal besser aufgehoben sein. :gruebel:

Evtl. wird demnächst das Märchen in die Welt gesetzt das die Starhlen der Sonde die Funde zersetzen... :gruebel:

Aber mal ganz im Ernst... Schaut euch mal an was bei einer Ausgrabung mit der oberen Bodenschicht gemacht wird:
Die wird in der Regel als geströrte Schicht ohne Befundsicherung abgetragen und achtlos zur Seite geschoben.
Aber genau in dieser Schicht (bis zu 60 cm) suchen wir.
Was nur schade ist: Im Bereich 0 bis ca. 20 cm machen wir 95% unserer Funde. der Bereich 20-60 cm bleibt somit in der Regel unsondiert.

Wo ist denn jetzt der Konflikt zw. Sondengängern und Archäologen und die angebliche Befundszerstärung :?:

:gruebel: Es geht nur um Ausgrenzung.
*

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