Iceman1 hat geschrieben:In den Nachrichten sagte man, dass nun jährlich 1 Million Flüchtlinge kommen werden. Wenn man nur die monatlichen Kosten feststellen möchte, dann reichen die
Stellen auf dem Taschenrechnen schon nicht mehr aus. Wäre dies wirklich auf lange Sicht schaffbar? Natürlich könnten wir Unmengen an Papiergeld drucken.
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat eine Prognose zu den Kosten der Zuwanderung vorgelegt. Nach 6,2 Milliarden Euro im 2015, kosten die Flüchtlinge
2016 den Steuerzahler bereits
22,1 Milliarden und
2017 weitere
27,6 Milliarden. Macht zusammen für drei Jahre
55,9 Milliarden Euro ... nach dieser extrem optimistischen Prognose.
Diesen Zahlen liegt die Annahme zugrunde, der Regierung werde es gelingen, den Zustrom deutlich zu reduzieren. So kalkuliert das IW für
2016 mit einem Rückgang auf
800.000 (nach 1,1 Millionen 2015) und für
2017 mit
500.000. Es unterstellt zudem, dass 80 % der Flüchtlinge anerkannt werden und bleiben dürfen, die restlichen 20 % in andere Länder gehen oder abgeschoben werden.
Tatsächlich wurden am Jahresende 2015 genau 1.091.894 Asylsuchende mit der vom BAMF zur Verteilung der Asylsuchenden verwendeten Software EASY erfasst ... mindestens 300.000 konnten wegen Überlastung des BAMF nicht erfasst werden. Wenn man den Familiennachzug berücksichtigt, muss man diese Zahl mal drei nehmen ... und von einem Rückgang der Einwanderer-Zahlen können nur die naiven Politiker und Institute wie das IW träumen.
Was die zukünftige Zuwanderung angeht, so muss man berücksichtigen, dass der starke Anstieg der Zuwanderung erst im letzten Quartal 2015 eingesetzt hat ... man muss also diese Zahlen (Oktober 181.000, November 206.00, Dezember 127.320) zugrundelegen und hochrechnen. Für einen Rückgang gibt es derzeit nicht das kleinste Anzeichen ... ganz im Gegenteil, jeder Realist ist davon überzeugt, dass die Zahlen weiter ansteigen.
CDU-Innenexperte Armin Schuster sagte im Zusammenhang mit der 2016 beabsichtigten Einschränkung des Familiennachzuges von Asylbewerbern: „Ich kenne keinen Amtsleiter einer Ausländerbehörde, der nicht sagt, wir müssten statt mit einer mit mindestens drei Millionen Flüchtlingen rechnen." Das heißt, man muss bei realistischer Betrachtung die o.g. Prognose des IW mindestens mal 4 nehmen.
Zum Vergleich: Der gesamte
Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beläuft sich auf
130 Milliarden Euro.