Raidtomber hat geschrieben:Du verwechselst Realist mit Pessimist und suchst dir nur die Zahlen aus die zu deinen düsteren Vorhersagen passen. Ja du kannst toll und v.a, viel schreiben (du bist nicht zufällig Sorgnix aus SDE?) ! Dass kann ich nicht so gut. Aber ich schmeiss dir jetzt einfach auch mal eine Zahl um die Ohren die ich heute gelesen habe.
Und zwar sagt da die Bundesagentur für Arbeit das Deutschland jährlich 350.000 Flüchtlingen einen Job bieten kann. Und zwar keine Arbeiten die sie Deutschen wegnehmen würden. Also supi. Ich sag ja das die für meine Rente sorgen da das unsere faulen Hartzer welche sich natürlich zu gut für diese 350.000 Jobs sind, nicht machen werden!
SCHEELE: "Der deutsche Arbeitsmarkt kann nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine große Zahl von Flüchtlingen aufnehmen. "350.000 Flüchtlinge jährlich sind für den deutschen Arbeitsmarkt rein quantitativ derzeit kein Problem, denn jährlich entstehen rund 700.000 Arbeitsplätze neu", sagte BA-Vorstand Detlef Scheele der Welt. Eine Konkurrenz zu arbeitslosen Deutschen sieht Scheele im Regelfall nicht. "Dafür ist die Gruppe der Migranten zu klein."
Im vergangenen Jahr kamen rund 1,1 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland. 350.000 entspricht nach Scheeles Angaben der Zahl der anerkannten Asylbewerber, die in diesem Jahr Ausbildung und Arbeit in Deutschland suchen werden.
Der Weg an den Arbeitsmarkt sei lang, Er gehe davon aus, dass 10 % der Flüchtlinge nach einem Jahr eine Arbeit finden können, 50 % nach fünf Jahren und 75 % nach zwölf bis 13 Jahren.
Über die Qualifikationen von Flüchtlingen weiß die BA bislang allerdings kaum etwas. "Wir stehen noch ganz am Anfang der Kompetenzerfassung und arbeiten gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge intensiv am Aufbau eines Berufsentwicklungssystems", sagte Scheele."
Na, dann sag ich Ihnen, Herr Raidtomber, mal was zu Ihren "positiven Zahlen":Solche Prognosen sind nicht mehr als "
Kaffeesatzleserei" und "
staatliches Gesundbeten" - früher auch als "
Propaganda" bezeichnet -, ein Phänomen das derzeit Hochkonjunktur hat. Dass sich Herr Scheele nicht schämt so einen nichtfundierten
Schwachsinn von sich zu geben. Einfach nur
dummes, unqualifiziertes Gelaber. Aber es müssen halt auch mal positive Sachen zum Besten gegeben werden, weil die Stimmung in Deutschland immer mehr kippt ... und es gibt genug naive Leute, die das glauben.
Seine Ausführungen strotzen nur so vor schwammigen Allgemeinplätzen: "Ziel ist es" ... "ich gehe davon aus" ... "wenn wir" ... "will den Rückstau" ... "schön wäre" ... usw.
Und dann gibt es noch zu, dass es
keinerlei Erkenntnisse über die Qualifikation der Migranten gibt.
Wenn man die Qualifikation nicht kennt, wie kann man dann seriöse Aussagen über die Chancen/Konkurrenzen auf dem Arbeitsmarkt treffen? Wie viele Jobs von den fantastischen 700.000 neuen Arbeitsplätzen jährlich befinden sich in welchem Qualifikationsbereich? Auf wie viele deutsche Bewerber mit welcher Qualifikation trifft man dort? Wenn von den 350.000 z.B. 300.000 im Niedriglohnbereich in Konkurrenz mit 600.000 deutschen Bewerbern um 200.000 Arbeitsplätze ringen, verschärft das die Wettbewerbssituation enorm. Nur ein denkbares Verhältnis. Ohne Details ist überhaupt keine vernünftige Aussage möglich.
Wenn man die Qualifikation der Migranten nicht kennt, dann bedeutet das u.a. auch, dass man bei der Rechnung z.B. nicht zwischen Chefarzt, Manager und Analphabeten unterschieden hat und dass man einfach bei allen die gleichen Chancen voraussetzt.
Ich bin übrigens dafür, die
Schulpflicht in Deutschland abzuschaffen, wenn Menschen ohne Sprachkenntnisse und Schulbildung so einfach im deutschen Arbeitsmarkt unterzubringen sind.
Vielleicht glaubt Herr Scheele, dass wir vor der Einführung des Fließbandes stehen und er dort die unqualifizierten Migranten unterbringen kann. Dass es das Fließband bereits seit langem gibt, und es bereits in vielen Bereichen wieder abgeschafft und durch Roboter ersetzt wurde, hat er vielleicht nur einfach nicht mitbekommen. Oder
Scheele ist einfach nur genial und man sollte ihn für den Nobelpreis vorschlagen.

Die Arbeitsagenturen/Jobcenter sind doch nicht einmal in der Lage die deutschen (Langzeit-)Arbeitslosen mit Deutsch als Muttersprache und Schulbildung in Arbeit zu bringen.
Fast jeder zweite Langzeitarbeitslose hat trotz abgeschlossener Ausbildung und Schulabschluss keine Chance auf dem Arbeitsmarkt ...
die Hälfte der jetzigen Langzeitarbeitslosen hat also keine Chance auf dem Arbeitsmarkt, obwohl sie qualifiziert sind. Wie können dann Flüchtlinge ohne entsprechende Qualifikation am Arbeitsmarkt integriert werden? Und das auch noch ohne jetzigen Arbeitslosen Konkurrenz zu machen, so wie Herr Scheele suggerieren möchte?
In einem gebe ich Scheele recht ... mit deutschen Arbeitskräften konkurrieren die Migranten nicht ... denn
Migranten sind aufgrund ihrer mangelnden Bildung nicht einmal ansatzweise mit deutschen Arbeitskräften konkurrenzfähig.Wir habe derzeit 2.920.421 offizielle Arbeitslose ... rechnet man die "versteckten" Arbeitslosen mit, sind es weit über
4 Millionen tatsächliche Arbeitslose. Wie kann das sein, wenn laut
Scheeles Jobwunder jährlich 700.000 neue Jobs entstehen, wie Scheele vollmundig verkündet? Nach spätestens 6 Jahren müssten nach Scheeles Jobwunder-Rechnung
alle Arbeitslosen verschwunden sein. Wo sind die 7 Millionen Arbeitsplätze, die nach Scheeles Logik in den letzten 10 Jahren entstanden sind ?
Wo genau sieht Scheele in unserer Hochtechnologiewirtschaft
Bedarf für Menschen mit rudimentärer Bildung und kaum vorhandenen deutschen Sprachkenntnissen ... und noch dazu in dieser schieren
Menge?
Grundsätzlich gibt es für Migranten auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nur
drei Möglichkeiten:
1. Sie bekommen eine unqualifizierte, schlecht bezahlte Arbeit, mit miesen Arbeitsbedingungen, die kein Deutscher annehmen will.
2. Sie bekommen keinen Job, weil Sprachkenntnisse, Bildung und/oder Qualifikation nicht ausreichend sind.
3. Sie konkurrieren mit heimischen Bewerbern um ein Arbeitsplatz und nehmen deutschen Arbeitnehmern den Arbeitsplatz weg.
Flüchtlinge ohne Sprachkenntnisse und Bildungsabschluss haben keinerlei Chance den ersten Arbeitsmarkt zu erreichen. Wir importieren Armut und diese wird mittelfristig unser Sozialsystem sprengen.Dann wundert mich an den Aussagen Scheeles, dass er davon ausgeht, dass
alle die hier her kommen - egal ob mit oder ohne Bleiberecht - dauerhaft hier bleiben werden. Vermutlich kennt Scheele schon eine politische Agenda, die die Grundlage dafür bildet.
In Zeiten, wo die Volkwirtschaften im globalen Wettbewerb stehen, wo Kostendruck, Lohndumping und Gewinnmaximierung (immer noch) vorherrschen, wo durch neue Technologien, Effizienz und Synergie-Effekte immer mehr Arbeitsplätze wegfallen und bald ganze Branchen ersetzt werden, wo immer mehr befristete, prekäre Beschäftigungsverhältnisse entstehen, ist die Einschätzung von Scheele einfach nur lachhaft.
Scheele erfindet 700.000 Jobs pro Jahr, und auf dem
Weltwirtschaftsforum in Davos spricht man über die Veränderung der Wirtschaft durch neue, intelligentere und damit effizientere Technologien, der
Industrie 4.0 und den dadurch hervorgerufenen
Wegfall von Millionen Arbeitsplätzen. Das Verhalten Scheeles im Auftrag der Regierung nennt man im allgemeinen
bewusste "Realitätsverweigerung". Unfassbar. Und niemand zieht den Mann für seine dreisten Lügen zur Verantwortung ... naja, die Kanzlerin kommt ja mit ihren dreisten Lügen auch so davon.
Nicht nur die Gegenwart zählt - sondern auch die Zukunft ist wichtig bei Überlegungen zum Arbeitsmarkt. Es hilft nichts. Man darf sich die
Migrationsproblematik nicht schönreden, denn die Migranten die zu Millionen zu uns strömen, sind leider ein
wahnsinnig großes Problem, auch für den Arbeitsmarkt. Eine ehrliche Betrachtung der Problemstellung wäre Voraussetzung zur Lösung!
Statt die Migranten mit Gewalt in unseren maroden Arbeitsmarkt zu integrieren - was offensichtlich niemals funktionieren wird - sollte man sie bestmöglich auf die mögliche Rückkehr in ihre Heimat vorbereiten. Ende des Jahres wird es durch die Einwanderung über 2 Millionen zusätzliche Arbeitslose in Deutschland geben, die außerhalb der offiziellen Arbeitslosenstatistik geführt werden. Von den dann 22 Mio. Ausländern in Deutschland haben weiter nur ca. 3. Mio. eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsstelle.
Selbst 40% der deutschen Arbeitnehmer werden nach Renteneintritt ab 2030 so genannte "
Grundsicherung" empfangen. Da kommen dann praktisch alle Migranten noch obendrauf, da sie alle nicht lange genug in die Rentenkasse einzahlen werden ... selbst wenn sie direkt einen der "topp" bezahlten Jobs als "Toppfachkraft" erhalten. Ein Durchschnittsverdiener muss ca. 30 Jahre arbeiten, um eine Rente auf "Hartz-IV"-Niveau zu erhalten. Bei Mindestlöhnern sind es sogar mehr als 60 Jahre.
Ein Riesenproblem ist, dass in Zukunft große Wellen von vielen Millionen Migranten kommen werden, wir aber jetzt schon an der Belastungsgrenze sind.
Arbeitslose
Bundesbürger konkurrieren selbstverständlich in mehrfacher Hinsicht
mit Migranten: Um
Arbeitsplätze (von denen es immer weniger gibt), um
bezahlbaren Wohnraum, um
staatliche Unterstützung, um
öffentliche Aufmerksamkeit für ihre Anliegen.
Arme Leute sind diejenigen, die die Lasten der von Merkel befohlenen Einwanderung tragen.