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Archäologie an der B6/Schaufelbagger vs. Gardena Schaufel

Tipps für das optimale Grabungswerkzeug.

Beitragvon Optimus » Mi 11. Jun 2014, 12:08





In diesem Film wird deutlich wie die obere Grabungsschicht konform zum Fundzusammenhang :thumbdown ausgebaggert wird.
Ich nehme an, dass der Aushub anschließend gesiebt wurde und jede Münze/Keramik dessen Fundtiefe und die Gausskoordinaten
ins GIS übertragen wurden. Beim ausbaggern wurde natürlich auf Erdverfärbungen geachtet.
Die obere Erdschicht scheint Wertlos zu sein, bis sich ein Sondengänger dort verirrt, dann ist sie Wertvoll und wurde brachial Entjungfert.

Den Rest lass ich unkommentiert.

Was machen wir falsch, ist es unser Minispaten der zerstört, statt der Schaufelbagger?
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Beitragvon Tobias86 » Mi 11. Jun 2014, 12:25

:thumbdown :thumbdown :thumbdown Ob die ihre Löcher auch wieder zu machen¿?
Tobias86 Offline


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Beitragvon Iceman1 » Mi 11. Jun 2014, 20:25

Nun ja, wie bereits gesagt, da hat der gemeine Archi keine Zeit und muß mal eben schnell mit dem Bagger ran und da landen, wie sie sagen, auch schnell mal Skelette in den Abraum, welche deren Hunde dann wie Trophäen durch das naheliegende Dorf tragen. Und laut deren Aussagen war wohl nahezu jeder Archäologe früher einmal ein Hobbyraubgräber und kam später dann zu seiner Berufung (warum dann die Anfeindungen zu den Sondelgängern). Aus Zeit- und Geldgründen bleiben dann auch mal schnell 50% der Funde im Boden (laut eigener Aussage) und die Auswertung kann nur sehr oberflächlich durchgeführt werden. Ja und der nicht ganz so helle Bauer Kuno läßt sich zwar (via Vertrag) sein entgangene Bohnenernte entschädigen, ahnt aber nicht, das zum Schluß der Mutterboden wohl nicht mehr oben liegen wird und somit dort auch nie wieder Gras wächst. Ei ei ei, welch ein Eigentor haben sich die Archis mit diesem Beitrag geschossen, vielleicht sollten sie doch etwas mehr Achtung vor uns haben oder gar mit uns zusammenarbeiten. Das würde weniger Geld kosten, die Funde wären bedeutend größer und als ehemalige Sondengänger ohne Genehmigung müßten sie sich eigentlich ganz gut in uns hineinversetzen können.

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Beitragvon Optimus » Mi 11. Jun 2014, 21:25

@Iceman1
Du hast den Nagel direkt auf den Kopf getroffen :thumbup
Das mit ehemaligen Raubgräbern(auch Privatsammlern darunter) stimmt ebenso für einige. Nur darüber spricht man nicht.
Die Rangfolge die wir einnehmen, ein Hund bekommt eher eine NFG, als ein Sondengänger spricht Bände. :ironie
Zusammenarbeit nicht gewollt! Und die Sondengänger sind uneins. In angelsächsische Foren herrscht mehr Eintracht und ein vornehmer Ton.
Damit meine ich weniger dieses Forum! Hier ist die Richtung klarer, kein Eiertanz und keine Selbstprostitution.
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Beitragvon Ebinger1 » Mi 11. Jun 2014, 22:47

Das mit dem Neid und der Missgunst der Amtsarchäologie gegenüber uns Sondengängern hat auch einen ganz praktischen Hintergrund...

Viele der netten Herrn in den Führungspositionen haben ihre liebe Doktorarbeit zu heimischen Themen geschrieben. Da können ein paar Sondengängerfunde die mühsam zusammengereimten Theorien so mancher Doktorarbeit ganz schnell fragwürdig erscheinen lassen.
Schlimmer als die Amtsarchäologen sind oftmals aber die in vorauseilendem Gehorsam agierenden Mitläufer die um ihre Suchgebiete und die nächste NFG fürchten... :thumbdown

Beim Bau der B 50 neu im Bereich Mosel / Hunsrück drückt die Denkmalbehörde auch alle Augen zu und verklebt sich selbst die Hühneraugen um Tempelanlagen, römische und Keltische Siedlungsstellen, Gräberfelder, Schanzenanlagen & Co. nicht beachten zu müssen.
Angeblich ist der Bereich befundfrei. :mrgreen:
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Beitragvon Iceman1 » Mi 11. Jun 2014, 23:05

Ja das läßt mein Bild von dem gemeinen Archäologen etwas erschüttern. So hat er doch all die Jahre studiert und innerlich erkannt, das sein "Kunst" eher brotlos ist. Kein ausreichendes Geld vom Land, Zeitdruck und die Nichtanerkennung seiner persönlichen Arbeit. All das stimmt ihn traurig und macht ihn eher mißmutig.....scheiß Sondelgänger der zudem allerlei findet. Hobby macht Spaß und wir sind auch keine Wanderhuren, welche von einer zur anderen Grabestätte beordert werden. Der Alltag macht ihn wohl müde und Neid und Mißgunst tun ihr Übriges. Ein wenig tun sie mir schon leid, diese Erikas.

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Beitragvon Ebinger1 » Mi 11. Jun 2014, 23:15

Die lieben Herrn Amtsarchäologen haben sich selbst unglaubwürdig gemacht...

In Hessen werden wir darauf hinarbeiten das ihnen der Etat um mind. 1 Mio. Euro gekürzt wird.

wer sich ein wenig amüsiern möchte, hier eine Diskussion über fast 50 Seiten mit ein paar Freunden der Amtsarchäologie... :mrgreen:

http://www.archaeologie-online.de/forum ... /#pid22199
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