von Adebar » Sa 20. Jul 2013, 09:57
Hallo,
ich denke schon, müßte ich beim nächsten Test mal simulieren.
Dadurch, daß das Signal mit GB-Notch unterbrochen dargestellt wird, erscheint es mir, daß auch das Objekt zum Teil (ungewollt) diskriminiert wird. Wenn dem so wäre, wäre die springende Anzeige schlüssig: in dem Moment, in dem es diskriminiert wird, hat man auch keinen LW, da es ja ausgeblendet wird. Wird es dann ein paar Zentimeter weiter wieder angezeigt, hat man einen LW. Dadurch hüpft die Anzeige entsprechend.
Ist aber nur eine Vermutung, müßte ich erst genauer selber testen.
Fest seht aber, daß ich erst diese Tage Versuche bezüglich Leitwerten bei Miniobjekten gemacht habe, weil einige User von Leitwerten bei Wiener Pfennigen und Handhellern von 6-8 sprachen, was ich nicht nachvollziehen kann, außer es läge Eisenverseuchung im Umfeld des Fundes vor.
Testobjekt bei mir: ein hauchdünner Hohlpfennig, Hagenau ca. 1610 aus 0,18g Silberlegierung. Ein ähnliches Springen wie beim Video konnte ich nicht feststellen, hatte aber den GB-Notch aus.
Hatte zwei Deus am Start, beide mit Standartspule. Einer mit originaler V2 Software von 2011 und mein umgestrickter auf 3.1
Das kam an Leitwerten lt. Anzeige heraus:
Gerättyp: V2 18KHz - V3 ID Fix
Lufttest: 37 - 37
2cm tief: 55 - 43
5cm tief: 55-67 - 71
9cm tief: 88-92 - 95
12cm tief: 95 - 98
13cm tief: 98 - --
Erfassungsgrenze: 20cm - 18,5cm
Den Tiefenunterschied darf man nicht überbewerten, ich habe eine neue Spule, die mit der alten nicht mit kann = Gerätestreuung.
Die Leitwerte variieren etwas, sind aber ähnlich "falsch". Hier springt eher noch die V2.
Interessant: der Leitwert nimmt in der Tiefe zu, nicht ab bei dem Kleinobjekt. Bei einer größeren Münze ist das nicht so. Ein Umstand, der mir bis dato nicht aufgefallen ist.
Zeigt, daß der Leitwert nur bei massiveren und oberflächennahen Objekten hilft, z.B. um Hülsen zu separieren.
Grüße,
Adebar