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Minelab CTX3030 E-Trac Goldketten Problem

Allgemeines zu Metalldetektoren. Für markenspezifische Diskussionen bitte die Unterforen nutzen.

Beitragvon Hr.Kaleu » Di 7. Jan 2014, 09:57

Wie viele sicherlich wissen, haben FBS (Full Band Spectrum) Metalldetektoren wie der CTX3030 oder E-Trac gewisse Probleme feine Goldketten zu detektieren, hierzu ein interessantes Video. Die Goldkette (Venezianerkette) ist im Video ganz links aussen in einer Tiefe von 1" (ca. 2,5 cm) vergraben. Bei diesem Test wurden auch andere MD getestet, ein Teknetics G2, Garrett AT Gold oder auch ein Fisher Gold Bug usw. haben keinerlei Probleme die Kette mit recht guten Signalen zu erfassen.





Warum haben FBS Metalldetektoren derartige Probleme mit Goldketten, wer hat eine Erklärung ! :thanks
Zuletzt geändert von Hr.Kaleu am Di 7. Jan 2014, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Ebinger1 » Di 7. Jan 2014, 10:48

Ich denke das muß mit der Streuung des Signals zusammen hängen.

Dedingt durch die vielen aneinandergereihten Kleinteile der Kette wird das Signal in alle Richtungen reflektiert / gebrochen und dann wohl eher als Bodenmineralisierung erkannt und ausgeblendet.
*

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Beitragvon Wallenstein » Di 7. Jan 2014, 12:25

Ich sehe das ähnlich. Die Maschinen werden immer mehr in den Grenzbereich geführt. Um dennoch die Störsignalrate klein zu halten wendet man vermutlich "Tricks" an, die dann an anderer Stelle wieder Nachteile bringen. Goldketten sind allgemein schwierig zu orten. Zudem verstehe ich immer noch nicht wie diese FBS Geräte eigentlich arbeiten.

Gehen die alle Frequenzen nach der Reihe durch, oder suchen sie sich automatisch eine aus? Wenn letzteres, dann stellt sich die Frage nach welchen Kriterien das geschieht. Beim White's DFX habe ich damals die Erfahrung gemacht, dass die Signale bei 2 gleichzeitig arbeitenden Frequenzen eher schlechter wurden.
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Beitragvon Hr.Kaleu » Di 7. Jan 2014, 12:54

Meinen Informationen zufolge arbeiten FBS Geräte wie ein (Polizei)Scanner und durchlaufen das Frequenzspektrum von 1.5 - 100khz hintereinander, daß ist auch der Grund warum diese Geräte etwas langsamer arbeiten und die Schwenkgeschwindigkeit verlangsamt werden soll. Es gibt aber auch konträre Stimmen die behaupten das z.B. ein E-Trac in Wahrheit nur mit max. 3 oder 4 Frequenzen (nacheinander) sendet und nicht das gesamte obig angeführte Frequenzband ausnutzt.

Aber so richtig weiß das scheinbar niemand, es gab mal eine Stellungnahme (von einem großen amerikanischen MD Hersteller) in der gesagt wurde das diese FBS MD eigentlich gar keine echten Multi(Mehr)frequenzdetektoren im herkömmlichen Sinn sind....

Was ich aber trotzdem nicht recht kapiere ist, warum sich ein G2 bei diesem Goldkettchentest dermaßen leicht tut und ein CTX keinen Ton von sich gibt, normalerweise würde man annehmen das ein FBS MD doch Vorteile haben sollte ???
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Beitragvon Adebar » Di 7. Jan 2014, 13:00

Hallo,

an der Multifrequenzgeschichte kann's nicht liegen.

Genau dieses Problem wird beim Deus derzeit ja auch (zu recht) bemängelt.

Interessant wäre hier, ob der Minelab in der Lage ist, eine Zündkerzenbürste mit Messingdrähten zu lokalisieren. Der Deus ist's nicht! Außer man geht mit dem ground soweit herunter, wie man draußen niemals gehen könnte.

Meines Erachtens ein und das selbe Problem.

Grüße,
Dierk
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Beitragvon Hr.Kaleu » Di 7. Jan 2014, 13:47

Adebar hat geschrieben:
Interessant wäre hier, ob der Minelab in der Lage ist, eine Zündkerzenbürste mit Messingdrähten zu lokalisieren.


Hallo Dierk,

der CTX erkennt die Zündkerzenbürste mit Messingdrähten, allerdings muß man damit relativ knapp vor die Suchspule.
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Beitragvon Wallenstein » Di 7. Jan 2014, 13:53

Eines sollte man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen. Messingbüsten sind nicht unbedingt der Traumfund eines Sondengängers. Wenn man lange genug sucht, wird man bei jedem Gerät Dinge finden die es ggf. schlechter oder gar nicht anzeigt als andere.

Ich könnte euch mal sagen was man mit einem alten White's im statischen Allmetall finden kann. Da liegen Welten zwischen dem was der kann und dem was die besten heutigen Geräte zustande bringen. Und da kommen Funde aus großen Tiefen da staunt man. Nachteil: Man gräbt aus eben diesen Tiefen auch Eisen aus weil man es nicht unterscheiden kann.
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Beitragvon Hr.Kaleu » Di 7. Jan 2014, 14:03

Wallenstein hat geschrieben:Eines sollte man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen. Messingbüsten sind nicht unbedingt der Traumfund eines Sondengängers.


Da hast du recht, die Messingbürsten könnte man verschmerzen....

...bei den Goldkettchen schaut die Sache schon etwas anders aus, denn selbst wenn so ein Goldkettchen nur auf der Oberfläche im Gras liegt, würde man es mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr angezeigt bekommen, eventuell wenn man direkten Spulenkontakt hätte. :(

Aber bevor jetzt alle ihre Minelab MD zum Sperrmüll rausbringen, :lol: das Problem betrifft wirklich nur feine Kettchen ! Goldringe, Goldmünzen etc. oder massiver ausgeführte Ketten werden gut bis sehr gut erkannt !!
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Beitragvon Adebar » Di 7. Jan 2014, 14:33

Hallo,

puh, ist etwas mühsam...

Natürlich sucht niemand nach Messingdrahtbürsten. Aber die Metallmasse ist ziemlich groß und die jeweiligen Borstenbündel sind leitend miteinander verbunden - wie Kettenglieder einer Kette auch! Auch Kettenglieder sind ja nur rundgebogene "Drähte".

Versteht ihr nicht was ich damit meine? Auf was ich hinaus will?

Zumal Messing mit 63 % Kupferanteil genug leitfähiges Metall innehat, ist immerhin der zweitbeste Leiter, weit vor Gold.

Ich will nur sagen: das Problem ist das Gleiche, mehr nicht. Mich interessiert hier nur der physikalische Effekt. Warum ist das so?
Warum haben ältere Geräte dieses Problem nicht, oder doch?

Grüße,
Dierk
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Beitragvon Hr.Kaleu » Di 7. Jan 2014, 20:17

Wenn der Déus eine Messingdrahtbürste nicht erkennt und ein anderer MD schon, müßte es logischerweise am Déus liegen ! Nur leider fehlen uns jegliche Vergleichswerte, wer kann sagen ob z.B. ein G2 die Drahtbürste erkennt, was wäre wenn der G2 zwar ein Goldkettchen erkennt (wie im Video) aber bei der Drahtbürste scheitert ?

Das alles ist viel komplexer als man auf den ersten Blick vermuten könnte, nichts desto trotz hatte ich heute Nachmittag ein Gespräch mit einem Kollegen bezüglich dieses Messingdrahtbürsten-Goldketten-Paradoxon. Dieser Kollege meinte dass das fehlende Signal ausschließlich an der zu geringen Oberfläche der einzelnen Messingdrähte liegt bzw. würde man die Drähte zu einem einzigen Draht zusammendrehen (verschmelzen) wäre ein Signal vorhanden. Es ist einfach so das für den Déus (oder auch für einen anderen MD) die einzelnen Drähte zu klein sind um eindeutiges Signal zu produzieren, auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein hat das die Drahtbürste ein komplexer Metallgegenstand ist.

Im Grunde genommen sind diese feinen Drähte für den MD, oder besser gesagt für das ausgesandte Magnetfeld und die Elektronik die die Auswertung übernimmt schlichtweg unsichtbar - darum auch kein Signal. Würde man die Wellenlänge (Sendefrequenz) erhöhen, könnten man eventuell auch diese feinen Drähte orten.
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