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Dokumentation bei Detektortests

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 22:09
von Wallenstein
Bei den Vergleichstests müssen unbedingt die Details gerichtsfest dokumentiert werden, sonst könnte es zu Problemen kommen. Zudem müsste man sich einmal schlau machen bezüglich vergleichender Werbung. Wenn Geräte anderer Importeure im Test mitverglichen werden, sollte man sich ggf. die Veröffentlichung vorher schriftlich genehmigen lassen.

Was Sond.... als Händler mit den Tests und den daraus resultierenden abfälligen Aussagen (z.B. in Richtung Garrett ACE) so treibt ist grenzwertig. Das kann dauerhaft gut gehen, muß aber nicht.

Re: Teknetics Eurotek und Eurotek PRO

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 22:22
von 7eichen
Ich denke wenn wir einen festen Testaufbau haben, und dann die Geräte Testen, sollte es keine Probleme geben.
Probleme gibts es eher,wenn man anfangen würde Faktoren einfliessen zu lassen, die nur bedingt wichtig sind, bzw. diese in ihrer Tragweite total überzubewerten, wie z.b. der Rec. Speed, der für best. Aufgaben wichtig ist, aber nicht für alle.

Wäre ich Xp Händler, würde ich Faktoren wie Auf- und Abbauzeit miteinfliessen lassen, und Kabelwirrwar,
dieses auch noch hoch auf die Ergebnisse angerechnet, und schon hätte nicht ein Gerät auf dem Markt ne Chance gegen Xp.....

Mach ich bewust nicht, obwohl ich Xp Händler bin.

Ich möchte einfach einen neutralen Vergleich schaffen, und denke das wird klappen, wenn ein Importeur damit probleme haben sollte, dann sollte
er sie nicht zur Verfügung stellen, wenn privatleute ihre Geräte abgeben, das ist doch nicht angreifbar bei einem neutralen Test.

Gruß Eiche

Re: Teknetics Eurotek und Eurotek PRO

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 22:45
von Wallenstein
Ich/wir hatte früher schon einmal Ärger wegen Testergebnissen. Wir haben uns damals von einem Juristen beraten lassen müssen. Solange man als Privatperson testet ist es "fast" kein Problem. Wenn aber Händler die Produkte der Konkurrenz testen, wird es sehr kompliziert. Ich kenne einen Händler der hat seinerzeit 30.000 € zahlen müssen. Da ging es meines Wissens um ein einfaches Tiefenvergleichsbild.

Von daher reicht es nicht aus wie Sond... das handhabt. Irgend etwas testen und anschließend noch nicht mal in der Lage sein, die Detektoreinstellungen wieder zu geben. Seine Marktanteile sind offenbar keine juristische Anstrengung wert. Wenn es aber um grosses Business geht, dann tritt die Härte des Detektorgeschäfts recht schnell wieder ans Tageslicht.

Die Händler haben sich früher bekriegt bis auf Blut. Ich war immer mitten drin. Morgens rief der eine bei mir an und hat mir sein Leid geklagt und mittags rief die andere Partei an. So war ich immer bestens informiert.

Re: Rechtlicher Aspekt bei Detektortests

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 22:58
von 7eichen
Sind die 30.000 aus einem nicht bewiesenem Bild/Diagramm entstanden das die tatsachen verdreht, oder aus einem realen Test?

Das wäre nochmal Interessant zu wissen.

Gruß Eiche

Re: Rechtlicher Aspekt bei Detektortests

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 23:01
von Wallenstein
Das war meines Wissens ein einfaches Schaubild ohne Werte. Dem zugrunde lagen keine nachweisbaren und dokumentierten Testergebnisse.

Re: Rechtlicher Aspekt bei Detektortests

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 23:03
von 7eichen
Aber es wurde warscheinlich eine best. Marke schlechtgemacht, oder?

Bei ehrlichem Datenabgleich, ohne irgend eine Beurteilung, was ich sowieso unterlassen werde, sehe ich eigentlich keine Probleme.
Auch ein Ranking werde ich unterlassen, lediglich ev. die einzellnen Preisklassen in separate Rubriken einordnen.
Das fällt wohl unter die Meinungsfreiheit im GG.
Gruß Eiche

Re: Rechtlicher Aspekt bei Detektortests

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 23:09
von Wallenstein
7eichen hat geschrieben:Aber es wurde warscheinlich eine best. Marke schlechtgemacht, oder?

Gruß Eiche




Eigentlich nicht. Wenn ich mich recht erinnere waren die Ergebnisse sogar plausibel. Es wurde nur "vergessen" anzugeben für welchen Sonderfall diese Ergebnisse zutreffen. Ich mag hier keine Details schreiben, denn daraus könnte man den Händler ableiten. Ich erzähle es Dir offline.

Re: Rechtlicher Aspekt bei Detektortests

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 23:28
von Caddy
Als Otto-Normalverbraucher gebe ich euch Kommerzinteressierten mal etwas mit auf den Weg.

Ich habe nur noch ein "Halswürfeln" für euch übrig.

Euer Händlerkampf sagt mir nur, dass ich Abstand von euch halten sollte. Alleine die Überschrift des Themas sagt wieder ne Menge aus.

Aber das ist zumindest auch eine Info. Danke dafür.

Caddy

Re: Rechtlicher Aspekt bei Detektortests

BeitragVerfasst: Sa 9. Mär 2013, 23:52
von Wallenstein
Caddy. Ich kann nicht erkennen wo hier das Problem liegt. Wenn ich von Händlerkrieg rede so wirst Du das überall im Netz finden. Gut, in der Detektorbranche war es damals (1999 bis etwa 2005) etwas heftig. Aber das ist Jahre her.

Was ist ein Halswürfeln? :? :? Ist das was unsittliches?

Re: Rechtlicher Aspekt bei Detektortests

BeitragVerfasst: So 10. Mär 2013, 00:00
von 7eichen
Hmm Caddy, du solltest dich mal auf den Weg machen und uns kennenlernen, und dir dann ein Bild machen.
Ich habe den Test bei mir im Garten aus anderen Gründen ins Leben gerufen.
Wenn du wüstest, das ich mein Geld anders verdiene, und das auch nie über den Verkauf von ein paar wenigen Det. gehen würde,
würdest du ev. schon deine Meinung ändern.
Ich verkaufe Detektoren, damit die Sucher hier überhaupt die Möglichkeit haben, und das sind nicht viele.
Auch beim Wallenstein kann ich nur nsagen das er Vollblut Sucher ist, und Händler nebensächlich.

Ist doch nur ein Versuch einen ordentlichen heimischen Test auf die Beine zu stellen, oder ist jeder Test jetzt eine ausgeburt eines Händlerkampfes?
Ich hab nie einen Händlerkampf mitgemacht, und werde das auch nicht, bin aber selber an ehrlichen Testergebnissen interessiert, denn ich
bin Sucher.

Gruß Eiche

Übrigens heisst das nicht Halswürfeln, sondern Mundstuhl... :lol: :lol: