Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Sa 21. Sep 2013, 10:04
von Ebinger1
"Mein Detektor jat eine gute Kleinteileepfindlichkeit..."
So oder so ähnlich ließt man es immer wieder im Internet oder hört es in Gesprächen mit anderen Sondlern.
Aber ab wann kann man von Kleinteileempfindlichkeit bei einem Metalldetektor sprechen?ist es der Reichpfennig der in 10cm noch angezeogt wird oder ein kelticher Viertelstater der in dieser Tiefe problemlos geortet wird
Wo sollte man die Grenze ziehen???
Re: Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Sa 21. Sep 2013, 12:02
von Markus
Mein Verständnis von Kleinsteilempfindlichkeit ist, wenn ein Detektor Kleinstmetallteile in einer Größe von 3-6mm von nicht
Edelmetallobjekte eindeutig unterscheiden kann.
Weil zumeist alle Detektoren kleine Objekte Anzeigen aber nur ein geringer Teil dieser können eben solch Kleinsteile unterscheiden.
Re: Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Sa 21. Sep 2013, 13:38
von Feldjäger
Eine filigrane Goldkette vor der Spule pendeln. Manche Detektoren geben keinen Ton von sich und manche erkennen sie als Eisen. Der Minelab Safari z.B soll da Probleme haben.
LG
Re: Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Sa 21. Sep 2013, 14:10
von Dalmat
Markus hat geschrieben:Mein Verständnis von Kleinsteilempfindlichkeit ist, wenn ein Detektor Kleinstmetallteile in einer Größe von 3-6mm von nicht
Edelmetallobjekte eindeutig unterscheiden kann.
Weil zumeist alle Detektoren kleine Objekte Anzeigen aber nur ein geringer Teil dieser können eben solch Kleinsteile unterscheiden.
Hoch leben sollen sie,die XP Detektoren
Gruß Dalmat
Re: Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Sa 21. Sep 2013, 23:53
von Adebar
Hallo,
anzumerken bleibt: nicht immer ist die Kleinteilempfindlichkeit optimal, kommt darauf an, was man wo sucht...
Seit Anfang des Jahres war ich wieder verstärkt in POW-Lagern unterwegs, also dort, wo zum Kriegsende hin deutsche Landser auf Wiesen, Flugplätzen und lichten Wäldern unter freiem Himmel inhaftiert waren.
Typisch hier: Schlafmulden mit allerhand Vermüllung durch Blechdosen, Alupapier, Knöpfen und Tuben. Dazwischen immer wieder mal Erkennungsmarken, Abzeichen, Koppelschlösser.
Das Problem: selbst ein Alu-3 Loch-Bekleidungsknopf der Wehrmacht hat einen Leitwert wie eine Erkennungsmarke aus Zink, oder 'ne halbe aus Alu. Mit dem Deus ist es dazu sehr schwierig (unmöglich?), die Größe eines Objekts im Vorfeld abzuschätzen, weil ein Kleinstfetzen ein Signal wie ein Blechfaß generiert.
Heißt: man verzettelt sich an jedem Alukrümel, während ein Kollege mit dem XP GMaxx2 eine Marke nach der nächsten zieht!
Ist mir nun dreimal an Suchoperationen von jeweils einer Woche so ergangen. Stets hatte der Kollege mit dem "schlechteren" Detektor deutlich mehr im Schubsack. Nach dem dritten Tag in Folge kann man wohl nicht mehr das fehlende Glück anführen. Zumal: kein Objekt hätte der Deus nicht gefunden - es waren nur einfach zuviele, grabungspflichtige Signale. Das Verhältnis Top-Flopp kippt hier halt einfach in Richtung Flopp...
Habe mir selbst aus dem Grund meinen alten GMaxx2 zurückgekauft. Er brachte mir damals sehr viel Glück, und für derart schwierige Areale, wo der Leitwert nicht weiterhilft, werde ich ihn nun (wieder) einsetzen um gezielt die größeren Artefakte herauszupicken.
Der Deus mit deutlich besserer Klein(st)teilempfindlichkeit ist gut für saubere Wälder. Hier kann er seine Stärken anbringen.
Auf stark vermüllten Arealen ist er nix, trotz deutlich besserer Recoveryspeed.
Fazit: nicht immer und nicht überall ist Kleinteileempfindlichkeit ein Segen. Für Militariasucher ist die Kleinteileempfindlichkeit sogar eher lästig als nützlich.
Grüße,
Adebar
Re: Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Mo 14. Okt 2013, 13:26
von BGL Sondler
Hallo zusammen. Bin neu hier und lese mich gerade durch die Foren. Also hab mir den xp letzes Jahr gekauft. Stimme deiner aussage nicht ganz zu. Ist ja eine einstellungssache ob er auf vermüllten boden bei jeden schrott anspringt oder nicht. Komme aus den alpen wo der boden sowieso durch den hohen eisen gehalt schwer zum dursuchen ist.
Re: Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Mo 14. Okt 2013, 20:43
von Adebar
Hallo,
BGL Sondler hat geschrieben:Hallo zusammen. Bin neu hier und lese mich gerade durch die Foren. Also hab mir den xp letzes Jahr gekauft. Stimme deiner aussage nicht ganz zu. Ist ja eine einstellungssache ob er auf vermüllten boden bei jeden schrott anspringt oder nicht. Komme aus den alpen wo der boden sowieso durch den hohen eisen gehalt schwer zum dursuchen ist.
Aha.
Da bin ich aber mal auf Deinen Vorschlag gespannt, wie man die Kleinteilempfindlichkeit herunterschraubt ohne (!!!), daß die Tiefenleistung auf Erkennungsmarken gleichzeitig den Bach heruntergeht.
Mit 4KHz ist die Kleinteilempfindlichkeit geringer, ja. Aber man hat dann mitunter ähnliche Probleme mit Stromleitungen wie mit dem GMaxx2, auch läßt sich dann die Sendeleistung ja nicht mehr verstellen, was bei stark verschrotteten Gebieten wie POW-Lagern aber angezeigt wäre...
Ich laufe mit dem Gerät nun schon seit Anfang 2011 in Österreich, Polen und verschiedenen Bundesländern hier. Da war bisher jedes denkbare Suchterrain und verschiedenste, zu erwartende Fundobjekte im Fokus. Ist also nicht so, daß mir das Gerät nicht vertraut wäre.
Grüße,
Adebar
Re: Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Mo 14. Okt 2013, 21:37
von Glenn
Hab mein XP erst neu ... muß aber sagen das man seine Bedürfnisse individuell anpassen kann . Hier im Forum gibt's Vorschläge für eigene Programme und ich muß sagen : Einfach Klasse das Teil

sicher sollte man auf stark vermüllten oder mineralisierten Böden eine Anpassung durchführen aber gerade durch den Expertenmodus ist dieser Detektor gerade für unterschiedliche Bedingungen geschaffen ...
Re: Kleinteileempfindlichkeit bei Detektoren

Verfasst:
Mo 14. Okt 2013, 22:48
von Adebar
Hallo,
Glenn hat geschrieben:Hier im Forum gibt's Vorschläge für eigene Programme
Ja - unter Anderem auch von mir! Wie in praktisch allen XP-relevanten, deutschsprachigen Foren...
Sei mir nicht böse, aber Du hast Deinen Deus neu, schreibst aber sehr selbstsicher, daß man dieses angesprochene Manko problemlos über Parameteroptimierung in den Griff bekommt.
Ohne, daß Dir diese Parameter bekannt sind oder Du sie benennst?
Kurios, meinst Du nicht?
Fragt sich der,
Adebar