Weltklasse! EuroTek (LTE) für europäische Suchbedingungen optimiert!
Logo Zur Startseite Neueste Beiträge

  • Information

Metalldetektor EuroTek PRO (LTE) - Der Metalldetektor für einen perfekten Hobbyeinstieg!


Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Das neue Eurotek Pro Modell 2014 mit der Zusatzbezeichnung "LTE" hat eine hohe Festigkeit gegenüber der Störstrahlung aus dem im Aufbau befindlichen LTE-Handynetz.

Wissenswert: Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch!

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!






Grundausrüstung abzugeben

An- und Verkauf von Metalldetektoren, Büchern und vieles mehr, Hinweise auf Auktionen bei eBay & Co.

Beitragvon Rhäter » So 13. Jan 2013, 01:12

Werter Herr oder Frau Dalmat78,

Sie können Ihre Funde natürlich jederzeit überall veröffentlichen. Vorallem solange Sie sich innerhalb der von Gesetzen vorgegebenen Grenzen bewegen.
Wir haben kein Interesse daran, aus dem Zusammenhang gerissenen Schrott o.ä. zu bewerten. Wenn sich aber aus Ihrer Veröffentlichung ableiten läßt, daß Sie systematisch Bodendenkmäler plündern oder Funde die von öffentlichem Interesse sind unterschlagen, stellt das ein Offizialdelikt dar und wir sind verpflichtet die zuständigen Behörden zu informieren, die ihrerseits über eine etweiige weitere Verfolgung entscheiden.
Ob der, wie Sie schreiben, zuständige Archäologe kein Interesse an Ihren Funden hat, kann und will ich nicht beurteilen. Sie müssen also selbst entscheiden was sie veröffentlichen wollen.

Damit möchte ich diese Diskussion auch beenden - die leider wieder einmal, die scheinbar unüberbrückbaren Gräben zwischen Liebhabern und Professionisten in einer Nußschale aufzeigt.

mit freundlichen Grüßen in die Nacht, der
Rhäter
Rhäter Offline


 

Information

Eurotek PRO:

Beitragvon Caddy » So 13. Jan 2013, 01:25

Rhäter hat geschrieben:Werter Herr oder Frau Dalmat78,

Sie können Ihre Funde natürlich jederzeit überall veröffentlichen. Vorallem solange Sie sich innerhalb der von Gesetzen vorgegebenen Grenzen bewegen.
Wir haben kein Interesse daran, aus dem Zusammenhang gerissenen Schrott o.ä. zu bewerten. Wenn sich aber aus Ihrer Veröffentlichung ableiten läßt, daß Sie systematisch Bodendenkmäler plündern oder Funde die von öffentlichem Interesse sind unterschlagen, stellt das ein Offizialdelikt dar und wir sind verpflichtet die zuständigen Behörden zu informieren, die ihrerseits über eine etweiige weitere Verfolgung entscheiden.
Ob der, wie Sie schreiben, zuständige Archäologe kein Interesse an Ihren Funden hat, kann und will ich nicht beurteilen. Sie müssen also selbst entscheiden was sie veröffentlichen wollen.

Damit möchte ich diese Diskussion auch beenden - die leider wieder einmal, die scheinbar unüberbrückbaren Gräben zwischen Liebhabern und Professionisten in einer Nußschale aufzeigt.

mit freundlichen Grüßen in die Nacht, der
Rhäter


Gebe mal bescheid, welche Bestätigung Du brauchst. Vielleicht kann ich Dir da helfen.

Gruss Caddy
Caddy Offline


Spezialist (Rang 6 von 7)
 
Beiträge: 755
Registriert: Mi 31. Okt 2012, 12:44

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Rhäter » So 13. Jan 2013, 01:27

Caddy hat geschrieben:
Rhäter hat geschrieben:Lieber Herr oder Frau Caddy,

Nein, ich arbeite nicht in Deutschland, Österreich oder der diesbezüglich sehr viel restrektiveren Schweiz, bin aber mit den verschiedenen Gesetzeslagen in Deutschland ..... verblüffte Gesichter gesorgt hat. :)


[quote/]Alles andere hätte mich auch gewundert Jörg.

Der Zusammenarbeit helfen solche Scheissaktionen allerdings nicht.



Verzeihen Sie mir, aber den Sinn dieses Posts verstehe ich nun wirklich nicht...
Darf ich fragen was Sie sich unter Zusammenarbeit vorstellen? Angesichts dessen dass metallische Funde immer nur einen kleinen Bruchteil einer Fundsituation darstellen. Der überwiegende und meist der informativere Teil einer Grabung sind organische Materialien und keine metalischen.
Ich möchte hier wirklich nicht die Rolle eines Buhmannes übernehmen, aber glauben Sie nicht auch das metalische - also von einer Sonde erfaßbare Funde nur einen Bruchteil der Gesamtsituation ausmachen?
Haben Sie erwartet das institutionen gemeinsamen Interesses nicht zusammen arbeiten?
Mit herzlichen Grüßen
Rhäter
Rhäter Offline


 

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Caddy » So 13. Jan 2013, 01:51

Rhäter hat geschrieben:
Caddy hat geschrieben:
Rhäter hat geschrieben:Lieber Herr oder Frau Caddy,

Nein, ich arbeite nicht in Deutschland, Österreich oder der diesbezüglich sehr viel restrektiveren Schweiz, bin aber mit den verschiedenen Gesetzeslagen in Deutschland ..... verblüffte Gesichter gesorgt hat. :)


[quote/]Alles andere hätte mich auch gewundert Jörg.

Der Zusammenarbeit helfen solche Scheissaktionen allerdings nicht.



Verzeihen Sie mir, aber den Sinn dieses Posts verstehe ich nun wirklich nicht...
Darf ich fragen was Sie sich unter Zusammenarbeit vorstellen? Angesichts dessen dass metallische Funde immer nur einen kleinen Bruchteil einer Fundsituation darstellen. Der überwiegende und meist der informativere Teil einer Grabung sind organische Materialien und keine metalischen.
Ich möchte hier wirklich nicht die Rolle eines Buhmannes übernehmen, aber glauben Sie nicht auch das metalische - also von einer Sonde erfaßbare Funde nur einen Bruchteil der Gesamtsituation ausmachen?
Haben Sie erwartet das institutionen gemeinsamen Interesses nicht zusammen arbeiten?
Mit herzlichen Grüßen
Rhäter


Nein, diese Zusammenarbeit habe ich nicht erwartet.

Danke für die Erleuchtung.
Caddy Offline


Spezialist (Rang 6 von 7)
 
Beiträge: 755
Registriert: Mi 31. Okt 2012, 12:44

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Silex » So 13. Jan 2013, 12:34

Hy Leute ist sehr Interresant auch mal die Meinung der Archäologenseite zu höhren,wenn es kein Fake ist?????Wäre so eine freundliche,auf die Sache bezogene Diskussion in einem anderen Deutschen Forum möglich?????@Caddy schön das du so verbissen Sachlich drangeblieben bist,hätte es auch nicht anders erwartet.Danke dafür sehr interresant :thumbup :thumbup :thumbup :thumbup gruss Dr.Feuerstein
In Extremo,die Glorreichen Sieben die so laut wie Hunde bellen.
Aktuelle Kamera Fuji Finepic HS25EXR


Einmal Sucher,Immer Sucher
Silex Offline


Spezialist (Rang 6 von 7)
 
Beiträge: 683
Registriert: Di 31. Jan 2012, 13:49
Wohnort: Silex City Südhessen,Königreich Nordbayern,Bistriza Nasaud(Rumänien)
Metallsonde: Tecnetics T2-SE XP Deus V4.0 28x28 DD

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Ebinger1 » So 13. Jan 2013, 15:13

Hallo Räther,

ein großes :thanks für die ausführlichen Stellungnahmen!

Ich hätte da noch zwei kleine Nebenfragen:

1. In einem Beitrag deutest Du an das die Metallfunde wie Münzen, Nägel & Cö. von sehr großer Bedeutung für die Datierung und den Fundzusammenhang einer arch. Fundstelle sind, in einem anderen Beitrag wendest Du aber ein das sie nur etwa 10% der Befundslage darstellen.
Sicherlich ist dies je nach Situation verschieden... Wo siehst Du die Gewichtung?

2. Ich stelle immer wieder mit Erstaunen fest, das Ämter über mangelnde finanzielle Mittel klagen, aber nicht das große Potenzial (welches u.a. in den Reihen der Sondengänger brach liegt) kanalisieren und eine sinnvolle Zusammenarbeit anstreben.
Siehst Du einen Ansatz / eine Basis auf der beide Gruppe positiv zusammen arbeiten können?
*

Aktion Archäologie
Verband zur Erforschung, Dokumentation und Erhaltung des geschichtlichen Erbes
Ebinger1 Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 8281
Registriert: Sa 7. Jan 2012, 00:24

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Caddy » So 13. Jan 2013, 15:32

Ebinger1 hat geschrieben:Hallo Räther,

ein großes :thanks für die ausführlichen Stellungnahmen!

Ich hätte da noch zwei kleine Nebenfragen:

1. In einem Beitrag deutest Du an das die Metallfunde wie Münzen, Nägel & Cö. von sehr großer Bedeutung für die Datierung und den Fundzusammenhang einer arch. Fundstelle sind, in einem anderen Beitrag wendest Du aber ein das sie nur etwa 10% der Befundslage darstellen.
Sicherlich ist dies je nach Situation verschieden... Wo siehst Du die Gewichtung?

2. Ich stelle immer wieder mit Erstaunen fest, das Ämter über mangelnde finanzielle Mittel klagen, aber nicht das große Potenzial (welches u.a. in den Reihen der Sondengänger brach liegt) kanalisieren und eine sinnvolle Zusammenarbeit anstreben.
Siehst Du einen Ansatz / eine Basis auf der beide Gruppe positiv zusammen arbeiten können?


Wie kommst Du zu dieser Aussage Jan ? Ich meine mich zu erinnern, Dir schon mal gesagt zu haben, dass Du Deine Sichtweise nicht nur auf Dein Bundesland beschränken solltest, Deine Aktivitäten hingegen schon.
Caddy Offline


Spezialist (Rang 6 von 7)
 
Beiträge: 755
Registriert: Mi 31. Okt 2012, 12:44

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Rhäter » So 13. Jan 2013, 19:50

Ebinger1 hat geschrieben:Nebenfragen:
1. In einem Beitrag deutest Du an das die Metallfunde wie Münzen, Nägel & Cö. von sehr großer Bedeutung für die Datierung und den Fundzusammenhang einer arch. Fundstelle sind, in einem anderen Beitrag wendest Du aber ein das sie nur etwa 10% der Befundslage darstellen.
Sicherlich ist dies je nach Situation verschieden... Wo siehst Du die Gewichtung?


Vorweg herzlichen Dank, daß Sie konkrete Fragen stellen - die zu beantworten wesentlich einfacher ist, als anhand von Satzfragmenten eine mögliche Frage zu interpretieren.

Lieber Herr? Ebinger, Quantität bedeutet auch in diesem Fall nicht Qualitität. Es ist wie bei einem Puzzlespiel, alle vorhandenen Teile sind nahezu sinnlos solange das entscheidene Teil fehlt. Eine generelle Aussage, welches Artefakt in einer Grabung oder Exploration das wichtigste ist, kann man nicht treffen. Im einen Fall kann das ein Gewebefragment sein, in einem anderen eine Tonscherbe oder eben eine Münze oder ein metalisches Teil. Mit Sicherheit kann zumindest ich nur die Feststellung machen, daß aus dem Zusammenhang gerissene Artefakte sowohl ihren (wissenschaftlichen) zumeist Wert weitgehend verlieren, wie auch das Restbild einer Exploration schwer beeinträchtigen, wenn nicht sogar vollkommen zerstören.

Ebinger1 hat geschrieben:2. Ich stelle immer wieder mit Erstaunen fest, das Ämter über mangelnde finanzielle Mittel klagen, aber nicht das große Potenzial (welches u.a. in den Reihen der Sondengänger brach liegt) kanalisieren und eine sinnvolle Zusammenarbeit anstreben.
Siehst Du einen Ansatz / eine Basis auf der beide Gruppe positiv zusammen arbeiten können?


Da berühren Sie zwei sehr heikle und schwierige Themen.
Vorallem in Mitteleuropa breiten sich Siedlungen und Verkehrswege mit rasender Geschwindigkeit aus, beides zerstört viel zu häufig archäologische Stätten (nicht nur Bodendenkmäler). Auf der anderen Seite werden die zur Verfügung stehenden Mittel im Bestenfall nicht gekürzt (von aufgestockt brauchen wir gar nicht erst zu träumen). Dabei ist die Erkundung und Auswertung von archäologischen Stätten eine unglaublich Zeit- und Materialaufwendige Handarbeit von Spezialisten. Um von jetzigen Stand, soll heißen rund 75% der Feldforschung sind Notgrabungen, hin zu einer kontinuierlichen Aufarbeitung und Wertung bekannter Denkmäler zu kommen, müsste zur Verfügung stehendes Personal (und Mittel) in der Regel verdrei- oder vierfacht werden.
Zu einer Zusammenabeit mit Sondler kann ich nur ein ganz persönliches Statement abgeben - das keinerlei offiziellen Charakter hat und NICHT die Meinung eines Denkmalamtes oder einer Behörde wiedergibt.
Ganz persönlich sehe nur sehr, sehr wenige Möglichkeiten wie ein Sondler tatsächlich unsere Arbeit unterstützen könnte. Er kann natürlich Denkmäler finden, dokumentieren wo er etwas gefunden hat und die entsprechenden Behörden davon in Kenntnis setzen. Er kann aber kaum mehr tun, da ihm die Kenntnisse und Möglichkeiten fehlen, um allein wissenschaftlich tätig zu werden. Man kann einfach ein Studium nicht durch einen Kurs ersetzen. Ganz abgesehen davon das für die Exploration einer Fundstelle eine ganze Menge Leute, Wissen, Technik und Aufwand an Zeit und Geld notwendig sind. Es genügt nicht, wie ich schon geschrieben habe, den Metalfund aus dem Boden zu holen und "am Amt" bewerten zu lassen oder ihn dort abzugeben. Selbst wenn der Sondler noch die Fundstelle selbst genauestens beschrieben hat, ergeben Artefakt und Beschreibung zusammen nur die Information das an dieser Stelle "etwas" sein könnte. Diese Information können wir meist nur speichern und auf später verschieben. Allerdings bekommen wir diese Information um den Preis, das der Fundort korrumpiert ist und das Artefakt (wenn es Bedeutung hat) aufwendig restauriert und erhalten werden muss - was zusätzlich Personal und Mittel bindet. Es ist vielleicht etwas schwer zu verstehen, aber der beste Schutz den Artefakte haben können, ist nicht selten der Boden selbst. Solange ein metalisches Artefakt im Boden/Wasser/Moor verbleibt, korrodiert es sehr viel weniger schnell, als wenn es dem Sauerstoff ausgesetzt ist.
Ich persönlich finde es sehr liebenswürdig, daß die Sondler ihre Hilfe anbieten und ich bewundere die Akribie mit der sie sich mancher Objekte annehmen. Ich bezweifle keinen Augenblick ihre Sorgfalt und daß manche ein bedeutendes Wissen haben. Aber auch beides zusammen, kann eine universitäre Ausbildung nicht ersetzen. Es dreht sich die Archäologie ja nicht um die Interpretation eines einzelnen Objektes, sondern um das Aufzeigen von Zusammenhängen, um das Zeichnen einer Kultur und/oder einer Epoche oder das Beantworten ganz konkreter Fragen. Daher geht mit der Feldarbeit auch eine intensive wissenschaftliche Quellen- und Informationsuche und Aufarbeitung einher - von welcher der ambitionierte Laie natürlich nichts sieht. Er sieht das Grabungsteam draussen an der Arbeit (wenn überhaupt) und träumt von Schätzen die in der Erde schlummern. Das es der wahre Schatz sein kann, eine Siedlung zu finden die in "comentarii de bello gallico" genannt wird, kann er meist nicht nachvollziehen. Sowenig wie ein Projekt das die Spuren einer Hansesiedlung am Karmsund erfolgreich gefunden hat und damit eine Lücke im Wissen um die Hanse schließen konnte. Bei beiden Projekten kamen keinerlei materiell wertvolle Funde zu Tage, aber der Wissensschatz ist unglaublich. Beiden Grabungen bzw. Explorationen sind jahrelange Forschungen vorangegangen die weit über das Kerngebiet der Archäologie hinausgingen.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen halbwegs erschöpfend beantworten - wenn auch die Antwort für SiesSicherlich enttäuschend sein muss, was mir durchaus leid tut.

mit freundlichen Grüßen, Ihr
Rhäter
Rhäter Offline


 

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Caddy » So 13. Jan 2013, 20:33

Rhäter hat geschrieben:
Ebinger1 hat geschrieben:Nebenfragen:
1. In einem Beitrag deutest Du an das die Metallfunde wie Münzen, Nägel & Cö. von sehr großer Bedeutung für die Datierung und den Fundzusammenhang einer arch. Fundstelle sind, in einem anderen Beitrag wendest Du aber ein das sie nur etwa 10% der Befundslage darstellen.
Sicherlich ist dies je nach Situation verschieden... Wo siehst Du die Gewichtung?


Vorweg herzlichen Dank, daß Sie konkrete Fragen stellen - die zu beantworten wesentlich einfacher ist, als anhand von Satzfragmenten eine mögliche Frage zu interpretieren.

Lieber Herr? Ebinger, Quantität bedeutet auch in diesem Fall nicht Qualitität. Es ist wie bei einem Puzzlespiel, alle vorhandenen Teile sind nahezu sinnlos solange das entscheidene Teil fehlt. Eine generelle Aussage, welches Artefakt in einer Grabung oder Exploration das wichtigste ist, kann man nicht treffen. Im einen Fall kann das ein Gewebefragment sein, in einem anderen eine Tonscherbe oder eben eine Münze oder ein metalisches Teil. Mit Sicherheit kann zumindest ich nur die Feststellung machen, daß aus dem Zusammenhang gerissene Artefakte sowohl ihren (wissenschaftlichen) zumeist Wert weitgehend verlieren, wie auch das Restbild einer Exploration schwer beeinträchtigen, wenn nicht sogar vollkommen zerstören.

Ebinger1 hat geschrieben:2. Ich stelle immer wieder mit Erstaunen fest, das Ämter über mangelnde finanzielle Mittel klagen, aber nicht das große Potenzial (welches u.a. in den Reihen der Sondengänger brach liegt) kanalisieren und eine sinnvolle Zusammenarbeit anstreben.
Siehst Du einen Ansatz / eine Basis auf der beide Gruppe positiv zusammen arbeiten können?


Da berühren Sie zwei sehr heikle und schwierige Themen.
Vorallem in Mitteleuropa breiten sich Siedlungen und Verkehrswege mit rasender Geschwindigkeit aus, beides zerstört viel zu häufig archäologische Stätten (nicht nur Bodendenkmäler). Auf der anderen Seite werden die zur Verfügung stehenden Mittel im Bestenfall nicht gekürzt (von aufgestockt brauchen wir gar nicht erst zu träumen). Dabei ist die Erkundung und Auswertung von archäologischen Stätten eine unglaublich Zeit- und Materialaufwendige Handarbeit von Spezialisten. Um von jetzigen Stand, soll heißen rund 75% der Feldforschung sind Notgrabungen, hin zu einer kontinuierlichen Aufarbeitung und Wertung bekannter Denkmäler zu kommen, müsste zur Verfügung stehendes Personal (und Mittel) in der Regel verdrei- oder vierfacht werden.
Zu einer Zusammenabeit mit Sondler kann ich nur ein ganz persönliches Statement abgeben - das keinerlei offiziellen Charakter hat und NICHT die Meinung eines Denkmalamtes oder einer Behörde wiedergibt.
Ganz persönlich sehe nur sehr, sehr wenige Möglichkeiten wie ein Sondler tatsächlich unsere Arbeit unterstützen könnte. Er kann natürlich Denkmäler finden, dokumentieren wo er etwas gefunden hat und die entsprechenden Behörden davon in Kenntnis setzen. Er kann aber kaum mehr tun, da ihm die Kenntnisse und Möglichkeiten fehlen, um allein wissenschaftlich tätig zu werden. Man kann einfach ein Studium nicht durch einen Kurs ersetzen. Ganz abgesehen davon das für die Exploration einer Fundstelle eine ganze Menge Leute, Wissen, Technik und Aufwand an Zeit und Geld notwendig sind. Es genügt nicht, wie ich schon geschrieben habe, den Metalfund aus dem Boden zu holen und "am Amt" bewerten zu lassen oder ihn dort abzugeben. Selbst wenn der Sondler noch die Fundstelle selbst genauestens beschrieben hat, ergeben Artefakt und Beschreibung zusammen nur die Information das an dieser Stelle "etwas" sein könnte. Diese Information können wir meist nur speichern und auf später verschieben. Allerdings bekommen wir diese Information um den Preis, das der Fundort korrumpiert ist und das Artefakt (wenn es Bedeutung hat) aufwendig restauriert und erhalten werden muss - was zusätzlich Personal und Mittel bindet. Es ist vielleicht etwas schwer zu verstehen, aber der beste Schutz den Artefakte haben können, ist nicht selten der Boden selbst. Solange ein metalisches Artefakt im Boden/Wasser/Moor verbleibt, korrodiert es sehr viel weniger schnell, als wenn es dem Sauerstoff ausgesetzt ist.
Ich persönlich finde es sehr liebenswürdig, daß die Sondler ihre Hilfe anbieten und ich bewundere die Akribie mit der sie sich mancher Objekte annehmen. Ich bezweifle keinen Augenblick ihre Sorgfalt und daß manche ein bedeutendes Wissen haben. Aber auch beides zusammen, kann eine universitäre Ausbildung nicht ersetzen. Es dreht sich die Archäologie ja nicht um die Interpretation eines einzelnen Objektes, sondern um das Aufzeigen von Zusammenhängen, um das Zeichnen einer Kultur und/oder einer Epoche oder das Beantworten ganz konkreter Fragen. Daher geht mit der Feldarbeit auch eine intensive wissenschaftliche Quellen- und Informationsuche und Aufarbeitung einher - von welcher der ambitionierte Laie natürlich nichts sieht. Er sieht das Grabungsteam draussen an der Arbeit (wenn überhaupt) und träumt von Schätzen die in der Erde schlummern. Das es der wahre Schatz sein kann, eine Siedlung zu finden die in "comentarii de bello gallico" genannt wird, kann er meist nicht nachvollziehen. Sowenig wie ein Projekt das die Spuren einer Hansesiedlung am Karmsund erfolgreich gefunden hat und damit eine Lücke im Wissen um die Hanse schließen konnte. Bei beiden Projekten kamen keinerlei materiell wertvolle Funde zu Tage, aber der Wissensschatz ist unglaublich. Beiden Grabungen bzw. Explorationen sind jahrelange Forschungen vorangegangen die weit über das Kerngebiet der Archäologie hinausgingen.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen halbwegs erschöpfend beantworten - wenn auch die Antwort für SiesSicherlich enttäuschend sein muss, was mir durchaus leid tut.

mit freundlichen Grüßen, Ihr
Rhäter


Kann nur ein Scherz sein.
Für mich unverständlich, was ich da lesen muss....

Entweder ein übler Scherz, oder ein Hilfsarchäologe, der in seinem Wissensstand noch etwas hinterherhängt.
Zwecks dem Querlesen in verschiedenen Foren, sollte man sich bei dieser Einstellung allerdings nicht wundern.

Caddy
Caddy Offline


Spezialist (Rang 6 von 7)
 
Beiträge: 755
Registriert: Mi 31. Okt 2012, 12:44

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Rhäter » So 13. Jan 2013, 21:06

Ich denke daß sich auf diesem Niveau jede weitere Diskussion erübrigt.

mfg
Rhäter
Rhäter Offline


 

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

VorherigeNächste


  • Information

Ausrüstung - Metalldetektor EuroTek PRO (LTE)


Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch. Besonders störfest gegenüber den Mobilfunknetzen, insbesondere gegenüber LTE!

Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




Zurück zu Schatzsucher Flohmarkt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste