Ebinger1 hat geschrieben:Das ein Hilfsprogramm, auf breiter Basis, auch bei extrem Kriegsgeschädigten Regionen, greifen kann zeigt die Geschichte:
http://www.kas.de/wf/de/191.5731/
Bloß keinen Marshallplan Wenn Politiker nicht weiter wissen, dann sagen sie das Zauberwort "Marshallplan".
Ein "Marshallplan" und Milliarden in solch korrupten Ländern mit mittelalterlicher Kultur versenken, bringt rein gar nichts. Ohne eine Leistungs- und Lernkultur, Organisation, Verlässlichkeit, Aufrichtigkeit und Integrität wird man nie entwickelte Länder aufbauen können!
Geld alleine hilft sowieso nicht ... sondern führt weiter in die Abhängigkeit und die dauerhafte Alimentierung. Geldgeschenke und vom Ausland verordnete Reformen haben nie wirklich funktioniert. Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Transformation ist, dass die betroffene Gesellschaft sich überhaupt transformieren will, selbst Konzepte und Strategien zur Überwindung der Krise entwickelt und diese auch in eigener Verantwortung umsetzt.
Die Forderung nach einer Neuauflage des nach dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa mit Erfolg durchgeführten Marshallplans übersieht zentrale Elemente des damaligen Konzepts. Im Kern gewährte das Programm für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas ökonomische Unterstützung im Gegenzug zur Teilnahme an der von den USA geprägten, marktwirtschaftlichen Ordnung.
Was hat dies mit den Problemen Syriens zu tun? Im Grunde gar nichts. Hier geht es nicht um den Wiederaufbau einer einst funktionierenden Wirtschaft ... die hat es dort noch nie gegeben.
Wir zahlen bereits seit Jahrzehnten zusammen mit anderen EU-Staaten jährlich zweistellige Milliardenbeträge an die Länder im Nahen und mittleren Osten und Nordafrika.
Länder wie Jordanien und Libanon haben daraus bereits ein erfolgreiches Geschäftsmodell entwickelt, denn mittlerweile machen diese Gelder einen nicht unwesentlichen Teil des Staatshaushalts und des Korruptionsvolumens aus. Flüchtlinge sind ein riesen Geschäft, der Frieden wäre eine Katastrophe für diese Staaten.
Nimmt man als Beispiel die Palästinenser, so stellt man fest, dass die jährliche Pro-Kopf-Hilfe aus der EU für diese Gruppe alleine die Leistungen übersteigt, die ein Hartz-IV-Empfänger an staatlichen Leistungen in Deutschland erhält. Reich werden nur die Politiker der Hamas dabei, deren Volk bleibt arm.
Hat sich jemand schon mal die Mühe gemacht, welche Unsummen bereits von der EU oder der internationalen Gemeinschaft in Form von Entwicklungshilfen, Strukturfonds, Zuweisungen usw. in die Länder des Nahen Osten und Nordafrikas geflossen sind?
Gemessen am Marshallplan für Deutschland nach dem 2. Weltkrieg (ca. 1,2 Mrd. USD), müssten diese Länder bereits blühende und wirtschaftsstarke Regionen sein ...
dem stehen nicht fehlende finanzielle Mittel entgegen, sondern die mittelalterliche Kultur, der fundamentalistische Islam der glaubt man könne heute streng nach einem 1.000 Jahre alten Buch (Koran) leben ... und die bereits oben genannten Eigenschaften (Leistungs- und Lernkultur, Organisation, Verlässlichkeit, Aufrichtigkeit und Integrität).
Die Dimensionen, die auf uns zukommen sind derart gewaltig, dass viele noch wahnsinnig überrascht sein werden, wenn uns das alles auf die Füße fällt. 50.000 Millionen jährlich reichen da bei weitem nicht aus.
Und dann muss man auch bedenken, dass wir gar nicht so reich sind, wie von den Asylromantikern angenommen.
Fast alle EU-Länder sind pleite ... auch Deutschland lebt auf Pump .... hat 2 Billionen (2.000.000 Millionen) Euro Schulden ... dazu kommen noch die Milliarden-Bürgschaften für Griechenland ... jeder weiß, die werden über kurz oder lang fällig ... darüber hinaus stehen noch die Milliardenentschädigungen an die Atomindustrie wegen des planlosen Atomausstiegs an.
Wo bitte ist da der große Reichtum, von dem immer geredet wird ?