Wallenstein hat geschrieben:Ein Mann aus der Region um Marburg (Hessen) wurde von der Frau eines Sondengängers gebeten in einer Sache zu vermitteln bei der es um den Verbleib von Bodenfunden ging. Der Sondengänger hatte seine in den 80er Jahren gefundenen Dinge einem angeblichen Heimatforscher zur wissenschaftl. Bearbeitung überlassen und dieser wollte sie nun nicht wieder herausrücken und in Eigenregie verwerten.
Doof gelaufen… wenn ich richtig 1 und 1 zusammenzähle, hat der Sondengänger seine Funde aus den 80ern nicht gemeldet? Trotz der damals greifenden Hadrianischen Teilung?
Warum nicht? Etwa weil er unerlaubt auf Bodendenkmälern oder in Grabungsschutzgebieten gesucht hat? Was bedeutet in Eigenregie verwerten? Publizieren oder veräußern?
Wallenstein hat geschrieben: Anstatt sich anständig zu verhalten, hat der Heimatforscher seine "Kontakte" genutzt und schon nahmen die "hessischen Verhältnisse" wieder ihren Lauf.
Wenn es so ist wie ich oben vermutet habe: War das nicht der einzige Weg für den Heimatforscher, um sich nicht selbst mit strafbar zu machen? Was wäre denn anständig gewesen?
Wallenstein hat geschrieben: Hausdurchsuchung, Schikane und Einschüchterung bei dem Mann, der als Außenstehender lediglich in der Sache vermitteln wollte. Bravo, welch ein Sumpf und Klüngel.
Hausdurchsuchung bei einem Vermittler, ohne dringenden Verdacht? Oder gab es einen dringenden Verdacht? Warum? Ist er selbst Sondengänger? In welcher Form fanden Schikane und Einschüchterung statt?
Wallenstein, wie du merkst, wirft so ein grob geschilderter Fall mehr Fragen auf als er beantwortet. Es wäre schön, wenn wir detailliertere Infos zu den Vorgängen bekommen könnten, um die Sachverhalte wirklich beurteilen zu können. Bisher klingt es nicht so, als ob sich nur die eine Seite daneben benommen hätte.
Beste Grüße!
Schätzje