ACHTUNG! Mit einer CORS-Spule kann man die Fundrate verdoppeln!
Logo Zur Startseite Neueste Beiträge

  • Information
Hier klicken und informieren:
>>> Die besten Metalldetektoren im Vergleich <<<

Einschränkungen der Sondensuche in Deutschland

Wissenswertes für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Archäologie, sowie Heimat- und Geschichtsvereinen. Beantragen einer Suchgenehmigung.

Beitragvon Ebinger1 » Sa 7. Jan 2012, 17:05

Ich erlebe in den vergangenen Jahren das die Sondensuche in unserem schönen Land immer weiter eingeschränkt wird.
Wir Sondengänger werden in eine sehr unschöne und fast schon kriminelle Ecke gedrängt.
Die Lobby gegen uns Sondengänger formiert sich.

Ist diese Entwicklung noch konform mit dem Bestreben des Grundgesetztes die Freiheit von Lehre und Forschung zu garantieren?

Ich sehe hier erhebliche Diskrepanzen...

Was denkt denn die Sondlergemeinde?

LG

Ebinger1
*

Aktion Archäologie
Verband zur Erforschung, Dokumentation und Erhaltung des geschichtlichen Erbes
Ebinger1 Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 8281
Registriert: Sa 7. Jan 2012, 00:24

Information


Beitragvon Wallenstein » So 8. Jan 2012, 11:00

Hallo Ebinger1,

es sind immer die "Selbsternannten", die ihre Berufung darin sehen "Sand ins Getriebe" zu streuen. Wenn man sich beispielsweise die AGA-Coburg anschaut. Die treibende Kraft dort, hat früher sogar einen Sondengängerverein mitgegründet. Nachdem er mit dieser Position erfolglos war, hat er kurzerhand die "Seite" gewechselt. Hauptsache sich lautstark für etwas stark machen, die Seite für die man sich engagiert ist dabei fast egal.

Die gemäßigte Archäologie hät sich in der Regel mit Hetzkampagnen zurück.
Jens Diefenbach
Wallenstein Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 4092
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 00:23
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Metallsonde: Teknetics T2 V9 und EuroTek PRO

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Tobi74 » So 8. Jan 2012, 14:58

AGA-Coburg? da ist Bayern :?:
Tobi74 Offline

Benutzeravatar
Erfahrener Sucher (Rang 4 von 7)
 
Beiträge: 217
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 23:15

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Ebinger1 » So 8. Jan 2012, 21:37

Ich hatte vor eineigen Monaten ein ausführliches Gespräch mit meinem Rechtsanwalt...
Meine Überlegungen gingen in die Richtung eine Nachforschungsgenehmigung zu beantragen und meine Suche quasi zu legalisieren.

Eine Reihe an Gründen haben mich dann aber doch davon abgehalten:
Enge Eingrenzung des Suchgebietes
Umständliche Beantragung
Staatliche Kontrolle

Mein Anwalt hatte weiterhin anzumerken das die Einschränkungen die momentan immer weiter in die Freiheiten der Sondlergemeinde gesetzt werden zu einem großen Teil nicht Grundgesetz und EU Rechtskonform sind. Ein Teil der Gesetze und Verordnungen verstößt gegen die im Grundgesetz verankerte freiheit der Lehre und Forschung und ein anderer Teil verstößt gegen das Subsidiaritätsprinzip...

Ich für meinen Teil werde also auf eine Nachforschungsgenehmigung verzichten.

Sehr ulkig finde ich das bei Grabungsmaßnahmen des Denkmalschutzamtes in der Regel die oberste, sogenannte gestörte Bodenschicht, zum Teil bis zu einer Tiefe von 30 bis 40 cm zuerst einmal abgetragen und oftmals unbeachtet, entsorgt wird.

Gerade dies ist ja nun mal der von uns abgesuchte Bereich...

Meiner Ansicht nach geht es bei der Verdammung von uns Sondlern durch die amtlichen Archiologen doch eher darum deren Pfründe, sprich Weiterbeschäftigung, zu sichern.

Sicherlich sollte man in Zeiten leerer Kassen über Alternativen in der Struktur des staatlichen Denkmalschutzgeflechtes oder eher über die Entpflechtung nachdenken.
Noch zahlen wir die Damen und herrn Denkmalpfleger welche uns auf die Füße treten.

Sicherlich gibt es auch ein paar eherenamtliche Profilneurotiker die uns nicht gut gesonnen sind.
Aber das Thema vorauseilender Gehorsam ist ja in unserem Lande leider nichts neues mehr.
Hier hat nun aber diese Minderheit mal wieder die Chance sich aus der schweigenden Mehrheit herauszuheben.
Aber nur solange die Mehrheit sich nicht klar äußert...
*

Aktion Archäologie
Verband zur Erforschung, Dokumentation und Erhaltung des geschichtlichen Erbes
Ebinger1 Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 8281
Registriert: Sa 7. Jan 2012, 00:24

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Wallenstein » Mo 9. Jan 2012, 01:38

Tobi74 hat geschrieben:AGA-Coburg? da ist Bayern :?:


Ja, Bayern. Keine Ahnung was diese Leute mit der Schwarzmalerei bezwecken. Die sammeln alle möglichen Negativmeldungen in ihrem Forum:

http://423930.forumromanum.com/member/f ... 1181191151
Jens Diefenbach
Wallenstein Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 4092
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 00:23
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Metallsonde: Teknetics T2 V9 und EuroTek PRO

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Ebinger1 » Mo 9. Jan 2012, 02:36

Der Zweck ist offensichtlich... Meinungsmache!

Wir Sondler sollen in einem möglichst unschönen Licht erscheinen, ausgegrenzt , in eine Schublade gesteckt und verunglipft werden.

So werden dann weitere Restriktionen vorbereitet...
Eine Vorgehensweise die auch in diesem unserem Lande eine tolle Tradition hat.
Aber auch in Frankreich und Luxemburg werden solche Bestrebungen weiter vorangetrieben.
*

Aktion Archäologie
Verband zur Erforschung, Dokumentation und Erhaltung des geschichtlichen Erbes
Ebinger1 Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 8281
Registriert: Sa 7. Jan 2012, 00:24

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Severin » Sa 14. Jan 2012, 11:53

In Bayern melden z.B. weniger als 1% der Sondengänger ihre Funde - das zeigt deutlich das Interesse dieser Personen an der Dokumentation der geschichtlichen Zusammenhänge ihrer Region. Und dies, obwohl sie ihre Funde zurückerhalten. Ebensowenig sind die meisten Sondengänger in Geschichtsvereinen zu finden


Wer mag mit diesem Lautertaler Dieter an einem Tisch sitzen? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


http://423930.forumromanum.com/member/f ... onsearch=1 :lol:
Severin Offline


 

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Bellyman » Sa 14. Jan 2012, 21:53

Also ich bin zwar noch ein Neuling beim "sondeln" habe mich aber die letzten Wochen intensiv mit den Themen Recht, Genehmigungen, "Raubgräber", Archäologen, Denkmalschutzamt usw. auseinandergesetzt. Natürlich kann ich dabei nur auf Veröffentlichungen in Medien, hauptsächlich Internet zurückgreifen. Meine bisher einzige praktische Erfahrung war eine Mailanfrage ans LDA Brandenburg, zwecks einer Suchgenehmigung mit einer Metallsonde.
Ich bekam zwar keine, aber zumindest eine ausfürliche Auskunft wie ich eventl. eine bekommen könnte.
Meine bisherige persönliche Meinung ist:
Es wäre toll, wenn ich überall ungehindert losziehen, suchen, finden und aus den Funden ggfl. Kapital schlagen könnte.
Aber so ist es nicht! Also habe ich mich an Vorschriften zu halten, die mir eventl. nicht gefallen und teilweise auch widersinnig sind.
Ich schweif mal ein wenig ab:
Mein Haupthobby ist das Angeln. Da wäre es schön wenn ich meine Angel nehme und in jedem Gewässer das mir gefällt Fische fangen kann. Aber so ist es nicht. Es gibt Vorschriften die ich einzuhalten habe. So muss ich zunächst eine "Sportfischerprüfung" ablegen, wo ich den Umgang mit Angelgerät, mit dem Lebewesen Fisch und noch einiges andere lerne. Mit dieser Prüfung bin ich dann berechtigt für verschiedene Gewässer eine Angelerlaubnis zu erwerben um in Gewässern zu fischen, die in Privathand liegen und eventl. mit viel Aufwand bewirtschaftet werden.
So, nun zurück zum Thema.
Ich finde es nicht gut, wenn Hinterlassenschaften unserer Vorfahren durch Unwissenheit oder Geldgier zerstört werden, Hügelgräber o.ä. geplündert und Schätze auf Nimmerwiedersehen in dunklen Kanälen verschwinden. Andererseits kann es aber auch nicht sein, daß ich mit viel Mühe einen "Schatz" gefunden habe, diesen melde, dann "enteignet" werde und sich andere, die nichts dazu beigetragen haben, "dumm und dusselig" verdienen.
Dann darf ich mir meinen"Schatz" u.U. im Museum anschauen und muss dafür noch Eintritt zahlen?? :evil:
Meine Lösung des Poblems könnte so aussehen:
Das gezielte Suchen mit einer Metallsonde nach Artefakten sollte genehmigungspflichtig bleiben. Allerdings muss eine generelle Genehmigung (also nicht nur für kleine uninteressante Areale) an jeden erteilt werden, der durch eine Prüfung nachgewiesen hat, archäologisches Grundwissen zu besitzen, wie man Artefakte behandelt, Fundorte vor Zerstörung schützt usw. und.......er muss zu einem nicht geringen Prozentsatz an der Vermarktung bzw. dem Gewinn aus dem Fund beteiligt werden.
Wäre das nicht das Paradies??
So hätte jeder was davon und es müssten keine Fundstellen mehr "geplündert" werden und die Funde auf dem "Schwarzmarkt" verschwinden.
Bin ich zu "Blauäugig"?? :oops:

Euer Bellyman
Bellyman Offline


 

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon Ebinger1 » So 15. Jan 2012, 01:08

... ja, das wäre das Paradies.

Aber nur wenn die Struktur des momentan noch staatlich gelenkten Denkmalschutzes grundlegend geändert und in dezentrale und motivationsfördernde Strukturen überführt wird.

Der aktuell bestehende Denkmalschutzapparat ist mit dem anliegenden Arbeitsvolumen auf Grund schlechter Organisation, mangelnder Motivation, fehlender Mittel, Orientierungslosigkeit,... schon heute mehr als überfordert.
Hinter der mit Verwaltungsvorschriften und vermeindlicher Kompetenz geschmückten Fassade verbirgt sich ein fast schon nicht mehr überschaubares und kaum noch zu entwirrendes Chaos.

Einige Insider beschreiben die Zustände in den einzelenen LDAs noch wesentlich fäkalgeladener.

Frust ist dort der zuverlässigste Wegbegleiter.
Es wird sehr schwierig werden mit den Herren welche heute in den Ämtern Führungspositionen begleiten tragbare alternativen zu erarbeiten.
Sichern und bewahren sind dann ganz wichtige Punkte... wenn es um die Erhaltung und den Ausbau von Pfründen geht.

Leider

Ich sehe in dezentral getragener, örtlich orientierter und im Rahmen nachhaltiger
Tourismuskonzepte der Öffentlichkeit zugänglich gemachter Archiologie zum Anfassen, eine dauerhafte und tragbare Lösung.

Geschichte erleben, Vergangenheit erlebbar und nachvollziehbar machen.
Denn nur wer seine Geschichte kennt kann die Fehler der Vergangenheit in der Zukunft vermeiden.
*

Aktion Archäologie
Verband zur Erforschung, Dokumentation und Erhaltung des geschichtlichen Erbes
Ebinger1 Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 8281
Registriert: Sa 7. Jan 2012, 00:24

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!

Beitragvon gippuk » So 25. Nov 2012, 20:49

Hallo zusammen und hier meine Frage.
Vorab, wie viele Andere kenne ich nun die Grundregeln der deutschen Archäologie aus den Foren zur genüge:
Uns Archäologen alles, und den Sondler (außer in den 3 bekannten Bundesländern) n i c h t s!

Das habe ich nun auch so verstanden.
Ich sondle gerne, es macht Spaß. Meine Frage nun:
Darf ich denn überhaupt mit einem Gerät so durch den Wald streifen oder über Felder gehen ohne "Erlaubnis" ??
Kann ich schon alleine dafür angezeigt werden?? Ich rede nicht über Funde!!
Und wenn ich was finde darf ich es auch ausgraben??
Wenn ich dann sehe ah es ist ein bspw. ein Bronzering, gehe ich sowieso zur Denmalbehörde mit einer Lageskizze.
Ist es aber die kleine Zigarrenkiste im Wald oder Feld, mit Bilder, paar Goldmünzen, Bargeld und einer Uhr und ein bißchen Schmuck, kann ich diese doch dem Fundbüro melden und wenn es keinen Eigentümer gibt erhalte ich dieses doch nach Ablauf eines Jahres wieder?? Ist dem nicht so??
Freue mich über Antwort.
Gruß MIKE
gippuk Offline


 

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!



  • Information

Ausrüstung - Metalldetektor EuroTek PRO (LTE)


Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch. Besonders störfest gegenüber den Mobilfunknetzen, insbesondere gegenüber LTE!

Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




Zurück zu Gesetzeslage und Zusammenarbeit mit der Archäologie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste