Tremissis hat geschrieben:http://www.welt.de/print-welt/article191545/Raubgrabungen_im_Irak_aus_dem_All_geortet.html
Um Raubgrabungen möglichst frühzeitig auf die Spur zu kommen, wollen Altertumsforscher die Satellitenfernerkundung nutzen. Denn mit Hilfe der Späher in einigen hundert Kilometer Höhe lassen sich Grabungslöcher gut erkennen. Die optische Auflösung der Kameras liegt je nach Satellit bei einigen Dezimetern...
Die Technik konnte schon vor zehn Jahren, da war ich noch bei der Armee, schon viel mehr. Bei entsprechender Ausrichtung des Sateliten konnten die Späher aus dem All sogar die Marke einer Zigarettenpackung erkennen.
Es wäre problemlos möglich alle Grabungsbereiche und Bodenkenkmäler bspw. in Deutschland zu überwachen. Aber die Kosten sind enorm.
Beim Einsatz einer entsprechend komplexen Software wäre dies wesentlich kostengünstiger, aber die Entwicklung würde wohl sehr teuer.
Selbst zur Auswertung der erkenntnisse wäre ein enormer Personalbestnd nötig. Da können unsere Denkmalschutzbehörden nicht mit aufwarten.
Dann müßten die Ergebnisse weitergemeldet und verfolgt werden...
Also würde auch der Strafverfolgungsapparat überfrachtet.
Ich denke wir werdenalso noch ein paar Jahre auf diese Entwicklung warten müssen...
