flumi hat geschrieben:Ebinger1 hat geschrieben:
Was willst du denn mit den von dir gefühlten Zahlen belegen?
Ja, unsere Welt ist nicht perfekt. Aber unter den Sondengängern gibt es auch nicht mehr schwarze Schafe als unter den Autofahrern, Mountenbikern, Archäologen und Co.
Dass sich mancher nicht wundern muß wenn ihm Mißtrauen etgegen gebracht wird. Gerade von Ämtern.
In Bayern gibt es keine Sondengängerseminare und keine Sondengängerausweise, gäbe es die würde ich mitmachen und fertig. Gerade Autofahrer sind ein gutes Beispiel:
Wieviel Autofahrer kennst Du die sich weigern einen Führerschein zu machen um fahren zu dürfen. Lobbyarbeit betreiben um ohne Führerschein fahren zu können und am liebsten ohne Führerschein abseits der Straße fahren wollen?
es gibt keine Sondengängerausweise in SH u macht schon Unterschied ob man nem (niemandens Leben gefährdenden) Hobby nachgeht o unentgeltlich für ne Behörde arbeitet, welche die eigene Partei ständig mutwillig aufs Gröbste diffamiert
würde als Beamter der Denkmalbehörde gerade unausgebildeten Sondengängern auch alles mögliche zutrauen, aber wenn ich selber nix anzubieten habe, kann ich auch nix erwarten !
an Erkenntnissen kannst kaum mehr verlieren als wie bis dato der Fall u Gesetzesverschärfung wird die Sondengänger kaum bereitwilliger melden lassen
selbst wenn sich behördliche Traumtänzer erhoffen das tatsächlich einige von den Nachteulen aufhören, o es zumindest nicht noch viel mehr werden, wenns nicht weggesammelt wird zersetzt sich das Meiste von dem was wir finden, bevor andere o gar Archis es finden !
also um Erkenntnisgewinn o Bewahrung von Geschichte wirds den Monopolikern echt nicht gehen
flumi hat geschrieben:
Meine Einschätzung:
a) 50 %
b) 20 %
c) 0,05 %
denke gerade bei fundgeilen Anfängern ist Versuchung auch mal auf Burg loszumarschieren wahrscheinlich tatsächlich recht groß (bin auch in der Hinsicht selbst ehemaliger Anfänger) aber das wird kaum zur Regel
außerdem sind BD nach Amtsargumentation ja nicht erst seit heute im Visier fast sämtlicher Sondengänger u demnach wohl seit spätestens späten 80ern komplett ausgelutscht, so what ?
20% die sich nach Grundeigentümern erkundigen imo etwas hoch ............mag in den Foren vielleicht so rüberkommen, aber zumindest bei mir würd ichs bei gegen null einschätzen
erstens meist freie Landschaft u nix "is wie mein Garten" u zweitens auch kaum verwunderlich wenn man bedenkt das viele SG vorsichtshalber schon seit Jahren Angewohnheit haben im Schatten zu laufen u dort eh nie auf Leute treffen welche sie auf unerforderliche Betretungsgenehmigung anhauen würden
bei Eigentümerentschädigern kann ich mir auch nur Mikroprozentsatz denken .......u das auch mehr pro forma
allerdings haben die meisten Sachen ja auch keinen Wert
weil, wenn überhaupt, nur äußerst eingeschränkt damit gehandelt werden kann/darf, wird eben auch kaum damit gehandelt........kenne kaum jemand der mit Funden handelt.....ausgenommen paar Militariasucher
also denke nicht das viele SG jetzt moralisch verwerflich handeln, nur weil sie Dinge, welche teils noch nicht mal sooo von eigenem Interesse, ohne dafür kaum zu berechnende Fantasiepreise zu bezahlen, ausm Boden holen u dem Bauern damit die Möglichkeit verwehren, jene Dinge weiterhin mit Pflug u Düngesalzen zu bearbeiten .....