als Kind wollte ich schon dieses Hobby starten, meine Eltern wollten nicht. Nun als Erwachsener mit eigenem Kind geht es auf Schatzsuche.
Ich hatte damals im Bach meiner Eltern eine römische Münze gefunden, die ist leider mit meinem verstorbenen Vater verschollen.
Ich habe mich natürlich gründlich vorbereitet und das meiste davon hier im Forum gelesen.
Diesen Metalldetektor habe ich mir zugelegt:
http://www.metalldetektorkaufen.de/Teknetics-Eurotek
Ansonsten die übliche Ausrüstung:
- Rucksack (Der Eurotek passt zerlegt rein)
- Klappspaten
- Beutel und Stift
- Handschuhe
- GPS-Handy
- Flasche Wasser
Das Baumaterial für die Elektrolyse habe ich auch schon besorgt, inklusive anschl. Konservierung.
Ich habe mir mittels google maps, Geschichtsseiten und bayern-atlas (Bodendenkmäler) ein Ziel im Wald erspäht.
Ich will kein Grabräuber sein, deswegen meide ich Gegenden mit Bodendenkmälern. Der Wald in meiner Nachbarschaft ist voll davon, Hügelgräber Bronzezeit.
Beim sondeln wurde mir bewusst das artet zum Sport aus. 25 °C, schwüle Luft und 1 km bergauf durch unwegsames Gelände. Heute tut mir mein rechter Bizeps weh, Muskelkater.
Meine Funde:
- Zwei Fetzen Alufolie
- Scharfe Munition
Zum letzteren ein paar Bilder:



Erst bei der Reinigung ist mir aufgefallen daß die Patrone unbenutzt war, nur das Projektil fehlte.
Die Patrone habe ich über Nacht in Olivenöl eingelegt, am nächsten Tag in heißen Zitronensaft.
Die dicke, verkrustete Rostschicht ging weg, möglicherweise habe ich auch das Metall (Messing?) geschädigt.
Beim Ausspülen nach dem Zitronensaft sind jede Menge kleine zylindrische Teile heraus gekommen, die Treibladung.
Wie kann ich es konservieren?
Meint ihr das Teil ist noch immer gefährlich?
Gruß
Tom99
P. S. Mir fängt das Hobby an Spass zu machen:
- Bewegung an der frischen Luft
- Man lernt über Geschichte
- Man lernt die Reinigung und Konservierung verschiedener Stoffe
- Der Spass beim Finden


