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Hilfe ein Säbel was nun ?

Münzen und Metallfunde zeigen und bestimmen.

Moderator: DHS

Beitragvon DHS » Sa 8. Nov 2014, 09:20

WOW,

Da sag ich mal Gratulation zum Fund und thx für´s zeigen.

Gruß Olli :winken:
Unser wichtigstes Gut ist unsere Vergangenheit, aus ihr ziehen wir lehren für unsere Zukunft.
Lerne zu verstehen um unser aller Kulturelles Erbe zu schützen.

More, Comming soon!
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Beitragvon Niklot » Sa 8. Nov 2014, 14:39

Bei dem Holz müsst ihr nun aufpassen, wird es trocken ist es sehr schnell weg.
Hab schon hin und her gelesen, wichtig ist auf jeden Fall das da kein Luft dran kommt.
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Beitragvon Wodan » Sa 8. Nov 2014, 15:50

Es könnte ein Russischer Schaschka Säbel. Kavallerie Kosakensäbels (Schaschka). Hier ein Link wo man ihn Kaufen kann.

http://www.kotte-zeller.de/Russischer-S ... &ci=009866
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Beitragvon Adebar » Sa 8. Nov 2014, 20:07

Hallo,

hier mal ein Schaschka M27 aus meiner Sammlung, wie er standartmäßig bei den Kosakeneinheiten geführt und auch benutzt wurde - es ist keine Paradewaffe wie etwa die deutschen Säbel des WK2, sondern eine Kampfwaffe.

Ich habe das tolle Stück direkt von dem Gefreiten, der es im Frühjahr 1944 als Kriegsbeute nach Hause geschafft hat. Er hat ihn selbst vom Gürtel geschnitten. Sein Träger war sozusagen "durch äußere Einwirkung vom Pferd gefallen" - die Schnittstelle sieht man noch deutlich am Leder.
Es ist daher ein absolut unbefummeltes Stück, das gut konserviert wurde.
Lediglich die Kunstlederüberzogene Holzscheide zeigt Risse, die aber normal sind für diese Waffe.

Eingeführt wurde das Modell 1927 und ist aus der Schaschka 1881 des Zarenreiches hervorgegangen. Mannschaften und Unteroffiziere trugen die Ausführung mit Halterung für das Bajonet, Offiziere trugen sie ohne diese Halterung.
Man muß sagen, für eine sowjetische Waffe ist sie sehr sauber und liebevoll gearbeitet. Auch die Gravur "CCCP mit Hammer und Sichel" ist durchaus original und keine private Eigenarbeit des Trägers.

Für mich ist es ein Stück mit sehr hohem, ideellen Wert, da ich den besagten Weltkriegsteilnehmer Jg. 1924 seit 30 Jahren kenne und sehr schätze.
Auch hat er mir die Geschichte des Stückes genau erzählt, wie es in seinen Besitz kam und noch vor seiner Gefangenschaft von August '44 bis 1949 noch nach Hause kam. Und ich interessiere mich stets für Dinge, die Geschichte haben.

Ach ja - bei den deutschen Kosakenregimentern wurde die Schaschka ebenfalls geführt. Hier wurde bei den Beutestücken allerdings die Gravur am Griff herausgeschliffen. Allerdings bin ich froh, daß sie hier noch vorhanden ist - es ist ja schließlich eine ganz typisch russische Waffe was man ihr auch ansehen darf.

Grüße,
Dierk
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Beitragvon Niklot » Sa 8. Nov 2014, 20:59

Hab dazu mal etwas nachgelesen was im Krieg an Kosaken in der Wehrmacht und der SS diente.

Hier mal ein Link dazu

http://biogra.0catch.com/pannwitz.htm
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Beitragvon Adebar » Sa 8. Nov 2014, 21:26

Hallo nochmal,

hier eine sehr gute Seite zu den russischen Schaschkas, da findet sich jede Menge an Infos:

http://www.antikportal24.de/cms/index.p ... e_der_Zeit

Grüße,
Dierk
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Beitragvon dani84love » Mi 12. Nov 2014, 23:32

Nochmal vielen herzlichen Dank ihr Lieben! Kosaken Schaschka von 1939, Hammer & Sichel herausgefeilt, sonstige Verzierungen am Knauf klasse erhalten. Vielen Dank für die tollen Links & Infos <3 Das Holz haben wir von Anfang an feucht gehalten. Ist jedoch so weich & mürbe, kaum zu retten. Die eine Seite ist eh schon hin, wie Mr. Kite schon erkannt hat. Das Holz abtrennen & paraffinieren (o. mit Zucker behandeln) ist in dem Falle wohl zu aufwändig. Wir werden das Teil wohl so konservieren, und unseren 'Holzexperten' bitten, originalgetreue Griffstücke anzufertigen. Ich danke Mr. Kite ganz besonders für die flotten, detaillierten Antworten! :thanks LG & einen schönen Abend gewünscht, Bambi (Dani's Frauchen)
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Beitragvon dani84love » Mi 12. Nov 2014, 23:42

Ui, vielen Dank auch an Adebar!!!! :thanks
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Beitragvon dani84love » Mi 12. Nov 2014, 23:45

Und auch vielen Dank nochmal an Niklot!!! Ihr seid wirklich die Besten, herzlichen Dank euch!
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