Erst hielt ich die Schnalle für ein simples Industrieprodukt, doch nach dem Reinigen stellte sie sich als Handarbeit aus Bronze (o.ä. nichtmagnetischen Metall) heraus. Das Metall glänzt an einer Kratzstelle, nicht rot genug für Kupfer, nicht gelb genug für Messing. Gewicht 6,75g bei 27 x 27 mm Abmessung und durchschnittlich 2,04mm Drahtstärke. Der Dorn scheint aus demselben Draht zu bestehen, ist allerdings der Länge nach halbiert (Querschnitt also ein Halbkreis).
Nun ist diese ehemalige Bauern-(Hirten-)Haus Teil eines "Geisterdorfes", das von ca 1860 bis ca 1960 bewohnt war, jetzt stehen nur noch Ruinen und zwei "revitalisierte" Gebäude. Und damit habe ich ein kleines Problem: hier lebten immer Bauern und Hirten, bis Mitte 20. Jht war das eine archaische, fast "geldlose" Gesellschaft, wenig wurde gekauft, vieles selber gemacht (siehe auch mein 2. Fund, das Eisen UFO). Ok, so auch diese Schnalle. Aber wieso aus Bronze (o.ä.) statt aus billigerem und überall vorhandenem Eisendraht, ungeschickt (weil unregelmäßig) geformt, aber sauber verlötet? Oder kann die Schnalle doch aus einer anderen Zeit stammen? Wie seht Ihr das?
Danke für alle Ideen,
peko


