von G.Buchner » So 4. Okt 2015, 19:41
Wer Propaganda postet begeht eine Straftat
Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) ist doch immer wieder für einen netten kleinen Scherz gut. Während er noch gestern die Überlastung der Polizei durch die bösen Flüchtlinge beklagte und ihm kein Sterbenswort über die Lippe kam, das die Merkel und ihr Bürokratenhaufen selbst dann, wenn sie ausnahmsweise mal das Richtige tun, zu blöd sind, um es richtig zu organisieren. Aber schon heute hat der wendige Rainer Kapazitäten in Hülle und Fülle frei um die sozialen Netzwerke zu kontrollieren.
Wo anders als in der Blödzeitung (er weiß schon wo er hingehört) könnte uns der gute Rainer darüber unterrichten was jetzt passieren muss:
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wer Hass-Kommentare und Propaganda postet, begeht eine Straftat. Mit Geldstrafen beeindruckt man die Täter meist nicht, deshalb wäre zum Beispiel der Führerscheinentzug das richtige Mittel. Die Bestrafung muss rasch erfolgen und wehtun.
Junge, Junge, Respekt vor der Dampfmaschine weils gar so schön raucht. Also wenn ich in diesen sozialen Netzen wäre, hört sich irgenwie wie soziale Hängematten an, würde ich mich jetzt aber hüten noch Propaganda und Hasskommentare zu verbreiten. Leider hat der gute Rainer seinen Rachefeldzug ja auf die sozialen Medien begrenzt. Also da wo jeder Hass und Propaganda verbreiten kann.
Damit hat er ausdrücklich die Systemmedien wie die Presse, die Privaten- und öffentlich unrechten Fernseh- und Radiosender ausgeschlossen. Ist ja klar. Denn ansonsten hätte er ja glatt seine Interviewpartner bei Springer sofort verhaften und ihnen den Führerschein wegnehmen müssen, bis hin zu Friede Springer herself. Das wäre zwar lustig gewesen, aber dafür ist er ja nicht zuständig. Die sorgen ja dafür, dass seine Kanzlerin und die anderen Politbetrüger stets wiedergewählt werden. Da kann er nichts machen, die dürfen Kriegs, Hass- und sonstige Propaganda verbreiten, weil sie ja für die USA arbeiten, denen wohl auch nach Wendts Meinung dieser Staat gehört.
Wendt hat auch die Blogs im Internet ausgeklammert, weil sie ja zum einen keine Medien und schon gar nicht sozial sind. Da bin ich aber fein raus. Vor allem aber sind die rassistischen und faschistischen Blogs wie PI fein raus. Die dürfen ohne das Papa Wendt sie auch nur eines Blickes würdigt, weiter faschistisch und rassistisch wüten und in ihren Kommentarseiten aber auch in ihren Artikeln, darf sich der braune Sumpf der Polizei austoben. Da will Papa Wendt nichts machen.
Es geht dem Onkel Rainer also nur um die sozialen Medien wie z.B. Facebook und Twitter. Da wird er und da wird seine Polizei aber jetzt zuschlagen. Hört sich doch gut an. Schon übermorgen werden die sozialen Medien frei von dem braunen Abschaum sein. Doch halt, was ist das. Um sich eine Identität für Facebook oder Google+ zusammenzudichten braucht es praktisch gar nichts. Das gilt übrigens für alle Auftritte im Netz, bei dem man keine Bankverbindung oder Kopie eines Personalausweises braucht.
Ich persönlich brauchte ungefähr 10 Minuten um einen virtuellen Reiner Wendt zu erschaffen. Man beachte die feine Anpassung im Vornamen und dann könnte ich mit ein paar Tricks ganz ohne Thor zu benutzen unter einer ausländischen und kaum rückverfolgbaren IP-Nummer fröhlich im Namen des Herrn Wendt posten und ein paar Stunden später würde der wegen seiner Hasspostings verhaftet. Würde natürlich mit Reiner Wendt nicht klappen - dass er verhaftet würde - aber bei Klaus Müller wäre ich mir da nicht so sicher, vor allem wenn man dazu auch noch seinen Router geknackt hat und fröhlich über seine Leitung sendet.
Also wie immer wenn sich der Herr Wendt so heldenhaft auf etwas stürzt, sind die Dinge meist komplizierter als sie auf den ersten Blick aussehen. Nun könnte man ja annehmen, der Herr Wendt sei einfach nur naturdoof und rede nur um etwas zu sagen. Aber Vorsicht. Man darf einfach nicht alle die doof aussehen und dummes Zeug reden auch wirklich für doof halten. Der Herr Wendt ist nämlich gar nicht doof.
In den sozialen Medien tummelt sich nämlich sein eigentlicher Feind. Wir. Die Menschen die nicht an die Heilsbringerin Merkel und den guten Kapitalismus glauben. Jene die meinen das sein Staat und der von Frau Merkel eigentlich ihr Feind wäre. Wendt und Teile der Polizei haben nichts gegen Braune, die sind auf Rote aus. Wie schon seit Beginn dieser Republik.
Und bei den Roten wie mir wird es dann auch ganz einfach. Ich schreibe meine Postings unter meinem Namen, weil ich selbstverständlich zu dem stehe, was ich sage. Mich kann der Herr Wendt ganz leicht verfolgen. Allerdings kann er mir auch ruhig den Führerschein wegnehmen. In dem Land das ihm und der Frau Merkel gehört, oder dass die beiden im Auftrag der USA vor den Roten schützen wollen, ist es mir eh unmöglich mir eine Brille zu leisten, mit der ich wieder fahren könnte. Ich bin also wie so viele andere nur noch ein theoretischer Fahrzeugführer und Zähnebesitzer.
Das einzige was bei mir noch beisst sind meine virtuellen Zähne und die tun dem Herrn Wendt wie auch anderen weh, die von diesem System profitieren. Der Herr Wendt profitiert nur ein wenig, glaubt aber obenauf zu sein. In ein paar Jahren, werden die auch die Gewerkschaften auflösen, die jetzt so schön dabei mitgemacht haben, die kleinen Gewerkschaften aus dem Rennen zu nehmen. Wendt wird es noch erleben das zunächst eine Einheitsgewerkschaft und dann gar keine Gewerkschaft mehr die Interessen der Polizisten vertreten wird. Gut, so wie er die Interessen der Polizei nicht vertritt und die Regierungspolitik bejubelt, ist es egal ob es eine Polizeigewerkschaft gibt oder nicht.
Allerdings ist der gute Rainer Wendt auch nicht so klug wie er denkt. Die Systemmedien versuchen ja verzweifelt, in den sozialen Medien noch irgendwelche Leute abzuholen und auf die Seiten ihrer Medien zu bringen um wenigsten Werbeeinnahmen zu bekommen. Dabei posten sie naturgemäß Propaganda, oft sogar feindliche Propaganda und grundgesetzwidrige Kriegspropaganda. All diese Postings seiner Freunde werden Herrn Wendt dann in Form von Anzeigen auf die Füße fallen und unser ulkiges Rechtssystem bei dem stets die Rechten, die Reichen und die Mächtigen siegen, vollständig überlasten.
Das könnte lustig werden, weil die bösen Linken gegen die sich die Aktivitäten des Wendt in Wirklichkeit richten, in der Lage sind, immer wieder nachzufragen, was denn nun mit der Strafverfolgung ist und die Gerichte damit noch zusätzlich in die Klemme bringen.
Ich werde weiter unter meinem Namen und nur unter meinem Namen schreiben. Ich rate allerdings anderen die noch etwas zu verlieren haben, vorsichtig zu sein. Der Wendt ist uns auf den Fersen. Wer da in die Anonymität und Nicknames flüchtet, macht nichts verkehrt und ist auch nicht feige.