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35 Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon Hr.Kaleu » Sa 24. Okt 2015, 18:20

Vor Jahren hatte ich eine interessante Diskussion mit einem irakischen Arzt bezüglich der Folgen des zweiten Irakkrieges und des Sturzes von Saddam Husseins. Dieser gebildete Mann meinte, dass ein Land wie der Irak in absehbarer Zeit mit demokratischen Strukturen nicht regierbar ist und jeder Versuch in diese Richtung zum Scheitern veruteilt ist. Folgen einer Demokratisierung wären Bürgerkrieg bzw. die Destabilisierung der gesamten Region mit unabsehbaren Auswirkungen für den nahen Osten und Europa.

Demokratische Werte müssen also langsam wachsen und können nicht überall angewandt oder zwangsverordnet werden, diese Ansichten gelten aber oft als diktatorisch und falsch.
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Beitragvon G.Buchner » Sa 24. Okt 2015, 19:15

Am Montag vor einer Woche haben die USA mal eben wieder 50 Tonnen Waffen und Munition mit Fallschirmen für die Opposition in Syrien abgeworfen. Das wäre nicht weiter wichtig, dass machen sie dauernd in allen Krisengebieten der Welt und um ihre Waffenindustrie glücklich zu machen, würden sie das Zeug auch einfach ins Meer schmeißen, weils gut für die Gewinne ist.

Aber dann wurde es dreist. Pentagon-Sprecher Steve Warren versicherte am Mittwoch, die amerikanischen Waffen würden weder gegen die Armee von Syriens Präsident Baschar al-Assad noch gegen die russische Luftwaffe eingesetzt, die seit zwei Wochen Angriffe gegen die IS-Terroristen fliegen.

Zusätzlich faselte er auch noch davon, dass die Waffen zielgenau zu ihren Empfängern geleitet würden. Wenn das mit der gleichen Genauigkeit passiert mit der die USA das Krankenhaus in Kundus aus purem Zufall getroffen haben, dann sind die Waffen jetzt alle bei dem IS oder sogar in den Händen von Assads Truppen.

Vieleicht haben die USA ja auch alle klugen und zielsicheren Piloten in Syrien und nur die dummen in Afghanistan. Oder das Krankenhaus wurde nicht zufällig, sondern bewusst zerstört. Fest steht auf jeden Fall, wer in einem Kriegsgebiet mit wenig klaren Fronlinien 50 Tonnen Waffen und Munition abwirft, ist ein Idiot oder ein Verbrecher.

Der nächste Schritt muss sein, das Europa die Nato verlässt und die Amis nach Hause schickt. Sowenig wie man bewaffnete Verrückte in den Straßen unserer Städte rumlaufen lassen kann, darf man die politische USA noch unterstützen.
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Beitragvon Steffen » Fr 30. Okt 2015, 23:34

Sowenig wie man bewaffnete Verrückte in den Straßen unserer Städte rumlaufen lassen kann, darf man die politische USA noch unterstützen.

Wenn der Disney Clown Donald Trump USA Präsident werden sollten dreht sich selbst Lincoln im Grab um. :mrgreen:
Frag mich immer öfter warum die USA gerade in heutiger Zeit die FBI Akten von A.H offen legt.

http://vault.fbi.gov/adolf-hitler/adolf ... of-04/view
:gruebel:
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Beitragvon G.Buchner » Fr 30. Okt 2015, 23:55

Um auf die Flüchtlinge zurück zukommen.

Wer Krieg sät, wird Flüchtlinge ernten!
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Beitragvon Hr.Kaleu » Sa 31. Okt 2015, 06:19

Die eigentliche Katastrophe dieser Katastrophe (der Völkerwanderung) ist die Ratlosigkeit der Politik, niemand weiss nun was zu tun ist und laut neuesten Prognosen könnte der Flüchtlingsstrom sogar zunehmen und noch Jahre andauern.

Nebenher erklären einige Politiker zuversichtlich, dass man in Europa keine Zäune braucht um den Ansturm der Menschenmassen abzublocken. Da frage ich mich wie man ohne massiv gesicherte Grenzen (Grenzzäunen) den Flüchtlingsstrom stoppen und eindämmen möchte?

Mit gut zureden wird das wohl kaum klappen! :thanks
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Beitragvon Iceman1 » Sa 31. Okt 2015, 13:58

Wir brauchen, so wie jedes Land, eine sichere Grenze mit Grenzzäunen, Grenzpatroullien und entsprechenden Übergängen, sonst bleibt es hier ein Kasperletheater. Sarazin hat in seinem Buch damals mehr als untertrieben, die Übervölkerung wird schneller gehen, als wir uns vorstellen können. Die Flüchtlingsströme werden in den nächsten Jahren weiter anwachsen, die Angekommenen holen all ihre Verwandten nach, zwischenzeitlich werden sie sich hier sehr schnell fortpflanzen. Zudem wird der allergrößte Teil hier lebenslang Sozialhilfe beziehen und sie beanspruchen für ihre Großfamilien dann reichlich Kindergeld. Es wird zwangsläufig zum finanziellen Eklat führen, es kann rein rechnerisch nicht funktionieren.
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Beitragvon Exuser » Sa 31. Okt 2015, 14:34

Iceman1 hat geschrieben:Wir brauchen, so wie jedes Land, eine sichere Grenze mit Grenzzäunen, Grenzpatroullien und entsprechenden Übergängen, (...).


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Beitragvon G.Buchner » Sa 31. Okt 2015, 18:48

Ich meine manchmal ist es ja schwierig mit Wörtern. Bei Gerechtigkeit, Moral, Ethik oder gar Recht, kann man sich einfach nicht einigen. Aber auch beim Existenzminimum ist es nicht ganz einfach. Laut Wikipedia gilt: "Als Existenzminimum (auch: Notbedarf) bezeichnet man die Mittel, die zur Befriedigung der materiellen Bedürfnisse notwendig sind, um physisch zu überleben; dies sind vor allem Nahrung, Kleidung, Wohnung und eine medizinische Notfallversorgung. Das ist eindeutig.

Das was wir als Hartz IV bezeichnen ist das soziokulturelle Existenzminimum. Dieses garantiert über das physische Existenzminimum hinaus ein Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben. Wir wollen jetzt bitte nicht einmal daran denken ob Hartz IV diesem Anspruch auch nur näherungsweise gerecht wird, weil es für dieses Thema unerheblich ist und die Frage längst beantwortet wurde.

Bei Wolfgang Schäuble wundert mich gar nichts mehr, der kann seinen Hass auf die Menschen ja eh kaum zügeln, aber wenn der doch so christliche und soziale CSU-Bundestagsabgeordnete und Obmann im Finanzausschuss, Hans Michelbach, vorschlägt das die Flüchtlinge ihre Integrationskosten über niedrigere Hartz IV Sätze selbst bezahlen sollen, dann wird mir doch irgendwie anders.

Als alter Logiker frage ich mich, gibt es ein Existenzminimum unter dem Existenzminimum und komme zum Schluss, dass es dieses nicht geben kann. Wenn man aber den Flüchtlingen die Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben verweigern will, wie sollen sie sich dann integrieren in unsere jüdisch christliche Abendländische Gemeinschaft. Da stimmt doch irgend etwas nicht.

Aber natürlich sind Schäuble und Michelbach gar nicht so dämlich. Divide et Impera, teile und herrsche ist ihr Motto. Denn wenn man die minderwertigen Flüchtlinge von den minderwertigen Hartz IV Empfängern künstlich dadurch teilt, dass die Flüchtlinge weniger Hartz IV bekommen, beruhigt man die Hartz IV Empfänger, die Leute die für Mindestlohn bei Sklavenhändlern schuften und die die Angst vor dem eigenen Absturz haben. Man entzieht der brauen Pegidapest und ihrem Umfeld wie auch der AfD den Boden.

Das ist ein guter Taschenspielertrick, der zwar finanziell am Ende nicht viel bringt, weil der Bundesgerichtshof oder das Bundesverfassungsgericht leicht feststellen werden, dass es natürlich nur ein Existenzminimum gibt, das für alle gilt. Aber dann sind die Gerichte schuld.

Das gleiche gilt übrigens für eine Absenkung des Mindeslohns für Flüchtlinge. Sie wird kommen und sie wird Leute die heute noch 8,50 Euro verdienen in Hartz IV vertreiben und nur das Großkapital noch reicher machen, aber die Sozialsysteme plündern. Aber auch das ist unseren Politikern egal, die meisten sehen die Versorgung des Großkapitals mit immer mehr Geld wohl als ihre eigentliche und Hauptaufgabe.

Für eine Integration der Flüchtlinge ist es natürlich geradezu verbrecherisch, wenn man den Flüchtlingen klar macht, dass man sie nicht will und sie nur zur Ausbeutung hier her gelockt wurden. An dieser Stelle wird es übrigens wirklich gefährlich. Wenn wir diese Menschen nicht anständig behandeln, die es geschafft haben ihre Flucht bis zu uns durchzustehen, dann haben wir es in Zukunft mit selbstgeschaffenen Gegnern zu tun, die vermutlich stärker und mutiger im Kampf gegen ihre Unterdrücker sind, als wir es gegen Merkel, Schäuble, Gabriel und diesen Michelbach waren.

Wer nicht auf ehrliche und anständige Weise sein Geld verdienen kann, wird es auf kriminelle Art und Weise versuchen. Die Besten werden innerlich emigrieren, einige schaffen es vielleicht wegzukommen, aber am Ende haben die Bürger in Deutschland und Deutschland selbst verloren.
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Beitragvon Iceman1 » So 1. Nov 2015, 11:59

@tomxxxtom: Ja so eine Grenzsicherung wie damals in Berlin brauchen wir und dass natürlich auch zu Polen. Dies ist doch auch ein sicheres Herkunftsland?
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Beitragvon lucius » So 1. Nov 2015, 16:27

Wär's nicht einfacher,wenn DU dich irgendwo einweisen läßt? Sozusagen Schutzhaft ??
Am besten ohne Internetzugang.
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