von Historiker » So 31. Jan 2016, 18:02
G U T M E N S C H E N
Gutmenschen sind Menschen, die eigentlich nur Gutes tun und ihren Mitmenschen helfen wollen, aber mit ihrer Naivität genau das Gegenteil dessen unterstützen, das sie eigentlich wollen.
Gutmenschen sind Menschen, die denken, dass die Welt gut ist ... dass man nur anderen Menschen helfen muss, damit alle Menschen auf der Welt glücklich und zufrieden im Wohlstand leben können ... und sie haben eine extrem naive Vorstellungen davon, wie die Welt wirklich funktioniert und was anderen Menschen auf der Welt überhaupt wollen ... das die anderen Menschen sogar grundsätzlich entgegengesetzte Vorstellungen haben können, sprengt ihre Vorstellungskraft.
Die beiden schönsten Definitionen von Gutmenschen kommen von
Mark Twain: "Der Gutmensch ist ein guter Mensch von der schlimmsten Sorte."
und Charles Bukowski: "Für den Sieg des Bösen reicht es schon, wenn die guten Menschen ihr Bestes tun."
Es geht mir nicht um eine moralische Bewertung, gut oder böse ... es geht darum, präzise zu erkennen, was die Menschen antreibt. Gutmenschen wollen in erster Linie vor anderen gut dastehen, sind harmoniesüchtig, wollen anerkannt und gebraucht werden. Den meisten Menschen sind aber ihre wirklichen Motive gar nicht bewusst.
Gutmenschen wollen als besonders tolerant in die Geschichte eingehen und sie geben deshalb ihre Kultur und ihre Lebensweise auf, damit sich Fremde wohlfühlen. Wie sich die Einheimischen dabei fühlen, ist ihnen vollkommen egal.
Gutmenschentum, das ist primitivstes Schwarz-Weiß-Denken und dogmatisches Verschließen der Augen vor der Realität.
Gutmenschen sind Leute, die "political correctness" pflegen.
Manche der selbst ernannten Tugendwächter, Minderheitenschützer und Volkserzieher zwingen uns, Unisex-Toiletten für Menschen zu bauen, die sich nicht für ein Geschlecht entscheiden können oder wollen. Einige wollen das Ponyreiten auf Jahrmärkten verbieten, weil das keine artgerechte Tierhaltung darstellt. Viele von Ihnen verabscheuen den Fleischverzehr und sind sich nicht sicher, ob nicht Pflanzen ebenfalls Gefühle haben. Sie sind fest davon überzeugt, dass alle Menschen gleich sind und übersehen dabei, dass der Mensch maßgeblich durch seine Gene bestimmt und durch seine Umwelt geprägt wird. Sie verlangen von uns, wenn ein Ausländer eine Straftat begangen hat, die Nationalität nicht zu erwähnen, damit keine fremdenfeindlichen Ressentiments geschürt werden. Sie zwingen uns, alle Menschen der Welt, denen es schlechter geht als uns, aufzunehmen und zu versorgen ...
Und wer es wagt, all das zu kritisieren, wird von den Gutmenschen sofort als Rassist, Reaktionär oder gar Nazi beschimpft.
Die Eigenschaften der Gutmenschen sind: feiges Schwimmen mit dem Mainstream, Weichspülen, Wegschauen, Schönreden, Nichtwahrhabenwollen, Toleranz bis zur Selbstaufgabe.
Die Gutmenschen fühlen sich in ihrer kleinen heilen Welt sehr wohl. Ein Beispiel ist ein 68er Lehrer-Doppelverdiener-Ehepaar mit geerbten Häusern und schöner Beamtenpension. Ihre eigene kleine Welt war und ist in Ordnung und das projizieren sie auf alles andere, also sehen an Merkels Politik auch nichts wirklich Schlimmes. Sie haben mit ihrer Lebensplanung einen sicheren Erfolg bei geringer eigener Leistung erzielt und sind gerne bereit, das Leid der Menschen aus Kriegsregionen zu lindern, dass ihnen nicht nur die Massenmedien vor Augen führen, sondern das jetzt real vor ihrer Tür steht. Sie sind nicht mehr dazu verdammt, Straßenhunde aus der Mittelmeerregion zu retten, sondern können sich als barmherzige Samariter für leibhaftige Menschen in Szene setzen.
Andererseits ist es für Gutmenschen selbstverständlich, dass sie in ausländerfreien Gegenden leben und ihre eigenen Kinder eine Privatschule ohne Ausländer besuchen.
Gutmenschen sind Menschen, die jede Nachricht in den Massenmedien, insbesondere im GEZ-finanzierten deutschen Staats-Fernsehen blind glauben.
Gutmenschen versuchen u.a. durch Umverteilen von Besitz und Nahrung den Hunger auf der Welt abzuschaffen. Das führt aber dazu, dass die Weltbevölkerung sich noch rasanter vermehrt und nicht nur der eigentliche Hunger auf der Welt größer wird, sondern auch die Möglichkeiten zur Produktion von Nahrungsmitteln an ihr Limit stoßen ... d.h. am Ende schlägt die Hungerkatastrophe noch zehnmal härter zu als vorher.
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