Balkan-Route abriegeln
Einige EU-Staaten (Österreich, Kroatien und Slowenien bieten auch Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei) wollen nun Mazedonien dabei helfen, schon bald die sogenannte Balkan-Route für Flüchtlinge abzuriegeln.
Österreichs Außenminister Sebastian Kurz bot Mazedonien an, bei der Grenzsicherung mit Polizisten und Technik zur Seite zu stehen, "eventuell sogar mit Soldaten, wenn diese gebraucht werden sollten. Mazedonien muss als erstes Land nach Griechenland bereit sein, den Zustrom zu stoppen."
Österreich hat eine Obergrenze von 37.500 beschlossen und diese wird im Laufe der nächsten Wochen erreicht sein.
Die Staats- und Regierungschefs Ungarns, Polens, Tschechiens und der Slowakei treffen sich am Montag in Prag, um über die Flüchtlingskrise zu beraten.
Wie geht es nun weiter? Griechenland und teilweise auch Italien betreiben eine "Politik der offenen EU-Außengrenzen". Was uns also beim Verbleib von Griechenland im Schengen erwarten könnte, kann man sich ausmalen. Nicht nur Frau Merkel hat jetzt ein riesengroßes Problem. Auch Griechenland hat nun ein Riesenproblem.
Vielleicht wird es doch noch eine europäische Lösung geben ... was es ganz sicher nicht geben wird, ist eine "Merkelsche Willkommens-Lösung". Merkel wird einsehen müssen, dass sie nicht allen anderen EU-Mitgliedsstaaten eine ihr genehme Politik aufzwingen kann. Und dafür danke den Europäern, die nicht von allen guten Geistern verlassen sind, wie Merkel und Teile der deutschen Bevölkerung.
Deutschland ist nun in der EU final isoliert mit seiner seltsamen "Flüchtlingspolitik".
Und, wer weiß, wie viel Genugtuung der anderen Staaten eine Rolle spielt, dass die große mächtige Nation Deutschland, welche jahrzehntelang allen anderen den Stempel in Europa aufgedrückt hat, nun mal so richtig ihr Fett weg bekommt und um Hilfe betteln muss.
Am Ende geht es darum , syrische Flüchtlinge in einem international geschützten Gebiet in Syrien zu versorgen ... und die Wirtschaftsflüchtlinge, die gegen die EU-Grenze anrennen, mit Nachdruck nachhause zu schicken.

