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35 Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon Historiker » Fr 18. Mär 2016, 18:03

Deutsche Wirtschaftsnachrichten:

Das Abkommen mit der Türkei umfasst nur einen kleinen Teil der zwischen Deutschland, der Türkei und den USA vorbereiteten Lösung.

Gerald Knaus, Leiter der "European Stability Initiative" (ESI), berät seit vielen Monaten Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingskrise. Seine ESI hatte bereits im Oktober den "Soros-Plan" vorgelegt, der jetzt auch umgesetzt werden soll.

Der Plan besteht aus zwei Teilen:

Zum einen soll Deutschland innerhalb von 12 Monaten 500.000 syrische Flüchtlinge dauerhaft nach Deutschland umsiedeln, die in der Türkei registriert sind. Andere europäische Staaten können sich beteiligen, allerdings auf freiwilliger Basis. Zugleich verpflichtet sich die Türkei, "alle neuen Migranten" zurückzunehmen, die aus der Türkei nach Griechenland gelangen werden ... und erhält dafür Geld, Visafreiheit und einen baldigen EU-Beitritt.

Knaus sagte, dass im Hintergrund eine viel radikalere Idee bereits weitgehend ausgehandelt sei und vermutlich sehr bald bekannt gegeben werde ... u.a. werde dann eine „Koalition der Willigen“ 900 Syrer pro Tag übernehmen und dauerhaft umsiedeln – unabhängig davon, wie viele Syrer nach Griechenland übersetzen. Der aktuelle Deal mit der Türkei ist also nur ein erster Schritt, um den Deal den deutschen Bürger besser verkaufen zu können ... weitere viel radikalere Schritte werden folgen.

Der Grund für die bedingungslose Übernahme von einem Großteil der in der Türkei lebenden syrischen Flüchtlinge liegt auf der Hand: Die auf dem EU-Gipfel vorgeschlagene Eins-zu-eins-Lösung würde nicht reichen, um die Türkei wesentlich zu entlasten. Außerdem ist sie aus Sicht der Genfer Flüchtlingskonvention nicht rechtmäßig.

Die Koalition der Willigen besteht aktuell aus Deutschland, Portugal und Schweden ... Österreich hat sich noch nicht festgelegt. Vermutlich dürfte es Merkel gelingen, einige andere Länder ebenfalls zu bewegen, kleinere Kontingente aufzunehmen. Damit könnte die Lösung gesichtswahrend als europäische Lösung präsentiert werden.

Der Soros-Plan ist offenbar auch mit der US-Regierung abgesprochen. Angela Merkel unterstützt auf diesem Weg die geopolitischen Pläne der Amerikaner, die an der Region ein besonderes Interesse für ihre Energiepolitik haben: Sie planen die Transadria-Pipeline (TAP). Diese verläuft von der türkischen Grenze über Griechenland, Albanien und die Straße von Otranto nach Italien. Auf diesem Weg befindet sich eine der wichtigsten Flüchtlings-Routen nach Europa, die nach der Schließung der Balkan-Route besonders überlastet wird.

An einer Destabilisierung der TAP-Region haben die USA deshalb kein Interesse. Zudem möchten sie sicherstellen, dass Europa über eine Pipeline versorgt wird, die unter US-Kontrolle und nicht unter russischer Kontrolle steht. Die USA und Russland befinden sich Kampf um den Energiemarkt Europa.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass auch eine russische Pipeline über syrisches Gebiet führen soll. Der überraschende Rückzug der Russen aus Syrien könnte darauf hindeuten, dass es eine Absprache zwischen Russland und den USA geben könnte: Auf diese Weise könnten die geopolitischen Interessen beider Großmächte gewahrt bleiben. Alle Beteiligten wollen sich von der Abhängigkeit des saudischen Öls lösen.

Im Zusammenhang mit der Rolle der Amerikaner steht auch der Besuch der US-Diplomatin und Sonderbotschafterin für Europa Victoria Nuland in Idomeni am letzten Donnerstag. Athen hatte ein direktes Hilfegesuch an Washington gestellt. Nuland sagte in Idomeni: "In dieser schwierigen Situation bin ich hier, die amerikanisch-griechische Solidarität. Wir werden zusammenarbeiten, um das Verteilungsproblem der Flüchtlinge innerhalb der EU zu lösen. Zudem möchten wir dabei helfen, dass der Deal zwischen der EU und der Türkei gerecht und transparent ist. Es ist Zeit, die Migranten besser aufzunehmen.

In diesem Kontext könnte sich auch erklären, warum Angela Merkel so lange zugewartet hat, um mit einem echten Plan für die Flüchtlingskrise an die Öffentlichkeit zu gehen – obwohl sie den Soros-Plan seit langem kennt und er offenkundig auch die Grundlage des von der Kanzlerin mit der Türkei gemeinsam lancierten Gipfel-Vorschlags ist: Merkel dürfte die Landtagswahlen abgewartet haben, um die Stimmung in Deutschland gegen ihre Politik der offenen Grenzen nicht noch weiter anzuheizen.

Denn die Botschaft, dass Deutschland möglicherweise als einziges Land einen Großteil der Flüchtlinge aufnimmt und den Großteil bezahlt, hätte gravierende Auswirkungen auf die Landtagswahlen gehabt, die auch schon ohne diese Perspektive zu großen Verschiebungen zugunsten der AfD geführt hat.

Knaus sieht die Achse Ankara-Berlin als entscheidend für eine geopolitische Ausrichtung gegen Russland. Die Rolle Deutschlands sieht Knaus als Partner der Türkei und der USA. Hier liege das gemeinsame Interesse, die Flüchtlinge aufzunehmen. Ankara befindet sich in einer heiklen geostrategischen Lage zwischen muslimfeindlichen Regierungen in Europa und einem starken Putin. Ein erfolgreiches und in Partnerschaft verbundenes Berlin kann für die Türkei und ihre Annäherung an Europa sehr viel wert sein."

Die Amerikaner wollen den Russen den europäischen Energiemarkt abjagen. Dass zu diesem Zweck ein mörderischer Krieg geführt und hunderttausende aus Syrien und dem Irak vertrieben werden mussten, wird aus geopolitischer Sicht von den Beteiligten – Russland, der USA und der EU – offenbar als Kollateralschaden angesehen. Und die Europäer (insbesondere Deutschland) müssen die Suppe mit der Aufnahme der Vertriebenen auslöffeln.

Es ist noch vollkommen unklar, ob die Akzeptanz in Deutschland wirklich hergestellt werden kann. Offen ist auch, ob die EU als Folge der offenkundigen Spaltung aus dem Projekt noch die Kraft haben wird, als politische Union eine Rolle zu spielen, die über die eines großen, attraktiven Marktes hinausgeht.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... aufnehmen/
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Beitragvon Historiker » Fr 18. Mär 2016, 18:06

Hr.Kaleu hat geschrieben:Besonders interessant wird es, welche EU Länder diese "Flüchtlinge" schlussendlich aufnehmen werden.


Zur "Koalition der Willigen" also derer, die zur Aufnahme bereit sind, gehören aktuell nur Deutschland, Portugal und Schweden ... eventuell kommt Österreich noch hinzu, aber nur im Rahmen der bereits vorher zugesagten 37.000.

Bei Portugal geht es übrigens um die Aufnahme in einer Größenordnung von 4.500 (so viele hatte man im vergangen Jahr zugesagt aufzunehmen). Ist also bei 500.000 gesamt keine wirkliche Entlastung.
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Beitragvon Hr.Kaleu » Fr 18. Mär 2016, 18:16

Historiker hat geschrieben:
Hr.Kaleu hat geschrieben:Besonders interessant wird es, welche EU Länder diese "Flüchtlinge" schlussendlich aufnehmen werden. :popcorn:


Zur "Koalition der Willigen" also derer, die zur Aufnahme bereit sind gehören aktuell nur Deutschland, Portugal und Schweden ... eventuell kommt Österreich noch hinzu, aber nur im Rahmen der bereits vorher zugesagten 37.000.


Also in Wahrheit gar kein Deal EU-TÜRKEI, sondern ein Deal der drei od. vier Willigen mit der Türkei - die anderen 24 Staaten können auch weiterhin auf freiwilliger Basis agieren.

Die EU als Wertegemeinschaft gesehen, zerbricht de facto zusehends...
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Beitragvon Historiker » Fr 18. Mär 2016, 18:29

Hr.Kaleu hat geschrieben:Also in Wahrheit gar kein Deal EU-TÜRKEI, sondern ein Deal der drei od. vier Willigen mit der Türkei - die anderen 24 Staaten können auch weiterhin auf freiwilliger Basis agieren.
Die EU als Wertegemeinschaft gesehen, zerbricht de facto zusehends...


Den Vertrag schließen alle EU-Länder in einer gemeinsamen "europäischen Lösung" ... aber die Syrer "umsiedeln" und den Deal bezahlen, das machen nur die wenigen "Willigen" ... nur so ist eine "europäische Lösung" der alle "EU-Partner" zustimmen, möglich. War aber doch irgendwie von vornherein klar, dass das so laufen wird ... eben eine typische europäische Mogelpackung ... nicht Neues ... alles bleibt so wie es ist und wir es kennen. Die Geberländer geben und die Nehmerländer nehmen. Und Deutschland ist eben das größte Geberland der EU und muss bei allem die Last fast alleine tragen.
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Beitragvon Elfenkönig » Fr 18. Mär 2016, 18:36

Historiker hat geschrieben: Die Geberländer geben und die Nehmerländer nehmen.

da die Führungen der Geberländer (ganz besonders eins davon) das ganze Theater hier inszeniert haben, diesmal durchaus gerecht erscheinend !
die sollen mal hübsch souverän bleiben was das angeht u wenigstens in der Beziehung etwas mehr nach Volkes Willen agieren ......reicht ja das wir hier mal wieder in Diktatur feststecken - Deutschland mal wieder das Arschland des Kontinents :roll:
Elfenkönig Offline

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Beitragvon Historiker » Fr 18. Mär 2016, 19:07

Die EU hat sich jetzt endgültig mit der Türkei geeinigt.

Der Vertrag ist bereits in englisch online:

http://text.derstandard.at/200003320275 ... nd-Tuerkei

Es steht bereits drin, dass der sogenannte 1:1-Mechanismus ausgesetzt werden soll, wenn das Limit von 72.000 Plätzen erreicht ist ... das wird ja wohl bereits nach wenigen Wochen erreicht sein ... und dann ?

"On the EU side, resettlement under this mechanism will take place, in the first instance, by honouring the commitments taken by Member States in the conclusions of Representatives of the Governments of Member States meeting within the Council on 22 July 2015, of which 18.000 places for resettlement remain. Any further need for resettlement will be carried out through a similar voluntary arrangement up to a limit of an additional 54.000 persons. ... Should these arrangements not meet the objective of ending the irregular migration and the number of returns come close to the numbers provided for above, this mechanism will be reviewed. Should the number of returns exceed the numbers provided for above, this mechanism will be discontinued."

Sollten diese Regelungen nicht das Ziel erreichen, die irreguläre Migration zu beenden und die Zahl der Rückführungen den vorgesehenen Zahlen nahe kommen, wird der Mechanismus überprüft. Sollte die Anzahl der Rückführungen die vorgesehen Zahlen übersteigen, wird dieser Mechanismus beendet.


Wenn ich das alles recht verstanden habe, ist das der irrste Plan die Flüchtlingskrise zu lösen, den ich jemals gesehen habe ... vor allem, weil die restlichen Migranten - die nicht aus Syrien stammen - und die große Mehrheit der Migranten ausmachen, gar nicht in dem Plan berücksichtigt sind.
Zuletzt geändert von Historiker am Fr 18. Mär 2016, 19:52, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Historiker » Fr 18. Mär 2016, 19:22

Für die "Welt" haben Ökonomen der renommierten Freiburger Denkfabrik SAT fünf Szenarien errechnet, wie sich die Zahl der Flüchtlinge entwickeln wird.

Im besten Fall lässt sich die Zahl der "Flüchtlinge" in Deutschland – SAT zufolge – bis Ende 2016 auf 1,8 Millionen Menschen reduzieren, im schlimmsten wird sie auf 6,4 Millionen steigen.

"Es gibt keinen Schalter, mit dem man die Flüchtlingsströme an- und ausknipsen kann".

Den Experten zufolge zeigen die Verhandlungen mit der Türkei, dass die Regierungen die Dynamik der Ereignisse nicht verstünden. Die Entscheider konzentrierten sich nur auf einen Aspekt – die Schließung einer bestimmten Route – und blendeten viele andere Faktoren aus. Es könnten schnell neue Flüchtlingsrouten entstehen, etwa weil sich Konflikte in Afrika verschärfen oder die Menschen schlichtweg über andere Länder einreisen – wie Wasserläufe, die sich neue Wege suchen, wenn sie auf ein Hindernis treffen.

Szenario 1: Abkommen mit der Türkei

Auch bei einer Einigung wird die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien, die in Deutschland ankommen, steigen – bis Ende 2016 auf maximal 2,1 Millionen (der Durchschnittswert bei 1,3 Millionen). Denn der Syrien-Konflikt ist durch eine Einigung mit der Türkei nicht gelöst. Und die Flüchtlinge, neben Syrern auch Afghanen, Iraker und Pakistaner, könnten sich über neue Routen durch Nordafrika oder den Kaukasus auf den Weg nach Westeuropa machen.

Szenario 2: Frieden in Syrien

Selbst wenn von heute auf morgen Frieden herrschen würde in Syrien, kämen bis Ende 2016 etwa 1,8 Millionen Menschen in Deutschland an.

Szenario 3: Der Bürgerkrieg geht weiter

Gelingt es nicht, den Syrien-Konflikt zu beenden und so den Flüchtlingsstrom zu verringern, droht eine teilweise Schließung der Balkanroute. Die Politik diskutiert derzeit, die Strecke allein für Syrer und Iraker offen zu halten – also nur noch für jene Menschen, die aus einem Kriegsgebiet kommen. In diesem Szenario kommen bis Ende 2016 etwa 2,3 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland. Den übrigen Menschen auf der Flucht – etwa jenen, die sich aus wirtschaftlichen Gründen auf den Weg gemacht haben – bliebe dann eine Ausweichroute: über das Mittelmeer nach Italien.

Szenario 4: Neue Konflikte in Afrika

Der Krieg in Syrien muss allerdings nicht die einzige Quelle für Flüchtlinge bleiben.

Die SAT-Strategen haben simuliert, was es hieße, wenn die bereits schwelenden Konfliktherde in Afrika eskalieren. Vor allem Nigeria mit seiner starken Abhängigkeit vom Öl und der Bedrohung durch den Boko-Haram-Terror gilt als Staat, der kippen könnte. Aber auch aus Ländern wie dem Tschad, Sudan oder Kongo sind größere Flüchtlingswellen zu befürchten. Kommt es dazu, würden sich viele Menschen zusätzlich auf den Weg machen und dabei vor allem das politisch instabile Libyen als Knotenpunkt auf dem Weg nach Europa nutzen. Nach dem Überqueren des Mittelmeeres wären dann Italien und Spanien die Regionen, über die die afrikanischen Migranten Deutschland erreichen.

Zudem ist im Nahen Osten die Situation im Libanon, Jemen und in Ägypten stark angespannt. Bleibt der Syrien-Konflikt ungelöst, so bleibt dieser Flüchtlingsstrom also bestehen, zusätzlich werden Einwanderungsversuche vom afrikanischen Kontinent zu erwarten sein. Tritt dieses Szenario ein, prophezeit das SAT-Rechenmodell bis Ende 2016 etwa 3,7 Millionen Flüchtlinge in der Bundesrepublik.

Szenario 5: Offene Grenzen

Das Szenario von 3,7 Millionen Migranten setzt aber voraus, dass die Balkenroute für Nichtsyrer und Nichtiraker geschlossen wird. Bleiben die Grenzen auf dem Balkan durchlässig, ergibt die SAT-Simulation, dass bis Ende 2016 rund 6,4 Millionen Menschen in Deutschland Zuflucht suchen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article15 ... ommen.html
Zuletzt geändert von Historiker am Fr 18. Mär 2016, 19:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Optimus » Fr 18. Mär 2016, 19:38

Per Twitter: Ex-Minister Friedrich legt Merkel Parteiaustritt nahe

In einem Tweet hat der CSU-Politiker nun der Kanzlerin den Wechsel ins rot-grüne Lager empfohlen.
Die Bundesregierung betreibt eine verfehlte Flüchtlingspolitik.
http://web.de/magazine/politik/twitter- ... e-31435714
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Beitragvon Hr.Kaleu » Fr 18. Mär 2016, 19:46

Historiker hat geschrieben:Die EU hat sich jetzt endgültig mit der Türkei geeinigt.

Der Vertrag ist bereits in englisch online:

http://text.derstandard.at/200003320275 ... nd-Tuerkei

Es steht bereits drin, dass der sogenannte 1:1-Mechanismus ausgesetzt werden soll, wenn das Limit von 72.000 Plätzen erreicht ist ... das wird ja wohl bereits nach wenigen Wochen erreicht sein ... und dann ?




An dieser Höchstgrenze von 72.000 kann etwas nicht stimmen,

soweit ich den Entwurf überflogen habe wird darin eigenartiger weise keine zeitliche Begrenzung angeführt, somit kann m.M. diese Obergrenze von 72.000 immer nur für einen Zeitraum von einem Monat gelten.
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Beitragvon Historiker » Fr 18. Mär 2016, 20:01

Hr.Kaleu hat geschrieben:An dieser Höchstzahl von 72.000 kann etwas nicht stimmen, soweit ich den Entwurf überflogen habe wird darin eigenartiger weise keine zeitliche Begrenzung angeführt, somit kann m.M. diese Obergrenze von 72.000 immer nur für einen Zeitraum von einem Monat gelten.


"On the EU side, resettlement under this mechanism will take place, in the first instance, by honouring the commitments taken ... on 22 July 2015, of which 18.000 places for resettlement remain. Any further need for resettlement will be carried out through a similar voluntary arrangement up to a limit of an additional 54.000 persons."

Auf Seiten der EU wird die Umsiedlung im Rahmen dieses Mechanismus stattfinden, in erster Linie unter der Berücksichtigung der Verpflichtungen ... vom 22. Juli 2015, die 18.000 Plätze für Umsiedlung ergeben. Jede weitere Notwendigkeit zu Umsiedlung wird durch eine ähnliche freiwillige Vereinbarung gewährleistet, bis zu einer Grenze von weiteren 54.000 Personen.


Man kann es kaum glauben ... aber 72.000 ist allen Ernstes die Gesamtzahl (18.000 + 54.000 = 72.000) ... wie kommst du darauf, dass das die Zahl pro Monat sei? Davon steht kein einziges Wort im Vertrag.

Der Vertrag ist eindeutig es geht insgesamt um 72.000 Umsiedlungen.

Klar wird in der Realität diese Zahl in einem einzigen Monat erreicht sein ... aber dann endet eben der heute vereinbarte Mechanismus bereits nach nur einem Monat ... genau so, wie es im Vertrag steht.

Man hat sich auf die Aufnahme von lächerlichen 72.000 Einwanderern geeinigt - mehr war einfach nicht drin ... auch Merkel muss die dauerhafte Umsiedlung in Deutschland häppchenweise verkaufen - ... wovon für gerade mal 18.000 die Verteilung auf Deutschland, Schweden und Portugal verbindlich geregelt ist. Für die weiteren 54.000 gibt es keine verbindlich Quoten, d.h., die gehen alle nach Deutschland, sofern sich kein anderes EU-Land freiwillig zur Aufnahme einiger weniger bereit erklärt.

Sind die 72.000 erreicht, tritt wahrscheinlich ein - derzeit noch geheimer - Teil 2 des Plans in Kraft ... man spricht davon, dass dann 900 Syrer pro Tag umgesiedelt werden sollen (wahrscheinlich nach Deutschland, sofern kein anderes EU-Land sich freiwillig zur Aufnahme bereiterklärt) ... vollkommen unabhängig davon, wie viele Migranten von der Türkei nach Griechenland übersetzen ... bis mindestens eine halbe Million Syrer aus der Türkei dauerhaft umgesiedelt wurden. Aber das kann man der Öffentlichkeit momentan noch nicht sagen ... das geht step by step.
Zuletzt geändert von Historiker am Fr 18. Mär 2016, 20:32, insgesamt 3-mal geändert.
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