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halbierte Münze?

Münzen und Metallfunde zeigen und bestimmen.

Moderator: DHS

Beitragvon peko » Fr 9. Dez 2016, 22:23

Ich hab in der Nähe eines einst pompösen Schlosses (heute weniger als eine Ruine) aus dem 17Jht diese geteilte Münze (?) gefunden. Das Schloss war bis zum Beginn des 19. Jhts in Betrieb, vor dem Schloss befand sich dort seit dem 12 Jht eine Burg.

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Die Münze war ziemlich vekrustet, obwohl sie nur ca 15cm tief lag. Den Dreck hab ich bis zur Patina entfernt, mehr wollte ich (bis jetzt) nicht riskieren. Leider kann man im derzeitigen Zustand nicht viel erkennen, in die eine Seite lässt sich mit viel Phantasie ein Pferdevorderkörper hineininterpretieren. Beschriftung ist beidseitig keine sichtbar. Material Kupfer, Durchmesser ca 20mm (nicht perfekt rund, leicht unwuchtig), Dicke ca 2mm .

Allerdings sieht man deutlich, dass die Münze - vermutlich absichtlich - geteilt wurde, es gibt eine glatte Schnittfläche fast quer durch die Münze; nach dem Schnitt wurde sie anscheinend endgültig durchgebrochen. So weit die Facts.
Recherchiert man nach geteilten Münzen, stösst man auf Brakteate - allerdings sind sie meist aus Silber und hauchdünn. Die Römer sollen auch schon Münzen geteilt haben (in Ermangelung einer passenden Stückelung), aber dazu hab ich kaum Infos gefunden.

Es wär schön, wenn einer von Euch mehr dazu wüsste und mir helfen könnte, diese (für mich interessante) Münze wenn schon nicht zu identifizieren, so doch zumindest einzuodnen. Und dann wär ich für Tipps dankbar, wie ich damit weiter vorgehen soll: einfach so lassen, oder besteht die Chance, dass unter der Patina doch noch ein Schriftzug oder ein Bild zum Vorschein kommt? Falls ja - wie mach ich's sichtbar?

Vielen Dank schon im voraus für jeden Hinweis!
peko
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Beitragvon waldläufer » Fr 9. Dez 2016, 22:55

Bin mir nicht wirklich sicher, ob das eine Münze oder nur zu Boden getropfte Schmelze ist. Ich finde so ähnliche Sachen auch immer mal wieder.
Gruß vom waldläufer!

Der Vorteil der Klugen besteht darin, sich dumm stellen zu können, was gegenteilig nur sehr schwer möglich ist!
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Beitragvon Higgens » So 11. Dez 2016, 22:20

Leider nix zu erkennen :( Leider hat dieser Fund irgendwie gelitten könnte eine schlechte Legierung sein ( Kupfer/Zink) :?: denn alte Kupfermünzen die 100 ; 200 ; 500 ; Jahre in den Boden lagen sind nach meiner Meinung meistens nicht so vergammelt. Waldläufer wird schon richtig liegen :thumbup Also peko nicht Ärgern über solche Funde weiter sondeln bis was schönes das Tageslicht erblickt :jump: Grüß Higgens :winken:
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Beitragvon peko » Mo 12. Dez 2016, 01:56

Higgens hat geschrieben: Also peko nicht Ärgern über solche Funde weiter sondeln bis was schönes das Tageslicht erblickt

Nein, ärgern sowieso nicht, und Schönes hab ich schon des öfteen ans Tageslicht geholt. Die Enttäuschung hält sich also in Grenzen. Ich stimme Euch beiden auch zu, weil auf dem Kupferplättchen so gar nix zu erkennen ist, auf einem 2000 Jahre alten Römer hingegen schon (wenn auch nicht viel...)

Aber vielleicht könnt Ihr mir trotzdem wissensmäßig weiterhelfen? Wie kommt so ein Stück Kupferschmelze dorthin? Bzw in welcher Epoche und zu welchem Zweck wurde Kupfer sozusagen daheim am Küchentisch geschmolzen? Dort war mit großer Wahrcheinlichkeit nie eine Münzpräge auch nur in der Nähe. Kesselflicker? Platine fürs Mittelalterhandy? Wofür sonst wurde noch Kupfer verwendet? Also wie alt mag dieses Kupferscheibchen wohl sein?

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Beitragvon pathfinder » Mo 12. Dez 2016, 12:15

Ich hätte jetzt spontan auf nen Römer getippt, die sieht ja schon ziemlich rund aus, nen Schmelztropfen würde anders aussehen. Vllt hat die einfach zuviel sauren Regen abbekommen oderso .Und die Römer haben auch manchmal Münzen halbiert damit sie kleinere Beträge ausgeben können.
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Beitragvon peko » Mo 12. Dez 2016, 14:53

@pathfinder
Jetzt verunsicherst mich wieder total.
Ich hab mir das Ding (ich bleib mal bei der neutralen Bezeichnung) nochmal genau angesehen, und ein paar Sachen sind mir aufgefallen. Ich weiß nur nicht, wie ich sie interpretieren soll:
1) die beiden Seiten sind unterschiedlich gewölbt - eine Seite (die mit der Kerbe) ist fast "eingedrückt", könnte also nach der "Schmelztropfentheorie" die Seite sein, die auf den Boden aufgeschlagen ist. Dann müssten die Teilung und die tiefe Kerbe durch landwirtschaftliches Gerät (Scheibenegge?) verursacht sein. Gut möglich.
Ist das Ding doch eine Münze, könnte die Aufwölbung der einen und schüsselartige Form der anderen Seite durch den Druck hervorgerufen sein, der beim Teilen der Münze mittels eines Meissels oder Messers entstand.
2) beide Seiten weisen eine rundumgehende Randerhöhung auf (wie bei einer Pizza), die ich mir bei einem Schmelztropfen nicht erklären kann. Zwar habe ich noch nie Kupfer (bzw eine Legierung davon) geschmolzen und auf den Boden getropft, wenn ich aber an das Ergebnis des silvesterlichen Bleigießens denke - da haben runtergefallene Tropfen eigentlich nie die glattrandige Form einer Minipizza, sondern sind zum Rand hin dünner und ausgefranst, weil Teile davon beim Aufschlag wegspritzen. Verhält sich Kupfer in diesem Zusammenhang so viel anders als Blei? Ich weiß es nicht.
Bei einer Münze kann der "Pizzarand" aber durch die Materialverdrängung des Prägestempels hervorgerufen werden.

Das ist das Schöne am sondeln: neben der spannenden "Feldarbeit" macht mir eben auch die Recherche viel Freude, wenn ich versuche, das Gefundene zu identifizieren. Letztlich ist die anschließende "Detektivarbeit" genauso spannend (und manchmal auch überraschend) wie das Finden und Ausgraben. Ist einfach ein tolles Hobby.

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Beitragvon Higgens » Di 13. Dez 2016, 12:17

peko hat geschrieben:
Higgens hat geschrieben: Also peko nicht Ärgern über solche Funde weiter sondeln bis was schönes das Tageslicht erblickt

Nein, ärgern sowieso nicht, und Schönes hab ich schon des öfteen ans Tageslicht geholt. Die Enttäuschung hält sich also in Grenzen. Ich stimme Euch beiden auch zu, weil auf dem Kupferplättchen so gar nix zu erkennen ist, auf einem 2000 Jahre alten Römer hingegen schon (wenn auch nicht viel...)

Aber vielleicht könnt Ihr mir trotzdem wissensmäßig weiterhelfen? Wie kommt so ein Stück Kupferschmelze dorthin? Bzw in welcher Epoche und zu welchem Zweck wurde Kupfer sozusagen daheim am Küchentisch geschmolzen? Dort war mit großer Wahrcheinlichkeit nie eine Münzpräge auch nur in der Nähe. Kesselflicker? Platine fürs Mittelalterhandy? Wofür sonst wurde noch Kupfer verwendet? Also wie alt mag dieses Kupferscheibchen wohl sein?

peko

Hallo peko Es besteht die Möglichkeit dein Fund ein Experten vorzulegen z.B. Labor ( Archäologie ) die können das Alter und die Beschaffenheit analysieren . Dann kommt Z.B. das Ergebnis 13 % Eisen 27 % Blei 60 % Kupfer c.a. 750 Jahre alt oder von mir aus 2000 Jahre alt kann eine Münze gewesen sein oder von einer Ritterrüstung vom Pferdegeschirr oder von einer Waffe abgefallen :o Du bekommst eine Rechnung bist zufrieden oder auch nicht. Am Ende landet es entweder in deine Vitrine oder in deine Schrottkiste. Ob so oder so es ist kein schöner Fund.
:winken: Gruß Higgens
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