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Das Märchen vom Lufttest ?

Allgemeines zu Metalldetektoren. Für markenspezifische Diskussionen bitte die Unterforen nutzen.

Beitragvon Ebinger1 » Sa 8. Feb 2014, 00:15

Das Märchen vom Lufttest ?

Ist es wirklich nur ein Märchen das viele Detektoren ein Objekt im Boden tiefer detektieren können als im Lufttest :?:

Wie ist EURE Meinung :?:

Welche Erfahrungen habt IHR gemacht :?:

Wer hat das schon einmal mit seinem Detektor geteset :?:

:thanks
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Metalldetektor EuroTek PRO LTE (Werbeeinblendung)


Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Das neue Eurotek Pro Modell 2014 mit der Zusatzbezeichnung "LTE" hat eine hohe Festigkeit gegenüber der Störstrahlung aus dem im Aufbau befindlichen LTE-Handynetz.

Wissenswert: Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch!

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




Beitragvon Hr.Kaleu » Sa 8. Feb 2014, 08:31

Meiner Meinung ein Märchen und aus physikalischer Sicht eigentlich auch gar nicht möglich, aber wenn mir jemand einen "normalen" VLF- MD nennt der dieses Kunststück vollbringt gehe ich der Sache gerne nach.

Ein Kollege hat in einem anderen Forum einmal etwas geschrieben was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn man deswegen immer wieder Spott erntet und als Idiot angesehen wird. Darin wird gesagt das ein VLF-MD unter normalen Umständen ein Objekt im Boden ungefähr 1/3 weniger tief detektiert als bei einem Luftest, sicherlich ist diese Formel nicht immer 1:1 anwendbar da auch andere Faktoren (Bodenbeschaffenheit etc.) eine Rolle spielen, aber so ungefähr kommt es doch hin.

:angst:
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Beitragvon Markus » Sa 8. Feb 2014, 18:35

Ebinger1 hat geschrieben:Das Märchen vom Lufttest ?

Ist es wirklich nur ein Märchen das viele Detektoren ein Objekt im Boden tiefer detektieren können als im Lufttest :?:

Wie ist EURE Meinung :?:

Welche Erfahrungen habt IHR gemacht :?:

Wer hat das schon einmal mit seinem Detektor geteset :?:

:thanks



Doch doch, wenn es sich um ein Objekt handelt was mehrere Hundert Jahre im ungestörten Boden liegt,
z.b. ein Stüber aus Kupfer bildet ja um sich im Erdreich durch austreten von Kupfersulfat eine größere fläche und diese wird ja dan mit Detektiert
also kann man die Münze wenn in Luft sagen wir mal bei 20cm wäre schluß, sie im Erdreich bei 22cm noch finden.
Jeder wird doch mal das selbe bemerkt haben, man hat ein gutes Signal gräbt es aus und auf einmal ist nichts mehr zu hören oder zu finden,
dann ist zumeist das Objekt draußen oder noch im loch und man bekommt es deswegen nicht da die Objekt größe zu gering jetzt auf einmal ist was zuvor
durch ablagerung aus dem Objekt viel größer war.

Gruß Markus
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Markus

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Beitragvon Mr.Teknetics » Sa 8. Feb 2014, 21:14

Ein Lufttest kann, wenn er richtig durchgeführt wurde ein guter Indikator seiner maximal zu erreichenden Tiefe im Boden sein.

Leider werde aber oft Fehler beim Lusttest gemacht:
1. Bei Detektoren mit Ground Tracking wird oft beim Lufttest das Tracking nicht ausgestellt, was zu einem schlechten Lufttest führt. (z.B. Whites MXT, da kann beim Lufttest der Bodentracking Schalter auf "lock" gestellt werden.)
2. Oft Stellen sich die Tester beim Lufttest mit Ihrer Gürtelschnalle neben die Spule ohne zu wissen, dass jedes Metall im Magnetfeld der Spule die Leistung reduziert.
Gleiches zählt wenn mehrere Münzen getestet werden und nach und nach im Magnetfeld der Spule abgelegt werden.
3. Beim Lufttest liegt der Detektor auf dem Boden. Da das Magnetfeld der Spule größer ist als das "Ortungsfeld" wirkt sich der Boden auf die Leistung aus.
4. Der Lufttest wird im Haus durchgeführt. Alle elektromagnetischen Felder im Haus beeinflussen das Magnetfeld der Spule, also die Leistung.

Wie Markus schon richtig schreib, kann eine Münze im Boden mit der Zeit eine Art "Metallfilm" um sich bilden, wodurch sich die für den Detektor die "sichtbare Fläche vergrößert. Dann kann sie tiefer geortet werden als eine gleiche Münze in Luft.

Wie groß der Unterschied zwischen einem richtig durchgeführten Lufttest und der Bodentiefe ist, hängt von dem Eisenoxid Anteil im Boden ab. (Fe3O4)
Je höher der Eisenoxidgehalt, desto mehr Tiefe geht verloren.

Andy
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Beitragvon rottsucher51 » So 2. Mär 2014, 10:47

Hallo Ebinger 1,

Etwas spät zum Thema Lufttest: Hab neulich auf dem Acker getestet, 30cm Loch gegraben, Münze rein und darüber geschwenkt, kein Signal.
Loch vollständig aufgefüllt und erneut darüber geschwenkt, siehe da ein eindeutiges Signal. Denke doch das die Erde auch einen Leitwert hat.

LG

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Beitragvon Ebinger1 » So 2. Mär 2014, 12:03

rottsucher51 hat geschrieben:Hallo Ebinger 1,

Etwas spät zum Thema Lufttest: Hab neulich auf dem Acker getestet, 30cm Loch gegraben, Münze rein und darüber geschwenkt, kein Signal.
Loch vollständig aufgefüllt und erneut darüber geschwenkt, siehe da ein eindeutiges Signal. Denke doch das die Erde auch einen Leitwert hat.

LG

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Hallo Rottsucher, wie sieht denn das Ergebnis aus wenn Du die Münze einfach im Abstand 30 cm vor der Spule schwenkst?
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Beitragvon rottsucher51 » So 2. Mär 2014, 19:02

Beim Lufttest 30 cm Abstand der Münze, hab ich noch ein Minimales Signal, Münze ca 22mm Spule 27cm
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Beitragvon Wallenstein » So 2. Mär 2014, 19:22

Bei den Tests im Grenzbereich muss man immer aufpassen, dass der Detektor nicht das gegrabene Loch (Störung des Erdreichs) anzeigt. Man kann das überprüfen indem man die Münzen entnimmt und dann wieder drüber schwenkt.
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Beitragvon rottsucher51 » So 2. Mär 2014, 21:25

Wallenstein hat geschrieben:Bei den Tests im Grenzbereich muss man immer aufpassen, dass der Detektor nicht das gegrabene Loch (Störung des Erdreichs) anzeigt. Man kann das überprüfen indem man die Münzen entnimmt und dann wieder drüber schwenkt.






Hab ich gemacht Danke
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Beitragvon matt. » So 2. Mär 2014, 22:25

Markus hat geschrieben:
Ebinger1 hat geschrieben:Das Märchen vom Lufttest ?

Ist es wirklich nur ein Märchen das viele Detektoren ein Objekt im Boden tiefer detektieren können als im Lufttest :?:

Wie ist EURE Meinung :?:

Welche Erfahrungen habt IHR gemacht :?:

Wer hat das schon einmal mit seinem Detektor geteset :?:

:thanks



Doch doch, wenn es sich um ein Objekt handelt was mehrere Hundert Jahre im ungestörten Boden liegt,
z.b. ein Stüber aus Kupfer bildet ja um sich im Erdreich durch austreten von Kupfersulfat eine größere fläche und diese wird ja dan mit Detektiert
also kann man die Münze wenn in Luft sagen wir mal bei 20cm wäre schluß, sie im Erdreich bei 22cm noch finden.
Jeder wird doch mal das selbe bemerkt haben, man hat ein gutes Signal gräbt es aus und auf einmal ist nichts mehr zu hören oder zu finden,
dann ist zumeist das Objekt draußen oder noch im loch und man bekommt es deswegen nicht da die Objekt größe zu gering jetzt auf einmal ist was zuvor
durch ablagerung aus dem Objekt viel größer war.

Gruß Markus




Richtig genau so ist es. ..
matt. Offline

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Mit der Grabehacke können Fundstücke schnell und trotzdem schonend geborgen werden. Der Detektor muß während des Ausgrabevorgangs nicht abgelegt werden, denn die Gewichtsverteilung der kleinen Spitzhacke ermöglicht ein zügiges einhändiges Ausgraben des Fundstücks.

Gewicht: ca. 1000 Gramm
Länge des Stiels: 40cm

Praxistipp: Im Baumarkt gibt es Werkzeughalter mit denen Dachdecker ihren Dachdeckerhammer am Gürtel befestigen. Diese kann man man hervorragend benutzen um die Grabehacke am Gürtel zu befestigen.




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