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Metalldetektor aber welcher jetzt

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Beitragvon SondenJunky » Mi 1. Okt 2014, 22:29

Stimmt der gmp ist mir zu teuer 850 ne ich nimm höchstwahrscheinlich den golden mask für 500 aber ich hoff dass es des angebot noch bic weihnachten gibt sonst kein neuer MD :thumbdown :? :|
SondenJunky Offline


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Beitragvon Manni17 » Do 2. Okt 2014, 00:16

Ich bin seit vielen Jahren begeisterter Sondengänger und habe mich mit Metalldetektoren verschiedener Hersteller eingehend beschäftigt. Sogenannte Testberichte über Suchgeräte sehe ich eher skeptisch. Es reicht eben längst nicht einen Metallgegenstand wie z. B. eine Münze zu vergraben und aus der resultierenden Suchtiefe auf die Qualität des Detektors zu schließen. Zu viele Parameter sind zu berücksichtigen, der Boden, die Metalllegierung des Gegenstandes, Form, Masse sowie die Entfernung der nächsten Metallgegenstände.

Dazu kommen eventuelle Störfelder von Spannung führenden Leitungen oder sonstige Einstrahlungen auf den Detektor. Zudem erlauben viele Detektoren derart viele Justiermöglichkeiten, dass kaum jemand in der Lage sein dürfte die Sonden auf alle Betriebsbedingungen optimal einzustellen, geschweige denn, im Vergleichstest bei jedem Testgerät alle Register zu ziehen. Um alle Varianten zu prüfen, würde selbst ein zähes Schatzsucherleben wohl kaum ausreichen. Sinnvoller scheint mir eine andere Art der Selektion zu sein.

Zunächst muss eine praxisgerechte Sucheinstellung gefunden werden, also immer hart an der Grenze was Diskriminator und Empfindlichkeit so eben noch zulassen, ohne das Störgeräusche die Nutzsignale unkenntlich machen. Es ist sehr zeitintensiv die optimale Einstellung eines Detektors zu ermitteln. Ich suche zunächst eine bestimmte Fläche mit einem mir bestens vertrautem Detektor ab. Wenn kein einziges positiv Signal mehr zu ermitteln ist nehme ich einen zweiten Detektor und suche die Fläche noch einmal ab. Danach wiederhole ich das Ganze auf einer neuen Fläche nur in umgekehrter Reihenfolge. Um sicher zu gehen nicht einfach Targets des zuerst eingesetzten Detektors „überlaufen“ zu haben, werden natürlich die verbleibenden Signale vor dem Ausgraben mit der ersten Sonde gegengeprüft.

Je größer die Anzahl der abgesuchten Flächen ist, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. 
Ich habe auf diese Weise die Detektoren Whites Spectrum und Whites 6000, den Minelab Explorer und den Tesoro Lobo miteinander verglichen. Einschränkend zu den Suchleistungen der verglichenen Geräte muss ich folgendes hinzufügen: Von mir sind die wie üblich „eisenverseuchten“ mittelalterlichen und römischen Fundplätze als Testgebiet verwendet worden. Jedes noch so kleine positive Target wird ausgegraben. Die suche nach tiefvergrabenen Horten oder Verwahrfunden habe ich nicht berücksichtigt. Einzelne tiefliegende große Objekte setzen selbstverständlich sowohl andere Methoden als auch andere Detektoren voraus.

Ich kann meinen Minelab GP-Extreme oder einen „Pulsestar“ schon auf Grund der quasi fehlenden Diskriminatoren nicht mit den normalen Suchgeräten vergleichen.
Das Whites 6000 (alter Typ) ist ein hervorragendes Suchgerät das nach relativ kurzer Eingewöhnungszeit zu erstklassigen Suchergebnissen führt. In der Statik (ohne Metallunterscheidung) ist die Suchtiefe sogar unglaublich und erinnert schon stark an eine Großschleife. Das von mir auch heute als Reservegerät dienende Whites Spectrum XL ist in der Suchleistung mit dem 6000 vergleichbar. 
Um das Spektrum optimal nutzen zu können muss man sich leider mit den vielen Einstellmöglichkeiten beschäftigen. Die „Lernfähigkeit“ des Spectrum, also das ausblenden z.B. von Ziehlaschen hat mich nicht überzeugt, zuviele Gegenstände mit ähnlichen Eigenschaften werden nicht mehr geortet. – Strandsucher werden vielleicht anderer Ansicht sein.

In Gesprächen mit einigen Spectrum Besitzern hatte ich den Eindruck, dass einige das Prinzip der genialen Anzeige nicht verstehen. 
Wer die Möglichkeiten dieses Detektors nutzen kann, wird Ortungsschärfe, Diskriminator, das große Suchvolumen, die gute Nachtbeleuchtung und nicht zuletzt die geschlossene Bauweise die auch schlechten Witterungsbedingungen trotz zu schätzen wissen.
Nachteilig sind die Batteriekontakte, welche nach einiger Zeit bei vielen Geräten zu Kontaktschwierigkeiten führen. 
Der Minelab Explorer ist – zumindest wenn man die maximale Suchtiefe ausnutzen will – ein äußerst gewöhnungsbedürftiges Suchgerät. In der Grundeinstellung läuft das Gerät tadellos ruhig, hat aber keine dem hohen Preis auch nur annährend rechtfertigende Suchleistung. Bei entsprechender „Scharfstellung“ also max. Sensitivität und abgeschalteter automatischer Bodenanpassung ist die Tiefenortung von Buntmetallteilen extrem gut und den Spektrum überlegen, allerdings erkauft mit einer Unruhe – das Gerät scheint Liedchen komponieren zu wollen – an die sich nur duldsame und geduldige Sucher gewöhnen werden. Nachteilhaft ist das hohe Gewicht, der schnell aufgebende Kopfhörerkontakt, das wenig hilfreiche Display (endlich habe ich den sogenannten „springenden Punkt“ kennen gelernt) sowie das unselige Gestänge, was bei etwas rauher Behandelung – wer dicht auf steinigem Boden sucht weis was ich meine – schnell seinen Geist aufgibt.

Der unscheinbare Tesoro Lobo wirkte auf mich zunächst ausgesprochen hilflos, so ganz ohne Anzeigen oder Displays und ausgerüstet mit einer filigran aussehenden Spiderspule. Auch war meine bisherige Erfahrung mit einem früheren Gerät von Tesoro, dem Bandito, dass die Suchtiefe eher gering und der Wirkungsbereich der Spule nur sehr punktförmig war. Ein Gerät mit guter Ortung für kleine Münzen, aber sicher in den allround Eigenschaften den vorgenannten Geräten deutlich unterlegen.

Nun also der Lobo. Erster Einsatz auf einem aus allen möglichen Winkeln abgesuchten Burghang. Das Spektrum und der Explorer zeigen kein einziges Buntmetallteil mehr an. Der handliche Lobo bringt es an einem Nachmittag auf unglaubliche 70 in Worten: s i e b z i g Buntmetallortungen. Natürlich ausschließlich Kleinteile meistens winzige Bleifetzen, Bronzenägelchen, kleine Knöpfe, drei leider neue Kinderringe und zwei Denare! 
Gegenprobe: Ich suchte mit dem Lobo eine mittelalterliche Klosteranlage haarfein ab. Nach mehreren Suchtagen hatte ich mehr als hundert Bleireste von Fenstereinfassungen, 20 Münzen, 2 Petschaften, 11 Fingerhüte, 6 Anhänger, eine karolingische Fibel, 3 figürliche Tierdarstellungen, 3 Bronzenadeln, viele Knöpfe und diverse weitere Buntmetallgegenstände gefunden.

Eine Nachsuche mit dem Whites Spectrum ergab nur 2 weitere Funde: eine Bronzenadel und eine rechteckige Kupferplatte die hälftig aus Eisen bestand. Ähnliche Erfahrungen habe ich auf bereits sehr „ausgedünnten“ Ackerflächen gemacht. Z. B. habe ich auf einem sandigen Acker mit viel Eisenschrott nach dem Pflügen beim Vorjährigen absuchen mit dem Spectrum und dem Explorer im Durchschnitt 5 positive Targets pro gelaufener Bahn gehabt. Ein Vorteil des Explorers war seine Unempfindlichkeit gegenüber mineralisierter sogenannter heißer Steine. Nach nicht einmal einer halben Suchspur hatte ich bereits meine ersten 5 Targets, eine Schrotkugel, die Zunge einer Ziehlasche, ein Stückchen Bleischmelze, ein kleines Bronzefragment und – einen winzigen Hohlpfennig. 
Ich habe an diesem Tag den Lobo nicht mehr aus der Hand gelegt und hatte Abends das beste Suchergebnis seit vielen Jahren – wohlgemerkt auf einer seit langer Zeit von mir sondierten Fläche!

Bei allen Versuchen und Vergleichen kann ich nur zu einem Ergebnis kommen: Dieser Detektor ist kaum zu überbieten. Ich kann alte Suchgebiete die bereits als quasi fundleer eingestuft werden wieder erfolgreich neu absuchen. Die Suchtiefe an Kleinteilen ist hervorragend. Bedingt durch das niedrige Gewicht welches ein relativ schnelles Schwenken der Sonde erlaubt und das große Suchvolumen pro Schwenk ist die Such äußerst effektiv. 
Pinpointen ist normalerweise überflüssig, im normalen Bewegungsmodus lässt sich ein Objekt präzise orten und ausgraben. Die Arbeitsgeschwindigkeit die dieser Detektor zulässt, die präzise Ortung und der unglaublich genau arbeitende Diskriminator sind völlig einzigartig. 
Verbesserungswürdig sind die anfälligen Kippschalter und das nicht wetterfeste Gehäuse. Auch die optionale Schutzhülle ist nicht perfekt. Eine Plastiktüte zum abdichten des Bedienteils hat sich speziell bei schlechtem Wetter bewährt. Für lahme Suchenten ist dieser Detektor absolut ungeeignet. Für geübte Vielsucher (Vielfinder) eröffnet der Lobo dagegen tatsächlich eine neue Dimension.

Ich habe niemals zuvor so viele Funde gemacht wie mit diesem Detektor!
Mit freundlichen Grüßen
D.K.
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Beitragvon Ebinger1 » Do 2. Okt 2014, 00:51

:thumbup :thumbup :thumbup Supertoller Bericht :thumbup :thumbup :thumbup

:thanks
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Beitragvon Manni17 » Do 2. Okt 2014, 00:59

[quote="Ebinger1"]:thumbup :thumbup :thumbup Supertoller Bericht :thumbup :thumbup :thumbup

:thankgekauft
Servus Ebinger, dieser Bericht war das Tüpfelchen auf das i , daß ich mir den Tesoro Lobo dann endgültig gekauft habe.
Ich habe diese Entscheidung auch noch nie bereut. Er hat mir schon viele schöne Funde beschert :jump: :jump:
:winken: Manni
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Beitragvon Sylisia » Do 2. Okt 2014, 08:21

Man man, da bekommt man ja ein Kribbeln in den Händen und würd sich am fast sofort ein Lobo bestellen wollen ;)
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Beitragvon SondenJunky » Do 2. Okt 2014, 23:08

Ich muss mich etz noch zwischen golden mask und tesoro lobo entscheiden
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Beitragvon Dany » Fr 3. Okt 2014, 10:13

Da würde ich zum GM tendieren, der ist deutlich günstiger und dürfte leistungsmäßig den Lobo übertreffen.
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Beitragvon ph60 » Fr 3. Okt 2014, 10:18

Dany hat geschrieben:Da würde ich zum GM tendieren, der ist deutlich günstiger und dürfte leistungsmäßig den Lobo übertreffen.

:thumbup :thumbup :thumbup :jump:
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Beitragvon Dany » Fr 3. Okt 2014, 10:24

Auch wenn ich selber den Lobo habe, technisch ist der auf dem Stand locker über 10 Jahre zurück und vom GM liest man echt nur Gutes. :thumbup
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Beitragvon SondenJunky » Fr 3. Okt 2014, 12:57

Ok
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Ausrüstung - Metalldetektor EuroTek PRO (LTE)


Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch. Besonders störfest gegenüber den Mobilfunknetzen, insbesondere gegenüber LTE!

Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




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