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Wo einen Schatz verstecken?

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon MarleneGeselle » Mo 16. Jan 2012, 16:41

Guten Tag,

mich juckt es nicht nur in den Fingern, es selber mal mit dem Suchen zu probieren. Ich möchte mich einmal in die Denkweise einer Person versetzen, die etwas verstecken will, das erst nach langer Zeit wiedergefunden werden soll.

Szenario: Eine Person muss einen Gegenstand, etwa taschenbuchgroß, verstecken. Sie befindet sich auf der Flucht, kennt niemand dort, wo sie sich gerade befindet. Der Schatz ist feuer- und wasserdicht verpackt, auch bruchfest. Wir befinden uns am Rande einer Kleinstadt, die in einem Tal gelegen ist. Fluss und etliche Brücken sind ebenfalls vorhanden, auch ein paar Höhlen. Eine Kirche, zwei Kapellen, ein Friedhof, die übliche Anzahl öffentlicher Gebäude.

Der Flüchtling rechnet damit, dass sich etliche Jahre oder gar Jahrzehnte jemand aufmacht, nach dem Schatz zu suchen. Es können für diese Person aber keine Aufzeichnungen hinterlassen werden. Der Fliehende muss das Paket also an einem Ort unterbringen, der einigermaßen gut zu erreichen ist, auf Verfolger aber uninteressant wirkt.

Nun meine beiden Fragen.

Wo würdet ihr ein solches Paket deponieren?
Auf welche Stellen würdet ihr als Suchende - Jahrzehnte später - euer Augenmerk richten, wenn ihr wüsstet, dass der Flüchtling in der Gegend war?

Liebe Grüße
Marlene
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Beitragvon Ebinger1 » Mo 16. Jan 2012, 21:53

Hallo,

ich würde als Versteck das nähere Umfeld einer der beiden Kapellen ins Auge fassen.
Hier ist prinzipiell mit der geringsten Wahrscheinlichkeit von Bauarbeiten und einschneidenderen Veränderungen zu rechnen.
Im Zweifelsfall würde ich die Kapelle welche an der verkehrstechnich am schlechtesten zu erreichenden Stelle, vornehmlich die in hanglage gelegene, aussuchen.
Als Vderbergungsort würde ich die dem Eingang am entferntesten gelegene Stelle wählen.
Um nicht bei der ersten Pflanzaktion der Fund auffinden zu lassen, würde ich eine Verbergungstiefe von mind. 50 cm bevorzugen.
Darüber würde ich in 20-25 cm Tiefe einen metallischen Gebrauchsgegenstand wie eine Gartenhandschaufel oder einen Granatsplitter legen. Etliche Sondler geben sich mit dem ersten Fund zufrieden und forschen dann nur noch mal kurz mit dem Pinpointer im Grabungsloch nach evtl. weiteren Funden nach... :lol:

Aber das ist nur graue Theorie.
So lange der Schatzsucher nicht genau weiss wie der Verberger gestrickt ist... kommen 1001 andere Stellen auch in Betracht.

Erzähle doch mal ein wenig mehr über die Umstände der Verbergung wie:
Epoche
Zeitfesnter
Umstände
näheres zum Verberger
"Schatz"

Das würde das Szenario bestimmt wieder erheblich verändern.
Geht es um Fiktion oder Realität?

LG
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Beitragvon MarleneGeselle » Di 17. Jan 2012, 13:28

Hallo Ebinger1,

sollte ich mal meine Klamotten verbummeln, weiß ich wer sie findet. :lol:

Die Sache ist halbfiktiv. In meinem Wohnort gab es im letzten Kriegsjahr einen seltsamen Todes/Selbstmordfall um einen Soldaten, der an merkwürdigem Ort gefunden wurde. In der Gegend trieb sich praktisch alles und jedermann herum: Wehrmacht, SA, SS, diverse andere, Amerikaner und auch Franzosen.

Vor diesem Hintergrund möchte ich mir (Planungszeitraum zwei Jahre) einen Thriller schreiben, der sich mit dem Toten und seiner fiktiven Hinterlassenschaft befasst. Dabei spielt natürlich die Suche nach dem "Schatz" eine große Rolle.

Zu Deinen Ideen:

Eine der Kapellen wäre im Prinzip gut. Die sind aber alle geostet, was bedeutet, dass sich der Altarraum gegenüber dem im Westen gelegenen Eingang befindet. Dort wird regelmäßig geschmückt und sauber gemacht, da würde es auffallen, wenn dort manipuliert wurde.
Die Krypta der Hauptkirche käme da noch in Betracht, aber wäre die nicht zu auffällig?

Was ist mit den Höhlen? Wie dort etwas unterbringen, das nur von Personen gefunden wird, die den Toten kannten und seine Denke nachvollziehen können?

Liebe Grüße
Marlene
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Beitragvon Ebinger1 » Di 17. Jan 2012, 14:09

Hallo Marlenegeselle,

ich dachte nicht an eine Verbergung in sondern außerhalb der Kapelle.
Ich denke das ist vom Zeitfenster und der Unauffälligkeit her schneller und mit einfacheren Mitteln zu bewerkstelligen.
Binde doch Dein Hobby, Codes, mit in den Roman ein... So kannst Du eine verschlüsselte Schatzkarte, welche nach Jahrzehnten und einigen Besitzerwechseln aufgefunden wird, mit einbauen.
Ich denke es wird eine spannende Arbeit werden die Du da in angriff nehmen willst.
Würde mich freuen wenn ich mit ein paar Anregungen zur Seite stehen könnte.
Aber das wird nicht billig... ich nehme ein signiertes Exemplar als Gage.

LG
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Beitragvon MarleneGeselle » Di 17. Jan 2012, 17:05

Wenn das alles ist ... :lol:

Klar, außerhalb der Kapelle ist alles einfacher. Aber da müsste ich mir was ausdenken, wie ich die Buddelei verheimliche. Verfolger im Anmarsch!

Codes sind immer gut, hatte ich schon im letzten Buch, da könnte ich aufsatteln. Und Verschlüsselungstabellen jenseits von Enigma wären auch kein Problem. Aber erst mal das Buch schreiben. Da eine reale, wenn auch tote Person (Soldat ohne Erkennungsmarke) dabei ist, muss ich auch an die Persönlichkeitsrechte denken. Nur, weil bis heute niemand weiß, wer der arme Teufel seinerzeit war, darf ich ihn nicht schlechter behandeln als wäre die Identität klar.
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Beitragvon Ebinger1 » Di 17. Jan 2012, 18:25

Hallo !

Das mit dem Verheimlichen der Buddelei... ist ganz einfach.

Ein Stück Bewuchs wird ausgestochen und bei Seite gelegt.
Er buddelt nun den restlichen Aushub auf seine am Boden liegende Jacke / Feldbluse.
Das hinterläßt so gut wie keine Spuren und er kann das Loch schnell wieder verschließen.
Um keine Aufmerksamkeit auf die Verbergungsstelle zu lenken schüttelt er die Jacke / Feldbluse erst 50 Meter von der Kapelle entfernt aus und säubert sie...
Lasse noch ein paar Tropfen Regen fallen, oder besser ein Gewitter aufziehen... perfekt. Der Regen läßt auch die letzten Hinweise auf eine Grabung an der Kapelle verschwinden...

Bei dem von Dir beschriebenen Teil braucht er, bei einem mäßig mit Steinen durchzogenen Lehmboden, ca. 10 Minuten für das entsprechnde Grabungsloch zu buddeln und es wieder ohne Spuren zu verschließen. Das macht kaum Lärm und erzeugt somit so gut wie keine ungewollte Aufmerksamkeit. ;)

Der hierzu benötigte Feldspaten gehört zur Ausrüstung der Wehrmacht und wurde am Koppel getragen.

LG
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Beitragvon MarleneGeselle » Fr 20. Jan 2012, 10:24

Guten Morgen,

und danke für den Tipp mit dem Verstreuen der überschüssigen Erde. Das kann ich während der nächsten Wochen bei mir im Garten ausprobieren und im Frühjahr kontrollieren, ob da nix nachsackt und Kuhlen hinterlässt.

Liebe Grüße
Marlene
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Beitragvon Niklot » So 22. Jan 2012, 10:11

Ein Friedhof ist auch immer eine gute Möglichkeit um etwas zu verstecken, gerade dann, wenn es einen gewissen Wert hat und lange nicht gefunden werden soll.
Es gibt eigentlich auf jedem Friedhof Gräber von "Persönlichkeiten", die nicht nach 20-30 Jahren beräumt werden, dort etwas zu deponieren würde für mich Sinn machen.
Und niemand kommt auf die Idee die Totenruhe zu stören und dort zu suchen.

Gruß Niklot
Mal verliert man, mal gewinnen die anderen :-)
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Beitragvon Ebinger1 » Mo 23. Jan 2012, 00:22

Leider sind die meisten Friedhöfe recht übersichtlich angelegt.
Die Besucherzahl ist, einmal abgesehn vom späten Abend und der Nacht, bedingt durch die Vielzahl der Grabstellen, recht hoch...
Wollte ich nur mal kurz zu bedenken geben :mrgreen:
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Beitragvon MarleneGeselle » Mo 23. Jan 2012, 10:34

Danke, Niklot,
Danke Ebinger1,

bei mir wäre es eine Kleinstadt, der Friedhof ist ein wenig abgelegen. Da könnte jemand durchaus in der Dämmerung loslegen. Kritisch würde es, wenn das Prominentengrab noch von Angehörigen gepflegt wird. Die würden merken, wenn dort jemand rumgebuddelt hat. Ein Grab, das von der Friedhofsverwaltung gepflegt und bepflanzt wird, halte ich für unproblematischer. Dort würden die anderen Besucher sich gar nix denken, die Friedhofsangestellten wäre der Meinung, dass der Kollege am Werk war.

Erschwerend ist jedoch, dass mein Verfolgter ein Fremder ist, nicht abschätzen kann, welches Grab ein sicheres Versteck ist.

Was ist mit den Höhlen, die in der Region reichlich vorhanden sind? Etliche wurden sogar als Kultplätze von Steinzeitmenschen und Kelten benutzt? In welcher Höhle würdet ihr buddeln?

Liebe Grüße
Marlene
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