Hallo,
natürlich werde ich die Fragen von Glenn, Mitglied bei "Aktion Archäologie", gestellt hier in diesem Forum an mich am: 1. Juni 2014, 01:50 Uhr,
gerne beantworten.
Die Fragen von Glenn:
1. Ich stell nun mal die Fachfrage an Kai-Erik , auf welchem um diese Jahreszeit unbewirtschafteten Acker warst Du ?
2. Warum sollte ein Sondengänger solches Materaial liegen lassen ( bei der nächsten Suche gibt es wieder Signale ) ?
3. Glaubst Du nicht auch das jeder Pflug mehr Schaden verursacht hätte und ein versehentliches Entdecken mit geregelter
Gesetzeslage besser währe ?
4. Wo wurde dieser Fund von Dir gemacht ?
5. Was hast Du als Fachmann da entdeckt ?
6. Woher kannst Du wissen ob es ein " gemeiner Sondengänger " war ?
7. Warum wurde fast zeitgleich nach der ersten Erkundung ( Wer nun auch immer ) erst jetzt und durch Dich weitere Schritte unternommen ?
8. Ach Kai-Erik ... die so von Dir vorgestellte Sichtweise ist nicht nur engstirnig , auch sehr naiv von einer Sichtweise aus gestaltet .
Meine Antworten an @Glenn:
1. Ich wäre ja völlig bescheuert, wenn ich ausgerechnet in diesem Forum den Standort des Ackers bekannt geben würde.
Der Acker ist nicht unbewirtschaftet. Es wurden darauf Soja und Raps gesät. Nur ist die Saat an einigen Stellen nicht aufgegangen.
Es wird vermutet, das zu viele Personen darauf herumgetrampelt und -gegraben haben.
Hier eine Ackeraufnahme:
https://www.flickr.com/gp/kai-erik/r47i242. Auf zahlreichen YouTube-Videos kann man sehr schön sehen, wie Sondengänger gefundenes Material einfach wieder wegwerfen.
Es gibt zwar Sondengänger, die ihre "Suchgebiete" sauber halten, aber das Wegwerfen von nicht erwünschten Material ist unter den Sondengänger keine Seltenheit.
3. Ja, es besteht die Gefahr, das der Pflug dort Schäden verursachen könnte. Daher kontrollieren diesen Acker seit Jahren ehrenamtliche Denkmalschützer
mit Erlaubnis des Landwirtes, der sich sehr für die Geschichte seiner Umgebung interessiert.
4. Siehe 1. und nein, wurde nicht von mir gemacht. Habe ich als aktuelles Beispiel zum Thema "illegale Sondengänger" aus der Datenbank genommen.
5. Dieser Fund sowie die Keramik wird zurzeit von Experten analisiert.
6. In dieser Gegend wurden schon Sondengänger gesichtet. Außerdem, wer gräbt auf der Suche nach "Schätzen" schon wahllos Suchlöcher auf einem Acker?
7. Siehe 3., dieser Acker wird anhand der bisher gemachten Funden als Bodendenkmal angesehen.
8. Erzähl das mal dem Landwirt, dem solches Verhalten von illegalen Sondengänge nur noch ankotzt.
Grüße,
K.-E.
Ich lass mich in diesem Forum nicht mehr von Ebinger1 verhören. Irgendwann ist Schluss! Wir sind doch hier nicht in einem STASI-Forum!