matt. hat geschrieben:Zwischen Griff und Klinge befand sich eine tellerförmige Scheibe, die alsParierelement diente. Gleichzeitig diente sie als Auflage für die Hand, um beim Stich mehr Druck ausüben zu können. Häufig befindet sich eine weitere Scheibe am Knauf.Die Klingenformen variierten stark; so gibt es sowohl einschneidige (die dann nicht mehr als Dolch bezeichnet werden sollten) als auch zweischneidige Stücke, und auch dünne Panzerstecherklingen waren sehr gebräuchlich, weil sie zwischen den Platten der Panzerung des 15. und 16. Jahrhunderts, vor allem durch das Visier, durchstechen konnten. Der Scheibendolch war sehr beliebt bei der Aristokratie und diente meist einem militärischen Zweck. Es gibt jedoch auch viele Hinweise darauf, dass der Scheibendolch von Bürgern und NIEDEREN STANDESANGEHÖRIGEN getragen wurde. Er war eine beliebte Nahkampfwaffe, die zusammen mit einem Faustschild im Zweikampf benutzt wurde.Der Scheibendolch war eine der beliebtesten Dolchformen desSpätmittelalters. Sein Verbreitungsgebiet erstreckte sich von England über Skandinavien, Mittel- und Westeuropa bis nach Spanien. Er ist außerdem die bevorzugte Dolchform in den Darstellungen derFechtmanuskripte des 15. und 16. Jahrhunderts. Jetzt weist du auch warum die 7cm^^ Nagel so ein schmarn![]()
Vielen Dank matt,für Deine ausführlichen Schilderungen!!!
Wie immer sehr interessant und gut recherchiert!!
......aaaaber wie willst Du das Ding zum zustechen festhalten, mit so nem Minigriff??
Da kannst Du noch 15 Scheiben dranbasteln!!!....das ist nie und nimmer eine Waffe!!!
Es gibt im Netz viele Bilder von Nägeln, die mit besagtem Objekt sehr große Ähnlichkeit haben!!
Außerdem sind Panzerstecher eher länger dünner und meißt rund geformt, um so ungehindert wie möglich
zwischen den Panzerplatten eindringen zu können!


