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Beitragvon franz josef » Do 12. Mär 2015, 08:43

devaiting hat geschrieben:
Gero hat geschrieben:Im Grundgesetz, Atikel 5, Absatz 3 (Kunst und Wissenschaft) ist nach zu lesen "Forschung und Lehre sind frei." Das bedeutet im Klartext nichts anderes, als dass es mir überlassen bleibt, wie ich forschen will. Ob berufsmäßig oder als Hobbyforscher: Ich muss diese Forschung ernsthaft betreiben. D.h., ich muss entsprechend dokumentieren und nachweisen.
Wer nach Bodendenkmalen forschen will, braucht eine sogenannte "Nachforschungsgenehmigung", die in der Regel an Laien nicht erfolgt. Obwohl es grundgesetzlich festgeschrieben wurde. Deshalb hat man auch den Kunstbegriff "Bodenurkunde" erfunden. Und alles, was sich auf, oder in den Böden befindet, zu "Bodenurkunden" deklariert. Überspitzt heißt das, selbst wenn ich in meinem Garten nach einem Ring suche, den ich selbst vorher verloren habe, suche ich nach einer "Bodenurkunde" und müsste mir dafür vorher eine "Nachforschungsgenehmigung" einholen, gegen Gebühr, versteht sich. Das ist die eine Kehrseite der Medaille.

Auf der anderen Seite ist in §984 BGB genau deklariert, was unter einem "Schatz" zu verstehen ist, wenn der Eigentümer (der, dem er gehört!) nicht mehr zu ermitteln ist. Dann wird nämlich geteilt, zwischen dem Finder und dem Grundstückseigentümer.
Um nicht teilen zu müssen, hat man sich (bis auf Bayern und NRW) das sogenannte "Schatzregal" einfallen lassen. Bedeutet im Klartext: Findet jemand einen Gegenstand und nimmt ihn an sich, um ihn für sich zu behalten, begeht er entweder Unterschlagung, oder Diebstahl. Und wer im Wald eine Patrone aufhebt (ob funktionsfähig oder nicht) verstößt gegen die Regeln des Waffen- und/oder Sprengstoffrechts, sofern er keine behördliche Erlaubnis zum Umgang mit Munition und Sprengstoffen nachweisen kann, wie z.B. Munitionserwerbsberechtigung, Sprengstoffschein usw.! Das ist aber ein Kapitel für sich, erst recht in Bayern.

Die Suche nach Schätze ist weder verboten, noch braucht man dazu eine Genehmigung! Es ist also eine Frage, die sich immer wieder stellt, wie ich damit umgehe, wenn ich z.B. mit der Sonde unterwegs bin und angesprochen werde. Wer sich nicht versteckt, und offen auf die Leute zu geht, sie freundlich anspricht, hat in der Regel nichts zu befürchten. Aber ich persönlich will möglichst meine Ruhe haben, wenn ich meinem Hobby nachgehe, meide Orte, die häufig frequentiert werden.
Und beherzige den alten Spruch: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß." :weisheit:



Ist zwar offtopic, aber ich finde diese Unterstellungen, dass man es billigend in Kauf nimmt irgendwas bedeutendes zu finden einfach nur grausam und gleichzeitig lächerlich ...
Ich steige jeden früh in mein Auto und fahre auf Arbeit ... nehme ich jetzt auch billigend in Kauf jemanden umzufahren? Ich bin ins Auto gestiegen um auf Arbeit anzukommen ... dass man einen Radfahrer oder Fußgänger anfährt passiert wohl dem einen ab und zu. Aber aus purem Vorsatz mach ich das doch nicht! Ich finde beim sondeln ist das nichts anderes ...

BTT:
Ich bin erstaunt, wie "aufgeschlossen" die meisten Leute mit diesem Thema umgehen. Habe es bisher noch nicht erlebt, dass man blöd angemacht wurde. Man zeigt die volle Mülldose und die zwei drei EURO, die man gefunden hat und bekommt ein verhaltenes Lachen entgegen. Es gibt sogar Leute, die bedanken sich für die Entmüllung an ihren Badestränden.
Eher muss ich sagen, ist es oft andersrum ... wenn 9 von 10 Pasanten anhalten und fragen, dann habe ich beim 9. nun auch nicht mehr die Lust alles zu beantworten und ich werde knatschig^^So kommt man ja nicht voran ...
Anders ist es wieder aufm Dorf ... hier habe ich des Öfteren mal den ein oder anderen Dorfsheriff, der sich darstellen möchte ... dauert teilweise keine 10 Minuten, da wird man gelöchert und es wird gedroht, was das Zeug hält ... sie wissen aber nicht, ob es verboten ist oder nicht, deswegen drohen die meisten nur ganz kleinlaut^^aber auch freundliche jäger und förster habe ich schon getroffen ... ich glaube letzlich gibt es überall leute, die sich aufspielen müssen.

Ansonsten bekommen von mir die Leute immer die eine Antwort: Ich suche Geld. Euros. Punkt.
Ich erwähne keine Goldringe oder Abzeichen oder sowas ... es entsteht die Illusion und somit der Neid, dass man täglich als reicher Mann vom Feld geht ... natürlich völliger Quatsch, aber vielen wird das suggeriert und da kommen schon mal ganz komische Reaktionen.


ich galube schon, dass es einen sehr großen unterschied dazwischen gibt, ob dabei menschen zu schaden kommen oder nicht.
beim sondeln ist das wohl eher weniger der fall.
franz josef Offline


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Beitragvon devaiting » Do 12. Mär 2015, 20:24

petila hat geschrieben:
devaiting hat geschrieben:
Gero hat geschrieben:Im Grundgesetz, Atikel 5, Absatz 3 (Kunst und Wissenschaft) ist nach zu lesen "Forschung und Lehre sind frei." Das bedeutet im Klartext nichts anderes, als dass es mir überlassen bleibt, wie ich forschen will. Ob berufsmäßig oder als Hobbyforscher: Ich muss diese Forschung ernsthaft betreiben. D.h., ich muss entsprechend dokumentieren und nachweisen.
Wer nach Bodendenkmalen forschen will, braucht eine sogenannte "Nachforschungsgenehmigung", die in der Regel an Laien nicht erfolgt. Obwohl es grundgesetzlich festgeschrieben wurde. Deshalb hat man auch den Kunstbegriff "Bodenurkunde" erfunden. Und alles, was sich auf, oder in den Böden befindet, zu "Bodenurkunden" deklariert. Überspitzt heißt das, selbst wenn ich in meinem Garten nach einem Ring suche, den ich selbst vorher verloren habe, suche ich nach einer "Bodenurkunde" und müsste mir dafür vorher eine "Nachforschungsgenehmigung" einholen, gegen Gebühr, versteht sich. Das ist die eine Kehrseite der Medaille.

Auf der anderen Seite ist in §984 BGB genau deklariert, was unter einem "Schatz" zu verstehen ist, wenn der Eigentümer (der, dem er gehört!) nicht mehr zu ermitteln ist. Dann wird nämlich geteilt, zwischen dem Finder und dem Grundstückseigentümer.
Um nicht teilen zu müssen, hat man sich (bis auf Bayern und NRW) das sogenannte "Schatzregal" einfallen lassen. Bedeutet im Klartext: Findet jemand einen Gegenstand und nimmt ihn an sich, um ihn für sich zu behalten, begeht er entweder Unterschlagung, oder Diebstahl. Und wer im Wald eine Patrone aufhebt (ob funktionsfähig oder nicht) verstößt gegen die Regeln des Waffen- und/oder Sprengstoffrechts, sofern er keine behördliche Erlaubnis zum Umgang mit Munition und Sprengstoffen nachweisen kann, wie z.B. Munitionserwerbsberechtigung, Sprengstoffschein usw.! Das ist aber ein Kapitel für sich, erst recht in Bayern.

Die Suche nach Schätze ist weder verboten, noch braucht man dazu eine Genehmigung! Es ist also eine Frage, die sich immer wieder stellt, wie ich damit umgehe, wenn ich z.B. mit der Sonde unterwegs bin und angesprochen werde. Wer sich nicht versteckt, und offen auf die Leute zu geht, sie freundlich anspricht, hat in der Regel nichts zu befürchten. Aber ich persönlich will möglichst meine Ruhe haben, wenn ich meinem Hobby nachgehe, meide Orte, die häufig frequentiert werden.
Und beherzige den alten Spruch: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß." :weisheit:



Ist zwar offtopic, aber ich finde diese Unterstellungen, dass man es billigend in Kauf nimmt irgendwas bedeutendes zu finden einfach nur grausam und gleichzeitig lächerlich ...
Ich steige jeden früh in mein Auto und fahre auf Arbeit ... nehme ich jetzt auch billigend in Kauf jemanden umzufahren? Ich bin ins Auto gestiegen um auf Arbeit anzukommen ... dass man einen Radfahrer oder Fußgänger anfährt passiert wohl dem einen ab und zu. Aber aus purem Vorsatz mach ich das doch nicht! Ich finde beim sondeln ist das nichts anderes ...

BTT:
Ich bin erstaunt, wie "aufgeschlossen" die meisten Leute mit diesem Thema umgehen. Habe es bisher noch nicht erlebt, dass man blöd angemacht wurde. Man zeigt die volle Mülldose und die zwei drei EURO, die man gefunden hat und bekommt ein verhaltenes Lachen entgegen. Es gibt sogar Leute, die bedanken sich für die Entmüllung an ihren Badestränden.
Eher muss ich sagen, ist es oft andersrum ... wenn 9 von 10 Pasanten anhalten und fragen, dann habe ich beim 9. nun auch nicht mehr die Lust alles zu beantworten und ich werde knatschig^^So kommt man ja nicht voran ...
Anders ist es wieder aufm Dorf ... hier habe ich des Öfteren mal den ein oder anderen Dorfsheriff, der sich darstellen möchte ... dauert teilweise keine 10 Minuten, da wird man gelöchert und es wird gedroht, was das Zeug hält ... sie wissen aber nicht, ob es verboten ist oder nicht, deswegen drohen die meisten nur ganz kleinlaut^^aber auch freundliche jäger und förster habe ich schon getroffen ... ich glaube letzlich gibt es überall leute, die sich aufspielen müssen.

Ansonsten bekommen von mir die Leute immer die eine Antwort: Ich suche Geld. Euros. Punkt.
Ich erwähne keine Goldringe oder Abzeichen oder sowas ... es entsteht die Illusion und somit der Neid, dass man täglich als reicher Mann vom Feld geht ... natürlich völliger Quatsch, aber vielen wird das suggeriert und da kommen schon mal ganz komische Reaktionen.


ich galube schon, dass es einen sehr großen unterschied dazwischen gibt, ob dabei menschen zu schaden kommen oder nicht.
beim sondeln ist das wohl eher weniger der fall.


Das mag sein, darum gehts aber nicht ... es geht um den Vorsatz. Anderes Beispiel: Ich leih mir von einem Freund eine Sonde ... beim Ziehen des Spulen-Steckers habe ich plötzlich lauter Kleinteile vom Stecker in der Hand .... habe ich jetzt den Detektor geliehen, weil ich den Stecker kaputt machen oder weil ich sondeln wollte? Ich denke nicht, dass man mir ersteres vorwerfen kann ...
Vielleicht kam das Beispiel jetzt etwas verständlicher rüber.
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Beitragvon Euronenjäger » Do 12. Mär 2015, 20:26

numlok45scr hat geschrieben:ich denke, wenn man offen mit den Leuten ist und nett sind es die meisten auch. Ansonsten kann man auch sagen, dass die Sonde ein Pilzsuchgerät ist...vllt. glauben es ja einige :P


Ich wurde beim Suchen am Baggersee gefragt ob das Piepsen des Gerätes die Maulwürfe vertreibt
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Beitragvon Dalmat » Do 12. Mär 2015, 20:37

Euronenjäger hat geschrieben:
numlok45scr hat geschrieben:ich denke, wenn man offen mit den Leuten ist und nett sind es die meisten auch. Ansonsten kann man auch sagen, dass die Sonde ein Pilzsuchgerät ist...vllt. glauben es ja einige :P


Ich wurde beim Suchen am Baggersee gefragt ob das Piepsen des Gerätes die Maulwürfe vertreibt



Wenn das bloß stimmen würde dann währe der drecksack aus meinen Garten schon lange weg..

Gruß Dalmat
Egal wie traurig Du bist,auf der Spule blinkt immer ein Licht für Dich.Ausser die Spule ist leer,dann nicht.
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Beitragvon Ebinger1 » Do 12. Mär 2015, 20:59

Das ganze Gelaber mit dem "billigend in Kauf nehmen ein Bodendenkmal zu finden" beruht auf einem windigen Urteil in Norddeutschland bei dem der Kläger selber eingestanden hat er würde nichts tun um zu verhindern das er auf ein BD stößt.

Im Übrigen kommt diese Auslegung einer Umkehr der Beweislast dar. Diese kennt aber nur unser Steuerstrafrecht.

Nur weil eine Rechtsbeugung von einigen Ämter des öfteren wiederholt wird, wird sie nicht gleich zu geltendem Recht. :mrgreen:

Sonnst könnte man wirklich jedem Autofahrer ein Verfahren wegen versuchten Mordes anhängen sobald er sein KFZ in Betrieb nimmt...

auszuschließen ist ja nun mal nie das jemand durch dieses KFZ nach Antritt der Fahrt einen anderen Verkehrsteilnehmer tötet. Auch wenn diese Gefahr gegeben ist, besteht noch lange kein Grund die Teilnehme am Straßenverkehr zu untersagen.

:thanks nur die Denkmalbehörden denken halt sie könnten uns ein klein wenig für dumm verkaufen... :mrgreen:
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Beitragvon HEINER1967 » Fr 3. Apr 2015, 18:33

ich bin aus hessen und gehe den legalen sondengängerweg.
2015 lauf ich nun durch feld und flur und sammele scherben und lese diese mit dem gps gerät ein
diese ganze scherben sammle ich nun ,versehe sie mit einem fundzettel ,lege diese dann ende des jahres meinem archäologen vor.
2016 werde ich dann meine sondelgnehmigung erhalten.
selbst zum scherben sammeln braucht man in hessen ne schriftliche genehmigung.
ich denke ,nur so kann man beruhigt sondeln gehn,alles andere ist mir zu stressig
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Beitragvon Fabe1986 » Fr 17. Apr 2015, 19:46

Also allem Anschein nach sondelt Ihr alle ohne wirkliche Genehmigung. Was ist auch schon dabei, wenn man auf Waldwegen sucht, auf denen seit 100en von Jahren schon was weiß ich wer herum spaziert ist und irgendwas verloren hat. Ich betreibe dieses Hobby seit heute aktiv. Bin einfach ein Geschichtsmensch. Bin von einem kleinen Örtchen bei mir um die Ecke einen Wald und Wiesenweg Richtung Wald hoch. Erster Sichtfund war auf dem weg ein Schlüsselbund =) Es liefen auch 2 Frauen mit ihren Hunden dort entlang, aber es war leider nicht ihrer. Naja, Richtung Wald bin ich auf einer kleinen Wiese hängen geblieben mit einer alten Zufahrt die im Nichts endete. Diesen Weg ca. 3 Meter breit und 15 Meter Lang habe ich abgesucht. Während der Suche kam ein Mann so Anfang 60 mit einem riesigen Hund an und fragte mich auch. Meinte aber nur das weiter oben im Wald noch Bombensplitter und Propellerreste zu finden seien. Ich erzählte ihm jedoch, dass mir was alte Bombenabwurfgebiet über dem Zentralwand zu riskant sei und ich suche eher nach alten Münzen oder sonstigen Kleinigkeiten, Dinge die einfach eine Geschichte erzählen. Darauf hin sagte er, dass zwischen den beiden Orten ein Kriegsfeldacker sei, aus der Zeit als 1780 ca. die Franzosen unter Napoleon einmarschiert seien. Darauf hin meinte ich nur, dass ich ohne Erlaubnis nicht einfach so auf einem Acker sondeln kann (oder wie meint ihr das???).

Schlussendlich habe ich einen alten Anhänger mit einem Heiligen darauf gefunden, könnt ihr euch auch im Forum anschauen. Ich selbst kann ihn nicht datieren und er ist auch schon sehr angegriffen. War ein schönes Signal, lag aber doch recht tief unter der Erde.
Jedoch muss ich zugeben, dass die beste Antwort immer noch ist, dass man auf der Suche nach "Ruhe und Entspannung" sei. Ich bin früher oft Angeln gewesen, habe auch meinen blauen Schein und betrieb dieses Hobby damals in meiner Jugend (obwohl ich auch erst 29 bin), um dem Alltag etwas zu entfliehen. Das sondeln bringt mich einfach nach der Arbeit immer wieder gut runter und man schaltet gut ab. Ich bin im Sozialbereich tätig und arbeite viel mit Kindern und Jugendlichen, da kommt man doch schon mal gestresst von der Arbeit Heim. Schnell die Sonde geholt und nochmal 1-2 Stündchen raus in den Wald oder Wiese.

Wie handhabt ihr das denn genau mit Genehmigung? Komme aus Rheinland-Pfalz und wie ich es verstanden habe, braucht man nur die Genehmigung für historische Plätze, nur an denen suche ich ja selbst nicht.

Liebe Grüße
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Beitragvon Ebinger1 » Fr 17. Apr 2015, 20:07

In RLP ist das ganz einfach geregelt...

Zitat:

§ 21
Genehmigung von Nachforschungen, Anzeige von Arbeiten, Kostenerstattung
(1) Nachforschungen, insbesondere Geländebegehungen mit Schatzsuchgeräten sowie Ausgrabungen, mit dem Ziel, Kulturdenkmäler zu entdecken, bedürfen der Genehmigung der unteren Denkmalschutzbehörde. Sie trifft die Entscheidung (...)

Wenn du keine KDs suchst, brauchst du auch keine Genehmigung.

Zudem hat es die RLP Denkmalschutzbehörde noch nicht einmal auf die Reihe bekommen verbindlich festzulegen was ein Kulturdenkmal genau ist. :mrgreen:
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Beitragvon G.Buchner » Sa 18. Apr 2015, 06:25

HEINER1967 hat geschrieben:ich bin aus hessen und gehe den legalen sondengängerweg.
2015 lauf ich nun durch feld und flur und sammele scherben und lese diese mit dem gps gerät ein
diese ganze scherben sammle ich nun ,versehe sie mit einem fundzettel ,lege diese dann ende des jahres meinem archäologen vor.
2016 werde ich dann meine sondelgnehmigung erhalten.
selbst zum scherben sammeln braucht man in hessen ne schriftliche genehmigung.
ich denke ,nur so kann man beruhigt sondeln gehn,alles andere ist mir zu stressig


Da bin ich und wahrscheinlich viele andere, ganz deiner Meinung!
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Beitragvon Ebinger1 » Sa 18. Apr 2015, 07:52

G.Buchner hat geschrieben:
HEINER1967 hat geschrieben:ich bin aus hessen und gehe den legalen sondengängerweg.
2015 lauf ich nun durch feld und flur und sammele scherben und lese diese mit dem gps gerät ein
diese ganze scherben sammle ich nun ,versehe sie mit einem fundzettel ,lege diese dann ende des jahres meinem archäologen vor.
2016 werde ich dann meine sondelgnehmigung erhalten.
selbst zum scherben sammeln braucht man in hessen ne schriftliche genehmigung.
ich denke ,nur so kann man beruhigt sondeln gehn,alles andere ist mir zu stressig


Da bin ich und wahrscheinlich viele andere, ganz deiner Meinung!


In Deutschland gibt es etwa 40.-50.000 Sondengänger...

und etwa 750 davon haben eine NFG (aktuelle Erhebung Prof. R. Karl 2014/2015).

So viele können da nicht der Meinung sein, das man eine NFG benötigt um mit seinem Metalldetektor los zu ziehen...

Ich lasse mich auch nicht zum Bademeister ausbilden wenn ich einen Eimer Wasser holen möchte.
Im Übrigen sehe ich da schon ein klein wenig Schikane im Spiel, wenn jemand für eine NFG zu Geländebegehungen mit einem Metalldetektor zu erlangen erst mal ein Jahr lang Scherben lesen soll... :mrgreen:
Eine allgemeingültige Rechtsverordnung, welche die Erteilung einer NFG unter objektiven Kriterien regelt, gibt es wohl auch nicht.
Gleichheitsgrundsatz vergessen :?:
Oder geht es rein nach Nase :?:
Alleine das wäre für mich schon ein Grund so ein "Verfahren", in dem noch nicht einmal objektive Kriterien festgelegt sind, zu durchlaufen.
Warum stellt sich die Amtsarchäologie immer wieder über unseren Rechtsstaat :?:

Nichts aus der Geschichte gelernt :!:
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Ausrüstung - Metalldetektor EuroTek PRO (LTE)


Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch. Besonders störfest gegenüber den Mobilfunknetzen, insbesondere gegenüber LTE!

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Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
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- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
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- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
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- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




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