...und das angebliche Waldsuchverbot.
Ich lese immer wieder in diversen Gruppen und Sondengängerforen, das die Suche mit dem Metalldetektor im Waldverboten sei...
Eine Rechtsgrundlage gibt es dafür nicht.
Viel Landesdenkmalämter versuchen in der NFG (Nachforschungsgenehmigung) die Waldsuche für Sondengänger auszuschließen.
Wer sich darauf einlässt ist selber schuld.
Selbst in Hessen gibt es etliche Sucher die auch eine NFG für die Waldsuche von der Amtsarchäologie ausgestellt bekommen haben. Man muss halt nur auf seinem Recht bestehen.
Von der Amtsseite wird immer wieder ins Feld geführt der Wald sei angeblich "ungestörter Boden". Dabei wird dann gerne die Realität ignoriert. Vom Wildschein bis zum Kleingetier, durch Sturmschäden, Forstarbeiten und Wegebau, kommt es zum Teil bis in Tiefen von 100 cm zu erheblichen Bodenverlagerung und den damit verbundenen Beeinträchtigungen von Fundzusammenhängen.
In den letzten Jahrhunderten war im Übrigen der Waldbestand wesentlich kleiner und die Nutzung der noch vorhandenen Waldbereiche auch viel extensiver.
"Seit der Ausbreitung des Ackerbaus vor etwa 7.000 Jahren beeinflusst der Mensch zunehmend die Wälder. Die starke Nutzung der Wälder im Mittelalter und vor der industriellen Revolution führte Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem Tiefstand der Bewaldung. Kahle und wüste Flächen prägten damals die Landschaft. "
Zitat aus: http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads ... cationFile
Hier mal etwas zur Entwicklung unseres Walds:
http://www.sdw.de/waldwissen/oekosystem ... es-waldes/
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 06078.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Wald
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte ... tteleuropa
http://de.wikipedia.org/wiki/Wald#Zeithorizonte
http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/i ... d-100.html


