Raidtomber hat geschrieben: Ich weis nur das es nicht funktionieren wird Mauern zu bauen wie bei den von flumi genannten Mittelalterstätten. Irgendwann werden diese Mauern eingerissen und dann Gnade Gott denen die drinne sind. Wie damals in Magdeburg!!!
Sehr geehrter Herr Raidtomber, woher wissen Sie, dass es nicht funktionieren wird ?
FLEXIBLE ABSCHOTTUNGDas
flexible Abschottung sehr wohl und sogar sehr gut
funktioniert, zeigen die klassischen Einwanderungsländer
Australien, USA und Kanada.
Die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten von Amerika, Australiens oder Kanadas würden niemals den Lehrsätzen des
grenzenlosen Humanismus standhalten, die
selbstgerechte Moralisten gern für Deutschland oder die Europäische Union bereithalten, wenn sie auch nur den Anschein von
Eindämmung irregulärer Migration erwecken.
Alle Einwanderungsländer mit langer Erfahrung zeigen, dass sie eben
nicht kommen lassen, wer gerade kommen will ... dass sie mit illegaler Einwanderung
nicht tolerant umgehen ... dass sie
Einwanderung eben nicht den Gesinnungsethikern überlassen !!!!
Die Kritik an den Zuständen auf dem Mittelmeer ist berechtigt. Aber ein langfristiger Einsatz von „Frontex“, der allen Migranten, Flüchtlingen und Schlepperbanden, die im Norden Afrikas und im Nahen Osten bereitstehen, das
irrige Signal gibt, das Meer sei ein garantierter Weg in die Sicherheit ist ganz sicher
nicht die richtige Antwort.
Einwanderungspolitik sollte nicht das Lockmittel sein, Migranten in ihr Verderben zu stürzen.Mit dem Wort „
Asyl“ wird der Eindruck erweckt, es handele sich bei den Migranten um Menschen, denen man unbedingt helfen müsse ... es wird verschleiert, dass es sich unter den aktuellen Umständen um
pure Einwanderung handelt – und zwar
dauerhafte Einwanderung. Und bei denen, die uns "überfluten", handelt es sich in der ganz großen Masse um das
Prekariat der Welt, um Menschen, die einfach eine bessere Lebensperspektive suchen.
Die, denen es wirklich "dreckig" geht, die wirklich unserer Hilfe bedürfen, bleiben sogar in den Herkunftsländern zurück, da sie sich die "Reise" nach Europa gar nicht leisten können. Die,
die zu uns kommen, sind nicht die wirklich Armen und Hilfsbedürftigen dieser Welt ... das haben die barmherzigen Samariter nur noch nicht begriffen.
Das deutsche Asylverfahren und Bleiberecht verwandeln sich derzeit in eine
neue und recht umfangreiche Form der Einwanderung. Jeder, der selbst entscheidet, dass es zu uns kommen will, hier arbeitet, seine Kinder in die Schule schickt, Deutsch lernt und nicht straffällig wird – darf bleiben, auch wenn sein Asylantrag abgelehnt wird und es auch sonst keinen Grund gibt, ihn als Flüchtling anzuerkennen ...
Deutschland ist - zumindest in den Augen der
Asyl-Utopisten - ja riesengroß und unermesslich reich ... quasi ein "irdisches Paradies", in dem das Geld auf den Bäumen wächst und Milch und Honig fließen ... und in dem alle Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen friedlich zusammenleben und sich alle lieb haben werden.
Eine
flexible Abschottung nach dem Vorbild klassischer Einwanderungsländer und eine
Migrationspolitik, die wählerisch ist und in den Staaten ansetzt, aus denen Flüchtlinge und Migranten aufbrechen wollen, wären ehrlicher, einfacher, weniger lebensbedrohlich und deshalb menschenwürdiger.
Gnade uns Gott, wenn die Einwanderer - die wir bereits gutmütig in unser Land gelassen haben - merken, dass sie den Wohlstand, den sie sich erhofft haben, niemals erreichen werden. Eigentlich ist das nur die
Anwendung des gesunden Menschenverstandes ... aber der scheint vielen Menschen in Deutschland - insbesondere den Politikern - leider abhanden gekommen zu sein.