Migranten-Unterbringung im Hotel
Weil es an Unterkünften fehlt, quartieren manche Großstädte Flüchtlinge dauerhaft in Hotels ein.
Menschen, überwiegend aus dem arabischen Raum und Nordafrika überqueren zu großen Teilen illegal die Grenze, drängen mit wenig Aussicht in ein System, das für andere Zwecke gestaltet wurde, und klamme Städte wie Berlin sehen in ihrer Not keinen anderen Ausweg als Hotelzimmer anzumieten ... dauerhaft.
Die Stadt Berlin erwägt das Leben im Hotel nun auch für 10.000 Migranten. zwischen 35 und 50 Euro pro Nacht und Person will man dafür ausgeben ... auch wenn in Berlin eigentlich preiswerte Zimmer schon ab 20 Euro/Nacht zu finden sind ... und wenn die Stadt eine Vollauslastung über Jahre garantiert, sollte es da doch eigentlich noch Verhandlungsspielraum geben.
Auch in Köln lebten zum Jahreswechsel rund 2.500 Migranten in Hotels und Pensionen. In Halle und Dresden ebenso. Die Stadt Köln kaufte in 2014 ein Hotel (93 Zimmer) für 5,6 Mio. und baut es gerade mit weiteren 600.000 € zur Flüchtlingsunterbringung um.
Warum zahlen Sozialbehörden deutschen Bürgern, die keine Wohnung finden, kein Hotel-Zimmer? Warum gilt das für Studenten oder Absolventen nicht? Warum nicht für deutsche Obdachlose?
Während ein "deutscher Hartz-IV-Empfänger" in Berlin maximal 364 €/Monat für seine Unterkunft bekommt (alles andere gilt als "nicht angemessen") ... werden Migranten für 1.500 €/Monat einquartiert. Wieso wird ein deutscher Hartz-IV-Empfänger, der unter Umständen viele Jahre in die deutschen Sozialsysteme eingezahlt hat, schlechter gestellt als jemand der erstmals in unser Land kommt?
Außerdem haben die "deutschen Hartz-IV-Empfänger" eine Residenzpflicht (als deutscher "Hartz-IV"-Empfänger darf man den Wohnort nur mit Genehmigung des "Jobcenters" verlassen), die es für die Migranten (weil für Migranten angeblich die Beschränkung der Bewegungsfreiheit menschenunwürdig ist) nicht gibt.
Man versetze sich mal in die Lage eines Hartz-IV-Empfängers, der gerade das Geburtstagsgeschenk seiner Tochter in Höhe von 30 € der Behörde melden musste, damit es von seinen Bezügen abgezogen wird ... und der gleichzeitig täglich in der Zeitung liest, was bei Flüchtlinge so alles möglich ist ... Neubausiedlungen, Hotelübernachtungen, mehrfach Identitäten und vor allem eine allumfassende Liebeswürdigkeit in den Medien. Der muss sich doch als Mensch 2. Klasse fühlen.
Hotels für Flüchtlinge anzumieten, hat nicht nur Auswirkungen auf den sozialen Frieden in Deutschland sondern auch die Außenwirkung auf die Familien der Flüchtlinge in den Herkunftsländern, ist einfach nur genial. Man stelle sich nur mal vor, ein Flüchtling kommt in sein Hotelzimmer, zuckt sein Handy und schickt ein paar Fotos seine "Luxusunterkunft" in die Heimat oder eines der Flüchtlingslager.
Rechnen wir nur zwei Leute pro 25 m²-Hotelzimmer (wobei ich eher davon aus, dass sich drei oder vier es teilen dürfen) dann sind das bei nur zwei Personen bereits 3.000 € Miete/Monat = 120 €/qm ... dafür kann man sich auch eine Luxuswohnung in bester Berliner Stadtlage anmieten. Das ist einfach komplett verrückt.
Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) erhalten derzeit syrische Flüchtlinge 13 bis 14 Dollar pro Kopf und Monat, in Lagern rings um ihr Heimatland das sind weniger als 50 Cent täglich, von denen sie essen und überleben müssen.
600 000 000 Euro / 0,50 Euro/ Flüchtling X 365 Tage = 3 287 671 Flüchtlinge / Jahr
Mit den 600 Millionen Euro, die für 10 000 Privilegierte bereitgestellt werden sollen, könnten nach WFP in den Lagern um Syrien mehr als 3,2 Millionen Flüchtlinge ernährt werden. Die 10 000 privilegierten Migranten bei uns sind auch keine besseren Menschen als die übrigen Flüchtlinge.
Eine Beratungsgesellschaft hat errechnet, dass ein Hotelbesitzer bei einem normalen Zimmerpreis von 60 Euro und 60 % Auslastung erheblichen Gewinn machen könnte, wenn er sein Haus als Flüchtlingsheim an eine Kommune vermietet. Selbst bei nur 25 € pro Kopf bekäme er 50 € pro Doppelzimmer, das macht bei 100 % Auslastung satte 5.100 € mehr im Jahr pro Zimmer. Ein mittelgroßes Haus mit 60 Zimmern würde also etwas mehr als 300.000 € zusätzlich einnehmen.Außerdem kann er sich Personal sparen, weil Zimmermädchen und Köche nicht mehr gebraucht werden. Die werden dann übrigens wegen der Migranten arbeitslos.
Hinterher steht natürlich eine Komplettsanierung des Hotels an ... denn viele der Migranten hausen wie die Vandalen.
Der Aufwand bei der dezentralen Hotelunterbringung ist riesig ... es entstehen regelmäßig Probleme vor Ort ... die Bedingungen sind nach dem Zufallsprinzip völlig unterschiedlich für die einzelnen Menschen ... die Erfassung und Betreuung wird unnötig erschwert.
Wenn man aus humanitären Gründen schon zigtausende Menschen aufnimmt, ist die Schaffung zentraler Flüchtlingslager die einzig sinnvolle Lösung. Zelte oder Bungalows für 50.000 Personen an einem Ort, dazu die nötigen Sanitäranlagen, Speiseräume, Medizinischen Punkte, Verwaltungscontainer zentralisiert an wenigen Punkten und das ganze gegen unbefugtes betreten und verlassen gesichert, würde erheblichen Ärger und Aufwand ersparen und zugleich die Attraktivität Deutschlands erheblich senken.
Die Dänen stellen extra Zelte auf - egal wie kalt es ist - um den neuen Ankömmlingen zu suggerieren ... herzlich willkommen, wir freuen uns ... und wir freuen uns noch mehr, wenn du wieder verschwindest, weil es dir hier zu ungemütlich ist ... und du auch deinen Landsleuten fleißig von den schlechten Verhältnissen hier erzählst. Und wir Deutschen ?
Wer mal in den Metropolen wie Mumbai, Nairobi, Sao Paulo, ... war, der weiß, was auf uns zu kommt. Da sollten wir uns nichts vormachen ... es sei denn ein Wunder geschieht.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-02/f ... erbringung

