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35 Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon Historiker » Fr 12. Feb 2016, 13:50

Migranten-Unterbringung im Hotel

Weil es an Unterkünften fehlt, quartieren manche Großstädte Flüchtlinge dauerhaft in Hotels ein.

Menschen, überwiegend aus dem arabischen Raum und Nordafrika überqueren zu großen Teilen illegal die Grenze, drängen mit wenig Aussicht in ein System, das für andere Zwecke gestaltet wurde, und klamme Städte wie Berlin sehen in ihrer Not keinen anderen Ausweg als Hotelzimmer anzumieten ... dauerhaft.

Die Stadt Berlin erwägt das Leben im Hotel nun auch für 10.000 Migranten. zwischen 35 und 50 Euro pro Nacht und Person will man dafür ausgeben ... auch wenn in Berlin eigentlich preiswerte Zimmer schon ab 20 Euro/Nacht zu finden sind ... und wenn die Stadt eine Vollauslastung über Jahre garantiert, sollte es da doch eigentlich noch Verhandlungsspielraum geben.

Auch in Köln lebten zum Jahreswechsel rund 2.500 Migranten in Hotels und Pensionen. In Halle und Dresden ebenso. Die Stadt Köln kaufte in 2014 ein Hotel (93 Zimmer) für 5,6 Mio. und baut es gerade mit weiteren 600.000 € zur Flüchtlingsunterbringung um.

Warum zahlen Sozialbehörden deutschen Bürgern, die keine Wohnung finden, kein Hotel-Zimmer? Warum gilt das für Studenten oder Absolventen nicht? Warum nicht für deutsche Obdachlose?

Während ein "deutscher Hartz-IV-Empfänger" in Berlin maximal 364 €/Monat für seine Unterkunft bekommt (alles andere gilt als "nicht angemessen") ... werden Migranten für 1.500 €/Monat einquartiert. Wieso wird ein deutscher Hartz-IV-Empfänger, der unter Umständen viele Jahre in die deutschen Sozialsysteme eingezahlt hat, schlechter gestellt als jemand der erstmals in unser Land kommt?

Außerdem haben die "deutschen Hartz-IV-Empfänger" eine Residenzpflicht (als deutscher "Hartz-IV"-Empfänger darf man den Wohnort nur mit Genehmigung des "Jobcenters" verlassen), die es für die Migranten (weil für Migranten angeblich die Beschränkung der Bewegungsfreiheit menschenunwürdig ist) nicht gibt.

Man versetze sich mal in die Lage eines Hartz-IV-Empfängers, der gerade das Geburtstagsgeschenk seiner Tochter in Höhe von 30 € der Behörde melden musste, damit es von seinen Bezügen abgezogen wird ... und der gleichzeitig täglich in der Zeitung liest, was bei Flüchtlinge so alles möglich ist ... Neubausiedlungen, Hotelübernachtungen, mehrfach Identitäten und vor allem eine allumfassende Liebeswürdigkeit in den Medien. Der muss sich doch als Mensch 2. Klasse fühlen.

Hotels für Flüchtlinge anzumieten, hat nicht nur Auswirkungen auf den sozialen Frieden in Deutschland sondern auch die Außenwirkung auf die Familien der Flüchtlinge in den Herkunftsländern, ist einfach nur genial. Man stelle sich nur mal vor, ein Flüchtling kommt in sein Hotelzimmer, zuckt sein Handy und schickt ein paar Fotos seine "Luxusunterkunft" in die Heimat oder eines der Flüchtlingslager.

Rechnen wir nur zwei Leute pro 25 m²-Hotelzimmer (wobei ich eher davon aus, dass sich drei oder vier es teilen dürfen) dann sind das bei nur zwei Personen bereits 3.000 € Miete/Monat = 120 €/qm ... dafür kann man sich auch eine Luxuswohnung in bester Berliner Stadtlage anmieten. Das ist einfach komplett verrückt.

Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) erhalten derzeit syrische Flüchtlinge 13 bis 14 Dollar pro Kopf und Monat, in Lagern rings um ihr Heimatland das sind weniger als 50 Cent täglich, von denen sie essen und überleben müssen.

600 000 000 Euro / 0,50 Euro/ Flüchtling X 365 Tage = 3 287 671 Flüchtlinge / Jahr

Mit den 600 Millionen Euro, die für 10 000 Privilegierte bereitgestellt werden sollen, könnten nach WFP in den Lagern um Syrien mehr als 3,2 Millionen Flüchtlinge ernährt werden. Die 10 000 privilegierten Migranten bei uns sind auch keine besseren Menschen als die übrigen Flüchtlinge.

Eine Beratungsgesellschaft hat errechnet, dass ein Hotelbesitzer bei einem normalen Zimmerpreis von 60 Euro und 60 % Auslastung erheblichen Gewinn machen könnte, wenn er sein Haus als Flüchtlingsheim an eine Kommune vermietet. Selbst bei nur 25 € pro Kopf bekäme er 50 € pro Doppelzimmer, das macht bei 100 % Auslastung satte 5.100 € mehr im Jahr pro Zimmer. Ein mittelgroßes Haus mit 60 Zimmern würde also etwas mehr als 300.000 € zusätzlich einnehmen.Außerdem kann er sich Personal sparen, weil Zimmermädchen und Köche nicht mehr gebraucht werden. Die werden dann übrigens wegen der Migranten arbeitslos.

Hinterher steht natürlich eine Komplettsanierung des Hotels an ... denn viele der Migranten hausen wie die Vandalen.

Der Aufwand bei der dezentralen Hotelunterbringung ist riesig ... es entstehen regelmäßig Probleme vor Ort ... die Bedingungen sind nach dem Zufallsprinzip völlig unterschiedlich für die einzelnen Menschen ... die Erfassung und Betreuung wird unnötig erschwert.

Wenn man aus humanitären Gründen schon zigtausende Menschen aufnimmt, ist die Schaffung zentraler Flüchtlingslager die einzig sinnvolle Lösung. Zelte oder Bungalows für 50.000 Personen an einem Ort, dazu die nötigen Sanitäranlagen, Speiseräume, Medizinischen Punkte, Verwaltungscontainer zentralisiert an wenigen Punkten und das ganze gegen unbefugtes betreten und verlassen gesichert, würde erheblichen Ärger und Aufwand ersparen und zugleich die Attraktivität Deutschlands erheblich senken.

Die Dänen stellen extra Zelte auf - egal wie kalt es ist - um den neuen Ankömmlingen zu suggerieren ... herzlich willkommen, wir freuen uns ... und wir freuen uns noch mehr, wenn du wieder verschwindest, weil es dir hier zu ungemütlich ist ... und du auch deinen Landsleuten fleißig von den schlechten Verhältnissen hier erzählst. Und wir Deutschen ?

Wer mal in den Metropolen wie Mumbai, Nairobi, Sao Paulo, ... war, der weiß, was auf uns zu kommt. Da sollten wir uns nichts vormachen ... es sei denn ein Wunder geschieht.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-02/f ... erbringung
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Beitragvon Iceman1 » Fr 12. Feb 2016, 16:26

Deutschland ist schön, wenn man kein Deutscher ist.
"Jage nicht was du nicht töten kannst."
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Beitragvon Raidtomber » Sa 13. Feb 2016, 00:07

Historiker hat geschrieben:Daher ist es i.d.R. schwierig, mit Zahlen und Fakten zu argumentieren ... denn diese berücksichtigen den Faktor "Psyche" nicht.

Ja gemäs Churchil "glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast"! *LOL*

Im Internet kann doch jeder mit Zahlen rumschmeisen wie er lustig ist!!! Wer kann die schon alle überprüfen und wer will sich das antun??? Du Historiker schreibst halbe Romane voller fett gedruckter Wörter und voller Zahlen. Sieht ja ganz doll aus und wirkt seriös... also für den der sich wirklich das antun will des ganze Zeugs zu lesen. Für mich ist es einfach nur Propaganda. Gut geschrieben aber das haben halt gute Propagandisten so drauf. Siehe Herr Göbbels.

Ciao!
RT
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Beitragvon Hr.Kaleu » Sa 13. Feb 2016, 05:45

Was @Historiker (und andere) hier schreiben hat nicht im entferntesten etwas mit "Propaganda" zu tun.

Und @Historiker unterschwellig mit dem Propagandaminister des dritten Reiches zu vergleichen ist eine infame Unterstellung!
Hr.Kaleu Offline

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Beitragvon heinrich » Sa 13. Feb 2016, 08:03

Ich finde ,die Propaganda zur Fortführung des Krieges 1945 , hat mehr Ähnlichkeit mit der Fortführung der ungebremsten

Zuwanderung ,um das Elend zu beenden ,hat damals hat das Volk auf eine Wunderwaffe gehofft und heute

auf Merkels Plan B (A 2)

Man muss nur fest an die Unsinkbarkeit des Schiffes glauben , dann geht man zwar trotzdem unter
gerät aber als letzter in Panik .
heinrich Offline


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Beitragvon G.Buchner » Sa 13. Feb 2016, 08:12

Als die ersten "Gastarbeiter" vor rund 50 Jahren nach Deutschland kamen, dachten alle, dass sie nach einiger Zeit wieder in ihre Heimatländer zurückkehren würden. Die "Gastarbeiter" selbst dachten das auch. Erst im Laufe der Jahre wandelte sich das. Die Integration nahm ihren unauffälligen Anfang, ohne dass man es so genannt hätte. Irgendwann entwickelte man erste Vorstellungen davon, was Integration wohl sein könne. Am verbreitesten waren Vorstellungen, dass sie halt irgendwann "wie Deutsche" werden. Und auch das wandelte sich nur sehr langsam. Das Konzept "Assimilation" wich dem, was man später "Multikulti" nannte.

Und auch das Konzept "Multikulti" bekam Brüche - wobei ich finde, dass bis heute Elemente davon richtig und erwünscht sind, und andere Elemente, solche die "Parallelgesellschaften" förderten, eben sehr falsch waren. Aber dennoch gehören alle diese Erfahrungen zur Entwicklung eines soliden Bildes von veränderten Gesellschaften. Denn da stehen wir heute: das deutsche Volk gibt es noch, aber es lebt seit vielen Jahren mit Einwanderern Tür an Tür. Wir haben uns längst daran gewöhnt!

Wir - damit meine ich die Mehrheit der europäischen Bevölkerung. Die Minderheit stellen die Osteuropäer dar, auch die Ostdeutschen. Denen fehlt die Erfahrung mit den "Gastarbeitern", denn selbst wenn zum Beispiel in der DDR "Vertragsarbeiter" aus dem Ausland lebten, hat man nie Vorstellungen von Integration entwickelt. Halten wir fest: der Umgang mit den Menschen aus anderen Ländern reißt die Barrieren ein. Am Ende hört man auf, die nationale Herkunft der Leute zu reflektieren, sondern sie sind das, was Bio-Deutsche eben auch sind: Nachbarn, Kollegen, Mitschüler, Freunde - nette Leute, dumme, schlaue, hübsche, kriminelle, Idioten ... die einen bereichern uns, die anderen gehen uns auf die Nerven. Und bei allem Verständnis, wie sich zum Beispiel Ungarn einfach abschottet und das Elend der Flüchtlinge kalt ignoriert, das erschüttert mich und stößt mich auch ab!

Bei den Flüchtlingen, die heute zu uns kommen, wird sich erst allmählich herausstellen, ob sie zu Einwanderern werden wollen. Viele werden wohl so bald als möglich in ihre Heimat zurückkehren. Vorausgesetzt, dass die Weltpolitik, einschließlich des deutschen Staates, der deutschen Wirtschaft, deren geschäftlichen und geopolitischen Interessen das überhaupt möglich machen. Denn wenn die Zerstörung rund um Syrien so weiter geht und zudem die IS-Terroristen weiter an Boden gewinnen, dann ist das ja gar nicht möglich.

Für die Integration der Menschen, die als Flüchtlinge hier ankommen und die hier bleiben werden, sind eigentlich ausreichend Erfahrungen vorhanden, und das, obwohl sich Deutschland nie als Einwanderungsland versanden hat. Jetzt fragt sich nur, ob man auf die Erfahrungen zurückgreift und das gut macht, oder ob man "gewollt" herumstümpert, wie das seit Monaten am Berliner LaGeSo der Fall ist. Und nicht nur da - es gibt auch Einrichtungen, wo die Essensrationen zu klein sind, Ämter, die Papiere verschlampen, viel zu lange Wartezeiten auf einen Deutschkurs und vieles mehr. Parallel zu diesen Fehlern treiben rechte Banden immer offener ihr Unwesen. Und ich verstehe nicht, dass der deutsche Staat und die bürgerliche Gesellschaft das nicht stärker abwehren. Mir graut vor dem Verdacht, dass das unterschwellig toleriert oder sogar erwünscht wird - auch von Leuten, die das niemals offen zugeben würden.

Für mich gab und gibt es zur Aufnahme der Flüchtlinge keine Alternative. Auch wenn mir ganz bestimmt nicht alles passt, was dabei so vor sich geht. Ich versuche für mich, viele Fragen auf pragmatischer Ebene zu klären. Zwei Beispiele: die Polizei muss sich auf veränderte Herausforderungen einstellen und für Recht und Ordnung sorgen - bloß keine Entwicklung wie in den unerwünschten "Parallelgesellschaften", wo sogar eine eigene Rechtssprechung stattfindet. (Scharia als Rechtsgrundlage, ein Alptraum!) Und dazu gehört auch, dass möglichst alle Schulen "Willkommensklassen" einrichten (und eben nicht nur einzelne Schulen) von wo aus dann die Kinder schrittweise in reguläre Klassen überführt werden. Dafür müssten dann aber "deutsche" Eltern aufhören, ihre Kinder um jeden Preis in solche Schulen zu geben, die mit einem hohen Prozentsatz "deutscher" Kinder werben. Also, mit gutem Willen und entsprechender finanzieller Ausstattung ist das alles möglich.

Ich bin in meiner weiteren Einschätzung gespalten: einerseits habe ich viele Bedenken, ob das alles gut gehen wird - andererseits sehe ich, dass durch die Flüchtlinge eine Entwicklung in Deutschland angestoßen wurde. Eine Art Lähmung wurde aufgebrochen, es wird wieder geredet - und wie! Es schäumt ja gerade über hier! Alles mögliche wird hochgeschwemmt, was lange im Unterschwelligen waberte. Und, etwas weniger zwiespältig, endlich wird der Bau von bezahlbaren Wohnungen in Gang gebracht, nach Jahren, wo Wohnraum in öffentlicher Hand privatisiert wurde! Immerhin ein Anfang. Da sollten wir weiter anschieben, finde ich. Und auf diesem Wege allmählich zu den anderen Themen zurückkehren.
G.Buchner Offline

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Beitragvon Historiker » Sa 13. Feb 2016, 12:49

G.Buchner hat geschrieben:Als die ersten "Gastarbeiter" vor rund 50 Jahren nach Deutschland kamen, dachten alle, dass sie nach einiger Zeit wieder in ihre Heimatländer zurückkehren würden. Die "Gastarbeiter" selbst dachten das auch. Erst im Laufe der Jahre wandelte sich das. Die Integration nahm ihren unauffälligen Anfang, ohne dass man es so genannt hätte. Irgendwann entwickelte man erste Vorstellungen davon, was Integration wohl sein könne. Am verbreitesten waren Vorstellungen, dass sie halt irgendwann "wie Deutsche" werden. Und auch das wandelte sich nur sehr langsam. Das Konzept "Assimilation" wich dem, was man später "Multikulti" nannte.

Und auch das Konzept "Multikulti" bekam Brüche - wobei ich finde, dass bis heute Elemente davon richtig und erwünscht sind, und andere Elemente, solche die "Parallelgesellschaften" förderten, eben sehr falsch waren. Aber dennoch gehören alle diese Erfahrungen zur Entwicklung eines soliden Bildes von veränderten Gesellschaften. Denn da stehen wir heute: das deutsche Volk gibt es noch, aber es lebt seit vielen Jahren mit Einwanderern Tür an Tür. Wir haben uns längst daran gewöhnt!


Hallo G. Buchner,

ich freue mich über deinen ausführlichen, sehr sachlichen Beitrag, der viel Optimismus ausstrahlt.

Zum Thema gelungene Integration der G A S T A R B E I T E R:

Bei der Assimilation ist es wie mit dem Tropfen, der sich ins Meer ergießt. Hinterher ist der Tropfen nicht mehr dass, was er vorher war. Aber auch das Meer hat sich verändert durch die vielen verschiedenen Tropfen, die hineingeflossen sind ... das ist dann - wenn in geringem Maße erfolgt - eine positive "kulturelle Bereicherung".

Eine bestimmte Anzahl an Einwanderern kann eine Gesellschaft problemlos verkraften (siehe Gastarbeiter) - selbst wenn sie sich nicht assimiliert - aber die Masse der Migranten (überwiegend aus archaischen, muslimischen Kulturen), die wir jetzt bereits hier haben ist nicht zu verkraften.

Die Integration der türkischen Gastarbeiter ist auf breiter Ebene bis heute nicht gelungen. Es ist einfach nicht möglich, Menschen in eine Gesellschaft zu integrieren, die einer vollkommen anderen Kultur und Religion angehören. Im wesentlichen bestimmt die Herkunft ob sich ein Mensch in Deutschland integriert ... Europäer, Christen, Romanische Sprachen sind da ganz klar im Vorteil.

So erreichen Einwanderer mit italienischem Migrationshintergrund bei einigen Arbeitsmarktindikatoren beinahe die Werte der Einheimischen. Die Jugenderwerbslosigkeit liegt sogar unter dem Wert der Deutschen ohne Migrationshintergrund. Auch der Anteil derer, die von öffentlichen Leistungen abhängig sind, ist zwischen der ersten und der zweiten Generation gesunken.

Hingegen haben 72 % der türkischen Zuwanderer zwischen 20 und 64 keinen Berufsabschluss ... d.h. 72 % der mit Abstand größten Migrantengruppe hat allenfalls die Chance auf einen Hilfsarbeiterjob ... und wenn sie es schwer haben, eine vernünftige Arbeit zu finden, ist auch die Bereitschaft gering, sich zu integrieren. Was das bedeutet, lässt sich in den Ausländer-Ghettos der deutschen Großstädte Tag für Tag beobachten. Dort sind sie meist unter sich. Junge Türken stehen gelangweilt, genervt und aggressiv an der Straßenecke. Ein böser Kreislauf aus Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit.

Die Zeit schrieb schon 2004:
"Es muss erlaubt sein, auf eine Form der Einwanderung zu schauen, die der Volkswirtschaft heute wenig bringt und den Steuerzahlern schwer nachvollziehbare Belastungen abverlangt. Die Zahlen sind ein einziges Desaster. Die Arbeitslosenquote der türkischen Bevölkerung ist mehr als doppelt so hoch wie bei der deutschen. In Berlin, der Stadt mit der höchsten türkischen Kolonie außerhalb der Türkei (122.000), liegt sie seit Ende der neunziger Jahre sogar bei 40 %. Die Zahl der Türken, die von der Sozialhilfe leben: prozentual mehr als dreimal so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung. Insgesamt waren 2001 nur noch 44 % der Türken in Deutschland erwerbstätig, Tendenz weiter sinkend. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter der Türken in Berlin liegt aufgrund massenhafter Berufsunfähigkeit bei rund 50 Jahren. Von einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen eingezahlten Beiträgen und Auszahlung kann da keine Rede mehr sein. Es ist, als werde das Prinzip der Einwanderung auf den Kopf gestellt, nach dem Menschen ihre Heimat verlassen, um sich selbst, spätestens aber ihren Kindern mit eigener Hände Arbeit eine bessere Zukunft zu schaffen."
http://www.zeit.de/2004/41/01__leit_1_41


Das die Integration der türkischen Gastarbeiter nicht wirklich gelungen ist, sieht man u.a. an der Zahl der binationalen deutsch-türkischen Ehen (weniger als 5 %) ... und wenn, dann sind es zu 95 % türkische Männer, die diese Option wahrnehmen ... und die Scheidungsquote ist extrem hoch, da die deutschen Frauen schnell merken, auf was sie sich da eingelassen haben ... der muslimische Macho-Ehemann nämlich i.d.R. von ihnen verlangt, die fremde Kultur und Religion anzunehmen und sich in der muslimischen Frauenrolle dem Ehemann und dessen Familie unterzuordnen. Die Ablehnung der Integration und Assimilation finden ihr Extrem in den sogen. "Ehrenmorden".

Multikulti fördert das Nebeneinander in verfestigten Parallelgeschaften ... Wertegemeinschaften, die mit der aufnehmen Gesellschaft nicht einhergehen können und möchten.

Integration und Assimilation fördern das Miteinander. Wer sich als Migrant oder präziser als Ausländer in die Gesellschaft integriert, der kommt der aufnehmenden Gesellschaft entgegen. Wer sich assimiliert, der ist in der Gesellschaft angekommen.

Ist die Zahl der Einwanderer zu groß, schließen Parallelgesellschaften den Versuch der Integration von Migranten und der an die Nachfolgegeneration gerichtete Assimilation aus.

Die aufnehmende Gesellschaft muss darauf bestehen, dass jeder Einwanderer eine Bringschuld an sie hat - die Integration und Assimilation einfordert ... sonst löst sich das Wertegefüge der aufnehmenden Gesellschaft auf und führt in das Dilemma einer orientierungslosen Gesellschaft ohne Charakter.

Dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan ist die Assimilation ein besonderer Dorn im Auge ... er hält Assimiliation für ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und fordert die in Deutschland lebenden Türken auf, sich nicht anzupassen.
Zuletzt geändert von Historiker am Sa 13. Feb 2016, 15:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Historiker » Sa 13. Feb 2016, 13:32

Raidtomber hat geschrieben:Ja gemäs Churchil "glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast"! *LOL*
Im Internet kann doch jeder mit Zahlen rumschmeisen wie er lustig ist!!! Wer kann die schon alle überprüfen und wer will sich das antun??? Du Historiker schreibst halbe Romane voller fett gedruckter Wörter und voller Zahlen. Sieht ja ganz doll aus und wirkt seriös... also für den der sich wirklich das antun will des ganze Zeugs zu lesen. Für mich ist es einfach nur Propaganda. Gut geschrieben aber das haben halt gute Propagandisten so drauf. Siehe Herr Göbbels.


Sehr geehrter Herr Raidtomber,

Sie bestätigen mit Ihrem Kommentar in ganz besonderer Weise genau das, was ich bereits über Ihre ideologische Verblendung in meinem vorhergehenden Beitrag ausgeführt habe.

Einfach nur alles ignorieren, infrage stellen und als "Propaganda" abtun (oder am besten erst gar nicht lesen), was das eigene, ideologisch geprägte Weltbild (und die Wirklichkeit, die Sie daraus konstruiert haben) ins Wanken bringen könnte.
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Beitragvon toter winkel » Sa 13. Feb 2016, 14:04

Historiker hat geschrieben:70 % der Migranten brechen ihre Ausbildung ab ... da sie u.a. der Ansicht sind, dass der Lohn für ein so reiches Land wie Deutschland viel zu gering sei.

Derzeit werden große Anstrengungen unternommen, die Migranten in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu integrieren ... leider nur mit minimalem Erfolg.

Denn bei den Integrationsbemühungen hat man die Rechnung ohne die extrem hohen Erwartungen der Migranten gemacht ... nicht nur, dass sie aufgrund ihrer fehlenden Bildung/Qualifikation und der fehlenden Deutschkenntnisse überhaupt nicht in der Lage sind, auch nur mittelfristig eine Ausbildung anzutreten ... nein, auch die unrealistischen Ansprüche der meisten Migranten sind kaum zu befriedigen ... so ist den Neueinwanderern der Lohn - mit dem deutsche Azubis sehr zufrieden sind - auch viel zu gering.

70 % der Migranten, die im September 2013 eine Ausbildung begonnen haben, haben diese daher abgebrochen ... und suchen jetzt nach einer Möglichkeit, ohne Sprachkenntnisse und Ausbildung möglichst schnell viel Geld zu verdienen, so wie sie es bei ihrer Reise ins Märchenland Deutschland erwartet haben.

Ich würde Dich gerne nach China schicken! Damit Du dort eine Ausbildung zum Koch ohne Sprachkenntnisse
beginnst, ich glaube du würdest dir sehr viel mühe geben, und trotzdem verkacken....
äh frage: Kannst Du eigentlich übers Wasser laufen?
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 57887.html
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Beitragvon Historiker » Sa 13. Feb 2016, 15:07

Assimilation:

Es ist unmöglich für Deutschland, die Migranten in ihrer gegenwärtigen Zahl zu assimilieren.

Assimilation bedeutet, dass sich eine Minderheit einer dominanten Mehrheitskultur anpasst und schließlich in ihr vollkommen aufgeht.

Man kann Assimilation auch „vollständige Integration“ nennen – in Abgrenzung zur „strukturell-funktionalen Integration“ kommt hier auch eine „kulturell-identifikatorische Integration“ hinzu.

Das heißt, dass man davon ausgeht, dass die Zuwanderer ihre bisherige Identität vollständig aufgeben und Deutsche werden. Also die deutsche Kultur, Bräuche und Tradition annehmen und sich – außer vielleicht was das Äußerliche angeht – nicht mehr von Deutschen unterscheiden.

Das ist aber unmöglich. Denn niemand wird und kann seine ethnokulturelle Identität abstreifen wie ein altes Hemd. Es ist ein Teil der eigenen Persönlichkeit, des eigenen Charakters, des eigenen Daseins.

Für ein Individuum kann Assimilation daher immer nur in einem bestimmten Ausmaß funktionieren, nie vollständig. Das heißt: es ist niemals möglich, die Brücke zu der Kultur vollkommen abzureißen, in die man geboren wird. Es darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass eine Assimilation auch genügend Zeit benötigt, je nachdem, wie kulturnahe oder kulturfern ein Einwanderer zur Kultur der Aufnahmegesellschaft steht.

Wer von erfolgreichen Integrationsbemühungen spricht und Unterstützung in Milliardenhöhe für Förderprogramme fordert, die alle kaum etwas bringen werden, der ist jeglicher Realität entrückt.
Zuletzt geändert von Historiker am Sa 13. Feb 2016, 15:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Ausrüstung - Robuste Grabehacke


Robuste handliche Spitzhacke für Schatzsucher & Sondengänger. Der Stiel der Hacke kann herausgeschoben werden. Hierdurch verringert sich das Packmaß und er passt selbst in kleine Rucksäcke.

Mit der Grabehacke können Fundstücke schnell und trotzdem schonend geborgen werden. Der Detektor muß während des Ausgrabevorgangs nicht abgelegt werden, denn die Gewichtsverteilung der kleinen Spitzhacke ermöglicht ein zügiges einhändiges Ausgraben des Fundstücks.

Gewicht: ca. 1000 Gramm
Länge des Stiels: 40cm

Praxistipp: Im Baumarkt gibt es Werkzeughalter mit denen Dachdecker ihren Dachdeckerhammer am Gürtel befestigen. Diese kann man man hervorragend benutzen um die Grabehacke am Gürtel zu befestigen.




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