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35 Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon Iceman1 » Mo 29. Feb 2016, 15:29

Ich will bitte auch ein Ausländer sein.
"Jage nicht was du nicht töten kannst."
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Beitragvon Historiker » Mo 29. Feb 2016, 16:29

Flüchtlingskonferenz - Flüchtlinge wollen sich vernetzen

Mehr als 2.000 Migranten und Unterstützer aus ganz Europa trafen sich am Wochenende zur internationalen Flüchtlingskonferenz auf dem Gelände des Hamburger Kampnagel-Theaters. Bei der Konferenz handelt es sich um das bisher größte Treffen von Geflüchteten für Geflüchtete in Europa.

Mit dabei Organsationen wie Lampedusa in Hamburg, International Coalition of Sans-Papiers, Migrants and Refugees, Deaf Refugees Welcome Hamburg, Syrians against Sexism und Women in Exile.

Die Parolen waren selbstbewusst bis kämpferisch. "Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört!", stand auf einem Transparent. Ziel der Veranstaltung sei es, Wege zu finden, das Leben der Geflohenen besser zu machen, sagte Abimbola Odugbesan von der Hamburger Flüchtlingsgruppe Lampedusa. Wie man dies am besten erreichen könnte, darüber wurde auf dem Podium und in verschiedenen Workshops diskutiert und informiert.

Der Aktivist Patrick Konde von CISPM Italien, einer Vereinigung von Migranten ohne Papiere, forderte Asylsuchende aller Herkunftsländer dazu auf, sich zusammenzuschließen. "Wir müssen gemeinsam kämpfen – für die Rechte und die Bewegungsfreiheit von Flüchtlingen in Europa", erklärte Konde. Konde stellte auch das Projekt "AlarmPhone" vor, mit dem Mittelmeerflüchtlinge im Notfall über Handy um Hilfe rufen können. Mehr als 5.000 Anrufe habe es seit Oktober 2014 gegeben, mit 60.000 Menschen sei man dabei in Kontakt gekommen, sagt er.

Eine Aktivistin, die aus dem Sudan nach Berlin geflohen ist, kritisierte, dass es immer die weißen Unterstützer der Flüchtlingskämpfer seien, die festlegten, welche Räume man nutze, was es zu essen gebe und wie alles drum herum ablaufe. „Es ist keine Flüchtlingskonferenz, sondern eine Konferenz von Supportern, linken Aktivisten und Geflüchteten“, urteilte sie.

Kritik wurde vor allem an der deutschen Asylpolitik geübt: an den schleppenden Verfahren, an der Residenzpflicht, an fehlenden Integrationsangeboten, daran, nicht sofort eine Arbeit annehmen zu dürfen. Viel zu lange müssten die Menschen in den Erstaufnahmeunterkünften bleiben, ohne Kontakt zur Gesellschaft und deshalb ohne die Möglichkeit, mit der deutschen Gesellschaft überhaupt in Kontakt zu kommen. Sie wollen auf internationaler Ebene eine Änderung des Dublin-Systems der EU erreichen, damit sich Flüchtlinge in Europa frei bewegen können.

Es hat sich mal wieder gezeigt, dass in Deutschland die linken Menschenrechtsaktivisten und deren Organisationen ein großes Problem sind ... sie bringen die Migranten erst auf die Ideen Forderungen zu stellen, die eigentlich die Aktivisten durchsetzen wollen. Die Aktivisten benutzen ihrerseits die Flüchtlinge nur als Mittel zum Zweck und nutzen die Gunst der Stunde, um am eine unendlich langweilige Beliebigkeit von Multi-Kulti zu erzeugen, in der sich niemand mehr zu Hause fühlen kann - ein ökologisch-politisch korrekter sozialistischer Einheitsbrei, in dem sie aber am Ende selbst nichts mehr politisch zu bestimmen haben werden. Die Migranten nutzen die Aktivisten wiederum als Mittel zum Zweck, um sich hier niederlassen zu können. Diese Aktivisten halten sich wohl auch noch für Eliten, die etwas Gutes wollen. Gerade mal ein paar Monate da, fordern die Migranten bereits, dass die Gesetzgebung in ihrem Sinne geändert wird. Die Forderungen dokumentieren in besonderer Weise, dass es sich nicht um "Schutzsuchende" handelt, sondern dass es tatsächlich den meisten einfach nur darum geht, ein gutes Leben im Sozialstaat Deutschland zu führen.

Nach Forderungen kommt dann irgendwann der Straßenkampf.

http://www.kampnagel.de/de/programm/the ... -to-go-on/
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Beitragvon Euronenjäger » Mo 29. Feb 2016, 19:35

Europa muß zur Festung ausgebaut werden, koste es was es wolle.
Diese muß dann selbstverständlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigt werden, notfalls mit Hilfe des Militärs.
Ansonsten ist es mit dem " Wohlstand " in Europa und Deutschland im speziellen, schneller vorbei als man denkt.
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Beitragvon waldläufer » Mo 29. Feb 2016, 23:37

Euronenjäger hat geschrieben:Europa muß zur Festung ausgebaut werden, koste es was es wolle.
Diese muß dann selbstverständlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigt werden, notfalls mit Hilfe des Militärs.
Ansonsten ist es mit dem " Wohlstand " in Europa und Deutschland im speziellen, schneller vorbei als man denkt.


Es ist immer wieder dasselbe kleinkarierte Gedenke. Woher, denkst du wohl, stammt dein "Wohlstand"? Und dass wir Deutschen ein fleißiges u. diszipliniertes Volk sind, ist nur die halbe Wahrheit.
Wir sind die Sklaven eines weltweiten Wirtschaftssystem u. haben das Privileg, auf der materiell reicheren Seite zu stehen.
Schau dir mal die erste halbe Stunde oder meinetwegen auch nur die ersten fünfzehn Minuten des Films "Die Ökonomie des Glücks" an.
Da kannst du dann erkennen, in welcher "Fabrik" Wirtschaftsflüchtlinge "produziert" werden.

"Europa muss zur Festung ausgebaut werden, koste es, was es wolle!" Bitte- gehts noch? Willst du auch keinen mehr raus lassen? Irgendwie hatten wir das doch schon...ich kann mich nur nicht mehr so richtig erinnern... :ironie
Und selbst da haben Menschen ihr Leben riskiert, und das ohne wirkliche Not an Leib und Leben.
Europa zur Festung auszubauen würde unserem Wohlstand ganz übel bekommen, schätze ich mal.
Gruß vom waldläufer!

Der Vorteil der Klugen besteht darin, sich dumm stellen zu können, was gegenteilig nur sehr schwer möglich ist!
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Beitragvon Hr.Kaleu » Di 1. Mär 2016, 07:56

Gegenfrage,

was geschieht mit Deutschland und Österreich (od. den Wohlstandsländern in Europa) wenn wir die Grenze weiterhin für jeden sperrangelweit geöffnet lassen und sich deshalb viele Millionen "Wirtschaftsflüchtlinge" aus allen Regionen der Erde hierher hin aufmachen, weil alle meinen ein Recht zu haben hier leben zu dürfen?
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Beitragvon Olaf » Di 1. Mär 2016, 09:37

https://www.rbb-online.de/politik/thema ... nberg.html

die Turnhalle in Adlershof kenne ich, mal sehen ob man die irgendwann überhaupt wieder nutzen kann :x
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Beitragvon Historiker » Di 1. Mär 2016, 09:39

waldläufer hat geschrieben:"Europa muss zur Festung ausgebaut werden, koste es, was es wolle!" Bitte- gehts noch? Willst du auch keinen mehr raus lassen? Irgendwie hatten wir das doch schon...ich kann mich nur nicht mehr so richtig erinnern ...
Und selbst da haben Menschen ihr Leben riskiert, und das ohne wirkliche Not an Leib und Leben. Europa zur Festung auszubauen würde unserem Wohlstand ganz übel bekommen, schätze ich mal.


Welche Alternative siehst du ?
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Beitragvon Hr.Kaleu » Di 1. Mär 2016, 12:28

Eine interessante Einschätzung/Warnung des österr. Geheimdienstes (od. Heeresnachrichtenamt), laut einem Geheimpapier das der Kronenzeitung zugespielt wurde könnten im Sommer schon 500 000 "Schutzsuchende" in Österreich festsitzen.

http://www.krone.at/Oesterreich/Oesterr ... ory-498461
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Beitragvon Historiker » Di 1. Mär 2016, 12:35

waldläufer hat geschrieben:"Europa muss zur Festung ausgebaut werden, koste es, was es wolle!" Bitte- gehts noch? Willst du auch keinen mehr raus lassen? ... Europa zur Festung auszubauen würde unserem Wohlstand ganz übel bekommen, schätze ich mal.


Hallo Waldläufer,

da schätzt du aber ganz schön falsch ...

Festung Europa - flexible Abschottung - Wohlstand

Unser Wohlstand fußt auf "ökonomischer Rationalität" und nicht auf "Gefühlsduselei", die die Probleme der Welt auch noch zu uns bittet.

Der gegenwärtige Zustand der offenen Grenzen gefährdet massiv die Zukunft und die Möglichkeit eines menschenwürdigen Lebens für alle Bewohner Deutschlands und Europas.

Wer das nicht sieht oder einsehen will ist entweder durch ideologisch utopisches Denken total verblendet oder er will gezielt Deutschland und Europa destabilisieren.

Der Kontinent dürfe sich nicht vor den Flüchtlingen verschließen, heißt es ... aber illegale und unkontrollierte Zuwanderung ist kein Menschenrecht und sie hilft letztendlich niemandem, sondern führt ins Chaos und den unerklärten Bürgerkrieg.

Bei dem Gedanken an "Festung Europa" denken viele unwillkürlich an "ertrinkende Flüchtlinge" und "unüberwindliche Zäune" ... mit dem Begriff "Festung Europa" ist aber auch eine Festung des Wohlstands, des Rechts und des Friedens inmitten einer unsicheren und blutigen Welt gemeint, von der wir alle profitieren - NOCH. Will man das allen Ernstes aufs Spiel setzen und zerstören ?

Ja, wir leben im Wohlstand ... und dafür müssen wir uns in keiner Weise rechtfertigen. Es ist das Resultat einer tausendjährigen europäischer Geschichte - vielen Rückschlägen, mit Phasen großer Armut und Situationen, die denen der heutigen Migranten gleichen. Unser Wohlstand fußt u.a. darauf, dass wir bereit waren uns und unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln und nicht unverändert archaische Strukturen aufrechtzuerhalten und unser gesamtes Leben an einem 1000 Jahre alten Buch (Koran) auszurichten ... er fußt auch darauf, dass wir uns eine breite Wissensbasis und technische Grundlagen geschaffen haben ... und Faktoren wie harte Arbeit, Eigenverantwortung, Forschung, Entwicklung, Qualität und Zuverlässigkeit gehören ebenfalls dazu.

Es ist Illusion und vollkommene Selbstüberschätzung, zu glauben, dass wir unseren Lebensstil und unsere Wertvorstellungen auf die gesamte Welt übertragen könnten. Die Voraussetzungen, die notwendig sind, um die Früchte des Wohlstandes zu ernten, wollen und können viele Menschen der Welt auch gar nicht erbringen ... und die Erde würde das auch überhaupt nicht verkraften. ... Ernst Ulrich von Weizsäcker: "Was die reichsten 10 % der Weltbevölkerung an Energie, Fläche, Wasser, Luft und anderen Naturgütern verbrauchen - direkt oder indirekt -, ist nicht auf die übrigen 90 % ausdehnbar, ohne dass die Erde ökologisch kollabieren würde."

So zynisch es klingt ... die Lebenssituation und das Elend in Teilen der Welt sind ein unvermeidbares Produkt unserer Weltordnung und notwendig für unseren westlichen Wohlstand. Die Weltordnung und unser Wohlstand beruhen nämlich darauf, dass die erfolgreichen kapitalistischen Staaten Westeuropas und Nordamerikas einseitig den Nutzen aus der Welt ziehen. Die Alternative ist aber nicht "Wohlstand für alle", denn das ist und bleibt eine illusorische Utopie.

Wir sind auch nicht aus irgendeiner Verantwortung heraus aus "moralischen Gründen" verpflichtet, alle Menschen dieser Welt aus Elend und Armut zu retten und ihnen - bei uns in Deutschland - zu einem Leben in Wohlstand zu ermöglichen ... und selbst wenn wir es wollten ... es ginge überhaupt nicht. Es geht hier nämlich nicht um ein paar Millionen, nicht um hunderte Millionen sondern sogar um Milliarden von Menschen, die sich in einer prekären Lage befinden. ... und irgendwann ist man einfach an einem Punkt angelangt, an dem die Selbsterhaltung und die Zukunft der eigenen Kinder massiv gefährdet ist. Jeder stelle sich einfach nur mal vor, er müsse das, was er hat, mit 1.000 anderen Menschen teilen ... und was dann noch für ihn selbst übrig bleibt.

Und lassen wir tatsächlich all die vielen Millionen Afrikaner, Arabern, Inder usw. herein, die sich in Europa ein besseres Leben erhoffen, als in ihren gescheiterten Staaten, dann ist es auch bei uns schnell mit dem Wohlstand und inneren Frieden vorbei.

Europa braucht dringend wieder definierte und gesicherte Grenzen – gerade auch um diejenigen zu helfen, die tatsächlich in Not sind und Hilfe bedürfen. Strömen weiter massiv Millionen Menschen über offene Außengrenzen ein, ist damit niemandem geholfen.

Wir haben in Deutschland ein gutes Sozialsystem, das aufgebaut und darauf ausgelegt wurde, Schwächere in der Gesellschaft solidarisch zu unterstützen. Dieses System funktioniert jetzt schon nicht mehr richtig und wird unter dem Zustrom der Millionen Migranten schon bald kollabieren. Ein Solidarsystem ist stets ein geschlossenes System ... nur wer zur Solidargemeinschaft gehört und Beiträge leistet, kann als Begünstigter daran teilhaben ... öffnet man es für die ganze Welt als potentielle Begünstigte, bricht es unwillkürlich zusammen.

Innerhalb Europas scheinen dicht gemachte Grenzen eine anachronistische Forderung, hat die Politik doch gerade in den Kernländern die "Schengenzone" mit offenen Übergängen und uneingeschränktem Reiseverkehr eingerichtet. Als die Grenzen aufgehoben wurden, waren alle Bedingungen hierfür gegeben. Es war damals eine gute Entscheidung. Natürlich haben viele von der Aufhebung der Grenzen profitiert ... der internationale Güterverkehr, der Tourismus, die Pendler ... leider auch die internationale Kriminalität und der internationale Terrorismus. Das Problem ist, dass einmal getroffene Entscheidungen ungerne korrigiert werden ... selbst wenn die Bedingungen, unter denen diese Entscheidungen getroffen wurden, sich drastisch geändert haben. Die EU-Mitgliedsländer haben mit Schengen eine zentrale staatliche Aufgabe aufgegeben: die Sicherung der Grenzen. Europa hat vergessen, dass Grenzen enorm wichtig sind. Die Flüchtlingskrise hat mit großer Vehemenz daran erinnert ... insbesondere, weil man es versäumt/nicht geschafft hat, die EU-Außengrenze wirkungsvoll zu sichern. Grenzsicherung bedeutet übrigens - wie in der Vergangenheit - nicht, dass niemand mehr durchgelassen wird. Es wird lediglich die staatliche Souveränität an der Grenze wieder hergestellt und nur der durchgelassen, der auch ein Recht dazu hat. Nur "illegale Grenzverletzer" werden gestoppt und zurückgewiesen ... alle anderen können ungehindert passieren.

Nur weil ungeordnete Migration geduldet und von Kriminellen organisiert wird, haben sich die Menschen überhaupt auf den gefährlichen Weg nach Europa gemacht. Wieso können die Behörden nicht die regellose Zuwanderung entmutigen, indem sie - wie in Australien - die Boatpeople zwar retten, aber danach wieder zurückschicken?

Gelingt es Europa nicht, seine Außengrenzen massiv zu sichern, werden die alten Binnengrenzen von ganz alleine wiederkehren.

Wer heute das "Schleifen der Festung Europa" fordert und weiter von offenen Außengrenzen schwärmt, wird in kurzer Zeit das genaue Gegenteil bekommen: Ein Europa voller Flüchtlingslager, mit eifersüchtig bewachten Binnengrenzen, mit großer Armut ohne soziale Absicherung und ausreichende Gesundheitsversorgung und Menschen, die regellos von einem Staat zum anderen abgeschoben werden.

Die "große Wanderung", die Hans-Magnus Enzensberger schon vor Jahren dem reichen Europa aus Afrika und Nahost prophezeite, ist gerade erst richtig in Gang gekommen. Vor dem Exodus übers Mittelmeer und dem Andrang Verzweifelter versagt die bisherige unausgegorene Grenz- und Flüchtlingspolitik.

Es kann keine Lösung sein, alle Flüchtlinge der Welt in Deutschland und Europa aufzunehmen. Die Probleme der Fluchtländer sind nicht durch die Aufnahme dieser Menschen zu lösen. Im Gegenteil, auf mittlere Sicht importiert Europa diese Konflikte. Die Probleme müssen vor Ort geklärt ... und die wahren "Flüchtlinge" in den Anrainerstaaten der Herkunftsländer versorgt werden.

Durch den Anreiz, in Europa problemlos aufgenommen und vermeintlich sehr leicht sehr gut bezahlte Arbeit zu finden, bluten genau die Länder aus, die kräftige, junge und intelligente Arbeitskräfte so sehr nötig hätten.

Massenmigration ist zum existentiellen Problem für den europäischen Kontinent geworden, und wir dürfen nicht den Fortbestand der demokratischen Staaten Europas aufs Spiel setzen, welche Menschenrechte, Freiheit, und Wohlstand garantieren.

Eine flexible Abschottung bedeutet, dass wir nur gut ausgebildete Arbeitskräfte in unsere Gesellschaft integrieren. Diese findet man allerdings nicht in Booten im Mittelmeer, sondern an Top-Universitäten oder bei global agierenden Unternehmen. Für die globale Bildungselite müssen sich die Tore der Festung heute und in Zukunft öffnen – für das Wohlergehen Europas. Die EU im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen brauchen keine Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika jenseits der Sahara oder dem Nahen und Mittleren Osten, sondern muss im Kampf um die globalen Talente bestehen, um den Wohlstand langfristig zu sichern. Deutschland muss (noch) anziehender für all jene Experten und Kreativen werden, die in Zeiten globaler und digitaler Wirtschaftsabläufe so wichtig für den nationalen Wohlstand geworden sind.

Wer glaubt, wir könnten uns auf unseren Lorbeeren ausruhen und bräuchten nur unseren Wohlstand gerecht auf die Welt zu verteilen, der ist ein naiver Phantast und wird recht bald auf dem Boden der Realität aufschlagen und aus seinem illusorischen Traum erwachen.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... eiben.html
Zuletzt geändert von Historiker am Di 1. Mär 2016, 15:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Hr.Kaleu » Di 1. Mär 2016, 14:57

Die österr. Innenministerin Mikl-Leitner fährt nun schwere Geschütze gegen Schlepper und Wirtschaftsflüchtlinge auf, mit einer einmaligen Werbekampagne wird z.b. bereits in Afghanistan gegen gesteuert...

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Quelle: Kronen Zeitung/ Foto: BMI


http://www.krone.at/Oesterreich/Mikl-Le ... ory-498561
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