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35 Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa

Alles was nicht in die anderen Rubriken passt.

Beitragvon Historiker » Mo 7. Mär 2016, 12:31

Die Millionen Menschen, die mit einem Rucksack voller Hoffnungen nach Deutschland gekommen sind, können einem schon leid tun.

Denn irgendwann werden sie von der nackten Realität eingeholt ... werden merken, dass es nur ein Zerrbild, eine glitzernde Märchenwelt, war, was sie nach Deutschland gelockt hat ... gemalt aus den Posts von "angeblich erfolgreichen" Flüchtlingen, die mit Selfies vor Luxusautos auf dem Autohof des BMW Händlers und den Villen der Reichen angegeben haben ... und den dazu passenden Versprechungen Merkels - der Mutter aller gläubigen Muslime -, die nur die Gier der deutschen Wirtschaft nach Niedriglohn-Sklaven befriedigen wollte.

Nach einiger Zeit, wird den motivierten Flüchtlingen auffallen, dass es hier kaum Arbeit für sie gibt und wenn, dann 1€-Jobs und 2-Jahres-Praktika (ABM-Maßnahmen) mit anschließender Lehre ... Sprache, Kultur und Schrift fremd ... Konkurrenz im Überfluss vorhanden.

Was wird aus den Frustrierten/Verlierern ? ... und das werden die Meisten sein ... Hartz-IV auf Lebenszeit in segregierten Vierteln ohne Chance auf irgendwas.

Die daraus resultierenden Probleme sind vorprogrammiert.
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Beitragvon Historiker » Mo 7. Mär 2016, 13:29

Anne Will - Nur einer klatschte für Heiko Maas

Sobald Justizminister Heiko Maas - der die Flüchtlingspolitik Merkels als alternativlos ausgab - einen Satz zu Ende formuliert hatte, gab es ein lautes, überschwängliches Einzelklatschen einer Person. Da diese Penetranz sogar Anne Will auf den Keks ging, demaskierte sie den Klatschter und begrüßte den Pressesprecher von Heiko Maas einzeln. Der Klatscher verstummte daraufhin und Heiko Maas bekam von da an – keinerlei Applaus mehr. Es rührte sich nicht eine Hand.

Der deutsche Justizminister Heiko Maas (SPD) wirkte neben dem österreichischen Außenminister Kurz wie ein Schuljunge.

Heiko Maas wusste auch nicht - und war völlig überrascht-, als Kurz ihn darauf hinwies, dass auf dem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise, der am heutigen Montag beginnt, eine Vorlage beschlossen werden soll, die festhält, dass „die Balkanroute geschlossen wird“ ... also das Gegenteil der Politik, welche die Bundeskanzlerin bis dato betrieben hat.

Und es ist selbstverständlich auch das Gegenteil dessen, was Katja Kipping von der Linkspartei und Karin Göring-Eckhardt von den Grünen für richtig halten (für Grüne und Linke sollen alle kommen, die möchten). Zu hören bekam man von den beiden nur nichtssagende, allgemeine "Sonntagsreden" - für die man sich nichts kaufen kann, ohne sich auf konkrete Fakten und unumstößliche Tatsachen zu beziehen. Göring-Eckhardt behauptet u.a. allen ernstes, dass alle Migranten aus Kriegsgebieten kommen ... was nachweislich nicht mal bei der Hälfte der Migranten der Fall ist. Kipping und Göring-Eckhardt sind auch vollkommen davon überzeugt, dass - wenn man den Krieg in Syrien beendet - alle Fluchtursachen beseitigt sind ... denn es kommen ja ihrer Meinung nach ausschließlich Kriegsflüchtlinge.

Hätte nicht der österreichische Außenminister in der Runde gesessen, wäre die Talkstunde mit dem üblichen Schall und Rauch vorübergegangen. Doch das war zum Glück nicht so, auch wenn sich Katrin Göring-Eckardt und Katja Kipping bemühten - da sie keinerlei wirklichen Argumente besaßen, den Minister nieder zu brüllen.

Außenminister Kurz sagte, dass man politisches Asyl nicht mit der Einwanderung aus anderen Gründen verwechseln soll. Er sagte, dass im vergangenen Jahr nicht vornehmlich Frauen und Kinder, sondern vor allem junge Männer gekommen sind. Er sagte, dass nur ein Drittel der Flüchtlinge Syrer sind. Er sagte, dass Griechenland sich in Sachen Grenzsicherung erst bewegte, nachdem die Balkan-Länder Druck gemacht hatten. Zuvor sei Griechenland in der „komfortablen Lage“ gewesen, dass sich dort kein Flüchtling länger als vierundzwanzig Stunden aufgehalten habe. Die von Minister Kurz aufgeworfene interessante Frage, ob die Grenzsicherung durch die Türkei "moralisch höherwertig" sei als jene durch Mazedonien, wurde nicht beantwrtet.

Und dann sagte Kurz auch noch, dass man sich bei der Verteilung der Flüchtlinge über ganz Europa nicht der Illusion hingeben solle, die Migranten blieben freiwillig in dem Land, das man ihnen zuweise, sondern sie gingen in das Land, in das sie wollten.

Der slowakischen Abgeordnete Sulik wies auf den großen "Pull-Faktor" hin, den das deutsche Sozialsystem darstelle. Denn das gehöre auch zu einer ehrlichen Bilanz der Flüchtlingskrise: "Es kommen nicht nur Menschen nach Europa, die vor Vernichtung, Krieg und Vertreibung fliehen, sondern auch solche, die aus nachvollziehbaren Gründen schlicht ein besseres Leben suchen, weil sie in ihren Heimatländern keine Perspektive sehen, auch wenn sie nicht politisch verfolgt sind."

Wir wirr ein Auftreten von Politikerinnen wirkt, die glauben, sie hätten die Moral für sich gepachtet, wird an diesem Abend durch den Kontrast zwischen den hysterischen Frauen Katrin Göring-Eckardt und Katja Kipping und dem österreichischen Minister Sebastian Kurz deutlich, der sich von Katja Kipping (etwas überschnappend) schließlich sogar anhören musste, seine Politik bestünde aus "Tränengas und Schießen".

Video der Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=o8ILAwT12Ec&app=desktop

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... 09856.html


Die deutschen Politiker wirkten wie hypnotisiert in Ihrem Willkommensmantra. Die Logik und Stringenz des österreichischen und slowakischen Kollegen haben Ihnen teils die Sprache verschlagen.

Sebastion Kurz hat den deutschen Traumtänzern der Linken, Grünen und SPD eine Lehrstunde in Politik verabreicht ... ein europäischer Reality-Check par excellence.

Der politische Elfenbeinturm Deutschlands wird mit der Wirklichkeit konfrontiert und blamiert sich kolossal.

Wenn man sich die Sendung anschaut, fragt man sich unwillkürlich: "Haben die deutschen Politiker immer noch nicht geschnallt, was da momentan wirklich abläuft?" Maas, Göring-Eckardt und Kipping stecken immer noch am Punkt unbegrenzte Humanität fest.

Sulik sagte, die Slowakei wolle gar keine Flüchtlinge aufnehmen, weil das Volk dagegen sei. Das nenne ich mal praktizierte Demokratie. Warum kommen unsere Politiker nicht darauf, das Volk zu befragen und das zu tun, was das Volk will? Unsere Politiker tun ja gerade so, als wenn es die deutsche Bevölkerung nicht betreffe und nichts anginge.
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Beitragvon Hr.Kaleu » Mo 7. Mär 2016, 16:58

Das Volk wird doch bei den Wahlen befragt, Volksabstimmungen sind problematisch.
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Beitragvon Historiker » Mo 7. Mär 2016, 17:36

Hr.Kaleu hat geschrieben:Das Volk wird doch bei den Wahlen befragt, Volksabstimmungen sind problematisch.


Aus welchen Gründen sind Volksabstimmungen problematisch?

In den Kommunen gab es bisher mehr als 5.000 Bürgerbegehren und über 2.800 Bürgerentscheide, auf Landesebene 78 Volksbegehren und 19 Volksentscheide.

Mit Volksentscheiden werden politische Weichenstellungen, die sich auf spätere Generationen auswirken, auf eine breite Basis gestellt und eher akzeptiert.

Weder Wahlen noch Abstimmungen sind verantwortlich für den Zustand einer Gesellschaft, sie spiegeln ihn nur.

Auch bei einer gut ausgebauten direkten Demokratie werden 99 % der Gesetze vom Parlament beschlossen. Die direkte Demokratie (Volksentscheid) wird nur genutzt, um die offizielle Politik zu korrigieren oder Akzente zu setzen, die vom Parlament nicht aufgenommen werden.

Gegenwärtig ist es doch so, dass der Wähler vor den Wahlen nach Strich und Faden belogen wird und nach der Wahl oft das krasse Gegenteil gemacht wird, was vorher versprochen wurde. Das ist in einer direkten Demokratie mit Volksentscheiden nicht möglich.
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Beitragvon Hr.Kaleu » Mo 7. Mär 2016, 18:13

Historiker hat geschrieben:
Hr.Kaleu hat geschrieben:Das Volk wird doch bei den Wahlen befragt, Volksabstimmungen sind problematisch. :ironie


Aus welchen Gründen sind Volksabstimmungen problematisch?



Volksabstimmungen sind dahingehend problematisch, weil sie das etablierte pseudodemokratische (Parteien)System untergraben würden. Wünschenswert ist diese Form der direkten Mitbestimmung des Volkes, zumindest bei politischen Entscheidungen die über Wohl oder Verderb einer ganzen Nation entscheiden.
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Beitragvon heinrich » Mo 7. Mär 2016, 20:26

Arme Kriegsflüchtlinge hin oder her , wenn sich Teile der Migranten so verhalten ,
dann braucht sich niemand über die ablehnende Haltung der Deutschen zu wundern.


http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... stigt.html
heinrich Offline


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Beitragvon Historiker » Mi 9. Mär 2016, 10:46

EU-Gipfel - verfrühter Jubel - Migrantentausch statt Reduzierung der Flüchtlingszahlen

Europas Flüchtlingsproblem ist gelöst ... super ... jetzt kommen - per Definition - nur noch legale Flüchtlinge ... "Umlabeln" (Etikettenschwindel) nennt man so etwas ... Merkel hat großartiges geleistet.

Die vollmundige Verkündung "Die Tage der ungeregelten Migration in die EU seien vorüber" ist nicht mehr als irreales Wunschdenken. Tatsächlich haben die europäischen Politiker erst beschlossen, einen (im deutschen Kanzleramt ausgearbeiteten) Vorschlag ihres türkischen Partners Ahmet Davutoglu weiter zu beraten.

Die Stimmung in Brüssel war - wie selten zuvor bei einem Gipfel - äußerst angespannt und gereizt. Nur wenig drang aus dem Verhandlungssaal im riesigen Ratsgebäude, einen Hinweis gab es aber: Im abhörsicheren Raum flogen die Fetzen.

Man konnte nichts anderes erwarten, als den Versuch Merkels, dieses Treffen trotzdem zu einem Erfolg zu erklären ... schließlich stehen mehrere Landtagswahlen an. Merkel zeigt schonungslos, dass sie bereit ist, für ihre Gesichtswahrung alles zu machen.

Statt den Flüchtlingsstrom zu stoppen, spielt man nun "Flüchtling wechsel dich".

Die Gesamtzahl der Migranten wird nicht verringert, sondern bleibt gleich (oder steigt sogar noch an, da die Migranten andere Wege suchen werden und (durch die Visafreiheit) noch Millionen türkischer Einwanderer dazu kommen ... es werden lediglich weniger illegale Migranten angestrebt, dafür die gleiche Anzahl legaler syrischer Migranten umgesiedelt.

Die Türkei darf nun den Flüchtlingsstrom (die Migranten aus ihren "Auffanglagern") legal auf die EU verteilen und verlangt für diesen Service weitere 3 Milliarden ... also insgesamt 6 Milliarden ... von insgesamt 15 Milliarden war schon die Rede. Interessant ... wodurch unterscheidet sich das zu dem Chaos, das wir vorher hatten? Abgesehen davon, dass die Migranten keine Schlepper mehr bezahlen, sondern wir die Kosten der Überführung in die EU bezahlen müssen. Wo steht eigentlich geschrieben, dass Deutschland die ganze Welt retten muss?

Die Türkei spielt nicht den "scharfen Schäferhund" an der Außengrenze, sondern den EU-Konsulatshausmeister, der die Einreiseschlange nach eigenem Gutdünken ordnet und Geld dafür kassiert.

Ethnische Säuberungen unter der syrischen Bevölkerung sind vorprogrammiert.

Dafür verlangt die Türkei eine Verdoppelung der Hilfszusagen für in der Türkei lebende Flüchtlinge von drei auf sechs Milliarden Euro. und fordert ab Juni Visafreiheit im Schengenraum (eine Herzensangelegenheit der Türken). Außerdem eine beschleunigte Aufnahme in die EU. Den "Durchbruch" auf dem Gipfel hat also die Türkei geschafft ... die EU öffnet nun auch noch die Tore für Türken ... also eine weitere - legale - muslimische Invasionen. Bald werden die Kurden und alle anderen Türken, die mit Erdogans Politik nicht einverstanden sind, anfangen auch noch gen Europa (Deutschland) zu ziehen, wenn die türkische Regierung ihre Politik gegen sie fortführt oder gar intensiviert?

Und alles mit der ständigen Drohung der Türkei, man könne jederzeit die Flüchtlingsschleusen ganz öffnen und den Migrantenströmen freien Lauf lassen, wenn die Europäer nicht gehorsam sind. Und das von einem Land, das Menschenrechte und Medienfreiheit demonstrativ mit Füßen tritt und sich jede Kritik – Motto: Wollt Ihr nicht etwas von uns? – verbittet.

Auf dem sprichwörtlichen türkischen Basar kann man nicht besser über den Tisch gezogen werden.

Die Bereitschaft, sich in der Flüchtlingsfrage einem islamischen Staat mit Großmachtansprüchen auszuliefern, ist, wie wenn man die Verwaltung der EU-Finanzen der italienischen Mafia übertragen würde. Man hat quasi den Bock zum Gärtner gemacht ...die EU wird so zum "Tanzbär" der Türkei, und bezahlt für diese Vorstellung auch noch den Eintrittspreis dazu.

Der türkische Staatspräsident Erdoğan empörte sich bereits darüber, dass die ersten 95 Millionen, die letzte Woche von der EU bezahlt wurden, nicht direkt an den türkischen Staat flossen, sondern auf ein Konto des UN-Flüchtlingswerks.

Warum dreht die EU den Spieß nicht einfach um ... und stellt sämtliche Beitrittsverhandlungen mit der Türkei unter die Bedingung, dass die Türkei keinerlei Flüchtlinge mehr passieren lässt?

Europa will noch mehr syrische Flüchtlinge aufnehmen, obwohl Nordsyrien schon lange befreit ist. Vom IS zerstört, von Kurden und Verbündeten befreit und von Türken am Wiederaufbau gehindert. Hinzu kommt das Waffenstillstand für Türken in Syrien nicht gilt. Flüchtlinge können nicht zurückkehren bzw. Syrer in den "kriegsfreien" Gebieten Syriens können keine Landsleute aus anderen Landesteilen aufnehmen und sie sollen daher jetzt nach Europa.

Mit etwas logischer Überlegung kommt man zu dem Schluss, dass der Deal mit der Türkei in Summe zu mehr Flüchtlingen führen wird. Mit dem legalen Weg baut man das "Angebot" zur Aufnahme weiter aus ... die Nachfrage wächst von selbst ins nahezu Unendliche.

Entgegen der ursprünglich vorbereiteten EU-Gipfelerklärung wird die Balkanroute nicht mehr als geschlossen bezeichnet. "Irreguläre Ströme von Migranten entlang der Route des westlichen Balkans müssen nun enden", heißt es in dem Abschlusstext. Vor allem Deutschland und Griechenland wandten sich gegen den Textvorschlag, die Route für "geschlossen" zu erklären, weil sonst die Kanzlerin verbal in einem schlechten Licht dastehen würde. Auch dieser Kompromiss "die Balkanroute ist nicht geschlossen - sie ist nur nicht mehr offen" bringt endlich Klarheit.

Der EU-Gipfel und der angestrebte Deal stellen mehr Fragen als sie denn Antworten geben.
Zuletzt geändert von Historiker am Mi 9. Mär 2016, 14:15, insgesamt 10-mal geändert.
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Beitragvon Historiker » Mi 9. Mär 2016, 11:03

Nach dem EU-Gipfel - Fragen über Fragen:

Für die effektive Umsetzung des Plans sind noch viele Hürden zu überwinden.

Der Plan kann nur funktionieren, wenn die Migranten aus der Türkei sich freiwillig an die Regeln halten.

Es ist eine effiziente und konsequente Asyl- und Umsiedlungsbürokratie für täglich tausende Bewerber sowohl in Griechenland als auch in der Türkei vonnöten, von der heute jede Spur fehlt.

Wenn die Türkei niemanden in die Boote steigen lässt, kann sie auch niemanden in die EU transferieren. Lässt die Türkei viele in die Boote und werden viele zurückgeschickt, dann werden der Türkei auch viele abgenommen. Wo ist da die Motivation den Schleppern das Handwerk zu legen?

Und parallel wird ja auch weiterhin jeder aufgenommen der es auf einem anderen Weg irgendwie illegal nach Deutschland schafft. Das ist wie bei Hase und Igel... ich bin schon da.

Unklar bleibt, welche EU-Staaten die vielen Zehntausenden von Menschen aufnehmen werden ... wahrscheinlich wird es an Deutschland mit seiner grenzenlosen Aufnahmebereitschaft hängen bleiben und ein paar andere werden rein symbolisch ein paar Tausend aufnehmen. Letztendlich werden die Migranten selbst entscheiden und weiterhin in die Länder (bevorzugt Deutschland) gehen, die sie bevorzugen ... wer will sie bei offenen Schengen-Innengrenzen daran hindern? Es ist also klar, dass infolge dieses Deals bald mindesten 2 Millionen der 2,7 Millionen Syrer, die sich gegenwärtig in der Türkei befinden, bei uns in Deutschland sein werden.

Schweden und Österreich haben das Boot bereits für voll erklärt, Frankreich nur die Breitschaft zur Aufnahme eines kleinen Kontingentes (maximal 30.000 in 2 Jahren). Orban hat bereits sein Veto angekündigt und Dänemark sagt, dass es nicht wesentlich mehr als 500 Flüchtlinge pro Jahr werden sollen. Zypern mauert und Hollande gefällt der Passus mit der Visafreiheit nicht, Holland und Italien haben Bedenken wegen der Menschenrechtslage in der Türkei ... auch wollen längst nicht alle noch 3 Milliarden mehr zahlen ... und wer weiß wer sonst noch Bedenken hat, die in der dt. Presse nicht thematisiert werden. Auf der Liste der Länder, die Flüchtlinge aus der Türkei in nennenswerter Zahl aufnehmen, steht außer Merkel-Deutschland bisher noch niemand.

Was passiert mit Menschen, die nicht aus Syrien (z.B. aus dem Irak) kommen, aber ein Recht auf Asyl haben?

Die direkten Rückführungen in die Türkei wären überdies juristisch heikel, da jeder Asylsuchende Anrecht auf ein individuelles Verfahren hat. Einfach so zurückbringen ist nicht. Vorher muss es in Griechenland ein Asyl-Schnellverfahren geben ... und wenn man die Asylverfahren (wie in Deutschland) nach rechtsstaatlichen Prinzipien handhabt, dürfte dies in der Praxis zu vielen endlosen Verfahren führen.

Außerdem müsste die Türkei als sicherer Drittstaat gelten , in dem Asylsuchende effektiv Schutz erhalten – laut Völkerrechtlern erfüllt die Türkei die Bedingungen dazu aber nicht, zumal sie die Genfer Flüchtlingskonvention mit einer geografischen Limitierung anwendet.

Wer zahlt die 6 Mrd. € an die Türkei eigentlich - die europäischen Pleitestaaten Griechenland, Italien, Spanien usw. oder die Osteuropäer Polen, Tschechien, Slovakei ? Oder wieder mal good old Germany?

Auch die anderen Länder wie Mazedonien, Albanien usw. spielen ganz sicher nicht umsonst den Torwächter für uns ... auch sie werden mit horrenden Forderungen auf uns zukommen.

Und nun ... wer wünscht sich in Anbetracht des bevorstehenden Deals nicht einfach nur die letzten Monate zurück? Man hätte es ja kaum für möglich gehalten, dass es noch schlimmer kommen kann.

Angesichts dieses Vorgehens Merkels muss man sich durchaus auch vor ihr fürchten. Merkel ist mittlerweile vollkommen entrückt, zwingt Europa in die Abhängigkeit der Türkei und eröffnet dieser ein bisher beispielloses politisches Erpressungspotential.

Man kann es nicht fassen, wie ein derart verheerender diplomatischer Supergau noch oberdreist als "Erfolg" verkauft wird. Was ist denn nun tatsächlich gewonnen? Nichts!

Wir lassen weiterhin unbekannte Menschen aus der ganzen Welt einfach so an unserem Sozialstaat teilhaben und die Früchte unserer Arbeit ernten ... solange, bis unser Sozialsystem zusammenbricht (im Zuge der Gleichstellung auch für alle Einheimische) und Deutschland im Chaos versinkt.

Die illegale Einwanderung in Deutschlands Sozialstaat wird erst enden, wenn der Anreiz dazu verschwindet und Merkel nicht mehr stur drauf beharrt, dass die Grenzen nicht geschlossen sind. Solche Einwanderung darf nicht länger Erfolg haben. Das sollte allen bewusst sein die an einen solchen Deal glauben wollen. Doch zu den notwendigen harten Maßnahmen ist unsere aktuelle politische Klasse nicht bereit.

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass andere für uns entscheiden. Ob es die Österreicher und Visegrad-Staaten sind, die die Sicherung der Außengrenzen beschließen ... oder Erdogan, der die Visafreiheit und den EU-Beitritt für die Türkei bestimmt. Mal ganz abgesehen von den USA. Unsere Politiker sind zu schwach um autarke und eigenverantwortliche Politik im Sinne Deutschlands zu betreiben. Wir wollen uns das nicht eingestehen, weil wir zu bequem sind um tatsächlichen Streit um die bessere Lösung noch auszuhalten sondern einfach nur wünschen, dass die anderen geräuschlos für uns entscheiden. Bitte, bitte, bitte keinen Streit!

Die Konsequenzen werden Deutschland nachhaltig verändern und ich bin wenig optimistisch, dass die Richtung eine Gute ist.

Merkel wird nicht als Retterin Europas in die Geschichte eingehen.
Zuletzt geändert von Historiker am Mi 9. Mär 2016, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Ikognito » Mi 9. Mär 2016, 13:32

So langsam beschleicht mich der Verdacht das die Pfarrerstochter schon länger zur Moslima konvertiert ist, oder wie sollte man solche Entscheidungen anders rational beurteilen
Cu Bobo

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Beitragvon Hr.Kaleu » Mi 9. Mär 2016, 16:17

Alles eine Farce,

man hat nun beschlossen bzw. mit der Türkei vereinbart, dass diese die illegal eingereisten Flüchtlinge retour nimmt und 1 : 1 gegen "legale" Flüchtlinge (aus Syrien) austauscht. Das kostet dann den Pappenstiel von 6.000.000.000 €uro, oder ein paar Milliarden mehr...

Also ich verstehe die Welt sowieso nicht mehr und schaue mir den Irrsinn nur noch mit einem Kopfschütteln an, keine Ahnung was man damit getan hat wenn man "illegale" gegen "legale" Refugees austauscht, denn grundsätzliche sind es ja alles Illegale die aus einem sicheren Land (Türkei) illegal in den EU-Raum (Griechenland) einreisen und dann quer durch souveräne Balkan-Staaten nach DE, AT, usw. wollen.
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